MÜLHEIM-UPDATE: Neue Wege in der jungen Kunststadt im grünen Ruhrtal

Vor fast 40 Jahren entstanden ist der 5 Meter lange Leporello der Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer aus der Kunstsammlung des KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim

Was macht Mülheim an der Ruhr so lebenswert?

Wer kennt sie noch nicht – die grüne Kunststadt im Ruhrtal? Die idyllische Ruhrlandschaft hat schon immer kulturliebende Menschen, Künstler*innen aller Richtungen angezogen. Neben der darstellenden Kunst ist die quirlige Stadt Mülheim an der Ruhr schon immer der Wirkungsort bekannter bildender Künstler*innen, Schriftsteller, Fotografen, Filmemacher und Musiker gewesen.

Bei der Kulturbürgermeisterwahl 2020 hat Mülheim mit OB-Kandidat Andy Brings den 2. Platz in Nordrhein-Westfalen gemacht – hier der Link zu KunstVorOrt,NRW:

Die Menschen fühlen sich in Mülheim in einer einmaligen Atmosphäre wohl, auch wenn wie überall einiges verbessert werden kann in  der eigentlich sehr übersichtlichen Kommune mit nur 49 km Grenzlänge zu Essen, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Ratingen  – vielleicht die Vorstufe zu einer Eingliederung in eine größere Ruhrgebietsmetropole?

Stadt der Kunstvielfalt und Kreativität – mit Kunstengagement Menschen erreichen und begeistern

Der Mülheimer Kunstsammler Robert Rheinen (1844-1920) gründete schon früh ein privates Kunstmuseum, das später die Stadt übernahm, der Mülheimer Professor Karl Ziegler und seine Familie sowie weitere Mülheimer Bürger spendeten ganze Sammlungen, Kunstwerke und Geld für den Aufbau und die Pflege dieser städtischen Kunstsammlung. Ein Förderverein und eine Stiftung kümmern sich um den Erhalt des städtischen Kunstmuseums, das aktuell mit Millionenaufwand für die Mülheimer Bürger weiterentwickelt wird.

Ein Eldorado für Kunstschaffende, Kunstliebhaber und Kunstinvestoren

HA SCHULT (li.) mit Ivo Franz bei der Eröffnung der Schau „BILDBOXES – VERLUSTbringtGEWINN für die Aktion KUNSThilftGEBEN am 11.10.2020 in der Ruhr Gallery Mülheim am Innenstadtpark „Ruhranlage“
©  bei der VG Bild-Kunst, Bonn, für die abgebildeten Werke von HA SCHULT
Eröffnung der HA SCHULT – Ausstellung in Mülheim durch Bürgermeisterin und Kulturausschuss-Vorsitzende Margarete Wietelmann in der RUHR GALLERY MÜLHEIM (Video: TALKING ART KÖLN)

HA SCHULT in der RUHR GALLERY – ein besonderes Highlight im Kunstjahr 2020
©  bei der VG Bild-Kunst, Bonn, für die abgebildeten Werke von HA SCHULT

Viele junge Ateliers, private Künstlerhäuser wie das Makroscope, das „Amt für weiterbildende Fantasie“ oder das M40 und Künstlergruppen in den stilvollen städtischen Ateliermöglichkeiten oder Begegnungsstätten sind in Mülheim aktiv und erfolgreich.

Kunstgalerien und ein renomiertes Auktionshaus runden das Kunstangebot der Kunststadt an der Ruhr ab. Neben der 2012 neu gegründeten Ruhr Gallery und dem privaten Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü wurde das neuerdings auch öffentlich geförderte private Museum für Fotokopie M.F.F. international etabliert.

Die Camera Obscura und die weitläufigen Rathausflure werden ebenfalls für Ausstellungen genutzt wie die Geschäftsräume eines Immobilienmaklers oder die Flure einer Abrechnungsstelle für Privatpatienten.

