"Concordia res parvae crescunt, discordia maximae dilabuntur" KUNST + KULTUR #MLHMRHR hier gibt es auch eine Auswahl nützlicher Links:
Autor: artnews
KuMuMü = Kulturmuseum Mülheim
GadR = Galerie an der Ruhr
ALIV = Alexander Ivo
MMKM = Museum Moderne Kunst Mülheim
KKRR = Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr
MKB = Mülheimer Künstler*innenbund
1 Milliarde EURO! Das derzeit teuerste Gemälde der Welt kommt aus der Kunststadt Mülheim an der Ruhr
Das Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 zeigt das neuste Werk von Manfred Dahmen mit dem Titel „Streitwagen (Chariot)“. Noch vor der Ausstellungseröffnung „DESIDERATA“ am Samstag, dem 30. Mai 2015 um 18:00 Uhr in der Galerie an der Ruhr, Ruhrstraße 3 in Mülheim an der Ruhr wurde der Kaufpreis mit 1 Milliarde EURO (ca. 1,1 Billion US Dollar) festgelegt. Wie der Künstler Manfred Dahmen betont, mag der Preis auf den ersten Blick hoch erscheinen. „Angesichts der Unsummen die pro Sekunde für Streit mit all seinen Folgen ausgegeben werden sei der Betrag von 1 Milliarde EURO eher zu niedrig angesetzt“, so Manfred Dahmen.
Gemeinschaftsausstellung DESIDERATA startet am 30. Mai 2015 um 18:00 Uhr
Eingangsportal der RUHR GALLERY in Mülheim an der RuhrJürgen Heinrich Block (re.) mit seinen Werken in der Ausstellung „DESIDERATA“ in der RUHR GALLERY MÜLHEIM, Deutschland.Werk des Mülheimer Künstlers Aliv Franz mit dem Titel „Noise & Haste“ 200 x 200 cm in der Ausstellung DESIDERATA in der Kunststadt Mülheim
Die Ausstellung „DESIDERATA“ zeigt auf über 700 Quadratmetern Werke der Mülheimer Kunstschaffenden Jürgen Heinrich Block, Manfred Dahmen und Aliv Franz und ist bis zum 22. Juni 2015 zu sehen. Eintritt frei.
Titelfoto: Manfred Dahmen (re.) mit dem Werk „Streitwagen (Chariot)“ 200 x 100 cm in der RUHR GALLERY , Ausstellung DESIDERATA „Das teuerste Bild der Welt“
„VOLL DIE KUNST“ IN MÜLHEIM AN DER RUHR – Vernissage in der Ruhrstr. 3 am 30. Mai 2015 von 18:00 bis 21:00 Uhr
In der Kunststadt Mülheim erfreuen sich Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber fast jeden Tag über einen neuen hochrangigen Kunstevent – neben den mit Millionen Euro gespickten Ausstellungen wie „China 8“ sind in Mülheim wieder eine Reihe herausragender Kunst-Veranstaltungen, die auf privater Eigeninitiative gründen auf dem Programm:
In der „Galerie Uwe Peichert“, Ruhrorter Str. 6 sind u. a. Werke von Ludger Thuilot und Alexander Schwarz zu sehen. Eröffnung ist am 12. Juni 2015 um 18:00 Uhr.
Die „Galerie Art Project“ von Frau Melisander Peric startet am 29. Mai 2915 um 18:00 Uhr die Ausstellung „ECHT MÖLMSCHE FOTOS“ von Ernest Mocnik.
Hermann Ufer ist noch bis 8. Juni Samstags und Sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr im „Kulturort Bismarckturm“ mit seiner Ausstellung „nahtur bilder“ zu sehen.
Heiner Schmitz zeigt in Styrum, Kaiser-Wilhelm-Str. 29a Fotoarbeiten „Die dritte Generation“ noch bis zum 31. Juli 2015.
