Meisterhaftes im Kulturort in der Ruhrstraße erlernbar

Unesco-Weltkulturerbe-Tag der Druckkunst am 15. März 2022 in die Kunststadt Mülheim, Kulturort Ruhrstraße 3

Nach dem Zeichenkurs im Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße folgt jetzt der Fachkurs „Drucken“.

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR hatte Profikünstler*innen und Amateurkünstler*innen eingeladen. Das Thema „Auf den Spuren der ALTEN MEISTER“.

Meisterliches kam dabei heraus. Die Veranstaltung soll wiederholt werden.

Jetzt folgt ein Fachkursus „Drucken“ mit Marayle Küpper und Wilfried Weiß

Die schwarze Kunst des Drucks ist bei uns bunt. Sie ist variantenreich und immer mit Ausprobieren, Neuerfinden und Wiederentdecken beschäftigt.

Auch der Künstler Alejandro Scasso nutz Drucktechniken als Bestandteil seiner Arbeiten- er war 2017 als Gast des Mülheimer Kunstvereins mit einer Ausstellung im KuMuÜ vertreten

Marayle Küpper und Wilfried Weiß kommen mit ihrer Druckerpresse zum Unesco-Weltkulturerbe-Tag der Druckkunst am 15. März 2022 in die Kunststadt Mülheim an der Ruhr. Sie lassen dort Menschen an der Faszination des Drucks teilhaben.

In einem Workshop von 4 Stunden können die Teilnehmer erfahren, was es heißt „Druck zu machen“.  Von den Teilnehmenden werden in Postkartengröße Kaltnadelradierungen in Farbe oder klassisch Schwarz-Weiß nach eigenen Vorlagen auf Büttenpapier gedruckt.

Eine kleine Schau an Beispielen inspiriert zuvor und dient als Beispiel, die die Techniken verdeutlichen helfen. Wenn die ersten Drucke fertig sind, werden sie als Werkstücke in einer separaten Ausstellung mit Vernissage und allem Drum und Dran präsentiert.

Nur die tatsächlichen Materialkosten werden pauschal mit 5 EUR erhoben oder bei Bedarf gern vom Mülheimer Kunstverein KKRR übernommen.

Verbindliche Anmeldungen erbeten via Mail an: Info@Kunststadt-MH.de 

Teilnehmer sind begrenzt, es entscheidet die Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen!

„Round Table“ in der Villa Schmitz-Scholl – Ruhrstr. 3

„Das Runde“ 1. Jahresausstellung in Mülheim an der Ruhr – Mülheim kunstet!

Blick in die erste Jahresausstellung des neuen Künstler*innenvereins ARGE Mülheimer Künstler*innen e.V. in der Schloßstr. 28

1. Jahresausstellung des neuen Künstler*innenvereins „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.“

Titel: „DAS RUNDE“ 

In der Kunststadt Mülheim gibt es zahlreiche Künstlergruppen

Der im Jahr 2019 neu gegründete Künstler*innenverein ist hervorgegangen aus einer historisch gewachsenen Künstlergemeinschaft. Inzwischen gibt es in der Stadt Mülheim an der Ruhr zahlreiche Künstlervereine – wie Kulturtum e.V. , Makroscope e.V., Mülheimer Künstlerbund, Mülheimer Kunstverein KKRR, CreativFoto Rhein-Ruhr und weitere Wirkungsgemeinschaften. Ein Verzeichnis der 2019 aufgelösten Gruppe wurde vom Mülheimer Kunstverein KKRR erstellt – hier ist der Link.

 

1. Jahresausstellung der neuen ARGE


An der ersten Jahresausstellung des neugegründeten Vereins beteiligen sich folgende Kunstschaffende – das Konzept der Ausstellung hat u.a. der Künstler Peter Flach kuratiert:

Barbara Adamek*), Uwe Dieter Bleil*), Will Brands, Erika Buck, Michael Cleff, Alfred Dade, Martina Deli, Hermann EsRichter*), Peter Flach*), Marianne Goldbach, Peter Helmke*), Vera Herzogenrath*), Vanessa Hötger-Nogala, Jan Homeyer, Helmut Koch, Peter Könitz*), Jochen Leyendecker, Ingrid Lievenbrück, Atti Mülders, Sven Piayda, Joachim Poths, Dirk Salz*), Walter Schernstein, Heiner Schmitz, Sabrina Seppi, Verena Seppi, Cornelia Steinfeld, Natalija Usakova, Ursula Vehar, Wolfgang Vogelsang.

