Die Pauli‑Kirche in Mülheim an der Ruhr ist ein verschwundener Sakralbau und ein Schlüsselmotiv im Diskurs über verlassene Kirchenräume, den die Manifesta 16 Ruhr ins Zentrum rückt. Eine digitale Rekonstruktion lässt den Ort neu entstehen.
Mitten in Mülheim an der Ruhr liegt ein Parkplatz, der kaum auffällt. Wer hier vorbeigeht, ahnt nicht, dass an dieser Stelle einst die Pauli‑Kirche stand – ein Sakralbau, der über Generationen hinweg das Stadtbild prägte. 1971 wurde sie abgerissen. Zurück blieb eine Leerstelle, architektonisch wie emotional.
Heute, mehr als fünfzig Jahre später, kehrt die Pauli‑Kirche zurück – nicht aus Stein, sondern als digitale Rekonstruktion, als künstlerische Spurensuche und als Einladung, über den Umgang mit verlorenen Orten nachzudenken.
Warum die Pauli‑Kirche plötzlich wieder wichtig wird
Die Manifesta 16 Ruhr richtet den Blick auf verlassene und verwaiste Kirchenräume im Ruhrgebiet. Sie fragt, was mit Orten geschieht, die einst identitätsstiftend waren – und heute zwischen Bedeutungsverlust und Neuanfang stehen.
Die Pauli‑Kirche ist dafür ein Extremfall:
Sie ist nicht nur verwaist, sondern vollständig verschwunden.
Ihr Abriss markiert einen Bruch in der städtischen Erinnerung.
Ihr Fehlen erzählt mehr über den Wandel des Ruhrgebiets als viele erhaltene Gebäude.
Gerade weil sie nicht mehr existiert, wird sie zu einem kraftvollen Symbol für das, was die Manifesta thematisiert: den Umgang mit Räumen, die ihre Funktion verloren haben – und mit Erinnerungen, die zu verschwinden drohen.
Die freie Szene bringt die Pauli‑Kirche zurück ins Bewusstsein
Während die Manifesta kuratierte Projekte zeigt, entsteht die Wiederkehr der Pauli‑Kirche aus der freien Szene heraus. Ohne institutionelle Förderung, ohne Jury, ohne offiziellen Auftrag.
Diese Unabhängigkeit ist Teil ihrer Aussage:
Sie zeigt, wie kulturelles Gedächtnis von unten entsteht.
Sie macht sichtbar, was im offiziellen Diskurs fehlt.
Sie beweist, dass Erinnerung nicht nur in Museen, sondern auch in digitalen Räumen entsteht.
Die digitale Rekonstruktion ist damit nicht nur ein Kunstprojekt, sondern ein Akt der Selbstermächtigung: Die Stadtgesellschaft holt sich einen verlorenen Ort zurück.
Digitale Rekonstruktion als neue Form der Erinnerung
Die Wiederkehr der Pauli‑Kirche erfolgt nicht als historisierende Rekonstruktion, sondern als digitale Spur. Sie verbindet Archivmaterial, Fotografien, Zeitzeugenberichte und künstlerische Interpretation.
Diese Form der Erinnerungskultur:
macht Unsichtbares wieder sichtbar
schafft Zugang zu Orten, die nicht mehr existieren
verbindet Vergangenheit und Gegenwart
öffnet Räume für Diskussion und Beteiligung
Digitale Rekonstruktionen werden im Ruhrgebiet zunehmend zu einem Werkzeug, um die Spuren des Strukturwandels zu verstehen – und die Pauli‑Kirche ist eines der eindrucksvollsten Beispiele dafür.
Ein Mülheimer Erinnerungsort mit neuer Bedeutung
Die Pauli‑Kirche ist mehr als ein historisches Gebäude. Sie ist ein Brennglas für Fragen, die das Ruhrgebiet seit Jahrzehnten beschäftigen:
Was bleibt, wenn Orte verschwinden?
Wie verändert sich eine Stadt, wenn ihre Identitätspunkte abgerissen werden?
Welche Rolle spielt Kunst, wenn es darum geht, Erinnerung neu zu verhandeln?
Die digitale Wiederkehr der Pauli‑Kirche zeigt, dass Erinnerung kein statischer Zustand ist, sondern ein Prozess – offen, verhandelbar, gemeinschaftlich.
Ein unabhängiger Beitrag zum Manifesta‑Diskurs
Auch wenn die Pauli‑Kirche nicht Teil des offiziellen Manifesta‑Programms ist, steht sie inhaltlich mitten im Zentrum der Biennale:
Sie thematisiert Verlust statt Umnutzung.
Sie zeigt, wie radikal Kirchenräume verschwinden können.
Sie eröffnet eine Perspektive, die im kuratierten Programm fehlt.
Damit wird sie zu einem Off‑Manifesta‑Ort, der den offiziellen Diskurs erweitert – und der zeigt, wie lebendig die freie Szene Mülheims ist.
Ein Ort, der wieder spricht
Die Pauli‑Kirche ist zurück – nicht als Bauwerk, sondern als Frage: Wie gehen wir mit Orten um, die verschwunden sind, aber weiterwirken?
Ihre digitale Rekonstruktion macht sichtbar, dass Erinnerung nicht nur bewahrt, sondern auch neu geschaffen werden kann. Und dass die freie Szene dabei eine entscheidende Rolle spielt.
Metropolregion Rhein-Ruhr: MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim erleichtert Künstlerinnen und Künstlern und Kuratorinnen und Kuratoren die Ausstellungsvorbereitung,
Das MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhr setzt ein starkes digitales Zeichen: Mit dem neuen KI‑gestützten Planungstool „EASY – EXHIBITION – PLANNING“, entwickelt vom AIRL‑Lab, erhalten Künstlerinnen und Künstler und Museumspersonal ein weiteres kostenloses, intuitives Werkzeug zur professionellen Ausstellungsplanung.
Das MMKM liegt am Innenstadtpark Ruhranlage – hier die Ecke Delle / Ruhrstraße ÖPNV: Stadt Mülheim – „Stadtmitte“ NAVI und PARKEN: „Delle 54-60“ PARKPLÄTZE: „Delle“ oder „CASINO“ Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Das private Kunstmuseum, das seit 2012 kostenfreie Ausstellungsmöglichkeiten bietet, baut damit seine Rolle als innovativer Kulturstandort im Ruhrgebiet weiter aus.
KI‑gestützte Ausstellungsvorbereitung: Ein innovatives Tool für Ausstellungsmachende, die z.B. 5 Kabinette mit 28 unterschiedlichen Wänden bespielen können.
Der neue Ausstellungsplaner unterstützt die Kunstakteure bei allen wichtigen Schritten der Vorbereitung. Die KI hilft unter anderem bei:
der Konzeption und Strukturierung einer Ausstellung – Rundgang / Höhepunkte / Ermittlung der Anzahl der Werke / Optimierung unterschiedlicher Bildformate …
der Planung von Hängung, Zeitermittlung / Materialbedarfe, Raumaufteilung und Besucherführung
der Erstellung von Texten, Wandbeschriftungen und Presseinformationen
der Optimierung organisatorischer Abläufe / Erstellung der „Exhibition Checklist“ / „Preisliste“
Damit wird der gesamte Prozess für Kunstschaffende deutlich einfacher, schneller und professioneller – verschiedene Alternativen können durchgespielt werden.