Die Galerie D HAMÉ zeigt in der Schlossstr. 29 bis 15.Juli 2015 Werke von Mike Jansen und Andre Yuen.
RUHR GALLERY MÜLHEIM STADTMITTE
Ausstellung Malerei: „DESIDERATA“ in der RUHR GALLERY MÜLHEIM, Ruhrstr. 3 – Ruhranlage
In der Mülheimer „Galerie an der Ruhr“ in der Ruhrstr. 3 ist die Ausstellung „DESIDERATA“ vielversprechend angelaufen – dort wird bis zur Vernissage am 30. Mai 2015 „VOLL DIE KUNST AN DER RUHRANLAGE“ jeden Tag ein neues Werk bis zum 22. Juni 2015 vorgestellt.
Manfred Dahmens Werk „Streitwagen“ war am ersten Ausstellungstag noch so frisch, dass die Leinwand (200 x 100 cm) zunächst nur liegend gezeigt werden kann. Manfred Dahmen: „Bis zur Vernissage am 30. Mai 2015 um 18:00 Uhr sind die Glasfarben richtig ausgehärtet und entwickeln ihre volle Geltung“. Der Preis des neuen Werks wird bis zur Vernissage festgelegt.
Das Konzept der Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY, die Besucher auch als Co-Kuratoren mit einzubeziehen kam sehr gut an – am ersten Tag der Ausstellung kamen bereits über 100 Besucher in die historische Villa Artis in der Ruhrstr. 3 und besichtigten gleichzeitig das dortige „Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3“ mit seinen 7 Ateliers.
„Achievements“ von ALIV FRANZ zur Ausstellung „DESIDERATA“ 200 x 200 cm Mischtechnik auf Leinwand
Auf dem Programm der Galerie an der Ruhr stehen nun bis zur Vernissage am 30. Mai 2015 um 18:00 Uhr Führungen von Gruppen und Künstlergespräche – vormittags ist die Ausstellung geöffnet.
Ausstellung Malerei „DESIDERATA“ bis 22. Juni 2015 mit Jürgen Heinrich Block – Beletage und Atelier – Manfred Dahmen – Halle und Erdgeschoss – Amt für weiterbildende Fantasie, Galeriehof – Aliv Franz – Erdgeschoss
Übrigens. die Kunst-APP „Kunststadt-MH.de“ zeigt immer aktuell an wo sich etwas in Sachen Kunst tut – so verpasst man keine Vernissage mehr!
Titelfoto: Manfred Dahmen Installation mit dem Titel „TK 20“ zur Ausstellung „Desiderata“ in der Ruhr Gallery Mülheim
Im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 sind derzeit folgende Gastkünstler mit Arbeiten vertreten: Katharina Joos, Skulpturen, Heiner Schmitz Fotoarbeiten im Galeriehof, Lukas Benedikt Schmidt, Gerhard Krausekrause, Herbert Siemandel-Feldmann und Reinhard Fabian.
Künstlerateliers sind während der Ausstellung nach Vereinbarung zusätzlich besichtigen: Heidi Becker, Brigitte Zipp und Doc Davids.
Kunstgebiet Rhein – Ruhr zeigt „China 8“ mit Millionenaufwand
Es ist die Zeit der Superlative in der Kunstwelt – nicht nur Millionen Euro werden für „Alte Meister“ gezahlt, auch traditionelle Stiftungen und Konzerne sind infiziert und pumpen Millionen Euro in neue Ausstellungskonzepte – zur Freude der hiesigen Kreativen und Druckereien und im Falle „China 8“ zur Freude der auserkorenen Künstlerinnen und Künstler, die nicht nur Vehikel einer politischen Interessensgruppierung sind oder sein wollen.
Nein, nicht alles was aus China kommt ist „billig, schlecht nachgemacht oder sogar umweltfeindlich produziert“ !
Große Talente gibt es in China und gemessen an der großen Bevölkerungszahl ist die „Künstler Dichte“ doch noch eher bescheiden – da geht noch was !