Kunst hautnah am Entstehungsort erleben – überall im Stadtgebiet sind spannende „OFFENE ATELIERS“

Kunstwerke können den eigenen Geschmack treffen, faszinieren oder verstören – was sie aber interessant macht ist die Geschichte dahinter. Atelierbesuche und Künstlergespräche können die Mülheimer und Touristen auf eigene Faust oder zusammen mit der VHS oder einem der Mülheimer Kunstvereine erleben – Termine für Gruppen arrangieren kann man auch unter der Email Atelierbesuche@Kunststadt-MH.de  oder bei der Hotline des Mülheimer Künstlerbundes MKB 0208 46949-567.

Ausblick und Jahresthemen

Max Schulz am Flügel vor Malerei von Bernd Kirstein #BTHVN2020MLHM

Mit besonderen Einzelaktionen und Jahresthemen werden immer neue Anreize zum Mitmachen in der Kunststadt Mülheim geschaffen. So inspiriert aktuell das „Beethoven – Jubiläumsjahr 2020 „BHTVN2020“ – im Jahr 2021 wird eine Hommage zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys mit dem Programmtitel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT“ zelebriert. Interessierte Mitwirkende melden sich unter der Adresse BEUYS100@Kunststadt-MH.de oder in der Geschäftsstelle des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage.

Plakat für das Jahresprogramm 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Was läuft aktuell in Mülheim – hier mit einem Klick zu den Veranstaltungen:

Blick von der Mülheimer Petrikirche aus in die „Delle“ , die direkt an die Ruhr führt – rechts im Bild die Villa Schmitz-Scholl – heute Kulturort in der Kunststadt Mülheim

@kumumuelheim #MLHMRHR @JungeKunstMülheimRuhr

Hommage an Joseph Beuys zum 100. Geburtstag – 2021 in Mülheim an der Ruhr – Mülheimer Kunstverein KKRR beschließt Jahresmotto 2021

BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT

Plakat zum Jahresthema 2021 gestaltet von Klaus Wiesel

Das Beuysjahr 2021 mit dem Titel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT MÜLHEIM KOMMT“ ist das Jahresthema 2021 in der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Der Mülheimer Kunstverein KKRR hat auf seiner Mitgliederversammlung am 14. Mai 2020 in der Villa Schmitz-Scholl das Jahresthema 2021 in der Kunststadt Mülheim beschossen – als Hommage zum 100. Geburtstag des Künstlers.

Plakat zum Beuys-Jahr 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Eine große Gemeinschaftsausstellung mit dem Titel „BEUYS INSPIRIERT MÜLHEIM KOMMT“ wird in der RUHR GALLERY MÜLHEIM zelebriert.

Kurator der Ausstellung ist Klaus Wiesel, der auch das Plakat und Logo zur Ausstellung gestaltet hat, indem er auf eine gemeinfreie Signatur von Joseph Beuys (1921-1986) zurückgreift.

Jedes Jahr ein „Jahresthema“ – hier das Beethovenjahr 2020 in der Stadt Mülheim

Über die RUHR GALLERY MÜLHEIM

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr KKRR gründete im Jahr 2012 die Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MÜLHEIM und das private Kunstmuseum KuMuMü – das 2019 umbenannt wurde in Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü.

Der junge Kulturort in der Ruhrstraße 3 nutzt das denkmalgeschützte historische Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl (WISSOL) und ist eine willkommene Ergänzung zu den städtischen Museen: Kunstmuseum in der Alten Post , Synagogenplatz 1, dem Museum Temporär in der Schlossstraße 29, der Camera Obscura, Am Schloß Broich 42 und dem privaten Fotokopiermuseum M.F.F. Friedrich Ebert Straße 48.

Bewerbungen für eine Ausstellungsbeteiligung oder für die Bereitstellung von Leihgaben unter der Email: BEUYS@Kunststadt-MH.de oder unter der Rufnummer des Mülheimer Kunstvereins KKRR: 0208 46949-567. Hashtags sind:  #BEUYS100 und

#BEUYS100MLHM

Mülheim – Museumsstadt im Ruhrgebiet mit Sanierungsstau

Heute exklusive Eigentumswohnungen – das alte Kunstmuseum Mülheim – Malerei von Edith Polland-Dülfer in der Sammlung KuMuMü

Mülheim hat eine lange Museumsgeschichte. Von kurzer Dauer war das Museum direkt an der Schloßbrücke. Die wertvollen Kunstwerke schimmelten in den feuchten Kellerräumen – noch heute ziehen sich die Restaurierungsarbeiten an den Kunstwerken hin und verschlingen hohe Summen öffentlicher Gelder.

