Frischer Wind aus dem Styrumer Schloss in der Innenstadt Mülheim bläst bis Ende September 2022

Nach dem Tag der Offenen Ateliers beim Sommerfest kommen die Styrumer Kunstschaffenden jetzt in die Mülheimer Innenstadt. Mit dabei ist die japanische Künstlerin Hiroko Inoue.

Einladung zur Gruppenausstellung:
Ateliergemeinschaft Schloß Styrum
Ulrich Erbe, Vera Herzogenrath, Hiroko Inoue, Lara Kaiser, Rainer Komers, Jan Kromarek, Ralf Raßloff, Sabrina Seppi

Ehemaliges WMF-Ladenlokal auf der Schloßstraße 28
Eröffnung: Donnerstag, 28. Juli 2022, 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 29. Juli bis 3. September 2022

Vernissage am 28. Juli 2022 in der Schloßstraße 28-30

Das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR und der Museumsshop teilen mit, dass sie noch bis voraussichtlich Ende September 2022 in der Schloßstraße 28-30 residieren (Renovierung des KMADRIDAP seit 2018). Zum Abschluss der Interimszeit präsentieren sich auf Anregung des Fotografen Ralf Raßloff (Ruhrpreisträger 2001) die Künstlerinnen und Künstler der Ateliergemeinschaft Schloß Styrum. In dieser Gruppenausstellung geben sie Einblick in ihre aktuelle künstlerische Produktion.

Präsentiert werden Werke von Künstler*innen, die auf Schloß Styrum arbeiten und zukünftig arbeiten werden: Neben Ulrich Erbe, Rainer Komers, Hiroko Inoue und Ralf Raßloff sind das Vera Herzogenrath, Jan Kromarek, Sabrina Seppi und Lara Kaiser als Stipendiatin für junge Kunst. Der im großen Dachatelier von Schloß Styrum tätige Künstler Friedhelm Brandt (* 1952) ist in der Ausstellung nicht vertreten.

Seit nunmehr dreißig Jahren bietet das Schloss Kunstschaffenden der Stadt Arbeits- und Produktionsstätten. Da, wo früher die Generaldirektoren von Thyssen wohnten, zogen im Rahmen der MüGa 1992 bildende Künstlerinnen und Künstler in mietfreie städtische Atelierräume ein. Zu den bekanntesten, die dort arbeiten, zählt der international renommierte Kameramann, Autor und Filmemacher Rainer Komers (*1944) der in Berlin und Mülheim lebt. Sein Dokumentarfilm (1998) „Schloss Styrum. Ein Schloss für alle“ zeigt Ruhrpott-Typen in ihrem sozialen Biotop rund um den ehemaligen Industriellensitz in Mülheim-Styrum.

Einer der ersten, die sich dort ein mietfreies Atelier einrichteten, war Ulrich Erbe (*1955). Er war zweimal Ruhrpreisträger (1979 und 2006). Seit 2014 konzentriert sich der Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie ausschließlich auf fotografische und literarische Arbeiten. Nach gut dreißig Jahren künstlerischer Tätigkeit übernimmt Jan Kromarek (*1972) (auch unter JKR KROMAREK aka RECONQ bekannt) dessen Turm-Atelier. Mit seinen digital bearbeiteten Reliefs und Bildern überzeugte der ausgebildete Grafikdesigner und Multimedia-Künstler die Jury, die alle vier Jahre über die Vergabe des städtisch geförderten Atelierraums zu befinden hat.

Japanische Künstlerin bereichert die Schau

Die Künstlerin Hiroko Inoue (*1978), eine Weggefährtin von Rainer Komers, ist bekannt als Contemporary Artist of Photography, Installation und Skulptur. Sie wurde in Osaka, Japan 1988 geboren und lebt und arbeitet in Japan und Deutschland. Sie wirkt als Gastkünstlerin in der Schau mit.

In den sechs Ateliers im ersten Obergeschoss des Schlosses entstehen nicht nur Zeichnungen, Skizzen und Gemälde, sondern auch Filme, Fotografien, Schriftbilder, literarische Arbeiten sowie Vorarbeiten zu Installationen. Ideen materialisieren sich, erste Kunstwerke nehmen Gestalt an und werden zum Abschluss geführt. In aufwändigen Werkprozessen entwickelt der Folkwang-Absolvent Ralf Raßloff seine großformatigen Bildnis- und Aktfotografien. Der Malerei haben sich Vera Herzogenrath (*1968) und Sabrina Seppi (*1979) (Ruhrpreisträgerin 2006 mit dem Kollektiv „Zeitgenossenschaft“), auch bekannt als Hiroshima Bosch verschrieben.

Mit der aus Münster kommenden Stipendiatin Lara Kaiser (*1996) erweitert sich nun der Kreis um eine weitere Malerin. Seit der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 vergibt die Stadt Mülheim sechs mietfreie Ateliers in der Beletage von Schloss Styrum.
2022/2023 ist dort auch Lara Maria Kaiser aus Münster eingezogen – sie wird – so wird das Kunstmuseum in der WAZ zitiert – als „diesmal eine echte Malerin“ von der Stadt Mülheim gefördert mit einer Ausstellung im KMADRIDAP und durch Übernahme von Nebenkosten des Ateliers.