„Buddah“ Objekt u.a. mit Naturstein aus der Eifel von Jürgen Heinrich Block zur Asien – Ausstellung „Ni Hao Taiwan“ in der Ruhr Gallery, Mülheim 2014
Dass die aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierten Museen jetzt ihre Räumlichkeiten einmal für diese Art von Völkerverständigung zur Verfügung stellen ist lobenswert. Die Einnahmen aller „China 8“ – Museen werden addiert und das Ergebnis zu gleichen Teilen ausgeschüttet – so kommt auch für den kleinen aber feinen Kunsttempel Mülheims auch Geld für die mehrere Millionen Euro teure Sanierung des maroden alten Postgebäudes zusammen. Für die Sponsoren hat sich das Ganze heute schon gerechnet, was hierzulande wiederum Arbeitsplätze sichert.
„Kunst ist Leben“ von Aliv Franz zur Asien – Ausstellung „Ni Hao Taiwan“ in der Ruhr Gallery, Mülheim 2014
Deutsche Künstler aus dem Kunstgebiet Rhein – Ruhr stellen schon bald in China aus
Die heimischen Künstlerinnen und Künstler aus dem Kunstgebiet Rhein- Ruhr, weitest möglich aus den hiesigen Museen verbannt – freuen sich schon auf eine Gelegenheit im Reich der Mitte einmal in so großer Zahl und mit soliden Budgets ausgestattet aufzuschlagen ! Glückauf !
Bereits seit dem 4. Januar 2015 ist der Sardische Künstler Salvatore Filia in der Galerie an der Ruhr, in der Kunststadt Mülheim, Ruhrstr. 3 zu sehen. Er kommt aus der Partnerstadt Carbonia, zu der die Stadt Oberhausen seit vielen Jahren auch künstlerische Beziehnungen pflegt und ist noch bis Ende März in Mülheim zu sehen. Nun kommen ab 22. Februar 2015 weitere internationale Künstler im Rahmen der Mülheimer Partnerschaft mit Kfar Saba in Israel in das Kunstgebiet Ruhr nach Mülheim.
Der Sardische Künstler Salvatore Filia in der Mülheimer Galerie an der Ruhr fotografiert von Antonello Calabrò
„Konturen des Alltags“ im Kunstmuseum Mülheim, Synagogenplatz 1
Es ist kein Zufall, dass auch Gil Shachar, in Tel Aviv geboren und heute in Duisburg lebend und schaffend in der Kunststadt Mülheim ausstellt. Er ist aus den zahlreichen Aktivitäten der Partnerstadt der Kunststadt Mülheim Kfar Saba bekannt – Gil Shachar lehrte u.a. im College für Malerei und Skulptur in Kfar Saba. Die Mülheimer Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber freuen sich auf ihn und die Künstlergruppe die ab 22. Februar 2015 in der Kunststadt Mülheim am Synagogenplatz 1 in der Alten Post ihre aktuellen Arbeiten vorstellt.
Yoav Efrati, Talia Keinan, Yitzhak Golombek und Gil Shachar zeigen in der Kunststadt Mülheim unter dem Titel „Konturen der Alltags“ jeweils ihre persönliche Umsetzung der aktuellen Tagesthemen ihrer Heimat und zeigen dabei neben Zeichnungen auch Skulpturen, Installationen und Video.
Die Kunstausstellung ENERGY ART findet zum zweiten Mal in Mülheim an der Ruhr statt
Die Energiewende nach dem Atomunglück in Fukushima wird zunehmend in der öffentlichen Diskussion mit Schreckensmeldungen in Verbindung gebracht – tausende Arbeitsplätze seien betroffen, die politischen Scharmützel von Staaten mit dem Umgang mit ihren Energiequellen bis hin zum umstrittenen Thema Fracking und das hierdurch ausgelöste Auf- und Ab der Energiepreise trägt ebenfalls zum aktuellen negativen Image der Energiewirtschaft bei.