Einladung des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.

ORT: ehemaliges leerstehendes WMF-Ladenlokal in der Schloßstraße 28 (Fußgängerzone)

(Die 1929 gegründete lose Vorgängergemeinschaft der Mülheimer Kunstschaffenden hatte ihre letzte und 78. Jahresausstellung im Jahr 2019 – danach pausierte die Schau wegen der Corona-Pandemie)

*) Kunstschaffende haben Rechte an die
VG Bild-Kunst abgetreten!

Kunst am Enstehungsort erleben: Gaetano Cartolaro in Styrum (Atelier ARTRONAUT)

Gaetano Cartolaro erläutert sein Modell einer Plaza (geplante Höhe 40 Meter)

Im Rahmen des zahlreichen Exkusionen besuchte der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR – Ende August 2021 das Atelier des Künstlers Gaetano Cartolaro in Mülheim Styrum.

Die vollkommene Form „Ei“ inspiriert den Künstler

Usprünglich kommt Gaetano Cartolaro aus der italienischen Hafenstadt Livorno an der Westküste der Toskana. Kein Wunder, dass er sich seit über 20 Jahren auf dem verwunschenen wild bewachsenen Gelände einer ehemaligen Mülldeponie und der ehemaligen Holzhandlung Heinrich Breuer GmbH in Mülheim Styrum sehr wohlfühlt.

Hier wohnt und arbeitet der Künstler auf dem weitläufigen Gelände, wo aktuell ein neuer Kulturort in der Kunststadt Mülheim entsteht – das Projekt ARTRONAUT an der Oberhausenerstraße 225 gegenüber der Willy Brandt Gesamtschule Styrum.

14 Meter lang und 6 Meter hoch ist die Installation „Zeitfloß“

Cartolaro zeigt uns zuerst seine Großinstallation „Zeitfloß“ die er dem Radrennfahrer und Wohltäter Gino Bartali (1914-2000) gewidmet hat.

Ein Zitat von Immanuel Kant findet sich auf dem Werk. „Ohne Kant“, so Cartolaro „gäbe es keine abstrakte Kunst“. Anhand der vielen Details der Großinstallation, kommt schnell eine fruchtbare Diskussion zu Stande. Man muss mehrmals darum herumgehen um alle Botschaften zu empfangen.

Gaetano Cartolago im Gespräch mit Künstler Manfred Dahmen

Auf dem Rundgang treffen wir immer wieder auf das alles bestimmende Thema „Zeit“.

Auch das Ei in seiner vollkommenen Form hat den Künstler in zahlreichen Skulpturen inspiriert, sein Werkstoff ist u.a. Stahl, Marmor, Glas und Stein.

Schnell kommt Cartolaro ins Schwärmen und zeigt uns seine zahlreichen begonnen Projekte, die noch nach Fertigstellung und Umsetzung schreien.

Kunstmuseum gesucht

Sein größter Wunsch, dass sein Zeitfloß in einem Museum mit großer Halle der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird – immerhin 6 Meter hoch ist die beeindruckende Installation, fast vollständig in Weiß gehalten.  Das Werk würde sowohl in die Duisburger Museen Küppersmühle und Lehmbruckmuseum oder in das Dachgeschoss des Museum Ziegler in Mülheim passen – nicht nur von der Größe, sondern insbesondere wegen der starken berührenden Aussagekraft.

Cartolaro hält bereits die professionellen Holzkisten für den Transport des zerlegbaren Objektes bereit.

Briefkasten-Schild am Eingang der Oberhausenerstraße 225 in der Kunststadt Mülheim im Ruhrtal

Cartolaro, heute 75 Jahre alt, hofft auf eine schnelle Fertigstellung des neuen internationalen Kreativzentrums ARTRONAUT, um so die Früchte seiner Arbeit auf der langjährigen Industriebrache ernten zu können. Der Mülheimer Künstler, Mäzen und Architekt Heiner Breuer, der das Großprojekt verwirklichen möchte, hat weitere gute Ideen für sein Kunstzentrum – z.B. einen Turm, der für Lichtkunstwerke zur Verfügung gestellt werden soll. Die Mülheimer Kunstfans sind schon gespannt.