Dann die Idee – das leerstehende Postgebäude könnte eine gute Alternative sein. Leider auch hier jahrzehntelange Probleme mit der Bausubstanz – bis 2022 sind jetzt dort erneut Sanierungsarbeiten im Gange oder geplant – Ende offen.

KunstMuseum in der Alten Post (li.) – Malerei von Edith Polland-Dülfer aus der Sammlung KuMuMü

Ein weiterer Kulturort der Kunststadt an der Ruhr war lange Jahre der Bismarckturm. Der gemeinnützige Kunstverein „KULTURTURM“ dort war viele Jahre tätig – auch hier nagte der Zahn der Zeit – das Gebäude ist aktuell nicht benutzbar – Sanierung unklar.

Kulturort Bismarckturm der Stadt Mülheim – Malerei von Edith Polland-Dülfer in der Sammlung KuMuMü

Auch das Museum im Tersteegenhaus war überraschend in schlechten baulichen Zustand geraten. Aktuell wird es abgestützt – die Sanierung wird viele Jahre brauchen.

Museum Tersteegenhaus (links) – Malerei von Edith Polland-Dülfer in der Sammlung KuMuMü

Die Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer hat wichtige Orte der quirligen Kunststadt im grünen Ruhrtal festgehalten. Ihr ist eine Ausstellung in der ständigen Sammlung der Kulturmuseums Mülheim an der Ruhrstraße 3 gewidmet.

Über das KuMuMü finden Sie hier weitere Informationen – wir freuen uns auf Ihren Besuch! Eintritt frei – keine Mitgliedsbeiträge – keine Spenden!

Offene Ateliers – 1-Haushalt-Besuchstermine vereinbaren FON: 0208 46949-567 (AB) oder via EMail: Atelier@Kunststadt-MH.de

Titelbild: Manfred Dahmen hat das „Amt für weiterbildende Fantasie“ für den Start in den Frühling 2020 eingerichtet.

Die Künstlerinnen und Künster im Mülheimer Künstlerbund haben die Zeit in ihren Ateliers genutzt. Jetzt werden die Vorbereitungen für das „Wiederhochfahren“ der zahlreichen Aktivitäten getroffen – das Ziel: keinen weiteren Shut-Down zu provozieren.

Der Mülheimer Architekt und Künstler Dirck Lietke hat mit seinen unvergleichlichen Collagen auch den CORONA LOG DOWN 2020 festgehalten.

Dirck Lietke mit seiner Werkreihe zum Thema CORONA „Na …wie war Ostern 2020“
Dirck Lietke „Home-Working“ aus der Werkreihe CORONA 2020
Im Atelier von Heidi Becker werden neue Leinwände gespannt …
Atelier von Hans Arts . hell und luftig – speziell
Atelier von Brigitte Zipp mit Blick in der Ruhranlage
Atelier Martin Sieverding im Loft der Villa Schmitz-Scholl
Atelier Lubens in der RUHR GALLERY MÜLHEIM im Seitenflügel

Aus aktuellem Anlass – #MASKEauf für den CORONA-Exit

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Zum Beethoven-Jubiläumsjahr – Öffnung der Sammlung „MUSICA“ in Mülheim / Ruhr

Aus der Sammlung „MUSICA“ im Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü

Das Mülheimer KuMuMü beherbergt eine umfassende Sammlung zeitgenössischer Kunst, die sich mit dem Thema Musik beschäftigt.

Einen Schwerpunkt bildet hierbei die Skizzensammlung neben der Sammlung Malerei und Skulpturen.

In der Sammlung werden auch zahlreiche Dioramen aus der Sammlung des Kölner Konzertmeisters Theo Giesen gezeigt (unser Titelbild: Foto Jürgen Brinkmann).

Es können Einzeltermine vereinbart werden, auch sind wie immer virtuelle Besuche via Smartphone in HD-Qualität möglich.