Arbeit des Mülheimer Künstlers Reinhard Fabian zur ENERGY-ART 2015 Titel: “STRÖME” Mischtechnik & Collage auf Leinwand (fotografiert von Prof. Heiner Schmitz, Mülheim)
Künstlerische Verarbeitung der Energiewende im Kunstgebiet Ruhr
Kein Wunder also, dass diese aktuellen Themen von Künstlerinnen und Künstlern aufgegriffen werden. In der einstigen Ruhrgebietsenergiestadt Mülheim an der Ruhr, wo zu Beginn der Industrialisierung mit Mühlen die Wasserkraft intensiv genutzt wurde – und wo als erste deutsche Stadt alle Bergwerke stillgelegt wurden – hier findet die Kunstausstellung ENERGY ART nun bereits zum zweiten mal statt. Das Thema der Jahresausstellung ist die künstlerische Verarbeitung der Energiewende, wobei sich die Ausstellung ständig verändert, je nachdem welche Exponate von Künstlerinnen und Künstlern eingeliefert werden. Ein Kuratorium entscheidet über die Auswahl und Form der Zusammenstellung der einzelnen Themenbereiche. Diese reichen von den Fachgebieten “UPSTREAM – MIDSTREAM – DOWNSTREAM” über Umweltaspekte bis hin zur industriellen Energienutzung und streifen Naturkraft, Vulkane, Sonne, Wind, Wasser, Feuer bis hin zur Atomenergie und Fracking.
Im Jahresverlauf sind vertiefende Projekte und Workshops als Ergänzung im Programm der Ausstellung. Eine Zusammenarbeit mit interessierten Schulen ist ebenfalls Bestandteil der Jahresausstellung. Aktuell findet vom 10. bis 13. Februar 2015 ein gemeinsamer Künstlerbesuch der Energieleitmesse E-world energy & water, Messegelände Essen, unter fachkundiger Leitung, auch für Studentinnen und Studenten statt. Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen ihre Beiträge einzureichen
Bis zum Jahresende finden zudem verschiedene Projekte im Rahmen der Jahresausstellung Gruppenworkshops mit Schulen der Rhein-Ruhr-Region statt. Genaue Termine werden auf der Webseite www.energy-art.org bekannt gegeben.
Werk “Arigato from Fukushima” mit dem “Löscheimer” aus dem Kieselbrüter von Joachim Poths – als ein Symbol der Energiewende
Wo findet die ENERGY-ART 2015 genau statt?
Die Kunstausstellung ENERGY-ART 2015 findet im historischen Nedelmannhaus, einer alten Glasfabrikantenvilla am Ruhrufer der Kunststadt Mülheim statt. Dort ist 2012 die Galerie an der Ruhr eingezogen, nachdem sie zuvor das historische Gebäude von der Gesellschaft für Stromwirtschaft erworben hatte, deren Gesellschafter, traditionell Industriekunden mit energiekostensensibler Produktion sind – wie z.B. die Georgsmarienhütte. Bereits im Jahr 2014 war die Ausstellung in Mülheim viel beachtet.
Die Galerie an der Ruhr befindet sich in der Ruhrstraße Nr. 3 in unmittelbarer Nähe zu den Ruhranlagen und der Schlossbrücke – mitten im Stadtzentrum im Herzen des Ruhrgebiets.
Die Künstlerin Karin Dörre lebt jetzt in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr
AUSSTELLUNG „LANDSCHAFT – NEU DEFINIERT“ Ende November 2015 in der Galerie an der Ruhr (Eröffnung 28.11.2015 um 18:00 Uhr Vernissage)
Neuzugang in der Mülheimer Künstlerszene: Karin Dörre, die aktuell Werke im Kunstmuseum Mülheim ausstellt
Immer mehr Künstler zieht es in die Künstlerhochburg Mülheim an der Ruhr. Nach Manfred Dahmen bereichert auch die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Karin Dörre die quirlige Kunststadt an der Ruhr.