Bürgermeister Markus Püll begrüßt die ausstellenden Kunstschaffenden und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und interessierte Gäste – links im Bild Jan Kromarek, der nach mehr als 30 Jahren mietfreier Nutzung durch Ulrich Erbe dessen Atelier im Schloßturm Styrum für zunächst 4 Jahre übernehmen kann.

30 Jahre Vorarbeit

Nach dreißig Jahren künstlerischer Produktion auf dem Schloss finden die derzeit dort langjährige geförderten Künstlerinnen und Künstler des einzigen städtischen Atelierhauses erstmals zu einer gemeinsamen Ausstellung zusammen. Ein gutes Zeichen, das bei Erfolg hoffentlich wiederholt wird.

Titelfoto: Ivo Franz, Mülheimer Kunstverein KKRR – Das Schloß Styrum während des „OFFENEN ATELIERS 2022 – Schloßfest Styrum“. Die Atelierbalkone in der ersten Beletage sind gut zu sehen.

Die Bildrechte von Vera Herzogenrath und Ralf Raßloff liegen bei der VG Bild-Kunst, Bonn

Mülheimer Zeit des Künstlers Hans Fischer (1902-1986)

EINE HOMMAGE ZUM 120. GEBURTSTAG DES KÜNSTLERS

Die Ständige Sammlung des Mülheimer Kunstmuseums MMKM MUSEUM MODERNE KUNST MÜLHEIM wurde um weitere Werke des 1986 in der Stadt Mülheim verstorbenen Künstlers Hans Fischer erweitert. Fischer war seinerzeit ein wahrer Netzwerker in der Kunststadt Mülheim. Er spannte den Bogen zwischen den etablierten Künstlern wie Otto Pankow und jungen Kunstschaffenden – ein reger Austausch fand statt. Eine enge Freundschaft verband ihn u.a mit der Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer.

Seine Arbeiten wurden u.a. über die Galerie Vogt verkauft bzw. dort gerahmt.

Fischer erhielt 1974 den Prix d’honneur (Bronzemedaille der Société pour l’encouragment des beaux arts), der Mülheimer Partnerstadt Tours (F).

Hans Fischer „Letzte Zigarette“, Selbstbildnis, Linoldruck

Geb. 04. 07. 1902 Königsberg, gest. 29. 11. 1986 Mülheim an der Ruhr    
Maler, Grafiker, Illustrator

1918 – 1921Ostpreußische Akademie Königsberg (bei Richard Pfeifer, Heinz Wolff)
1922  Kunstakademie Dresden (bei Richard Müller)
1923Ostpreußische Akademie Königsberg (Meisterschüler)
 Tätigkeit als Bühnenbildner in Königsberg, Nürnberg und Essen
1928Gruppenausstellung Museum Folkwang Essen
1929 Kunstakademie Karlsruhe (Meisteratelier)
1934Hochzeit, Tätigkeit als Kartograph
1944Ausstellung im Lovis-Corinth-Saal des Königsberger Schlosses
 Soldat
1945freischaffend in Mülheim an der Ruhr
1974Prix d’honneur (Bronzemedaille der Société pour l’encouragment des beaux arts), Tours (F)
Hans Fischer „Umarmung“ Farbzeichnung ca. 80 x 40 cm, Signiert 1972
Hans Fischer „Vor dem Spiegel“ , Linoldruck, ca. 53 x 33 cm
Hans Fischer „Siebdruck-Variation I“ 9/25, signiert, undatiert
Karteikarte des MMKM-Museum

Literatur

  • Mülheimer Tageblatt, 02. 09. 1954.
  • Ruhr Nachrichten, 01. 08. 1964.
  • Ruhr Nachrichten, 09. 11. 1965.
  • Neue Ruhr Zeitung, 09. 11. 1965.
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10. 11. 1965.
  • Ruhr Nachrichten, 05. 03. 1969.
  • AK: Hans Fischer, Städtisches Museum, Mülheim an der Ruhr 1972.
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25. 03. 1972.
  • Das Ostpreußenblatt, 01. 07. 1972.
  • Illustrierter Stadtspiegel – Mülheim an der Ruhr, Dez. 1974, Jg. 8, Nr. 12, S. 37 (Bestand – 1974).
  • AK: Kunst Mülheim ’77, Städtisches Museum, Mülheim an der Ruhr 1972.
  • Neue Ruhr Zeitung, 28. 05. 1983 .
  • Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V., 06. 06. 2002 (http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv02/2702ob31.htm) (Abruf: 02.04.2020).
Ständige Ausstellung im Mülheimer Kunstmuseum MMKM in der Ruhrstraße 3

Mülheimer Kunstverein besuchte u.a. die Schau des Amerikaners James Howell in Bottrop

Verschachtelte Quadrate bilden ein spannendes RuhrKunstMuseum in Bottrop

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR – ist bekannt für seine außergewöhnlichen Kunst-Exkursionen.