Zitat des Chefentwicklers Andreas Ingramm
„Unser Ziel war es, ein Werkzeug zu schaffen, das Kunstausstellenden echte Freiheit gibt – Freiheit von organisatorischem Druck, Freiheit für kreative Entscheidungen. EASY – EXHIBITION – PLANNING verbindet künstliche Intelligenz mit praktischer Ausstellungserfahrung und macht professionelle Planung für alle zugänglich.“ — Andreas Ingramm, Chefentwickler AIRL‑Lab
Dieses Zitat stärkt die inhaltliche Positionierung des Tools und unterstreicht die Vision hinter der Entwicklung. Weitere Tools für Virtuelle Rundgänge durch Kunst-Ausstellungen stehen in großer Vielfalt bereits als App zur Verfügung.
Über das MMKM:
Offenes Kunstmuseum mit kostenfreien Ausstellungsmöglichkeiten
Das MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim in der historischen Villa Artis in der Ruhrstraße in der Kunststadt Mülheim bietet über 1.300 m² Ausstellungsfläche und versteht sich als offenes, barrierefreies Kunsthaus. Seit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 verfolgt das junge „Museum im Aufbau“ konsequent das Ziel, Künstlerinnen und Künstlern kostenlose Präsentationsräume zur Verfügung zu stellen – ein in Deutschland seltenes Modell.
Mit dem neuen KI‑Tool stärkt das Museum seine Position als innovative Plattform für zeitgenössische Kunst, die digitale Technologien aktiv in die Kulturarbeit integriert. Die Entwicklung wurde ermöglicht durch eine Förderung des Mülheimer Kunstvereins KKRR und des AIRL-Lab Mülheim.
Anleitung & Zugang zum KI‑Ausstellungsplaner
Die vollständige Anleitung zur KI‑gestützten Ausstellungsplanung stellt das Museum online bereit:
Developed by the AIRL-Lab in collaboration with the Museum Moderne Kunst Mülheim (MMKM), EEP is a professional planning tool aimed at curators, artists, and museum staff. Its primary goal is to bridge the gap between a creative vision and technical implementation by simplifying the logistical and structural aspects of exhibition design. Stadt Mülheim an der Ruhr +1
Key Features & Benefits
The tool assists exhibition makers in several critical areas:
Structural Planning: Helps organize and structure exhibition layouts, including tours and highlights.
Content Optimization: Assists in determining the optimal number of works for a space and handling various image formats.
Professional Simulation: Allows users to „play through“ different layout alternatives quickly and efficiently.
Accessibility: It is offered as a free resource to help reduce the organizational pressure on artists and curators. Stadt Mülheim an der Ruhr +1
Official Presentation
The tool was officially presented during a live „KI-Seminar“ (AI Seminar) at the Erlebniskunstmuseum Mülheim on February 21, 2026. This seminar provided practical insights and live demonstrations of how the AI tool can be used to plan complex exhibits across multiple rooms and walls. Stadt Mülheim an der Ruhr +1
Die Ruhr Gallery befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Ruhrkunstmuseen und hat sich als Heimat vieler bedeutender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler der Region etabliert. Das Haus verbindet historische Architektur mit aktuellen künstlerischen Positionen.
Das Leitmotiv für den jungen Mülheimer Kunstverein und Kuntförderverein KKRR lautet „BEGEGNUNGEN“. Es spiegelt sich in der offenen Gestaltung der Kunstsonntage wider – ein Event, bei dem Menschen, Kunst und unterschiedliche Perspektiven auf natürliche Weise aufeinandertreffen.
Ein lebensgroßer liegender Elefant auf Rollen – zur Kunstausstellung #ELEFANTimPORZELLANLADEN !? in der Ruhrtalstadt MülheimBEGEGNUNGEN mit Kunst & Kultur in der Ruhrstraße 3 in der Ruhrtalstadt
von unserem Kurator Dr. Friedrich Stavenhagen:
Kunst erleben in der Galerie Mülheim – Die Villa Artis als lebendiges Zentrum der Kunstszene Ruhrgebiet
Die Galerie Mülheim – „Ruhr Gallery“ oder „Galerie an der Ruhr“ – in der historischen Villa Artis hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der prägendsten Orte für zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet entwickelt. Als offene Kunstgalerie Mülheim bietet sie Künstlerinnen und Künstlern aus der Region wie auch internationalen Positionen eine Plattform, die weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt. Besucherinnen und Besucher schätzen die besondere Atmosphäre des Hauses, das als Kunsthaus Mülheim längst einen festen Platz in der Kunstszene Ruhrgebiet einnimmt.
Ein Haus mit Geschichte: Villa Artis Mülheim
Die Villa Artis Mülheim in der Ruhrstraße 3 ist nicht nur architektonisch ein Juwel, sondern auch ein kultureller Ankerpunkt. Unter dem Namen „Galerie Mülheim Ruhrstraße“ ist das Haus zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunstschaffende, Sammlerinnen und Sammler sowie kulturinteressierte Gäste geworden. Die besondere Lage im Herzen der Stadt am rechten Ruhrufer – direkt am malerischen Mülheimer Innenstadtpark „Ruhranlage“ macht die Villa zu einem idealen Ort für Ausstellungen, Workshops und Begegnungen.
Ausstellungen in Mülheim: Vielfalt und Qualität in der Ruhrtalstadt Mülheim
Wer eine Ausstellung Mülheim sucht, stößt unweigerlich auf die Villa Artis. Das Programm reicht von Malerei und Fotografie über Skulptur und Installation bis hin zu interdisziplinären Projekten. Jede Ausstellung wird kuratorisch sorgfältig entwickelt und eröffnet neue Perspektiven auf aktuelle künstlerische Themen. Die Vernissage Mülheim in der Villa Artis ist dabei regelmäßig ein gesellschaftliches Ereignis, das Kunstliebhaber aus dem gesamten Ruhrgebiet anzieht.
Kunst kaufen in Mülheim – direkt aus der MetropolRegion Rhein-Ruhr
Für Sammlerinnen und Sammler bietet die Galerie eine besondere Möglichkeit: Kunst kaufen Mülheim bedeutet hier, direkt mit den Künstlern Mülheim und der Region in Kontakt zu treten. Die persönliche Begegnung, die Beratung und die Transparenz des künstlerischen Prozesses schaffen Vertrauen und machen den Erwerb eines Kunstwerks zu einem besonderen Erlebnis. Die Galerie legt großen Wert darauf, regionale Talente sichtbar zu machen und gleichzeitig internationale Positionen einzubinden.
Die Kunst Ruhrstraße 3 – ein wachsender Kulturstandort
Die Adresse „Kunst Ruhrstraße 3“ hat sich zu einem Begriff entwickelt, der für Offenheit, Qualität und kulturelle Vielfalt steht. Das Haus fungiert nicht nur als Galerie, sondern zunehmend auch als Ort des Austauschs, der Bildung und der Vernetzung. Künstlergespräche, Führungen und Workshops erweitern das klassische Galerieformat und machen die Villa Artis zu einem lebendigen Kulturzentrum.
Ein neuer Blick auf das Kunstmuseum Ruhrstraße – das „MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim“
Mit dem Begriff „Kunstmuseum Ruhrstraße“ wird häufig die besondere museale Qualität der Ausstellungen in der Villa Artis beschrieben. Obwohl die Galerie bewusst unabhängig und frei von institutionellen Zwängen arbeitet, erreicht sie in ihrer kuratorischen Arbeit ein Niveau, das sich mit etablierten Museen messen kann. Genau diese Mischung aus Professionalität und künstlerischer Freiheit macht den Ort so einzigartig.