Auf Anhieb schaffte Karin Dörre das Aufnahmeverfahren für die Teilnahme der diesjährigen Jahresausstellung Mülheimer Künstlerinnen und Künstler im Kunstmuseum, Titel 2014/2015: „WEISS-SCHWARZ“, die dort seit vielen Jahrzehnten ein mal im Jahr zelebriert wird. Auch wenn Karin Dörre noch in ihr Düsseldorfer Atelier pendelt, so hat sie sich bereits in der Mülheimer Kunstszene umgesehen. „Ich war angenehm überrascht, dass ich so schnell in Mülheim ausstellen durfte“ , verriet Karin Dörre Ivo Franz vom „Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3“, wo sie heute die dortige aktuelle Ausstellung der Kunsthaus-Künstler besuchte – eine weitere Ausstellung mit Karin Dörre ist in der Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3 für 2015 in Planung.
Karin Dörre stammt aus Peine, Niedersachsen und war schon während der Schulzeit in einer Düsseldorfer Kunsthandlung beschäftigt. Seit 2005 ist ihr der Wiedereinstieg in das künstlerische Schaffen mit Beginn der Ausstellungstätigkeit gelungen – wie jetzt im Kunstmuseum in der Alten Post noch bis zum 18. Januar 2015, wo drei ihrer Arbeiten im Erdgeschoss zu sehen sind.
Vorwiegend verwendet Karin Dörre Techniken der Malerei mit Ölfarbe/ Acrylfarbe auf Leinwand sowie Zeichnungen mit Feder und Tusche.
Karin Dörre: „ABANDON OF CITY“ 2005, 240 cm x 150 cm Öl, mit Terpentin verdünnt, auf Leinwand
Weitere Tätigkeitsschwerpunkte: Zeichnungen mit Graphit, Kreide, Aquarell, Buchillustrationen, experimentelle Fotografie und Kleinobjekte aus Materialmix.
Karin Dörre ist ehrenamtlich im Vorstand des BBK Düsseldorf, hauptsächlich im Bereich Grafik, Homepage, Künstler- und Ausstellungskontakte engagiert und eine echte Bereicherung der Mülheimer Kunstszene.
Anmerkung: Abbildungen der Kunstwerke sind aus gesetzlichen Gründen 3 Monate vor der Ausstellung auf dieser Webseite sichtbar und werden innerhalb 4 Wochen nach der Ausstellung dort automatisch gelöscht (nur bei Kunstschaffenden, die Mitglied der VG Bild-Kunst, Bonn sind). Bitte besuchen Sie die Künstler-Webseite, um sich dort einen Eindruck zu verschaffen. HIER DER LINK ZU UNSEREN AKTUELLEN VERANSTALTUNGEN IN DER KUNSTSTADT MÜLHEIM:
Exkursion der Galerie an der Ruhr in die Künstlerviertel von Palma
Nach den gelungenen Veranstaltungen an der Belgischen Küste standen im Oktober die Balearen auf dem Programm. Ein Höhepunkt: die Fundacion Juan March in der Calle Sant Miguel von Palma de Mallorca.
Dachkuppel des Museu Fundacion Juan March in der Calle Sant Miguel in Palma, einer der besten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst auf den Balearen
Mit zeitgenössischen Werken der Moderne gehört die Privatsammlung zu den Leckerbissen der Insel. Viele aktuelle Kunstausstellungen lockten zum Verweilen. Mit der örtlichen Kunstszene wurde im Rahmen der Exkursion Art Talk & Touch u.a. auch das Kunsthaus im CARRER DE LA UNIO – der Palast Circulo de Bellas Artes – besucht.
Ein Kunsthaus verfällt nie
Der Palast der Künstlergemeinschaft Circulo de Bellas Artes (CBA) ist eine alte private Kultureinrichtung, die langsam verfällt – so hat es den Anschein, wenn man vor dem imposanten Gebäude in der Straße Carrer de la Unio in Palma steht.