Neben dem Genuss von Kunst steht stets ein Bündel von Highlights auf dem Programm, die die Fahrten unvergesslich machen und vor Allem zum Nachmachen anregen. Gilt es doch dem Leben seine schöne Seite abzugewinnen, in einer Zeit der nicht immer erfreulichen Nachrichten.

Ziel der März-Exkursion war das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop.

Auf dem Weg dorthin besuchten die diesmal 28 Kulturfreaks das „Röhren-Parkhotel“ im BernePark.

Parkhotel im BernePark in Bottrop

Die beiden ehemaligen Klärbecken der Emscher-Genossenschaft zeigten sich bereits im frühlingshaften Gewand – Gärtner waren mit der Pflege beschäftigt – die einmaligen Hotelzimmer wurden gerade frisch gelüftet.

Blick in die Röhre – außergewöhnliche Übernachtgungsmöglichkeit

Museum Quadrat Bottrop

Imposante Architektur von Bernhard Küppers: Das Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop
Skulpturen im Stadtgarten Bottrop rund um das MUSEUM QUADRAT

Im Museum Quadrat in Bottrop konnten neben der aktuellen Dauerausstellung bereits die neue Schau „RESOLUTION AND INDEPENDENCE“ des Amerikaners James Howell (1939-2014) bestaunt werden – offizielle Eröffnung ist der 10. April 2022 durch die James Howell Foundation.

Ausstellung der JAMES HOWELL FOUNDATION (kompl. Veröffentlichung angefragt)

Nach ausgiebigem Erkunden des SKULPTURENPARKS im Stadtgarten Bottrop mit Werken von unter anderem Max BillWalter DexelHermann GlöcknerFriedrich GräselErwin HeerichErnst HermannsDonald JuddNorbert KrickeMarcello MorandiniHans Steinbrenner und Bernar Venet – führte der Weg zur Halde Beckstraße mit dem Tetraeder – einer der berühmten Landmarken im Ruhrgebiet.

Stadtgarten Bottrop im März 2022
Tetraeder im März 2022

Bei strahlendem Wetter und nach überwältigendem Ausblick freute man sich auf den angekündigten kulinarischen Teil der Kunstfahrt.  Zur Überraschung der Teilnehmer führte dieser zum „Kultimbiss am Tetraeder“ mit laut Werbung „der besten Currywurst der Stadt“ – was nach erfolgtem Genuss allseits anerkennend bestätigt wurde.

Kunst und Genuss – Kultimbiss am Tetraeder Bottrop

Der „HANS-JÜRGEN-BOLZ-KUNSTPREIS“ soll 2022 erstmals vergeben werden

Mit Spannung erwartet wird der im Oktober 2021 angekündigte „HANS-JÜRGEN BOLZ – KUNSTPREIS“ in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

v.r. Hans-Jürgen Bolz mit dem Künstler HA SCHULT, Oktober 2020 in der RuhrGallery Mülheim
(Foto: Ivo Franz, MMKM)

Geldbetrag und Einzelausstellung im Museum

Im Herbst 2021 wurde der neue Kunstpreis in der Stadt Mülheim an der Ruhr in der Presse angekündigt. Neben einem Geldbetrag kommt die / der auserkorene Kunstschaffende möglicherweise auch in den Genuss einer Einzelausstellung im städtischen Kunstmuseum. Der Preis soll alle zwei Jahre ausgelobt werden – die Premierenausschreibung soll noch 2022 erfolgen – er soll der Förderung dienen von Mülheimer Kunstschaffenden, die jung an Jahren sind, aber altersunabhängig auch von Talenten, die sich am Anfang ihres künstlerischen Schaffens befinden.

Bisher kamen in Mülheim nur junge Kunstschaffende aus anderen Regionen in den Genuss der Förderung mit Gestellung eines kostenfreien Ateliers für einen Zeitraum von zwei Jahren und in den Genuss einer Ausstellung im städtischen Museum.

v.l. Hans-Jürgen Bolz mit dem Mülheimer Künstler Wolfgang Vogelsang und dessen Malerei im MMKM MUSEUM MODERNE KUNST MÜLHEIM AN DER RUHR(straße 3) Foto: Ivo Franz

Der neue Kunstpreis soll jedoch nicht den bisherigen jährlichen Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadtsparkasse Mülheim ablösen. Er soll nach dem langjährigen Kunstsammler und Vorstandsmitglied des Mülheimer Kunstvereins Hans-Jürgen Bolz (1936-2021) benannt werden.

Wie im Lokalkompass vom 4. Oktober 2021 zu lesen war, wird der neue Kunstpreis von dem Mülheimer Ehepaar Tania und Peter Terium gestiftet. Tania Terium ist seit 2016 Vorsitzende des Mülheimer Kunstvereins (gegr.1956) , sie folgte Rainer Grillo.

Titelbild: Hans-Jürgen Bolz bei der Ausstellungseröffnung „Peter Helmke – BEFESTIGTE BEZIEHUNGEN“ in der Ruhr Gallery Mülheim / Villa Artis.