Die Rolle der Galerie im Kontext der Kunst Ruhrgebiet – Ruhrkunst vom Feinsten!
Die Villa Artis ist heute ein wichtiger Bestandteil der Kunst Ruhrgebiet. Sie verbindet lokale Identität mit internationaler Offenheit und trägt dazu bei, die Region als dynamischen Kulturraum sichtbar zu machen. Die Kunstszene Ruhrgebiet ist geprägt von Vielfalt, Experimentierfreude und einem starken Netzwerkgedanken – Werte, die in der Galerie Mülheim täglich gelebt werden.
Ein Gewinn für die Stadt Mülheim an der Ruhr – die „Stadt am Fluß“
Die Ruhrgalerie Mülheim in der Villa Artis ist weit mehr als ein Ausstellungsort. Sie ist ein kulturelles Zentrum, ein Treffpunkt für die Kunstszene Ruhrgebiet, ein Ort für inspirierende Begegnungen und ein Raum, in dem Kunst in all ihren Facetten erlebt werden kann. Ob Ausstellung Mülheim, Vernissage Mülheim, Kunst kaufen Mülheim oder einfach ein Besuch in der Galerie Mülheim Ruhrstraße – die Villa Artis setzt Maßstäbe und prägt die kulturelle Identität der Stadt nachhaltig.
Ein Tag voller Kunst, Austausch und Freude
Dazu ein Bericht von Redakteurin Anna Greilinger:
Der Mülheimer Kunstsonntag bietet ein vielseitiges, kostenfreies Kunsterlebnis im Herzen der Stadt Mülheim. Er vereint Bildende Kunst, soziales Engagement, überraschende Installationen und kreative Begegnungen – perfekt für Kunstliebhaber*innen und Neugierige jeden Alters.
Titel: Elefant im Porzellanladen !? – Transformation durch Bruch
Ort: Mülheim an der Ruhr – VILLA ARTIS als symbolischer Knotenpunkt zwischen Tradition und
Aufbruch.
Narrativ: Der Elefant steht für das Unaufhaltsame, das Große, das Neue. Das Porzellan für das Zerbrechliche, das Alte, das Bewahrte. Der Bruch ist nicht nur
Zerstörung, sondern auch Befreiung von überkommenen Mustern.
Villa Artis als Herzstück des Mülheimer Kunstsonntags – Erlebnistag für Alle – Eintritt und Führungen stets frei!
Zuletzt öffnete sich Mülheim an der Ruhr wieder für einen Tag der offenen Kunst – und mittendrin pulsierte die Villa Artis wie ein kreatives Herz. Das historische Gebäude, einst Wohnhaus der Tengelmann-Gründerfamilie, wurde erneut zum Schauplatz für Begegnung, Reflexion und künstlerische Provokation.
Elefanten-Torso am Stadthafen der Ruhrtalstadt Mülheim by Andreas Ingramm, KKRR
Die Villa Artis war am Kunstsonntag nicht nur ein Ort – sie war eine Haltung. Ein Raum, in dem Kunst nicht dekoriert, sondern debattiert. Wer dort war, ging nicht nur mit Eindrücken, sondern mit Fragen nach Hause. Und vielleicht mit dem Gefühl, dass Kunst genau das darf: unbequem sein, berühren, bewegen.
Denkmal-Ensemble Ruhrstraße 3-9 in Mülheim – links die VILLA ARTIS (MMKM, RuhrGallery)
Die Kunststadt Mülheim an der Ruhr:
Mülheim an der Ruhr ist eine kunstsinnige Region mit ihren vielen Sammlern und Kunstengagierten
Der Mülheimer Kunstsonntag in der Villa Artis – BEGEGNUNGEN mit Kunst und Menschen
Preisverleihung „Neues Logo Metropolregion Rhein-Ruhr“ durch den Kunstförderverein KKRR
Auszug aus der Rede des Kurators Heiner Schmidt zur Preisverleihung an Andreas Ingramm
„…Was Andreas Ingramm hier geschaffen hat, ist kein Logo im herkömmlichen Sinne. Es ist ein visuelles Gedicht. Ein Gesicht, das uns anschaut – nicht als Fremde, sondern als Teil eines Ganzen. Zwei Kreise, die Landschaft und Stadt versinnbildlichen, und dazwischen ein Lächeln, geformt aus Rhein und Ruhr.
Dieses Zeichen ist mutig, weil es einfach ist. Es ist stark, weil es offen ist. Und es ist klug, weil es sich nicht aufdrängt, sondern einlädt.
Ingramm hat uns kein fertiges Bild gegeben. Er hat einen Rahmen geschaffen, in dem wir uns selbst erkennen können – als Bewohner:innen einer Region, die Vielfalt nicht nur duldet, sondern lebt.
Dass dieses Logo lizenzfrei ist, ist kein Nebensatz. Es ist ein Statement. Ein demokratisches Design, das sagt: Die Metropolregion gehört uns allen.
Lieber Andreas, mit deinem Entwurf hast du nicht nur einen Wettbewerb gewonnen. Du hast uns ein Gesicht gegeben – das lächelt, weil es weiß, dass Zukunft aus Verbindung entsteht.“
Das neue Logo der Metropolregion Rhein-Ruhr „Rhein-Ruhr – Gemeinsam sichtbar.“ „Wo Vielfalt lächelt.“ „Eine Region. Ein Gesicht. Viele Stimmen.“
6 Gründe, warum die Metropolregion Rhein‑Ruhr ein spannender Kulturspot in Europa ist von Dr. Sabine Schneiderbanger
Die Metropolregion Rhein‑Ruhr kombiniert industrielles Erbe, architektonische Ikonen, dezentrale Kunst im Stadtraum, aktive Stiftungs‑ und Sammlungslandschaft sowie programmatische Innovationen und lokale Ateliers. Die Folge ist eine dichte, vielfältige Kulturlandschaft mit hohem Experimentier‑ und Beteiligungspotenzial.
Was ist besonders?
1 Neue Impulse in bewährten Institutionen
Viele Häuser der Region erneuern Programm und Leitung, öffnen Sammlungen für jüngere, internationale Positionen und setzen stärker auf partizipative, publikumsoffene Formate. Beispiele für neues institutionelles Leben sind die Neuausrichtung des Kunstpalastes Düsseldorf oder Reaktivierung der Kunsthalle Barmen durch eine Kooperation zwischen Bergischer Universität und Stadt Wuppertal, die seit Oktober 2024 mit internationalen Ausstellungen und einem LAB‑Vermittlungsprogramm arbeitet.
2 Kunst & Architektur—der Wettlauf geht weiter
Die Region vereint bedeutende Bauten der Moderne mit punktuellen Neubauten: die von Mies van der Rohe gestalteten Häuser in Krefeld fungieren weiterhin als stimmungsvolle Ausstellungsorte und zeigen 2025 die erste große Perriand‑Retrospektive im deutschsprachigen Raum. Die private Langen Foundation in Neuss präsentiert zeitgenössische Sammlungen in einem spektakulären Tadao‑Ando‑Bau; 2025 war dort die Sammlung Ringier groß zu sehenlangenfoundation.de+1. Das Museum Abteiberg verbindet hochkarätige Gegenwartskunst mit Hans‑Hollein‑Architektur und zeigte 2025 die Ausstellung Park McArthur, die Zugänglichkeit und Abhängigkeit thematisiert.