Im Gespräch mit örtlichen Künstlern kamen Einzelheiten zur wechselvollen Geschichte des Hauses der schönen Künste in Palma zu Tage. Das Kunsthaus wird jedoch seit Jahren aufwändig saniert und für seinen Zweck erhalten.
Architects:
Flores & Prats Archs, Ricardo Flores and Eva Prats with Francisco Pizà and Ma. José Duch (Duch-Pizà Archs, Mallorca)
Nicht dem Verfall preisgegeben: der Palast Circulo de Bellas Artes mitten in Palma wird seit 1996 saniert – ursprünglich sollte er 2015 seiner Bestimmung übergeben werden, die Arbeiten werden aber noch viele Jahre dauern !
Im Jahr 1936 gegründet durch eine Gruppe von Künstlern zur Förderung der literarischen Tätigkeit der sogenannten „literarischen Gruppe Blue“. Nach dem Bürgerkriegs im November 1940 wiederbelebt von den damaligen Malern und Mäzenen wie D. José Balaguer . Danach trug es den Namen „Circle of Fine Arts.“ Und wurde von dem Musiker Josep Balaguer weitergeführt. 1941 wurde der CBA gegründet.
Hinter dem Außenportal verbirgt sich ein traumhafter Innenhof, mit einem der damals schönsten Gärten von Palma
Zum Gebäude der schönen Künste in Palma selbst
Die Außentür ist als großer Bogen gestaltet. Ursprünglich gab es innen zwei abgesenkte Portale mit großem Innenhof. Der Eingang ist zur Straße hin abgedeckt. Die Seitenbögen und Säulen sind mit ionischen Kapitellen verziert mit Überresten von Wappen. Der offene Innenhof mit Steinboden wird von großen Segmentbogen eingerahmt und hatte einst vier Palmen in den Ecken. Von hier aus geht das Treppenhaus im rechten Winkel abgedeckt von einer Kuppel mit Glasfenstern aus dem achtzehnten Jahrhundert.
Blick in den Innenhof des Palastes Circulo de Bellas Artes in Palma (Ecke CARRER DEN CAN SERINY / DE LA UNIO)
Vor dem Eingang in die obere Etage, gibt es eine Gedenktafel, dem Musiker Josep Balaguer gewidmet. Das Gebäude wurde auch als Cal Can Marques Reguer und Blanes bekannt. Im sechzehnten Jahrhundert gehörte es der Familie Sanglada im achtzehnten Jahrhundert Amar de Montaner (Marquis von Reguer) später Josep Amar Sanglada i Montaner, der im Jahre 1775 starb. Amar de Montaner Doña Isabel, die Frau des Grafen von San Simon brachte das Haus mit in die Ehe.
San Jordi Simon i Montaner, als weiterer Eigentümer, verkaufte das Haus an Antoni Blanes, einem Händler aus Arta, der ein Vermögen in Amerika gemacht hatte. Dieser restaurierte Mitte des neunzehnten Jahrhunderts das Gebäude, das er von San Jordi Simon i Montaner kaufte, mit einem der seinerzeit größten Innengärten von Palma.
Jetzt bemüht sich der CBA auch auf internationaler Ebene intensiv um Fördergelder um das Haus und das Konzept der Vereinigung ins nächste Jahrtausend zu retten.
Das Stadtpalais CASAL SOLLERIC in Palma ist ein weiteres bedeutendes Ausstellungszentrum zeitgenössischer Kunst auf Mallorca.