Was unterscheidet den Kulturort in der Ruhrstraße von Mülheim von vielen Museen neben einem vielseitigen Kunstangebot?

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr KKRR hat seit seiner Gründung im Jahr 2012 ein zukunftsfähiges Konzept für die Rhein-Ruhr-Region entwickelt:

Wir durften in unserem inspirierenden Kulturort schon namhafte Künstler*innen ausstellen, uns wurden Leihgaben aus Kunstmuseen anvertraut, zahlreiche Kunsthistoriker haben bei uns gesprochen, der Präsident der Kulturstiftung NRW hat in eine der letzten Ausstellungen eingeführt – wichtig ist uns aber auch die Förderung von Kunststudenten und Autodidakten.

Es gibt bei uns keine „Schwellenangst“ – das KuMuMü und der Kulturort Villa Schmitz-Scholl mit der RUHR GALLERY MÜLHEIM (auch Galerie an der Ruhr genannt) erheben keinen Eintritt, es werden keine Spenden erwartet – man muss die Tasche oder den Mantel nicht am Eingang abgeben oder wird ständig bewacht oder zugetextet – Fotos und Videos können für den Eigenbedarf gemacht werden – es gibt überall gemütliche Räume mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen.

Eine Stärkung mit Snacks und Getränken ist kostenlos – man kann buchstäblich die Seele baumeln lassen – zum Beispiel im malerischen Galeriehof in der Ruhranlage auch die Sonne genießen – oder im AMT FÜR WEITERBILDENDE FANTASIE Ideen und Kraft schöpfen für das geistige Immunsystem.

Parken frei – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreichbar

E-Bike oder Motorrad kann man sicher im Hof der Kunstvilla abstellen. Vor dem Eingangsportal kann kostenlos der PKW während des Besuchs abgestellt werden.

Kunst beim Entstehen erleben – in den vielen Ateliers direkt an der Ruhr

In den Ateliers des Mülheimer Künstlerbundes kann man den Kunstschaffenden mit ihrem vielfältigen Spektrum über die Schulter schauen – wenn man sich in ein Kunstwerk verliebt, kann man eine Probehängung verabreden und so sehen, ob es auch im eigenen Heim erfreut.

Ein weiteres Highligt ist zweifelsohne das Stöbern in den umfangreichen Kunst-Depots mit den unterschiedlichen Sammelgebieten. Die weitläufigen Räume der historischen Unternehmervilla ermöglichen gesunde Distanz – aber auch ein Stuhlkreis mit Sicherheitsabstand ist vorhanden – so dass auch der wichtige Dialog „Face to Face“ persönlich erfolgen kann (auch mit Mundschutz und Vorsorge).

Individueller Zugang mit Zahlencode

Stammbesucher bekommen einen Zahlencode und können das Kunsthaus schon seit vielen Jahren alleine oder mit Familienangehörigen betreten – auch virtuelle Ausstellungen via Smartphone werden schon seit einigen Jahren erfolgreich durchgeführt – wie Lifestreams bei der Entstehung von Kunstwerken in den Ateliers in der Villa Schmitz-Scholl – und sind so eine gute Ergänzung der Kunstvermittlung.

Terminvereinbarung bitte via Email Info@Kunststadt-MH.de oder Fon 0208 46949-567.

Aus aktuellem Anlass – #MASKEauf für den CORONA-Exit

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Zum Geburtstag von Günther Uecker (*1930) – eine Hommage

Der deutsche Maler und Objektkünstler Günther Uecker ist durch sein „Markenzeichen Nagel“ berühmt geworden, damals während des Aufstandes vom 17. Juni 1953 schützte er seine Familie, indem er das Haus mit Brettern vernagelte. Später studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er arbeitet heute ins seinem Atelier Kai 10 in Düsseldorf.

Klaus Wiesel, hier während einer Ausstellung in der RUHR GALLERY MUELHEIM

Klaus Wiesel vom Mülheimer Künstlerbund hat zum 90. Geburtstag des Künstlers am 13. März 2020 eine Hommage in der Ruhr Gallery Mülheim gezeigt.

Wiesel hat das Thema Ferrugorelle entwickelt – seine Arbeiten bestehen oftmals aus der Reaktion von Metallen – hier waren die Nägel das Medium.