Erste Artronaut – Space fort Art – Ausstellung startete am 25. September 2021 um 19 Uhr

Ovadia (Abdulla) Alkara (*1939) Wandbehang in der Eröffnungausstellugng ARTRONAUT am 25.9.2021 (Foto:IvoFRANZ)

Ausstellung jeweils Samstags am 2. / 9. / 16. und 23. Oktober 2021 (Zeiten siehe Webseite) Ort Oberhausenerstr. 225 – Mülheim – Styrum

Dorf von Ovadia Alkara, Aquatinta Radierung

Ausstellung „GATEWAY“ Malerei von Ovadia (Abdulla) Alkara (*1939) Malerei 25.9. bis 23.10.2021 nur SAMSTAGS – zur Eröffnung spielt Saxophonist  Filip Orlović (*1994)

Initiator Heiner Breuer eröffnet die erste Ausstellung im ARTRONAUT in Styrum mit der künstlerischen Projektleiterin Xenia Petrischenko aus Köln und Standortmanager Yannick Fiume aus Essen (Foto:: IvoFRANZ)

Die aktuellen Exkursionen des Mülheimer Kunstvereins KKRR sind schnell zu finden mit der #KultAppMH – hier ist der Link:

Die Großskulptur „Zeitfloß“ von Gaetano Cartolaro ist in einem Kurzfilm der fokus-mediaproduktion aus Mülheim zu sehen – hier ist der Link:

Bildnachweis: Mülheimer Kunstverein KKRR, 2021 – in hoher Aufösung in der Geschäftsstelle des Vereins, Ruhrstr. 3 – 45468 Mülheim-Stadtmitte erhältlich!

Kommt das MUSEUM ZIEGLER?

Kommt 2022 das ZIEGLER MUSEUM in der Kunststadt Mülheim?

von Alexander-Ivo Franz

Das kleine feine Kunstmuseum der Stadt Mülheim an der Ruhr hat einen besseren Namen verdient. Gerade auch im Hinblick auf #Manifesta2026.

Ein Auszug aus der Mitgliederversammlung des Mülheimer Kunstvereins KKRR.

„KUNSTMUSEUM MÜLHEIM AN DER RUHR IN DER ALTEN POST“ – abgekürzt „KMADRIDAP“ – dieser Bandwurm entstammt noch den Zeiten des frühen Stadtmarketings. Besucher von außerhalb vermuten auch heute noch in dem alten Postgebäude eher ein Brauhaus als ein Museum. Da hat man seinerzeit auf die ständig verhangenen Fenster jeweils in Versalien „MU“ „SE“ „UM“ angeklebt.

Geschlossen seit 17. September 2018 das Kunstmuseum der Stadt Mülheim

Bei Betreten des Hauses grüßen die ehrenamtlich engagierten Damen des Museumsshops im Eingangsbereich und bieten dort allerlei zum Verkauf an – vom Schal über Handtaschen und hübschen Kunstgewerbeartikeln – aber auch das bekannte Verlagsangebot. So mancher findet hier ein passendes Geschenk.

Baumgärtel-„Schwein Nr.6“ (finanziert von der Sparkasse) vor dem Mülheimer Kunstmuseum

Die einstige Poststation aus Kaiserzeiten ist eine wahre Geldsenke – schon bei der ersten Herrichtung beim Umzug aus dem Stadtbad, wo die Kunstwerke verschimmelten, wurden Millionenbeträge eingesetzt. Seit 2018 soll mit weiteren 10 Millionen EURO versucht werden, aus dem Gebäude diesmal ein richtiges Museum zu machen – die städtischen Mitarbeiter versuchen aus eigener Kraft das Großprojekt zu stemmen – folgende Arbeiten müssen erledigt werden:

Die Stadt Mülheim an der Ruhr plant die Sanierung des Kunstmuseums „Alte Post“, um das Museum dauerhaft nach den Anforderungen an einen modernen Museumsbetrieb im Sinne der Brandschutzordnung und der Versicherungsfähigkeit der Exponate zu betreiben.

— Erstellung zweiter Rettungsweg (zusätzliche Türen),

— Anpassen der Deckenkonstruktion an die notwendige Brandschutzklasse,

— Erneuerung Klimaanlage inkl. der Lüftungsleitungen und Auslässe (inkl. Brandschutzklappen),

— Erneuerung von Türen | Überarbeitung von Trennwänden gem. Brandschutzkonzept,

— Isolierung der obersten Geschossdecke,

— Verkleidung Stahlträger im Treppenhaus,

— Veränderung der Starkstromanlage,

— Minimierung Brandlast, Optimierung Blitzschutz, zentrale Videoanlage inkl. Aufzeichnungsgerät; Einbruchmeldeanlage.