Moderne avantgardistische Kunst ist hier zu Hause – z.B. die Briten Gilbert & George, die Videokünstlerin Marianna Vassileva und Almangul Menlibayeva um einige Aussteller zu nennen. Mit Workshops und Stipendien werden immer wieder neue Talente gefördert und der Preis „Premis Ciutat de Palma“ der Bildenden Künste wird hier vergeben. Das barocke Casal Solleric hat es also besser als der oben beschriebene Sitz des Circulo de Bellas Artes. Die Eigentümerfamilie hat das Haus für Künstler und Schriftsteller etabliert und seit 1985 so einen Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler geschaffen. Es gibt u.a. auch eine Fachbuchhandlung für zeitgenössische Kunst und Fotografie, einen Kunst-Shop und ein malerisches Café, dessen Terasse am Paseo del Borne liegt.
In der aktuellen Reihe ART TALK & TOUCH finden u.a. auch Diskussionsrunden oder Atelierbesuche in der Region statt, oder beim „Round Table zur Ruhr Kunst Szene“ der jeden Montag vormittags in der Beletage der Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3 in Mülheim stattfindet, werden aktuelle Projekte und Planungen besprochen bzw. auf den Weg gebracht.
Künstler der Mülheimer Gruppe AnDer bei der Ausstellung MIGRINT 2014 in der Galerie an der Ruhr
Künstlerinnen und Künstler aus der Rhein – Ruhr – Region stellen sich mit ihren aktuellen Werken vor
Für die Ausstellungsreihen und Projekte in der Galerie an der Ruhr werden ständig Bewerbungen entgegengenommen. Nach Rücksprache mit dem Kuratorium prüft die Galerieleitung eine Ausstellungsmöglichkeit in den Räumen am Ruhrufer in der Ruhrstr. 3 oder bei Galerien des „Netzwerkes Rhein – Ruhr – Kunstgalerien“ – z.B. in der Mülheimer Galerie artproject von Melisanda Peric.
Amt für weiterbildende Fantasie seit 1. September 2014 in der Ruhrstr. 3 in der KunstStadt Mülheim an der Ruhr
Seit dem 1. September 2014 ist das Amt für weiterbildende Fantasie in das ehemalige Atelier des Mülheimer Bildhauers Ernst Rasche in der Ruhranlage eingezogen. Dort werden ständig neue Ideen und Kunst-Projekte entwickelt.
Manfred Dahmen (re.) im Gespräch mit dem Italiener Alesio Milano im „Amt für weiterbildende Fantasie“ in der Ruhrstr.3 in der Kunststadt Mülheim
Sieben Mülheimer Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers im Kunsthaus der Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr am 13. und 14. September 2014 jeweils von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr oder nach Vereinbarung auch an anderen Tagen.
Jürgen Heinrich Block aus Mülheim stellt auf der MIGRINT 2014 aus, die zeitgleich in der Galerie an der Ruhr zu sehen istWerke von Jürgen Heinrich Block in der Galerie an der RuhrAtelier vom Doc Davids im Seitenflügel der ehemaligen Villa des Mülheimer Glasfabrikanten Carl Nedelmann
Aus der Mülheimer Künstlerschaft nehmen 25 Künstlerinnen und Künstler an dem jährlich stattfindenden Event teil. In der „Kunstmeile“ von Mülheim an der Ruhr in der Ruhrstraße sind davon 7 mit dabei:
Heidi Becker
Brigitte Zipp
Jürgen Heinrich Block
Manfred Dahmen
Doc Davids
Aliv Franz
Lukas Benedikt Schmidt (Gruppe U30)
Das Kunsthaus Delle 54 im historischen Nedelmannhaus mit derzeit 8 Künstlerateliers im Erdgeschoss und in der obersten Etage. In der „Beletage“ der Galerie an der Ruhr finden die Ausstellungen statt. Links Werke von Heiner Schmitz im Galeriehof,Atelier von Manfred Dahmen im Galeriehof – hier hatte einst der Mülheimer Bildhauer Ernst Rasche sein erstes Atelier4711 – das deutet auf Kölner Lebensart hin – In der Ruhrstr. 3 in Mülheim an der Ruhr ist seit 2012 die ständige Vertretung der Stadt Köln
Manfred Dahmen, Künstlerzuwachs in Mülheim eröffnet sein Mülheimer Atelier an den „Tagen der offenen Ateliers 2014“ ebenso wie Lukas Schmidt im Kunsthaus Mülheim Ruhrstraße 3.