Meisterhaftes im Kulturort in der Ruhrstraße erlernbar

JEDER KANN MITMACHEN!

Nach dem Zeichenkurs im MMKM – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße folgte jetzt der Fachkurs „Drucken“ am Unesco-Weltkulturerbe-Tag der Druckkunst mit dem Künstlerduo Marayle Küpper und Wilfried Weiß im Kulturort VILLA ARTIS in der Ruhrstraße 3 in Mülheim.

Hier ein kurzer Einblick in die Kunstvermittlung der RUHR GALLERY / MMKM-Museum

Phase 1 – Einführung der Kursteilnehmer*innen

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR hatte Profikünstler*innen und Amateurkünstler*innen eingeladen. Das Thema „Auf den Spuren der ALTEN MEISTER“. Eine über 500 Jahre alte Technik wurde modern vermittelt.

Phase 2 „Schaffung des Basiswerks“ – hier Druckplatten
Phase 3 „Farbauftrag auf die Druckplatte“
Der erste Druck

Meisterliches kam dabei heraus. Die Veranstaltung soll wiederholt werden.

Die ersten Ergebnisse werden präsentiert

Hier geht es zum Pressebericht:

Im Herbst 2022 findet eine umfassende Ausstellung „Druckgrafik“ in der Mülheimer RUHR GALLERY statt.

Die schwarze Kunst des Drucks ist bei uns bunt. Sie ist variantenreich und immer mit Ausprobieren, Neuerfinden und Wiederentdecken beschäftigt.

Auch der Künstler Alejandro Scasso nutz Drucktechniken als Bestandteil seiner Arbeiten- er war 2017 als Gast des Mülheimer Kunstvereins mit einer Ausstellung im KuMuMü vertreten

Marayle Küpper und Wilfried Weiß bieten übrigens auch in Duisburg ständig Kurse an. Sie lassen dort Menschen an der Faszination des Drucks teilhaben (Termine unter FON 01726929817).

Hans Fischer (Linolschnitt) „Letzte Zigarette“ signiert 32 x 21 cm – Sammlung im MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhr(straße 3)

Ein nächster Kurs findet zum Thema „SKULPTUR“ statt – Termin folgt!

Bildhauer im Schaffungsprozess

Verbindliche Anmeldungen erbeten via Mail an: Info@Kunststadt-MH.de 

Teilnehmer sind leider begrenzt, es entscheidet die Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen!

„Round Table“ in der VILLA ARTIS – Ruhrstr. 3
Kunsterlebnis in der Stadt Mülheim: die Schau „permanenta“

„Das Runde“ 1. Jahresausstellung in Mülheim an der Ruhr – Mülheim kunstet!

Blick in die erste Jahresausstellung des neuen Künstler*innenvereins ARGE Mülheimer Künstler*innen e.V. in der Schloßstr. 28

1. Jahresausstellung des neuen Künstler*innenvereins „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.“

Titel: „DAS RUNDE“ 

In der Kunststadt Mülheim gibt es zahlreiche Künstlergruppen

Der im Jahr 2019 neu gegründete Künstler*innenverein ist hervorgegangen aus einer historisch gewachsenen Künstlergemeinschaft. Inzwischen gibt es in der Stadt Mülheim an der Ruhr zahlreiche Künstlervereine – wie Kulturtum e.V. , Makroscope e.V., Mülheimer Künstlerbund, Mülheimer Kunstverein KKRR, CreativFoto Rhein-Ruhr und weitere Wirkungsgemeinschaften. Ein Verzeichnis der 2019 aufgelösten Gruppe wurde vom Mülheimer Kunstverein KKRR erstellt – hier ist der Link.

 

1. Jahresausstellung der neuen ARGE


An der ersten Jahresausstellung des neugegründeten Vereins beteiligen sich folgende Kunstschaffende – das Konzept der Ausstellung hat u.a. der Künstler Peter Flach kuratiert:

Barbara Adamek*), Uwe Dieter Bleil*), Will Brands, Erika Buck, Michael Cleff, Alfred Dade, Martina Deli, Hermann EsRichter*), Peter Flach*), Marianne Goldbach, Peter Helmke*), Vera Herzogenrath*), Vanessa Hötger-Nogala, Jan Homeyer, Helmut Koch, Peter Könitz*), Jochen Leyendecker, Ingrid Lievenbrück, Atti Mülders, Sven Piayda, Joachim Poths, Dirk Salz*), Walter Schernstein, Heiner Schmitz, Sabrina Seppi, Verena Seppi, Cornelia Steinfeld, Natalija Usakova, Ursula Vehar, Wolfgang Vogelsang.

Einladung des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.

ORT: ehemaliges leerstehendes WMF-Ladenlokal in der Schloßstraße 28 (Fußgängerzone)

(Die 1929 gegründete lose Vorgängergemeinschaft der Mülheimer Kunstschaffenden hatte ihre letzte und 78. Jahresausstellung im Jahr 2019 – danach pausierte die Schau wegen der Corona-Pandemie)

*) Kunstschaffende haben Rechte an die
VG Bild-Kunst abgetreten!