Im KuMuMü Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 sind Arbeiten von Günther Uecker in der Ständigen Sammlung zu sehen.

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DIE WELT NACH CORONA – eine Vision der Situation im September 2020

Als der Mülheimer Künstler Peter Helmke 2014 seine Serie „Befestigte Beziehungen“ schuf, war gab es schon gefährliche Viren jeder Schattierung, aber noch keinen so problematischen Typ wie „COVID – 19“.

Helmke konnte damals nicht ahnen, dass seine Werkreihe visionär angelegt war – der Virus hat vielleicht auch positive Auswirkungen wie „BEFESTIGTE BEZIEHUNGEN“ ?

Aus der Sammlung des KuMuMü „Befestigte Beziehungen“ von Peter Helmke aus 2014

Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx hat in einem Gastbeitrag in kress.de eine außergewöhnliche und optimistische „Corona-Rückwärts-Prognose“ geschaffen, die wir hier zitieren möchten:

Anfang des Zitats

Nicht vezweifeln – es gibt eine Zeit nach „CORONA-LOCKDOWN“ auf Basis einer Skizze von f.x.u. um 1920 aus der Sammlung KuMuMue

Die Welt nach Corona: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist

19.03.2020

„Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn ‚vorbei sein wird‘, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals.“ Es gebe historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändere, so der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx. Seine außergewöhnliche und optimistische „Corona-Rückwärts-Prognose“ veröffentlicht kress.de als Gastbeitrag.

Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht „in die Zukunft“. Sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal:

Die Re-Gnose: Unsere Welt im Herbst 2020

Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafe in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Strasse bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona?
Oder sogar besser?
Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte. Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde, sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst.

Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an.

Jetzt im Herbst 2020 herrscht bei Fussballspielen eine ganz andere Stimmung als im Frühjahr, als es jede Menge Massen-Wut-Pöbeleien gab. Wir wundern uns, warum das so ist.

Wir werden uns wundern, wie schnell sich plötzlich Kulturtechniken des Digitalen in der Praxis bewährten. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus. Lehrer lernten eine Menge über Internet-Teaching. Das Homeoffice wurde für Viele zu einer Selbstverständlichkeit – einschließlich des Improvisierens und Zeit-Jonglierens, das damit verbunden ist.

Gleichzeitig erlebten scheinbar veraltete Kulturtechniken eine Renaissance. Plötzlich erwischte man nicht nur den Anrufbeantworter, wenn man anrief, sondern real vorhandene Menschen. Das Virus brachte eine neue Kultur des Langtelefonieren ohne Second Screen hervor. Auch die „messages“ selbst bekamen plötzlich eine neue Bedeutung. Man kommunizierte wieder wirklich. Man ließ niemanden mehr zappeln. Man hielt niemanden mehr hin. So entstand eine neue Kultur der Erreichbarkeit. Der Verbindlichkeit.

Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult.

Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich. Der ganze Trivia-Trash, der unendliche Seelenmüll, der durch alle Kanäle strömte. Nein, er verschwand nicht völlig. Aber er verlor rasend an Wert.
Kann sich jemand noch an den Political-Correctness-Streit erinnern? Die unendlich vielen Kulturkriege um … ja um was ging da eigentlich?

Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, über-flüssig machen…
Zynismus, diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten, war plötzlich reichlich out.
Die Übertreibungs-Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch, in Grenzen.

Nebenbei erreichte auch die unendliche Flut grausamster Krimi-Serien ihren Tipping Point.

Wir werden uns wundern, dass schließlich doch schon im Sommer Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch wurden die Todesraten gesenkt und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen – ähnlich wie die Grippe und die vielen anderen Krankheiten. Medizinischer Fortschritt half. Aber wir haben auch erfahren: Nicht so sehr die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz radikaler Einschränkungen solidarisch und konstruktiv bleiben konnten, gab den Ausschlag. Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt.

Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise schien Technologie das Allheilmittel, Träger aller Utopien. Kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – glauben heute noch an die große digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander?

Wir staunen rückwärts, wieviel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.