3 Verwunschene Ausstellungsorte zwischen Natur und Industriebrachen
Urbane Transformationslandschaften werden als Ausstellungsräume genutzt: Die Institution Urbane Künste Ruhr aktiviert leerstehende Stadträume, ehemalige Gewerbe‑ und Industriebauten mit künstlerischen Interventionen und residencies; ihr Programm 2025 umfasste u. a. neue Arbeiten für den Emscherkunstweg und das Grand‑Snail‑Tour‑Format. Die Zeche Zollverein bleibt als UNESCO‑Welterbe ein Leuchtturm für Großevents, Ausstellungen und Festivals auf einem großflächigen ArealZollverein+1. Der Emscherkunstweg selbst ist heute eine öffentliche Kunstsammlung entlang des renaturierten Flusses und bringt Kunst in ungewöhnliche, naturnahe Orte.
4 Dezentralisierung und kulturelle Teilhabe
Die Kulturlandschaft ist bewusst polyzentrisch: Residenzen, Recherche‑Aufenthalte und dezentrale Ausstellungen (etwa die „Zu Gast“-Programme und die Recherche‑Stipendien der Urbane Künste Ruhr) fördern lokale Vernetzung, Forschung vor Ort und partizipative Formate, die sich explizit an Stadtgesellschaften richten. Solche Strukturen stärken lokale Initiativen, machen Kunst sichtbar und ermöglichen ungewohnte Begegnungsräume.
5 Starke Sammlerszene und Mäzene
Private und institutionelle Sammlungen und Stiftungsaktivitäten schaffen attraktive Wechselausstellungen: 2025 brachte die Langen Foundation die Sammlung Ringier nach Neuss, kuratiert von Beatrix Ruf und Wade Guyton, und ermöglichte damit eine umfangreiche Überblicksschau zeitgenössischer Positionen. Solche Leihkooperationen erhöhen die regionale Anziehungskraft für internationale Publikumsschwerpunkte.
6 Lokale Szene und künstlerische Infrastruktur (Die Ruhrtalstadt Mülheim als Beispiel)
Städte wie Mülheim an der Ruhr entwickeln sich zu lebendigen, erschwinglichen Kunstorten: Offene Ateliers, Ateliergemeinschaften und Förderformate wie der „Mülheimer Kunstsonntag“ oder die lokalen „KunstBlicke / Offene Ateliers“ schaffen Verbindungen zwischen Produzent:innen und Publikum; das städtische Kulturprogramm listet zahlreiche Ateliers, Vereins‑ und Ausstellungsorte sowie geförderte Veranstaltungen vor Ort. Diese kleinteilige Infrastruktur ist für Kunstaktive attraktiv und wirkt stabilisierend für eine langfristige Szeneentwicklung.
2026 ist das JAHR DES ELEFANTEN„Lebensfreude“ im Volksmund „Die drei Grazien“ auf der Schloßbrücke von Mükheim (Künstler: Heinrich Adolfs (1901-1964)
Das Besondere an der Ruhrtalstadt Mülheim ist, dass die Stadt – trotz ihrer industriellen Wurzeln – seit Jahrzehnten als pulsierender Schmelztiegel künstlerischer Kreativität gilt. Alte Industrieareale wurden zu lebendigen Kulturzentren umgestaltet, die ständig neue Talente anziehen und ebenso wieder abgeben. Diese kontinuierliche Bewegung garantiert, dass die Kunstszene in der Stadt Mülheim an der Ruhr niemals statisch ist, sondern sich stets erneuert und weiterentwickelt.
Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen zeigt sich in den zahlreichen Galerien, Ateliers und Kulturstätten, die in der Stadt entstanden sind. Hier verschmelzen traditionelle Kunstformen mit modernen Ansätzen: Von klassischer Malerei bis hin zu experimenteller Performance-Kunst ist alles vertreten. Der enge Austausch zwischen den Disziplinen – sei es Musik, bildende Kunst oder interdisziplinäre Projekte – eröffnet immer wieder neue Perspektiven und Impulse, die den Puls der Zeit widerspiegeln.
Ein erfahrenes Team aus allen Kulturbereichen wirkt an einem der innovativen Kunstzentren in der Stadt Mülheim an der Ruhr – der 1840 gegründeten VILLA ARTIS mit der Ruhr Gallery – und erlebt täglich, wie die Stadt ihre internationale Ausstrahlung bewahrt. Die Einrichtungen hier legen großen Wert darauf, nicht nur lokale Größen, sondern auch international renommierte Künstler:innen einzuladen – stets kombiniert mit hervorragenden pädagogischen Fähigkeiten. Dieser ausgewogene Ansatz macht Mülheim zu einem faszinierenden Ausbildungs- und Begegnungsort für Kunst im Herzen des Ruhrgebiets.
Besonders hervorzuheben ist auch die Leitung des städtischen Kunstmuseums in der Alten Post, das unter der inspirierenden Führung von Dr. Stefanie Kreuzer steht. Mit Weitsicht und Engagement fördert sie Projekte, die bewusst provozieren und herausfordern – künstlerische Vorstöße, die nicht immer sofort zugänglich oder verständlich sind, aber langfristig den Weg für neue Trends ebnen. Dieser Innovationsgeist und das langfristige Denken sind essenziell, um die Avantgarde voranzutreiben. Unterstützt werden die Aktivitäten durch die Kulturdezernentin Dr. Daniela Grobe und einen fachlich besetzten Kulturausschuss, der immer zu neuen Ideen und Projekten auffordert.
Die geografische Lage Mülheims im pulsierenden Ruhrgebiet, in unmittelbarer Nähe zu kulturell reichen Städten wie Duisburg, Essen und Düsseldorf, schafft ideale Voraussetzungen für einen regen interregionalen Austausch. So bleibt die Kunststadt Mülheim nicht nur ein lokaler Hotspot, sondern auch ein international attraktiver Ort der künstlerischen Ausbildung und zeitgenössischen Kunst – ein lebendiger Raum, in dem echte Kreativität keine Grenzen kennt.
Dr. Friedrich Stavenhagen, 2025
Solitär in der Kunststadt Mülheim: DIE VILLA ARTIS
–>> Ankündigung eines Kunstereignisses in der Ruhrtalstadt vom 27. September 2025 bis 12. April 2026
Natalie Czech – Zwischen Bild, Sprache und Klang
Mit Natalie Czech zeigt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr eine Künstlerin, deren Arbeiten mit großer Präzision und gleichzeitig poetischer Offenheit die Schnittstellen von Fotografie, Text und Ton ausloten. Ihre Werke entstehen im Dialog mit Literatur, Musik und visueller Kultur und eröffnen neue Lesarten unserer alltäglichen Kommunikationsformen.
Czech, die ihre Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte und bei Thomas Ruff – einem Schüler des legendären Fotografenpaares Bernd & Hilla Becher – studierte, steht in der Tradition konzeptueller Fotografie. Diese Linie erweitert sie jedoch konsequent durch sprachliche und akustische Elemente, die in ihren Arbeiten nicht bloß Zitat sind, sondern als gleichberechtigte Strukturen die visuelle Ebene durchdringen und ergänzen.