Kunst am Enstehungsort erleben: Gaetano Cartolaro in Styrum (Atelier ARTRONAUT)

Gaetano Cartolaro erläutert sein Modell einer Plaza (geplante Höhe 40 Meter)

Im Rahmen des zahlreichen Exkusionen besuchte der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR – Ende August 2021 das Atelier des Künstlers Gaetano Cartolaro in Mülheim Styrum.

Die vollkommene Form „Ei“ inspiriert den Künstler

Usprünglich kommt Gaetano Cartolaro aus der italienischen Hafenstadt Livorno an der Westküste der Toskana. Kein Wunder, dass er sich seit über 20 Jahren auf dem verwunschenen wild bewachsenen Gelände einer ehemaligen Mülldeponie und der ehemaligen Holzhandlung Heinrich Breuer GmbH in Mülheim Styrum sehr wohlfühlt.

Hier wohnt und arbeitet der Künstler auf dem weitläufigen Gelände, wo aktuell ein neuer Kulturort in der Kunststadt Mülheim entsteht – das Projekt ARTRONAUT an der Oberhausenerstraße 225 gegenüber der Willy Brandt Gesamtschule Styrum.

14 Meter lang und 6 Meter hoch ist die Installation „Zeitfloß“

Cartolaro zeigt uns zuerst seine Großinstallation „Zeitfloß“ die er dem Radrennfahrer und Wohltäter Gino Bartali (1914-2000) gewidmet hat.

Ein Zitat von Immanuel Kant findet sich auf dem Werk. „Ohne Kant“, so Cartolaro „gäbe es keine abstrakte Kunst“. Anhand der vielen Details der Großinstallation, kommt schnell eine fruchtbare Diskussion zu Stande. Man muss mehrmals darum herumgehen um alle Botschaften zu empfangen.

Gaetano Cartolago im Gespräch mit Künstler Manfred Dahmen

Auf dem Rundgang treffen wir immer wieder auf das alles bestimmende Thema „Zeit“.

Auch das Ei in seiner vollkommenen Form hat den Künstler in zahlreichen Skulpturen inspiriert, sein Werkstoff ist u.a. Stahl, Marmor, Glas und Stein.

Schnell kommt Cartolaro ins Schwärmen und zeigt uns seine zahlreichen begonnen Projekte, die noch nach Fertigstellung und Umsetzung schreien.

Kunstmuseum gesucht

Sein größter Wunsch, dass sein Zeitfloß in einem Museum mit großer Halle der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird – immerhin 6 Meter hoch ist die beeindruckende Installation, fast vollständig in Weiß gehalten.  Das Werk würde sowohl in die Duisburger Museen Küppersmühle und Lehmbruckmuseum oder in das Dachgeschoss des Museum Ziegler in Mülheim passen – nicht nur von der Größe, sondern insbesondere wegen der starken berührenden Aussagekraft.

Cartolaro hält bereits die professionellen Holzkisten für den Transport des zerlegbaren Objektes bereit.

Briefkasten-Schild am Eingang der Oberhausenerstraße 225 in der Kunststadt Mülheim im Ruhrtal

Cartolaro, heute 75 Jahre alt, hofft auf eine schnelle Fertigstellung des neuen internationalen Kreativzentrums ARTRONAUT, um so die Früchte seiner Arbeit auf der langjährigen Industriebrache ernten zu können. Der Mülheimer Künstler, Mäzen und Architekt Heiner Breuer, der das Großprojekt verwirklichen möchte, hat weitere gute Ideen für sein Kunstzentrum – z.B. einen Turm, der für Lichtkunstwerke zur Verfügung gestellt werden soll. Die Mülheimer Kunstfans sind schon gespannt.

Erste Artronaut – Space fort Art – Ausstellung startete am 25. September 2021 um 19 Uhr

Ovadia (Abdulla) Alkara (*1939) Wandbehang in der Eröffnungausstellugng ARTRONAUT am 25.9.2021 (Foto:IvoFRANZ)

Ausstellung jeweils Samstags am 2. / 9. / 16. und 23. Oktober 2021 (Zeiten siehe Webseite) Ort Oberhausenerstr. 225 – Mülheim – Styrum

Dorf von Ovadia Alkara, Aquatinta Radierung

Ausstellung „GATEWAY“ Malerei von Ovadia (Abdulla) Alkara (*1939) Malerei 25.9. bis 23.10.2021 nur SAMSTAGS – zur Eröffnung spielt Saxophonist  Filip Orlović (*1994)

Initiator Heiner Breuer eröffnet die erste Ausstellung im ARTRONAUT in Styrum mit der künstlerischen Projektleiterin Xenia Petrischenko aus Köln und Standortmanager Yannick Fiume aus Essen (Foto:: IvoFRANZ)

Die aktuellen Exkursionen des Mülheimer Kunstvereins KKRR sind schnell zu finden mit der #KultAppMH – hier ist der Link:

Die Großskulptur „Zeitfloß“ von Gaetano Cartolaro ist in einem Kurzfilm der fokus-mediaproduktion aus Mülheim zu sehen – hier ist der Link:

Bildnachweis: Mülheimer Kunstverein KKRR, 2021 – in hoher Aufösung in der Geschäftsstelle des Vereins, Ruhrstr. 3 – 45468 Mülheim-Stadtmitte erhältlich!