2022 ist jetzt anvisiert für die langersehnte erneute Wiedereröffnung des Hauses am Synagogenplatz 1 neben der Mülheimer Fußgängerzone.

Mülheimer Kunstverein schlägt neuen Namen für das Kunstmuseum vor

Möglicher Namensgeber des Kunstmuseum Mülheim „Prof.Dr. Karl Ziegler“ (Foto: MPI)

Der 2012 gegründete junge Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR genannt – hat auf seiner Mitgliederversammlung am 18. Mai 2021 in der RUHRKUNSTHALLE beschlossen, der Stadt Mülheim an der Ruhr eine Namensänderung für ihr Kunstmuseum vorzuschlagen. Aus verschiedenen Vorschlägen der Mitglieder einigte man sich auf den neuen Namen: 

„ZIEGLER MUSEUM“ oder „MUSEUM ZIEGLER“

– nicht mehr und nicht weniger.

wichtig ist, dass in dem Museum eine gewichtige millionenschwere Stiftung der Familie des Nobelpreisträgers Professor Dr. Karl Ziegler (1898-1973) ihre Heimat gefunden hat – auch wenn immer weitere Mäzene aus der Region ihre Sammlungen dort unterbringen können und damit in bester Gesellschaft sind.

Schaffung eines Magnets für Kunstliebhaber*innen in der Kunststadt Mülheim

Eine Mammutaufgabe für eine so kleine Stadt wie Mülheim, die so zentral liegt, dass Kunstliebhaber oft schneller die weltweit bekannten Museen Folkwang, Lehmbruck oder Küppersmühle erreichen können.

Kommt 2022 ein eintrittsfreier Ausstellungsbereich im ZIEGLER MUSEUM?

Vielleicht gelingt es den Ausstellungsmachern mit dem Neustart auch, die vielen Räume des Hauses so geschickt zugänglich zu machen, dass mehrere spannende Ausstellungen gleichzeitig erfolgen können und auch frische junge zeitgenössische Arbeiten aus der Region in einem eintrittsfreien Bereich zugänglich sind – so wie dies seit über 10 Jahren in der naheliegenden RUHRKUNSTHALLE mit dem KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim in der einstigen Villa der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 am Innenstadtpark Ruhranlage bereits möglich ist.

Hashtags: #ZieglerMuseum #MuseumZiegler #KunststadtMülheim

MÜLHEIM-UPDATE: „Zeit für Kunst“ ist das Motto in der Kulturstadt im grünen Ruhrtal – MÜLHEIM KOMMT! – frei nach Beuys: Mülheim kunstet!

Hier geht es zu den aktuellen Ausstellungen im Beuys-Jahr:

Titelbild mit Stadtschild von „onlinestreet.de“
Vor fast 40 Jahren entstanden ist der 5 Meter lange Mülheim-Leporello der Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer aus der Kunstsammlung des KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim

Was macht Mülheim an der Ruhr so lebenswert?

Wer kennt sie noch nicht – die grüne Kunststadt im Ruhrtal? Die idyllische Ruhrlandschaft hat schon immer kulturliebende Menschen, Künstler*innen aller Richtungen angezogen. Neben der darstellenden Kunst ist die quirlige Stadt Mülheim an der Ruhr schon immer der Wirkungsort bekannter bildender Künstler*innen, Schriftsteller, Fotografen, Filmemacher und Musiker gewesen.

Die Menschen fühlen sich in Mülheim in einer einmaligen Atmosphäre wohl, auch wenn wie überall einiges verbessert werden kann in  der eigentlich sehr übersichtlichen Kommune mit nur 49 km Grenzlänge zu Essen, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Ratingen  – vielleicht die Vorstufe zu einer Eingliederung in eine größere Ruhrgebietsmetropole?

Stadt der Kunstvielfalt und Kreativität – mit Kunstengagement Menschen erreichen und begeistern

Der Mülheimer Kunstsammler Robert Rheinen (1844-1920) gründete schon früh ein privates Kunstmuseum, das später die Stadt übernahm, der Mülheimer Professor Karl Ziegler und seine Familie sowie weitere Mülheimer Bürger spendeten ganze Sammlungen, Kunstwerke und Geld für den Aufbau und die Pflege dieser städtischen Kunstsammlung. Ein Förderverein und eine Stiftung kümmern sich um den Erhalt des städtischen Kunstmuseums, das aktuell mit Millionenaufwand für die Mülheimer Bürger weiterentwickelt wird.