Die erste große institutionelle Einzelausstellung im deutschsprachigen Raum würdigt Czechs Werk als ein ästhetisch anspruchsvolles und zugleich zugängliches Spiel mit Bedeutungen. Plattencover, poetische Texte und Abspielgeräte werden zu Trägern einer visuellen Semantik, die den Klang als subtiles Echo mitdenkt. So wird Bild nicht nur gesehen, sondern auch „gehört“ – eine Einladung zur Wahrnehmung im erweiterten Sinne.
Mit dieser Ausstellung setzt das Kunstmuseum Mülheim unter der neuen Leitung von Dr. Stefanie Kreuzer ein klares Zeichen: Für eine Kunst, die Denken und Fühlen verbindet und intermediale Ausdrucksformen als relevanten Zugang zur Gegenwartskultur begreift.
Logo „Mülheim lohnt sich!“
Ein Paradies für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber
Logo aus dem Jahr 2019 für die Kunstreihe des Mülheimer Kunstvereins KKRR „Mülheim is calling“Künstlertreff: v.l. Armin Tölke, Ivo Franz, Hans-Hermann Bottenbruch, Jutta Dammers-PlaßmannHA SCHULT bei seiner Ausstellung in der Ruhr Gallery – links Margarete Wietelmann, Kulturausschuss MHKunstprojekt „Bruno Bentley“ in der Rijrtalstadt Mülheim
Mülheim an der Ruhr, malerisch im Ruhrtal gelegen, ist längst mehr als nur ein Geheimtipp für Kunstfreunde. Die Stadt hat sich als pulsierendes Zentrum der Kunstszene etabliert und lockt mit einer Vielzahl an Highlights, die sowohl Traditionsliebhaber als auch moderne Kunstinteressierte begeistern.
Zentraler Anziehungspunkt ist das städtische Kunstmuseum, dessen Fundamente auf einer bedeutenden Privatsammlung basieren. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die Kunstgeschichte und beherbergt eine beeindruckende Sammlung klassischer und moderner Werke. Wer sich jedoch mehr für zeitgenössische Kunst interessiert, sollte das MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim besuchen. Dieses private Kunstmuseum, das im stetigen Aufbau begriffen ist, beeindruckt mit ständig wechselnden Ausstellungen und internationalen Künstlern, die die moderne Kunst in all ihren Facetten zelebrieren.
„Hier spielt die Kunst“ – OpenStreetMap – Villa Artis – Ruhrstr, 3 / Ecke DelleLogo der Sammlung im MMKM by Designer Klaus WieselBlick in die Ausstellung „Ruhrpreisträger*innen“ in der Villa Artis in de Ruhrstr. 3 / Ecke Delle Besuche nach Vereinbarung!
Der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft – Bereich „Bildende Kunst“ ist ein wichtiger Förderpreis für junge Kreative, da er mehrere zentrale Funktionen erfüllt:
Finanzielle Unterstützung: Der Preis bietet eine finanzielle Basis, die es den Preisträgern ermöglicht, neue Projekte zu realisieren, Materialien zu beschaffen oder sich stärker auf ihre künstlerische Entwicklung zu konzentrieren.
Anerkennung und Sichtbarkeit: Der Preis schafft Aufmerksamkeit für aufstrebende Talente und bietet eine Plattform, um ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies kann entscheidend für den Karrierestart sein.
Netzwerkmöglichkeiten: Preisträger erhalten oft Zugang zu etablierten Künstlern, Galeristen und Kuratoren. Dies kann zu neuen Kooperationen und Ausstellungsmöglichkeiten führen.
Traditionspflege und regionale Identität: Durch die Förderung junger Talente stärkt der Preis die Kunstszene im Ruhrgebiet und unterstreicht die Bedeutung der Region als Kulturstandort.
Impulsgeber für innovative Kunst: Indem er junge, experimentierfreudige Künstler auszeichnet, trägt der Preis dazu bei, neue Strömungen und Ideen in die Kunstszene einzubringen, was sowohl regional als auch überregional inspirierend wirkt.
Diese Aspekte zeigen, warum Preise wie der Ruhrpreis wesentlich sind, um künstlerisches Potenzial zu fördern und die kulturelle Landschaft nachhaltig zu bereichern.
Aquarellisten aus Mexiko-City in der Ruhrtalstadt Mülheim – ein Highlight der über 300 musealen Ausstellungen in der Ruhr Gallery
WDR – Lokalzeitvl. Cristela Baker und_ Emma Herrera Ortega
„Little-CHUCK“ Aquarell von Placido Merino, Mexiko-City in der Ständigen Sammlung PERMANENTA des Mülheimer Kunstvereins KKRR
Karin Dörre ermöglichte dem Mülheimer Kunstverein KKRR die Schau MEXIKO 8 in der VILLA ARTIS / Ruhr Gallery. Zwei Werke wurden verkauft. Das Aquarell „Little Chuck“ von Placido Merino erwarb der Verein für die Ständige Sammlung PERMANENTA.
Logo-FreieMülheimerKünstlerschaft gestaltet von Designer Klaus Wiesel
Doch die Kunststadt Mülheim hat noch viel mehr zu bieten: Zahlreiche Galerien und Kunsthäuser beleben das kulturelle Leben der Stadt. Besonders hervorzuheben sind die Galerie d’Hamé, die Galerie 46und die Ruhr Gallery, die mit außergewöhnlichen Ausstellungen und Events das ganze Jahr über begeistern. Diese Orte sind nicht nur Treffpunkt für Kunstliebhaber, sondern auch für Künstler selbst, die hier ihre Werke präsentieren und sich mit dem Publikum austauschen können.
Die historische Villa Artis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle beheimatet neben einer Kunstgalerie das private „Kunstmuseum MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim“ und in einem separaten Gebäude die ARTIST RESIDENCE RUHR – auch genannt „Kunsthaus Mülheim Mitte“Marga Steinwasser aus Buenos Aires, Argentinien mit Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats 2014 in der Ruhr Gallery
Die Vielfalt der Mülheimer Kunstszene zeigt sich auch in den zahlreichen Kunsthäusern, die das Stadtbild prägen. Ob Malerei, Bildhauerei oder Installationen – hier findet jeder Kunstliebhaber sein persönliches Highlight.
Mülheim ist eine Stadt, in der Kunst nicht nur ausgestellt, sondern auch gelebt wird. Wer Kunst in all ihrer Vielfalt erleben möchte, kommt an dieser charmanten Stadt im Herzen des Ruhrgebiets nicht vorbei.
Mülheim an der Ruhr: Kunst, Kultur und Theater in perfekter Harmonie
Das Theater eunoia (only connect! & doghouse,theater) bei einer Brecht-Inszenierung
Mülheim an der Ruhr begeistert nicht nur mit einer lebendigen Kunstszene, sondern hat sich auch als kulturelles Zentrum weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Neben beeindruckenden Galerien, Kunsthäusern und Museen punktet die Stadt vor allem mit dem renommierten Theater an der Ruhr, das seit Jahren nationale und internationale Beachtung findet.