Wir werden uns wundern, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass so etwas wie „Zusammenbruch“ tatsächlich passierte, der vorher bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es einen „schwarzen April“ gab, einen tiefen Konjunktureinbruch und einen Börseneinbruch von 50 Prozent, obwohl viele Unternehmen pleitegingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann.

Heute im Herbst, gibt es wieder eine Weltwirtschaft. Aber die Globale Just-in-Time-Produktion, mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen Millionen Einzelteile über den Planeten gekarrt werden, hat sich überlebt. Sie wird gerade demontiert und neu konfiguriert. Überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wachsen wieder Zwischenlager, Depots, Reserven. Ortsnahe Produktionen boomen, Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen.

Wir werden uns wundern, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten.

Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte?

RE-Gnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunfts-Sprung

Warum wirkt diese Art der „Von-Vorne-Szenarios“ so irritierend anders als eine klassische Prognose? Das hängt mit den spezifischen Eigenschaften unseres Zukunfts-Sinns zusammen. Wenn wir „in die Zukunft“ schauen, sehen wir ja meistens nur die Gefahren und Probleme „auf uns zukommen“, die sich zu unüberwindbaren Barrieren türmen. Wie eine Lokomotive aus dem Tunnel, die uns überfährt. Diese Angst-Barriere trennt uns von der Zukunft. Deshalb sind Horror-Zukünfte immer am Einfachsten darzustellen.

Re-Gnosen bilden hingegen eine Erkenntnis-Schleife, in der wir uns selbst, unseren inneren Wandel, in die Zukunftsrechnung einbeziehen. Wir setzen uns innerlich mit der Zukunft in Verbindung, und dadurch entsteht eine Brücke zwischen Heute und Morgen. Es entsteht ein „Future Mind“ – Zukunfts-Bewusstheit.

Wenn man das richtig macht, entsteht so etwas wie Zukunfts-Intelligenz. Wir sind in der Lage, nicht nur die äußeren „Events“, sondern auch die inneren Adaptionen, mit denen wir auf eine veränderte Welt reagieren, zu antizipieren.

Das fühlt sich schon ganz anders an als eine Prognose, die in ihrem apodiktischen Charakter immer etwas Totes, Steriles hat. Wir verlassen die Angststarre und geraten wieder in die Lebendigkeit, die zu jeder wahren Zukunft gehört.

Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle und das schmerzt, bevor es überhaupt wehtut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch und wir sind plötzlich voller Tatendrang.

Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend. Wenn wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen.

Erstaunlicherweise machen viele in der Corona-Krise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt „endet“, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder Parks, oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang.

So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren.

Vielleicht werden wir uns sogar wundern, dass Trump im November abgewählt wird. Die AFD zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie „autoritär“ handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskrise eine erstaunliche Renaissance erlebt. Virologen und Epidemiologen wurden zu Medienstars, aber auch „futuristische“ Philosophen, Soziologen, Psychologen, Anthropologen, die vorher eher am Rande der polarisierten Debatten standen, bekamen wieder Stimme und Gewicht.

Fake News hingegen verloren rapide an Marktwert. Auch Verschwörungstheorien wirkten plötzlich wie Ladenhüter, obwohl sie wie saures Bier angeboten wurden.

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

Tiefe Krisen weisen obendrein auf ein weiteres Grundprinzip des Wandels hin: Die Trend-Gegentrend-Synthese.

Die neue Welt nach Corona – oder besser mit Corona – entsteht aus der Disruption des Megatrends Konnektivität. Politisch-ökonomisch wird dieses Phänomen auch „Globalisierung“ genannt. Die Unterbrechung der Konnektivität – durch Grenzschließungen, Separationen, Abschottungen, Quarantänen – führt aber nicht zu einem Abschaffen der Verbindungen. Sondern zu einer Neuorganisation der Konnektome, die unsere Welt zusammenhalten und in die Zukunft tragen. Es kommt zu einem Phasensprung der sozio-ökonomischen Systeme.

Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet.

Dieser Prozess der Komplexierung – nicht zu verwechseln mit Komplizierung – kann aber auch von Menschen bewusst gestaltet werden. Diejenigen, die das können, die die Sprache der kommenden Komplexität sprechen, werden die Führer von Morgen sein. Die werdenden Hoffnungsträger. Die kommenden Gretas.

„Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen – im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen.“

Slavo Zizek im Höhepunkt der Coronakrise Mitte März

Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ, das weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO&sub2;-Ausstoss der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen.

Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.
System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!
So geht Zukunft.

Ein Gastbeitrag von Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher. Mehr über den Autor unter www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de.

Ende des Zitats

„Aus dem Chaos“ Skulptur von Gregor DocDavids ca. 60 cm hoch – aus der Sammlung des KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 (Foto: Nicole Gdawietz)

MALEREI VON HANS ARTS LOCKTE BESUCHER NACH MLHM

Lebensfreude pur – war zu verspüren während der sehr gut besuchten Vernissage des Künstlers Hans Arts in der Mülheimer RUHR GALLERY in der Ruhrstraße 3.

Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt und strömten durch die Ausstellungsräume am Ruhrufer von Mülheim – neben der Stärkung gab es u.a. Corona-Bier mit frischer Zitrone zum Aufbau der Widerstandskräfte und feine Weine

Die transformierende Kunst – auch in Zeiten von vielen begründeten Ängsten – tat den Teilnehmern an der Vernissage gut. Auch das üppige thailändische Buffet und die Kaffeespezialitäten von POTTSCHWARZ erfreuten die Besucher, die durch alle Räume der Ausstellung in der historischen Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße von Mülheim strömten. Das „KuMuMü Kulturmuseum Mülheim“ lockte die Kunstliebhaber bis in die obersten Etagen des Kulturortes an der Ruhr.

Wurde gefordert: Hans Arts im Künstlergespräch

Keinen hielt es am heimischen Herd – die Eröffnung der zweiten Ausstellung im Beethovenjahr 2020 in der Stadt Mülheim war ein voller Erfolg. Treu dem Zitat von Friedrich von Schiller (1759-1805): Alle Kunst ist der Freude gewidmet und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken.

Auch Kaffeespezialitäten von „POTTSCHWARZ“ und ein großes Thai-Buffet erfreuten die Kunstliebhaber von nah und fern in der Villa Schmitz-Scholl

Die Schau „1 x 1 der transformierenden Kunst“ ist noch bis 15. März 2020 in der Ruhrgalerie in Mülheim zu sehen – Besuchszeiten am Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit dem Mülheimer Kunstverein KKRR unter der Nummer 0208 / 46949-567.

Banner an der Fassade der Villa Schmitz-Scholl in #MLHMRHR (Design: Klaus Wiesel)
Der Mülheimer Künstlerbund – MKB bringt FREUDE in die Kunststadt im grünen Ruhrtal

#MLHMRHR #BTHVN2020MLHM #KuMuMü

DIE FOLGENDE AUSSTELLUNG SCHÖNER! WIRD VERSCHOBEN! NEUER TERMIN FOLGT! – hier die Gründe als LINK:

Link zur aktuellen Bedrohung durch Coronavirus COVID-19 (Aktuelle Statistik einschl. der wieder Gesunden )

Lebenswelten junger Mülheimerinnen und junger Mülheimer sind auch in der Mülheimer Kunstszene unübersehbar

Junge Kunst in der Schau SCHÖNER! in der Kunststadt Mülheim ab 22 März 2020

Vorbereitungen der großen Kunst-Schau zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 in der Stadt Mülheim an der Ruhr laufen auf Hochtouren.

Nachwuchskünstler Jona Dietschreit bei seinem Beitrag zur Ausstellung SCHÖNER! in der Ruhr Gallery, die im Galeriehof der Villa Schmitz-Scholl gezeigt wird

Täglich treffen die Exponate der ausstellenden Kunstschaffenden im Depot der Mülheimer Kunstgalerie und der Ruhrstraße 3 ein. Kurator Klaus Wiesel und sein Team haben allle Hände voll zu tun. Das größte Werk hat die beachtlichen Maße von 310 x 375 cm eine kritische Zeitreise rund um den Komponisten „TAKE 1770 -1945 – 2020“ des Mülheimer Künstlers Klaus Heckhoff – es entstand wie alle aktuellen Werke des Künstlers am Computer. Junge Kunst kommt auch von Jona Dietschreit – wir durften ihm über die Schulter schauen, als er anfing sein „Graffito“ für den Galeriehof in der Ruhrstraße 3 zu „komponieren“.