Ein Eldorado für Kunstschaffende, Kunstliebhaber und Kunstinvestoren

HA SCHULT (li.) mit Ivo Franz bei der Eröffnung der Schau „BILDBOXES – VERLUSTbringtGEWINN für die Aktion KUNSThilftGEBEN am 11.10.2020 in der Ruhr Gallery Mülheim in der RUHRKUNSTHALLE am Innenstadtpark „Ruhranlage“
©  bei der VG Bild-Kunst, Bonn, für die abgebildeten Werke von HA SCHULT
Eröffnung der HA SCHULT – Ausstellung in Mülheim durch Bürgermeisterin und Kulturausschuss-Vorsitzende Margarete Wietelmann in der RUHR GALLERY MÜLHEIM (Video: TALKING ART KÖLN)

Viele junge Ateliers, private Künstlerhäuser wie das Makroscope, das „Amt für weiterbildende Fantasie“ oder das M40 und Künstlergruppen in den stilvollen städtischen Ateliermöglichkeiten oder Begegnungsstätten und bekannte Kunstlehrer*innen sind in Mülheim aktiv und erfolgreich.

LINK ZUR WEBSEITE „KUNSTHAUS MÜLHEIM MITTE“

Kunstgalerien und ein renomiertes Auktionshaus runden das Kunstangebot der Kunststadt an der Ruhr ab. Neben der 2012 neu gegründeten Ruhr Gallery und dem privaten Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü wurde das neuerdings auch öffentlich geförderte private Museum für Fotokopie M.F.F. international etabliert.

Die Camera Obscura und die weitläufigen Rathausflure werden ebenfalls für Ausstellungen genutzt wie die Geschäftsräume eines Immobilienmaklers oder die Flure einer Abrechnungsstelle für Privatpatienten. Aktuell verfolgen wir mit Spannung die Schaffung des ART-SPACE – Artronaut im Stadtteil Styrum, wo auch ein großartiger Campus für Kreative aller Sparten entsteht.

Kunst hautnah am Entstehungsort erleben – überall im Stadtgebiet sind spannende „OFFENE ATELIERS“ – Link zur Terminvereinbarung VOR ORT

Kunstwerke können den eigenen Geschmack treffen, faszinieren oder verstören – was sie aber interessant macht ist die Geschichte dahinter. Atelierbesuche und Künstlergespräche können die Mülheimer und Touristen auf eigene Faust oder zusammen mit der VHS oder einem der Mülheimer Kunstvereine erleben – Termine für Gruppen arrangieren kann man auch unter der Email Atelierbesuche@Kunststadt-MH.de  oder bei der Hotline des Mülheimer Künstlerbundes MKB 0208 46949-567.

Ausblick und Jahresthemen

Max Schulz am Flügel vor Malerei von Bernd Kirstein #BTHVN2020MLHM

Mit besonderen Einzelaktionen und Jahresthemen werden immer neue Anreize zum Mitmachen in der Kunststadt Mülheim geschaffen. So inspirierte 2020 das „Beethoven – Jubiläumsjahr 2020 „BHTVN2020“ – im Jahr 2021 wird eine Hommage zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys mit dem Programmtitel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT“ zelebriert. Interessierte Mitwirkende melden sich unter der Adresse BEUYS100@Kunststadt-MH.de oder in der Geschäftsstelle des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage.

Plakat für das Jahresprogramm 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Was läuft aktuell in Mülheim – hier mit einem Klick zu den Veranstaltungen:

Blick von der Mülheimer Petrikirche aus in die „Delle“ , die direkt an die Ruhr führt – rechts im Bild die Villa Schmitz-Scholl – heute Kulturort in der Kunststadt Mülheim

@kumumuelheim #MLHMRHR @JungeKunstMülheimRuhr

Hier haben wir eine Reihe neuer Webseiten zusammengestellt – das Ergebnis des Marketingworkshops 2021 des Mülheimer Kunstvereins KKRR:

Neue Webseiten in der Kunststadt Mülheim

https://Ruhrkunsthalle.jimdosite.com

https://Muelheim-cool.jimdosite.com

https;//Muelheimer-Kunstverein-MH.jimdofree.com

https://Kunstpark-MH.jimdofree.com

https://Ruhranlage.jimdosite.com

https://Das-neue-Normal-MH.jimdofree.com

https://Kunsthaus-Muelheim-Mitte.jimdosite.com

https://Kunsthaus-MH.jimdofree.com

https://AHRR.jimdofree.com/

https://Villa-Schmitz-Scholl.jimdofree.com

https://Art-Advisor-Muelheim-Ruhr.jimdofree.com

https://Kunstbahnhof.jimdosite.com

https://Kunsthalle-Muelheim-Ruhr.jimdosite.com

https://Kunsthalle-Muelheim-Ruhr-MH.jimdosite.com

https://Ausstellungen-in-Muelheim-Ruhr.jimdofree.com

https://Kunstort-Muelheim.jimdofree.com

https://MuelheimKOMMT.jimdofree.com

https://KuMuMue.jimdofree.com/

https://MuelheimerKunstmuseum.jimdosite.com

https://Republic-of-Beuys.jimdosite.com

https://MinisteriumZurAbschaffungDerKunst.jimdosite.com

https://Post-Kunst-in-Muelheim.jimdofree.com

https://ARGE-Muelheimer-Kuenstlerinnen.jimdofree.com

https://ZinnfigurenMuseumMuelheim.jimdosite.com

https://Foerderkreis-Muelheim-KuMuMue.jimdofree.com

https://Eilmeldung.jimdosite.com

https://AteliermietenMuelheim.jimdosite.com

https://Muelheim-SEHR-GUT-MH.jimdosite.com

https://Muelheimer-Kuenstlerbund.jimdofree.com

Links zu den Highlights in der KULT Stadt Mülheim

hier:  #KultAppMH

Weitere Informationen auch in KULT das StadtBlatt – Stadt Mülheim an der Ruhr sowie die Webseiten der Institutionen und Veranstalter in der #KunststadtMülheim #MHRuhr #MlhmRhr #RuhrKunstHalle

Hommage an Joseph Beuys zum 100. Geburtstag – 2021 in Mülheim an der Ruhr – Mülheimer Kunstverein KKRR beschließt Jahresmotto 2021

BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT

Plakat zum Jahresthema 2021 gestaltet von Klaus Wiesel

Das Beuysjahr 2021 mit dem Titel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT MÜLHEIM KOMMT“ ist das Jahresthema 2021 in der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Der Mülheimer Kunstverein KKRR hat auf seiner Mitgliederversammlung am 14. Mai 2020 in der Villa Schmitz-Scholl das Jahresthema 2021 in der Kunststadt Mülheim beschossen – als Hommage zum 100. Geburtstag des Künstlers.

Plakat zum Beuys-Jahr 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Eine große Gemeinschaftsausstellung mit dem Titel „BEUYS INSPIRIERT MÜLHEIM KOMMT“ wird in der RUHR GALLERY MÜLHEIM zelebriert.

Kurator der Ausstellung ist Klaus Wiesel, der auch das Plakat und Logo zur Ausstellung gestaltet hat, indem er auf eine gemeinfreie Signatur von Joseph Beuys (1921-1986) zurückgreift.

Jedes Jahr ein „Jahresthema“ – hier das Beethovenjahr 2020 in der Stadt Mülheim

Über die RUHR GALLERY MÜLHEIM

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr KKRR gründete im Jahr 2012 die Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MÜLHEIM und das private Kunstmuseum KuMuMü – das 2019 umbenannt wurde in Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü.

Der junge Kulturort in der Ruhrstraße 3 nutzt das denkmalgeschützte historische Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl (WISSOL) und ist eine willkommene Ergänzung zu den städtischen Museen: Kunstmuseum in der Alten Post , Synagogenplatz 1, dem Museum Temporär in der Schlossstraße 29, der Camera Obscura, Am Schloß Broich 42 und dem privaten Fotokopiermuseum M.F.F. Friedrich Ebert Straße 48.