Kommt das MUSEUM ZIEGLER?

Kommt 2022 das ZIEGLER MUSEUM in der Kunststadt Mülheim?

von Alexander-Ivo Franz

Das kleine feine Kunstmuseum der Stadt Mülheim an der Ruhr hat einen besseren Namen verdient. Gerade auch im Hinblick auf #Manifesta2026.

Ein Auszug aus der Mitgliederversammlung des Mülheimer Kunstvereins KKRR.

„KUNSTMUSEUM MÜLHEIM AN DER RUHR IN DER ALTEN POST“ – abgekürzt „KMADRIDAP“ – dieser Bandwurm entstammt noch den Zeiten des frühen Stadtmarketings. Besucher von außerhalb vermuten auch heute noch in dem alten Postgebäude eher ein Brauhaus als ein Museum. Da hat man seinerzeit auf die ständig verhangenen Fenster jeweils in Versalien „MU“ „SE“ „UM“ angeklebt.

Geschlossen seit 17. September 2018 das Kunstmuseum der Stadt Mülheim

Bei Betreten des Hauses grüßen die ehrenamtlich engagierten Damen des Museumsshops im Eingangsbereich und bieten dort allerlei zum Verkauf an – vom Schal über Handtaschen und hübschen Kunstgewerbeartikeln – aber auch das bekannte Verlagsangebot. So mancher findet hier ein passendes Geschenk.

Baumgärtel-„Schwein Nr.6“ (finanziert von der Sparkasse) vor dem Mülheimer Kunstmuseum

Die einstige Poststation aus Kaiserzeiten ist eine wahre Geldsenke – schon bei der ersten Herrichtung beim Umzug aus dem Stadtbad, wo die Kunstwerke verschimmelten, wurden Millionenbeträge eingesetzt. Seit 2018 soll mit weiteren 10 Millionen EURO versucht werden, aus dem Gebäude diesmal ein richtiges Museum zu machen – die städtischen Mitarbeiter versuchen aus eigener Kraft das Großprojekt zu stemmen – folgende Arbeiten müssen erledigt werden:

Die Stadt Mülheim an der Ruhr plant die Sanierung des Kunstmuseums „Alte Post“, um das Museum dauerhaft nach den Anforderungen an einen modernen Museumsbetrieb im Sinne der Brandschutzordnung und der Versicherungsfähigkeit der Exponate zu betreiben.

— Erstellung zweiter Rettungsweg (zusätzliche Türen),

— Anpassen der Deckenkonstruktion an die notwendige Brandschutzklasse,

— Erneuerung Klimaanlage inkl. der Lüftungsleitungen und Auslässe (inkl. Brandschutzklappen),

— Erneuerung von Türen | Überarbeitung von Trennwänden gem. Brandschutzkonzept,

— Isolierung der obersten Geschossdecke,

— Verkleidung Stahlträger im Treppenhaus,

— Veränderung der Starkstromanlage,

— Minimierung Brandlast, Optimierung Blitzschutz, zentrale Videoanlage inkl. Aufzeichnungsgerät; Einbruchmeldeanlage.

2022 ist jetzt anvisiert für die langersehnte erneute Wiedereröffnung des Hauses am Synagogenplatz 1 neben der Mülheimer Fußgängerzone.

Mülheimer Kunstverein schlägt neuen Namen für das Kunstmuseum vor

Möglicher Namensgeber des Kunstmuseum Mülheim „Prof.Dr. Karl Ziegler“ (Foto: MPI)

Der 2012 gegründete junge Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR genannt – hat auf seiner Mitgliederversammlung am 18. Mai 2021 in der RUHRKUNSTHALLE in der VILLA ARTIS beschlossen, der Stadt Mülheim an der Ruhr eine Namensänderung für ihr Kunstmuseum vorzuschlagen. Aus verschiedenen Vorschlägen der Mitglieder einigte man sich auf den neuen Namen: 

„ZIEGLER MUSEUM“ oder „MUSEUM ZIEGLER“

– nicht mehr und nicht weniger.

wichtig ist, dass in dem Museum eine gewichtige millionenschwere Stiftung der Familie des Nobelpreisträgers Professor Dr. Karl Ziegler (1898-1973) ihre Heimat gefunden hat – auch wenn immer weitere Mäzene aus der Region ihre Sammlungen dort unterbringen können und damit in bester Gesellschaft sind.

Schaffung eines Magnets für Kunstliebhaber*innen in der Kunststadt Mülheim

Eine Mammutaufgabe für eine so kleine Stadt wie Mülheim, die so zentral liegt, dass Kunstliebhaber oft schneller die weltweit bekannten Museen Folkwang, Lehmbruck oder Küppersmühle erreichen können.