Graffito auf Leinwand konserviert für die Ausstellung SCHÖNER (22. März bis 26. April 2020 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr)

Anreise auch komfortabel mit dem Fahrrad!

Die Ausstellung findet im Rahmen der bundesweiten Aktion  #BTHVN2020 statt und ist auch unter den Hashtags #BTHVN2020MLHM und #MLHMRHR zu finden – die Schau läuft vom 22. März bis zum 26. April 2020 in der RUHR GALLERY MÜLHEIM.

Eintritt und Parken sind frei – wie immer im Kulturort Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 in Mülheim – Freunde und Gäste sind herzlich willkommen dort auch das angeschlossene Atelierhaus und das KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim zu genießen.

Junge temporäre Kunst am Giebel der Villa Schmitz-Scholl in Mülheim

Aus unserem Gästebuch

Mara: „Die Kunst ist eng mit unserem Leben verbunden und macht es schöner und vielfältiger. Zur Kunst gehören Musik, Malerei, Theater, Skulptur, Architektur, Literatur und Film. Die Kunst begleitet uns unser Leben lang. Sie wirkt auf uns stets, bewusst oder auch unbewusst. Uns stehen Museen, Ausstellungen, Theater, Kinos und vieles andere zur Verfügung. Das Angebot ist riesig. Die Schriftsteller, Zeichner, Designer, Maler, Komponisten, Regisseure, Schauspieler, Musiker und Tänzer machen uns mit der Kunst bekannt. Die Kunst wird uns nah, und jeder wählt das, was ihm am Herzen liegt.“

Hanna: „Die Kunst macht unser Leben abwechslungsreich. Sie unterhält und belehrt uns. Sie führt Probleme vor und regt uns zum Nachdenken an. Die Kunst ist eine wichtige Form der menschlichen Erkenntnis.“

Ein Herz für Biker

Für die Biker steht im Galeriehof ein gesicherter Fahrradparkplatz neben dem „Amt für weiterbildende Fantasie“ zur Verfügung. Die RuhrGalerie Mülheim ist etwa 200 Meter vom Radschnellweg Ruhr RS1 entfernt und liegt direkt am Ruhrufer in der grünen Ruhranlage von Mülheim in Nordrhein Westfalen.

Die Kunstausstellung in Mülheim „SCHÖNER!“ wird ermöglicht durch den Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR (Geschäftsstelle Delle 54 – 60).

Alle Veranstaltungen JUNGE KUNST hier zu finden mit der Kunst-APP:

Historisches Portrait im KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim

Neues vom KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim (vormals KuMuMü Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3):

Karl Friedrich Schmitz-Scholl, porträtiert 1923 von Franzjosef Klemm im KuMuMü

Die Restaurierung des 1923 von Franzjosef Klemm geschaffenen Porträts des Mülheimer Unternehmerpioniers Karl Friedrich Schmitz-Scholl (1886-1933) ist auf digitaler Basis abgeschlossen.

Der Mülheimer Künstler Bernd Pirschtat hat sich den beschädigten Stellen angenommen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das Portrait wurde von dem Düsseldorfer Portraitmaler Franzjosef Klemm (* 1. März 1883 in Köln; † Juni 1959 in Wittlaer, heute Düsseldorf) geschaffen. Klemm porträtierte u. a. auch Fritz HenkelEmil KirdorfPeter KlöcknerHugo StinnesAugust Thyssen und Fritz Thyssen, später auch Persönlichkeiten der Nachkriegszeit wie Konrad Adenauer oder Josef Kardinal Frings.

Das Original befindet sich in der ständigen Sammlung in dem im Jahr 2012 gegründeten privaten Museum in Mülheim an der Ruhr.

Besuchszeiten nach Vereinbarung unter 0208 46949-567 oder via Email KuMu-MH@Kunststadt-MH.de

#KuMuMH #KuMuMü #KunststadtMülheim #MLHMRHR