Bewerbungen für eine Ausstellungsbeteiligung oder für die Bereitstellung von Leihgaben unter der Email: BEUYS@Kunststadt-MH.de oder unter der Rufnummer des Mülheimer Kunstvereins KKRR: 0208 46949-567. Hashtags sind:  #BEUYS100 und

BEUYS100-Button von Designer Klaus Wiesel

#BEUYS100MLHM

Mülheim – Museumsstadt im Ruhrgebiet mit Sanierungsstau

Heute exklusive Eigentumswohnungen – das alte Kunstmuseum Mülheim – Malerei von Edith Polland-Dülfer in der Sammlung KuMuMü

Mülheim hat eine lange Museumsgeschichte. Von kurzer Dauer war das Museum direkt an der Schloßbrücke. Die wertvollen Kunstwerke schimmelten in den feuchten Kellerräumen – noch heute ziehen sich die Restaurierungsarbeiten an den Kunstwerken hin und verschlingen hohe Summen öffentlicher Gelder.

Dann die Idee – das leerstehende Postgebäude könnte eine gute Alternative sein. Leider auch hier jahrzehntelange Probleme mit der Bausubstanz – bis 2022 sind jetzt dort erneut Sanierungsarbeiten im Gange oder geplant – Ende offen.

KunstMuseum in der Alten Post (li.) – Malerei von Edith Polland-Dülfer aus der Sammlung KuMuMü

Ein weiterer Kulturort der Kunststadt an der Ruhr war lange Jahre der Bismarckturm. Der gemeinnützige Kunstverein „KULTURTURM“ dort war viele Jahre tätig – auch hier nagte der Zahn der Zeit – das Gebäude ist aktuell nicht benutzbar – Sanierung unklar.

Kulturort Bismarckturm der Stadt Mülheim – Malerei von Edith Polland-Dülfer in der Sammlung KuMuMü

Auch das Museum im Tersteegenhaus war überraschend in schlechten baulichen Zustand geraten. Aktuell wird es abgestützt – die Sanierung wird viele Jahre brauchen.

Museum Tersteegenhaus (links) – Malerei von Edith Polland-Dülfer in der Sammlung KuMuMü

Die Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer hat wichtige Orte der quirligen Kunststadt im grünen Ruhrtal festgehalten. Ihr ist eine Ausstellung in der ständigen Sammlung der Kulturmuseums Mülheim an der Ruhrstraße 3 gewidmet.

Über das KuMuMü finden Sie hier weitere Informationen – wir freuen uns auf Ihren Besuch! Eintritt frei – keine Mitgliedsbeiträge – keine Spenden!

Offene Ateliers – Mülheim -Besuchstermine vereinbaren FON: 0208 46949-567 (AB) oder via EMail: Atelier@Kunststadt-MH.de

Titelbild: Manfred Dahmen hat das „Amt für weiterbildende Fantasie“ für den Start in den Frühling 2020 eingerichtet.

Die Künstlerinnen und Künster im Mülheimer Künstlerbund haben die Zeit in ihren Ateliers genutzt. Jetzt werden die Vorbereitungen für das „Wiederhochfahren“ der zahlreichen Aktivitäten getroffen – das Ziel: keinen weiteren Shut-Down zu provozieren.

Der Mülheimer Architekt und Künstler Dirck Lietke hat mit seinen unvergleichlichen Collagen auch den CORONA LOG DOWN 2020 festgehalten.

Dirck Lietke mit seiner Werkreihe zum Thema CORONA „Na …wie war Ostern 2020“
Dirck Lietke „Home-Working“ aus der Werkreihe CORONA 2020
Im Atelier von Heidi Becker werden neue Leinwände gespannt …
Atelier von Hans Arts . hell und luftig – speziell
Atelier von Brigitte Zipp mit Blick in der Ruhranlage
Atelier Martin Sieverding im Loft der Villa Schmitz-Scholl
Atelier Lubens in der RUHR GALLERY MÜLHEIM im Seitenflügel

Aus aktuellem Anlass – #MASKEauf für den CORONA-Exit

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Zum Beethoven-Jubiläumsjahr – Öffnung der Sammlung „MUSICA“ in Mülheim / Ruhr

Aus der Sammlung „MUSICA“ im Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü

Das Mülheimer KuMuMü beherbergt eine umfassende Sammlung zeitgenössischer Kunst, die sich mit dem Thema Musik beschäftigt.

Einen Schwerpunkt bildet hierbei die Skizzensammlung neben der Sammlung Malerei und Skulpturen.

In der Sammlung werden auch zahlreiche Dioramen aus der Sammlung des Kölner Konzertmeisters Theo Giesen gezeigt (unser Titelbild: Foto Jürgen Brinkmann).