Kommt 2022 ein eintrittsfreier Ausstellungsbereich im ZIEGLER MUSEUM?

Vielleicht gelingt es den Ausstellungsmachern mit dem Neustart auch, die vielen Räume des Hauses so geschickt zugänglich zu machen, dass mehrere spannende Ausstellungen gleichzeitig erfolgen können und auch frische junge zeitgenössische Arbeiten aus der Region in einem eintrittsfreien Bereich zugänglich sind – so wie dies seit über 10 Jahren in der naheliegenden RUHRKUNSTHALLE mit dem KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim in der einstigen VILLA ARTIS, auch einst Stammhaus Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 am Innenstadtpark Ruhranlage bereits möglich ist.

Hashtags: #ZieglerMuseum #MuseumZiegler #KunststadtMülheim #MMKM #KuMuMü #VillaArtis

MÜLHEIM-UPDATE: „Zeit für Kunst“ ist das Motto in der Kulturstadt im grünen Ruhrtal – MÜLHEIM KOMMT! – frei nach Beuys: Mülheim kunstet!

Hier geht es zu den aktuellen Ausstellungen im Beuys-Jahr:

Titelbild mit Stadtschild von „onlinestreet.de“
Vor fast 40 Jahren entstanden ist der 5 Meter lange Mülheim-Leporello der Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer aus der Kunstsammlung des #MMKM – KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim

Was macht Mülheim an der Ruhr so lebenswert?

Wer kennt sie noch nicht – die grüne Kunststadt im Ruhrtal? Die idyllische Ruhrlandschaft hat schon immer kulturliebende Menschen, Künstler*innen aller Richtungen angezogen. Neben der darstellenden Kunst ist die quirlige Stadt Mülheim an der Ruhr schon immer der Wirkungsort bekannter bildender Künstler*innen, Schriftsteller, Fotografen, Filmemacher und Musiker gewesen.

Die Menschen fühlen sich in Mülheim in einer einmaligen Atmosphäre wohl, auch wenn wie überall einiges verbessert werden kann in  der eigentlich sehr übersichtlichen Kommune mit nur 49 km Grenzlänge zu Essen, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Ratingen  – vielleicht die Vorstufe zu einer Eingliederung in eine größere Ruhrgebietsmetropole?

Stadt der Kunstvielfalt und Kreativität – mit Kunstengagement Menschen erreichen und begeistern

Der Mülheimer Kunstsammler Robert Rheinen (1844-1920) gründete schon früh ein privates Kunstmuseum, das später die Stadt übernahm, der Mülheimer Professor Karl Ziegler und seine Familie sowie weitere Mülheimer Bürger spendeten ganze Sammlungen, Kunstwerke und Geld für den Aufbau und die Pflege dieser städtischen Kunstsammlung. Ein Förderverein und eine Stiftung kümmern sich um den Erhalt des städtischen Kunstmuseums, das aktuell mit Millionenaufwand für die Mülheimer Bürger weiterentwickelt wird.

Ein Eldorado für Kunstschaffende, Kunstliebhaber und Kunstinvestoren

HA SCHULT (li.) mit Ivo Franz bei der Eröffnung der Schau „BILDBOXES – VERLUSTbringtGEWINN für die Aktion KUNSThilftGEBEN am 11.10.2020 in der Ruhr Gallery Mülheim in der RUHRKUNSTHALLE am Innenstadtpark „Ruhranlage“ (VILLA ARTIS MÜLHEIM)
©  bei der VG Bild-Kunst, Bonn, für die abgebildeten Werke von HA SCHULT
Eröffnung der HA SCHULT – Ausstellung in Mülheim durch Bürgermeisterin und Kulturausschuss-Vorsitzende Margarete Wietelmann in der RUHR GALLERY MÜLHEIM (Video: TALKING ART KÖLN)

Viele junge Ateliers, private Künstlerhäuser wie das Makroscope, das „Amt für weiterbildende Fantasie“ oder das M40 und Künstlergruppen in den stilvollen städtischen Ateliermöglichkeiten oder Begegnungsstätten und bekannte Kunstlehrer*innen sind in Mülheim aktiv und erfolgreich.

LINK ZUR WEBSEITE „KUNSTHAUS MÜLHEIM MITTE“

Kunstgalerien und ein renomiertes Auktionshaus runden das Kunstangebot der Kunststadt an der Ruhr ab. Neben der 2012 neu gegründeten Ruhr Gallery und dem privaten Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü wurde das neuerdings auch öffentlich geförderte private Museum für Fotokopie M.F.F. international etabliert.

Die Camera Obscura und die weitläufigen Rathausflure werden ebenfalls für Ausstellungen genutzt wie die Geschäftsräume eines Immobilienmaklers oder die Flure einer Abrechnungsstelle für Privatpatienten. Aktuell verfolgen wir mit Spannung die Schaffung des ART-SPACE – Artronaut im Stadtteil Styrum, wo auch ein großartiger Campus für Kreative aller Sparten entsteht.