Lukas Schmidt hat sich beim „Projekt Kunst U30 der Galerie an der Ruhr“ beworben und erhielt als Stipendium eines der Künstlerateliers im „Kunsthaus Mülheim Mitte“ Ruhrstraße Nr. 3.
Die Kunstausstellung Migrint 2014 ist während der Tage der offenen Ateliers geöffnet – Eintritt frei
Die Werke von Marga Steinwasser und Heiner Schmitz sind noch bis 30. September 2014 zu bestaunen.
Titelbild: Eingangsportal der Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3 mit Blick in Richtung Ruhrbania-Gastronomie/ historisches Rathaus der Stadt Mülheimhttp://kunststadt-mh.de/events/app/
„Young Art“ in Mülheim an der Ruhr und der Nachbarregion
Die Kunstschaffenden der Kunststadt Mülheim an der Ruhr öffneten ihre Atelies und Artists Workshops am 13. und 14. September 2014 für Kunstintertessierte und Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber.
Kunststadt-MH.de hatte dazu einen Tourvorschlag zusammengestellt. Zu Zeiten als noch Mitglieder des Mülheimer Kunstvereins einen eigenen Bus charterten – das war zuletzt im Jahr 2012 war es leicht mit Gleichgesinnten in die Entstehungsorte der Kunst einzudringen – ein einmaliges Gruppenerlebnis. Im Bus wurde auf dem Weg zum nächsten Atelier eifrig diskutiert, wenn auch im Jahr 2012 sich der Reisebus in den engen Gässchen nahe der „Waschküche“ von Peter Helmke so festgefahren hatte, dass es eine Stunde dauerte bis alle parkenden Anwohner aufgespürt werden konnten. Da haben sich die Kunstbegeisterten Mülheimer schon zu Fuß aufgemacht und im Gewaltmarsch das Atelier von Barbara Schöttle aufgesucht, wo es zum Glück neben der Kunst auch Erfrischungen gab.
Mülheimer Künstler, die im Jahr 2014 ihre Atelies für Kunstinteressierte öffnen (Liste sortiert nach Öffnungszeiten – zum Vergrößern bitte anklicken)
Hier einige der Ateliers von Mülheimer Künstlerinnen und Künstlern – Besuche nach vorheriger Vereinbarung !
Atelier von Barbara Schöttle, Kunststadt MülheimAtelier von Heidi Becker, Kunststadt MülheimAtelier von Helmut Koch, Kunststadt MülheimAtelier von Michael Cleff (Keramiken), Kunststadt MülheimAtelier von Jürgen Heinrich Block, Kunststadt MülheimAtelier von Peter Rytz, Kunststadt MülheimAtelier von Uwe-Dieter Bleil, Kunststadt MülheimDas Atelier von Doc Davids ist im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 geöffnetAtelier von Aliv Franz, Kunststadt MülheimAtelier von Peter Gornig, Kunststadt MülheimAtelier von Wolfgang Vogelsang gegenüber vom Atelier von Marianne Goldbach, Kunststadt MülheimAteliers von Jan Ehlen, Gabriele Klages und Klaus Urbons im Makroscope, Kunststadt MülheimAtelier von Helmut Kottkamp, Kunststadt MülheimAtelier vom Imre Videk, Kunststadt MülheimAteliers von Heidi Becker, Brigitte Zipp, Jürgen Heinrich Block, Manfred Dahmen, Doc Davids, Aliv Franz und Lukas Schmidt im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3
Es fehlen die Fotos der Ateliers von Vanessa Bürgers, Monika Grünke, Ludwig Matthes, Joachim Poths, Harald Schmitz-Schmelzer, Max Schulz und des 2014 verstorbenen Künstlers Georg Weber
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