Das Theater an der Ruhrist ein echtes Aushängeschild der Stadt. Unter der künstlerischen Leitung von Roberto Ciulli hat sich das Theater zu einer Institution entwickelt, die weit über die Region hinaus für ihre innovativen Inszenierungen und mutigen künstlerischen Experimente gefeiert wird. Es versteht sich als Ort des kulturellen Dialogs, der sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Werke auf die Bühne bringt – immer mit einem frischen Blick und einem internationalen Ansatz. Tourneen durch Europa und Gastspiele auf großen Bühnen weltweit zeugen von der Qualität und Strahlkraft dieses Theaters. Aber auch weitere Theater, wie die VOLXSBÜHNE oder das junge Theater eunoia im Mülheimer Wallviertel spielen ganz vorne mit.
Autorenlesung von Ruhrpreisträger Jörg Juretzka in der Villa Artis in Mülheim
Ob die bildende Kunst oder die darstellende Kunst – Die Ruhrtalstadt Mülheim bietet ein ganzheitliches kulturelles Erlebnis. Die Stadt im Ruhrtal ist ein wahres Mekka für Kunst- und Kulturliebhaber, die eine Mischung aus Tradition und Moderne schätzen. So wird Mülheim zu einem lebendigen Treffpunkt für Kreative, Künstler und Kulturliebhaber aus aller Welt.
Nicht „im eigenen Saft schmoren“: Besuch einer gefragten Fotografin in der Ruhrtalstadt Mülheim
Altes Reichspostamt – heute Städtisches Kunstmuseum in Mülheim (Fotoprojekt: ArtObscura)
Natalie Czech wurde 1976 in Neuss in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie studierte von 2000 bis 2005 Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2008 den Förderpreis für junge Kunst des Landes NRW und nahm 2014 den Villa Romana-Preis entgegen. Natalie Czech ist seit 2020 als Professorin für Fotografie am Institut Freie Kunst der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig.
Ihre Werke waren und sind in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und befinden sich in internationalen Sammlungen, darunter in Institutionen wie die Pinakothek der Moderne in München, dem Museum Kunstpalast, Düsseldorf, dem Musée de l’Elysée, Lausanne, der Lafayette Anticipations, Fondation d’Entreprise Galeries Lafayette, Paris, dem Victoria and Albert Museum in London und dem Museum of Modern Art in New York. Czech lebt und arbeitet in Berlin.
LINK ZUM KUNSTBLOCK „FREIE MÜLHEIMER KÜNSTLESCHAFT – FMK“ – klick auf’s Bild von Dirck LietkeKunst & Kultur in der Ruhrtalstadt Mülheim
-Übersicht über den Stadtkern, der von der Ruhr durchströmt wird
Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) spielt eine bedeutende Rolle in der Kunstszene des Ruhrgebiets und der Rhein-Ruhr-Region. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat sich der Verein zu einem zentralen Akteur entwickelt, der sowohl etablierte als auch aufstrebende Künstler*innen fördert und die kulturelle Landschaft der Region bereichert.Lokalkompass+7mlhmrhr.de+7Stadt Mülheim an der Ruhr+7
Das Herzstück des Vereins ist die Villa Artis in der Ruhrstraße 3 in Mülheim an der Ruhr. Dieses historische Gebäude beherbergt das MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim, die RUHR GALLERY sowie ein Atelierhaus mit über zehn Künstler*innen. Mit über 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet die Villa Artis Raum für vielfältige künstlerische Aktivitäten und Veranstaltungen .Kunstverein-Muelheim+8Stadt Mülheim an der Ruhr+8mlhmrhr.de+8Stadt Mülheim an der Ruhr+4mlhmrhr.de+4mlhmrhr.de+4
Regionale und internationale Vernetzung
KKRR fördert nicht nur lokale Kreative, sondern vernetzt die regionale Kunstszene mit internationalen Strömungen. Der Verein organisiert regelmäßig Kunstexkursionen, beispielsweise zur Triennale BEAUFORT in Belgien oder zur Fondation Louis Vuitton in Paris, und pflegt Kooperationen mit internationalen Galerien und Museen .Lokalkompass+11mlhmrhr.de+11muelheimer-kunstverein-mhs Webseite!+11Lokalkompass
Spannende Räume für den Geist in der Ruhrtalstadt Mülheim
Bildungs- und Vermittlungsarbeit
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Kunstvermittlung. KKRR bietet kostenfreie Führungen, Workshops und Mitmachaktionen an und engagiert sich in der Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen. Projekte wie der „Kunstbahnhof“ regen Besucher*innen dazu an, über persönliche Erfahrungen von Veränderung nachzudenken und diese künstlerisch zu reflektieren .KUNSTBAHNHOF
Fazit
Der Mülheimer Kunstverein KKRR ist ein lebendiges Zentrum für zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet. Durch seine offene Struktur, die Förderung von Künstler*innen und die vielfältigen kulturellen Aktivitäten trägt er maßgeblich zur kulturellen Vielfalt und Dynamik der Region Rhein-Ruhr bei.
Die CoolCityMülheim erfreut nicht nur Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber
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Zwei Aquarelle von Erich Schmidt-Unterseher (1920-1990) bereichern die PERMANENTA in Mülheiman der Ruhr
Aquarell von Erich Schmidt-Unterseher, signiert 1990
Die diesjährige PERMANENTA in Mülheim an der Ruhr wird durch eine besondere Zugabe bereichert: Zwei Aquarelle des renommierten deutschen Malers Erich Schmidt-Unterseher (Kürzel: ESU) werden erstmals in dieser prestigeträchtigen Ausstellung präsentiert. Die Werke des Künstlers, der vor allem für seine beeindruckenden Bronzeskulpturen und grafischen Arbeiten bekannt ist, ergänzen die Vielfalt der ausgestellten Kunstformen.
Erich Schmidt-Unterseher, geboren 1920 in Göggingen bei Augsburg, hat sich im Laufe seiner Karriere einen bedeutenden Namen in der modernen Kunstszene des 20. Jahrhunderts gemacht. Sein Lebensweg führte ihn von den Studien an der Technischen Universität München über den Kriegsdienst und die Kriegsgefangenschaft in Russland zurück zur Kunst, die er nach dem Krieg an der Kunstschule Augsburg und später an der Universität und der Kunstakademie München vertiefte.
Aquarell von Erich Schmidt-Unterseher, signiert 1990
Schmidt-Unterseher, der auch unter der Anleitung von Oskar Kokoschka studierte, zeichnete sich durch seine Vielseitigkeit und seine Leidenschaft für das Experimentieren mit verschiedenen Materialien und Techniken aus. Seine Arbeiten reichen von der Malerei über die Skulptur bis hin zu Grafik und Radierung.
Die beiden Aquarelle, die nun in Mülheim gezeigt werden, illustrieren Schmidt-Untersehers Meisterschaft in der Aquarellmalerei – eine Technik, die er neben seinen anderen künstlerischen Tätigkeiten perfektionierte. Diese Werke, die bislang nur selten öffentlich zu sehen waren, bieten den Besuchern der PERMANENTA eine einzigartige Gelegenheit, die subtilen Nuancen seiner Technik und die Tiefe seiner künstlerischen Ausdruckskraft zu erleben.
Die Ausstellung in Mülheim, die bereits für ihre vielseitige Darstellung moderner und zeitgenössischer Kunst bekannt ist, erhält durch die Einbeziehung von Schmidt-Untersehers Aquarellen eine zusätzliche Dimension. Diese Werke nicht nur als künstlerisches Erbe, sondern auch als Beispiele für die emotionale und technische Fähigkeit des Künstlers, bieten den Besuchern tiefere Einblicke in das Schaffen eines der bedeutenden Künstler Deutschlands.