Kunst hautnah am Entstehungsort erleben – überall im Stadtgebiet sind spannende „OFFENE ATELIERS“ – Link zur Terminvereinbarung VOR ORT

Kunstwerke können den eigenen Geschmack treffen, faszinieren oder verstören – was sie aber interessant macht ist die Geschichte dahinter. Atelierbesuche und Künstlergespräche können die Mülheimer und Touristen auf eigene Faust oder zusammen mit der VHS oder einem der Mülheimer Kunstvereine erleben – Termine für Gruppen arrangieren kann man auch unter der Email Atelierbesuche@Kunststadt-MH.de  oder bei der Hotline des Mülheimer Künstlerbundes MKB 0208 46949-567.

Ausblick und Jahresthemen

Max Schulz am Flügel vor Malerei von Bernd Kirstein #BTHVN2020MLHM

Mit besonderen Einzelaktionen und Jahresthemen werden immer neue Anreize zum Mitmachen in der Kunststadt Mülheim geschaffen. So inspirierte 2020 das „Beethoven – Jubiläumsjahr 2020 „BHTVN2020“ – im Jahr 2021 wird eine Hommage zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys mit dem Programmtitel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT“ zelebriert. Interessierte Mitwirkende melden sich unter der Adresse BEUYS100@Kunststadt-MH.de oder in der Geschäftsstelle des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage.

Plakat für das Jahresprogramm 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Was läuft aktuell in Mülheim – hier mit einem Klick zu den Veranstaltungen:

Blick von der Mülheimer Petrikirche aus in die „Delle“ , die direkt an die Ruhr führt – rechts im Bild die VILLA ARTIS einst Stammhaus Schmitz-Scholl – heute Kulturort in der Kunststadt Mülheim

@kumumuelheim #MLHMRHR @JungeKunstMülheimRuhr

Hier haben wir eine Reihe neuer Webseiten zusammengestellt – das Ergebnis des Marketingworkshops 2021 des Mülheimer Kunstvereins KKRR:

Neue Webseiten in der Kunststadt Mülheim

https://Ruhrkunsthalle.jimdosite.com

https://Muelheim-cool.jimdosite.com

https;//Muelheimer-Kunstverein-MH.jimdofree.com

https://Kunstpark-MH.jimdofree.com

https://Ruhranlage.jimdosite.com

https://Das-neue-Normal-MH.jimdofree.com

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Links zu den Highlights in der KULT Stadt Mülheim

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Weitere Informationen auch in KULT das StadtBlatt – Stadt Mülheim an der Ruhr sowie die Webseiten der Institutionen und Veranstalter in der #KunststadtMülheim #MHRuhr #MlhmRhr #RuhrKunstHalle

Hommage an Joseph Beuys zum 100. Geburtstag – 2021 in Mülheim an der Ruhr – Mülheimer Kunstverein KKRR beschließt Jahresmotto 2021

BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT

Plakat zum Jahresthema 2021 gestaltet von Klaus Wiesel

Das Beuysjahr 2021 mit dem Titel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT MÜLHEIM KOMMT“ ist das Jahresthema 2021 in der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Der Mülheimer Kunstverein KKRR hat auf seiner Mitgliederversammlung am 14. Mai 2020 in der VILLA ARTIS das Jahresthema 2021 in der Kunststadt Mülheim beschossen – als Hommage zum 100. Geburtstag des Künstlers.

Plakat zum Beuys-Jahr 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Eine große Gemeinschaftsausstellung mit dem Titel „BEUYS INSPIRIERT MÜLHEIM KOMMT“ wird in der RUHR GALLERY MÜLHEIM zelebriert.

Kurator der Ausstellung ist Klaus Wiesel, der auch das Plakat und Logo zur Ausstellung gestaltet hat, indem er auf eine gemeinfreie Signatur von Joseph Beuys (1921-1986) zurückgreift.

Jedes Jahr ein „Jahresthema“ – hier das Beethovenjahr 2020 in der Stadt Mülheim (Portal VILLA ARTIS)

Über die RUHR GALLERY MÜLHEIM

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr KKRR gründete im Jahr 2012 die Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MÜLHEIM und das private Kunstmuseum KuMuMü – das 2019 umbenannt wurde in Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü.

Der junge Kulturort in der Ruhrstraße 3 nutzt die denkmalgeschützte historische VILLA ARTIS, einst Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl (WISSOL) und ist eine willkommene Ergänzung zu den städtischen Museen: Kunstmuseum in der Alten Post , Synagogenplatz 1, dem Museum Temporär in der Schlossstraße 29, der Camera Obscura, Am Schloß Broich 42 und dem privaten Fotokopiermuseum M.F.F. Friedrich Ebert Straße 48.

Bewerbungen für eine Ausstellungsbeteiligung oder für die Bereitstellung von Leihgaben unter der Email: BEUYS@Kunststadt-MH.de oder unter der Rufnummer des Mülheimer Kunstvereins KKRR: 0208 46949-567. Hashtags sind:  #BEUYS100 und

BEUYS100-Button von Designer Klaus Wiesel

#BEUYS100MLHM