Es können Einzeltermine vereinbart werden, auch sind wie immer virtuelle Besuche via Smartphone in HD-Qualität möglich.

Was unterscheidet den Kulturort in der Ruhrstraße von Mülheim von vielen Museen neben einem vielseitigen Kunstangebot?

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr KKRR hat seit seiner Gründung im Jahr 2012 ein zukunftsfähiges Konzept für die Rhein-Ruhr-Region entwickelt:

Wir durften in unserem inspirierenden Kulturort schon namhafte Künstler*innen ausstellen, uns wurden Leihgaben aus Kunstmuseen anvertraut, zahlreiche Kunsthistoriker haben bei uns gesprochen, der Präsident der Kulturstiftung NRW hat in eine der letzten Ausstellungen eingeführt – wichtig ist uns aber auch die Förderung von Kunststudenten und Autodidakten.

Es gibt bei uns keine „Schwellenangst“ – das KuMuMü und der Kulturort Villa Schmitz-Scholl mit der RUHR GALLERY MÜLHEIM (auch Galerie an der Ruhr genannt) erheben keinen Eintritt, es werden keine Spenden erwartet – man muss die Tasche oder den Mantel nicht am Eingang abgeben oder wird ständig bewacht oder zugetextet – Fotos und Videos können für den Eigenbedarf gemacht werden – es gibt überall gemütliche Räume mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen.

Eine Stärkung mit Snacks und Getränken ist kostenlos – man kann buchstäblich die Seele baumeln lassen – zum Beispiel im malerischen Galeriehof in der Ruhranlage auch die Sonne genießen – oder im AMT FÜR WEITERBILDENDE FANTASIE Ideen und Kraft schöpfen für das geistige Immunsystem.

Parken frei – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreichbar

E-Bike oder Motorrad kann man sicher im Hof der Kunstvilla abstellen. Vor dem Eingangsportal kann kostenlos der PKW während des Besuchs abgestellt werden.

Kunst beim Entstehen erleben – in den vielen Ateliers direkt an der Ruhr

In den Ateliers des Mülheimer Künstlerbundes kann man den Kunstschaffenden mit ihrem vielfältigen Spektrum über die Schulter schauen – wenn man sich in ein Kunstwerk verliebt, kann man eine Probehängung verabreden und so sehen, ob es auch im eigenen Heim erfreut.

Ein weiteres Highligt ist zweifelsohne das Stöbern in den umfangreichen Kunst-Depots mit den unterschiedlichen Sammelgebieten. Die weitläufigen Räume der historischen Unternehmervilla ermöglichen gesunde Distanz – aber auch ein Stuhlkreis mit Sicherheitsabstand ist vorhanden – so dass auch der wichtige Dialog „Face to Face“ persönlich erfolgen kann (auch mit Mundschutz und Vorsorge).

Individueller Zugang mit Zahlencode

Stammbesucher bekommen einen Zahlencode und können das Kunsthaus schon seit vielen Jahren alleine oder mit Familienangehörigen betreten – auch virtuelle Ausstellungen via Smartphone werden schon seit einigen Jahren erfolgreich durchgeführt – wie Lifestreams bei der Entstehung von Kunstwerken in den Ateliers in der Villa Schmitz-Scholl – und sind so eine gute Ergänzung der Kunstvermittlung.

Terminvereinbarung bitte via Email Info@Kunststadt-MH.de oder Fon 0208 46949-567.

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Zum Geburtstag von Günther Uecker (*1930) – eine Hommage

Der deutsche Maler und Objektkünstler Günther Uecker ist durch sein „Markenzeichen Nagel“ berühmt geworden, damals während des Aufstandes vom 17. Juni 1953 schützte er seine Familie, indem er das Haus mit Brettern vernagelte. Später studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er arbeitet heute ins seinem Atelier Kai 10 in Düsseldorf.

Klaus Wiesel, hier während einer Ausstellung in der RUHR GALLERY MUELHEIM

Klaus Wiesel vom Mülheimer Künstlerbund hat zum 90. Geburtstag des Künstlers am 13. März 2020 eine Hommage in der Ruhr Gallery Mülheim gezeigt.

Wiesel hat das Thema Ferrugorelle entwickelt – seine Arbeiten bestehen oftmals aus der Reaktion von Metallen – hier waren die Nägel das Medium.

Im KuMuMü Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 sind Arbeiten von Günther Uecker in der Ständigen Sammlung zu sehen.

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