PERMANENTA – Ständige Sammlung im MMKM MUSEUM MODERNE KUNST MÜLHEIM an der Ruhrstraße 3
Die PERMANENTA ist bis zum Ende des Monats geöffnet, und die Veranstalter erwarten eine große Zahl von Kunstliebhabern, die die seltene Chance nutzen wollen, Schmidt-Untersehers Arbeiten aus nächster Nähe zu betrachten.
Da sich in der Ständigen Sammlung im MMKM zahlreiche Werke des Göggingers Franz Xaver Unterseher (1888-1954) – Kürzel: f.x.u. befinden, wird derzeit geprüft, inwieweit Verbindungen bestanden.
„Berghochwaldreste I“ Silberstiftzeichnung Nr. 17 von f.x.u. – das Werk wurde in der GROSSE DEUTDSCCHE KUNSTAUSSTELLUNG 1939 IM HAUS DER DEUTSCHEN KUNST ZU MÜNCHEN gezeigt
Begleitschein zum Werk „Berghochwaldreste I“ Silberstiftzeichnung Nr. 17 von Franz Xaver Unterseher (1888-1954)
Ergebnis und Druckplatte (hier Tetrapak)Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRRhochgeladen von Alexander Ivo FranzSehnsuchtsort „Köbogen Düsseödorf“ von Sabrina Mrasek Foto: Erworben für die Sammlung MMKM, Mülheim hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Einfach nur schön: Kreative Ergebnisse der Druckworkshops begeistern
Anna Kaiser führt in die die Ausstellung ein – zum TAG DER DRUCKKUNST in der Mülheimer RUHR GALLERY am 15. März 2024 Foto: MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Mülheim an der Ruhr, 15. März 2024 – 18:15 – In der Ruhr Gallery in Mülheim erstrahlen derzeit die kreativen Werke von erfahrenen Kunstschaffenden und Nachwuchskünstlern, die im Rahmen von Druckworkshops (Sehnsuchsorte / Frühlingserwachen) entstanden sind bzw. noch entstehen. Was besonders fasziniert: Die Teilnehmer nutzen dabei einfachste Mittel, um beeindruckende Ergebnisse zu erzielen.
Kusntbegeisterung in der RuhrGallery „Tag der Druckkunst 2024“ Foto: MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Die Ausstellung, die zum Internationalen Tag der Druckkunst auch unter dem Motto „Einfach nur schön“ steht, präsentiert eine Vielfalt an Kunstwerken, die durch ihre Einfachheit und zugleich künstlerische Raffinesse bestechen. Von abstrakten Prints bis hin zu detailreichen Illustrationen ist alles vertreten, was die Phantasie der jungen und erfahrenen Künstlerinnen und Künstler hervorbrachte.
Hell erleuchtet, der Ausstellungsort zum Tag der Druckkunst in Mülheim an der Ruhrstraße 3 – Kunst auf über 1.200 Quadratmetern Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Eine Besonderheit der Ausstellung ist die Zusammenarbeit von Schülern der Gesamtschule Duisburg-Mitte 1) mit Profikünstlern, die ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen, um gemeinsam außergewöhnliche Kunstwerke zu schaffen.
Die Druckvorlage entscheidet – je nach Qualität sind zahlreiche Abdrucke möglich Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Dabei stehen nicht nur die Ergebnisse im Fokus, sondern auch der Prozess des kreativen Schaffens, der den Teilnehmern viel Freude bereitet.
Die Mülheimer Bürgermeisterin Ann-Kathrin Allekotte bei der Eröffnungsrede und Vorstellung der ausstellenden Kunstschaffenden Anna Kaiser und Lukas Benedikt Schmidt Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Neben den ausgestellten Werken bietet die Ruhr Gallery auch die Möglichkeit, an aktuellen Workshops teilzunehmen. So nutzen weitere Gruppen von Kunstinteressierten die Gelegenheit, ihre eigenen kreativen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Kreative Ergebnisse der Workshops mit der Gesamtschule Duisburg-Mitte in der Ausstellungshalle der Villa Artis in Mülheim – RUHR GALLERY , Ruhrstraße 3 Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Die offizielle Eröffnung der Ausstellung zusammen mit Werken von Anna Kaiser und Lukas Benedikt Schmidt (Lubens) wurde von der Bürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr Ann-Kathrin Allekotte vorgenommen, die die Werke der Teilnehmer lobte und die Bedeutung von kreativen Projekten für die Gemeinschaft betonte. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, was die Gelegenheit für alle Kunstliebhaber bietet, die faszinierenden Ergebnisse der Druckworkshops zu erleben. Die Aktion wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem Mülheimer Kunstförderverein KKRR.
Blick in einen der zahlreichen Projekträume in der Villa Artis am Innenstadtpark „Ruhranlage“ in Mülheim Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Die Ausstellung „Einfach nur schön“ in der Ruhr Gallery ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie mit einfachen Mitteln und viel Kreativität beeindruckende Kunst geschaffen werden kann. Sie lädt Besucher jeden Alters dazu ein, sich von der Schönheit der Werke verzaubern zu lassen und selbst Teil des kreativen Prozesses zu werden.
Workshopthema „Frühlingserwachen“ in der Ruhr Gallery, liebevoll dekoriert von der Papierwerkstatt Mülheim Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Die Ausstellung ist noch in der Ruhr Gallery zu sehen am Samstag, 16. März 2024 von 18 bis 19:30 Uhr und am Sonntag, 17. März 2024 von 13 bis 15:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vernissage in der RuhrGallery „Tag der Druckkunst 2024“ Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Besucher begegnen Besuchern, Sammlern, Kunstschaffenden und netten Menschen in einer angenehmen Atmosphäre Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Kunstmuseum Mülheim MMKM zeigt neue Werke zeitgenössischer Kunst in Zusammenarbeit mit dem Mülheimer Kunstverein KKRR in der Ruhrstraße 3
Das Jahresthema in der Stadt Mülheim an der Ruhr „BEGEGNUNGEN“
Ein tolles (volles) Haus – das MMKM – ErlebnisKunstMuseum in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – am Innenstadtpark „Ruhranlage“
Die historische Villa Artis in der Ruhrstraße 3 – die einst auch als Stammhaus der Tengelmann Gründerfamilie Luise und Wilhelm Schmitz-Scholl diente – ist ein Ort der Begegnung in einem angenehmen Kreise. Seit der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 wird der Kulturort mit über 1.200 Quadratmetern Ausstellungsflächen ständig weiterentwickelt.
Wir freuen uns über eine täglich wachsende Fangemeinde, die mit uns zusammen unzählige Begegnungen ermöglicht! EINTRITT & FÜHRUNGEN stets frei – Gäste und Gruppen willkommen – keine Beschränkungen!
Ausstellung mit Rekordbesuch in der Ruhr Gallery Mülheim
Die Mülheimer Kunstgalerie an der Ruhrstraße 3 präsentierte eine faszinierende Ausstellung zum Thema „Die 7 Todsünden“, kuratiert von dem renommierten Künstler Georg Overkamp aus Bottrop. Die Ausstellung entführte die Besucher auf eine emotionale Reise durch die tiefsten Abgründe menschlicher Leidenschaften.
Georg Overkamp (li.) im Raum NEID von Wilfried Weiß mit Besucher
Georg Overkamp, bekannt für seine einfühlsame und kreative Herangehensweise an die Kunstkuratierung, hat die Ruhr Gallery Mülheim mit weiteren sieben Künstlerinnen und Künstler in ein beeindruckendes Labyrinth aus Werken verwandelt, die die sieben Todsünden verkörpern. Von der Gier über den Zorn bis zur Wollust – jede Sünde findet ihren Platz in dieser liebevoll gestalteten Ausstellung.
Das Künstler*innenkollektiv:
Projektleiter/Initiator: Georg Overkamp Als bildende Künstler*innen wirken mit: | Rebecca Gottschick | Lenny Grüttgen | Marayle Küpper | Thomas Schönhagen | Cornelia Schweinoch-Kröning | Wilfried Weiß und Klaus Wiesel.
Musikbeiträge: Silvester Pece Darstellung/Performance: Theater only connect! Mülheim
Die Besucher betreten die Galerie und werden sofort von der Intensität der Kunstwerke gefangen genommen. Die sorgfältig ausgewählten Gemälde, Skulpturen und Installationen lassen die sieben Todsünden auf eine Weise lebendig werden, die sowohl faszinierend als auch provokativ ist. Overkamp hat es geschafft, Künstler verschiedenster Stilrichtungen zu vereinen, um ein breites Spektrum an Perspektiven auf die dunklen Seiten der menschlichen Natur zu präsentieren.
Raum von Thomas Schönhagen zum Thema WOLLUST
Ein Höhepunkt der Ausstellung war zweifellos der Raum, der der Sünde der Wollust gewidmet ist. Die sinnlichen Exponate, kombiniert mit einer geschickten Lichtregie, schaffen eine Atmosphäre, die die Besucher in die Welt der verführerischen Versuchungen eintauchen lässt. Überall in der Galerie gab es interaktive Elemente, die die Betrachter dazu ermutigen, über ihre eigenen Verbindungen zu den Todsünden nachzudenken.
Die Kunstwerke waren nicht nur visuell ansprechend, sondern wurden auch von kurzen, einfühlsamen Erklärungen begleitet, die den Besuchern halfen, die tieferen Bedeutungen und Konzepte hinter den Arbeiten zu verstehen. Georg Overkamp hat es geschafft, eine Brücke zwischen der Kunst und dem alltäglichen Leben zu schlagen, indem er zeigte wie man die universellen Aspekte der menschlichen Natur darstellen kann.
Die Ausstellung in der Mülheimer Kunstgalerie an der Ruhrstraße 3 bot den Besuchern eine einzigartige Gelegenheit, sich mit den Schattenseiten der menschlichen Existenz auseinanderzusetzen. Georg Overkamp hat mit dieser liebevoll gestalteten Präsentation nicht nur eine Sammlung von Kunstwerken geschaffen, sondern vielmehr eine atmosphärische Erfahrung, die noch lange nach dem Verlassen der Galerie in den Köpfen der Besucher nachhallt.
Im Anschluss an die Schau startet mit Accrochage die traditionelle Wintergalerie in der Ruhrstraße 3 – die bis zum 3. März 2024 läuft.
Bildergalerie
Georg Overkamp (li.) im Raum NEID von Wilfried Weiß mit Besucher„Müßiggang ist aller Laster Anfang“ Kinetische Installation von Georg Overkamp„Wut“ von Rebecca Gottschick„Habsucht“ Die Installation von Klaus Wiesel stellt eine „Sackgasse“ dar Die 7 Todsünden in einer Installation von Georg Overkamp
Der Mülheimer Künstlerbund und die dort aktiven Mülheimer Künstler*innen sind mit einer Geschäftsstelle im Kulturort Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 in der Stadtmitte der Kunststadt Mülheim an der Ruhr vertreten.
Es werden keine Beiträge oder Gebühren erhoben, es gibt keinerlei Aufnahmebeschränkungen – auch Schüler, Kunststudenten oder Spätberufene sind herzlich willkommen, sich einzubringen. Regelmäßig findet ein Künstlerstammtisch statt, es werden im Jahresverlauf gemeinsame Kunstexkursionen und Kooperationen organisiert.
Geschäftsstelle des Mülheimer Künstlerbundes Ruhrstraße 3 / Delle 54-60
Der Mülheimer Künstlerbund – MKB organisiert Kunstevents wie „MÜLHEIMER KUNSTTAGE“ und beteiligt sich an den OFFENEN ATELIERS IN DER STADT MÜLHEIM oder anderen Veranstaltungen der Mülheimer Kunstszene mit ihren zahlreichen unterschiedlich zusammengesetzten Künstlergruppen.
Auch wird seit 2012 jährlich die traditionelle „Winter-Accrochage“ im Atelierhaus in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr veranstaltet.
In der Beletage in der Ruhrstraße 3 wird während der ACCROCHAGE täglich neu gehängt – hier im Jahr 2023
Mit einer Dose Farbe (Künstlerbedarf Bachmann, Köln), die damals für Sigmar Polke bestimmt war (er konnte sie nicht mehr abholen) – eine Homage von Manfred Dahmen – Titel: SIGMAR
Was ist Accrochage?
Accrochage (von französisch „das Aufhängen“, accrocher = aufhängen) war in Frankreich spätestens ab den 1960er Jahren der gebräuchliche Ausdruck für die Hängung von Bildern / Gemälden in Museen. Der Begriff Accrochage wurde dann von Kunst-Galeristen aufgegriffen und für die Bezeichnung von Ausstellungen aus den eigenen Beständen einer Kunstgalerie verwendet. Meist werden dabei Werke verschiedener Künstler*innen gezeigt, wobei die Kunstwerke manchmal auch in Anwesenheit des Publikums gehängt werden. Alle Künstler*innen verkaufen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.
Hans Arts in der Ausstellung „Transformierende Kunst“
So auch jährlich in der Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim an der Ruhrstraße 3.
Der Mülheimer Künstler*innenbund stellt dort regelmäßig folgende Künster*innen aus:
Hans Arts – Heidi Becker – Manfred Dahmen – Aliv Franz – Janina Funken – Martin Sieverding – Lukas Benedikt Schmidt – Klaus Wiesel – Cornelia Wissel – Ali Yadegar-Youseffi und Brigitte Zipp sowie zahlreiche Gäste / Gästinnen.
JANINA FUNKEN
MANFRED DAHMEN
LUTZ GIERIG
HEIDI BECKER
CORNELIA WISSEL
ALIV FRANZ
ALIV FRANZ
MANFRED DAHMEN
JUTTA DAMMERS-PLASSMANN
LUKAS BENEDIKT SCHMIDT
HANS ARTS
MANFRED DAHMEN
MARTIN SIEVERDING
ALIV FRANZ
ALIV FRANZ
LUKAS BENEDIKT SCHMIDT
ALIV FRANZ
BRIGITTE ZIPP
HANS ARTS
KLAUS WIESEL
HEIDI BECKER
ALIV FRANZ
HANS ARTS
MANFRED DAHMEN
JUTTA DAMMERS-PLASSMANN
KLAUS WIESEL
HANS ARTS
CORNELIA WISSEL
JUTTA DAMMERS-PLASSMANN
HANS ARTS
Eine gute Gelegenheit für Sammler und Kunstfreunde , die dort das eine oder andere Kunstwerk direkt vom Künstler erwerben können und sich in Ruhe in den Ateliers, Depots und den Ausstellungsräumen umsehen können. Eintritt, Stärkung und Parken sind wie immer frei – Freunde und Gäste sind stets willkommen.
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