Wuppertaler Gesamtschule in der Galerie an der Ruhr beim Artistic Seed mit Jürgen Heinrich Block in Mülheim an der Ruhr

Wuppertaler Gesamtschule am 11. März 2016 in der Galerie an der Ruhr beim Artistic Seed mit Jürgen Heinrich Block in Mülheim an der Ruhr

Im Rahmen des bundesweit geförderten Projektes „KLIMA-KUNST-SCHULE“ nimmt die Klasse 6d der Wuppertaler Gesamtschule Uellendahl-Katernberg am Artistic Seed – Projekt in der Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim im historischen Nedelmannhaus teil.

Artistic Seed hier mit der Dortmunder Gertrud-Bäumer-Realschule in der Galerie an der Ruhr
Artistic Seed hier mit der Dortmunder Gertrud-Bäumer-Realschule in der Galerie an der Ruhr

Das erste Kennenlernen der Schüler mit dem international orientierten Künstler Jürgen Heinrich Block hat bereits stattgefunden. Am 11. März 2016 kommt die Klasse von Petra Moll wiederum in die Atelierräume des historischen Nedelmannhauses in der Ruhrstraße Nr. 3 um die Kunstwerke zum Thema „Erdwächter“ zu schaffen.  Später ist eine Vernissage geplant.

Atelier_von_Juergen-Heinrich-Block_im_Nedelmanhaus_Muelheim-Galerie-an-der-Ruhr
Blick in das Atelier von Jürgen Heinrich Block im Ateliertrakt der Galerie an der Ruhr in Mülheim, Ruhrstr. 3

Engagierte Lehrer in Wuppertal – modernes Lernkonzept

Jürgen-Heinrich_Block mit Schülern der Gesamtschule Wuppertal-Uellendahl-Katernberg in der Galerie an der Ruhr
Jürgen-Heinrich Block (Bildmitte) mit Schülern der Gesamtschule Wuppertal-Uellendahl-Katernberg in der Galerie an der Ruhr

Schon im Vorfeld des Aufbaus der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg in Wuppertal hat hat sich eine Vorbereitungsgruppe darauf geeinigt, den Leitbegriff der “Potenzialentfaltung” zur Basis der schulischen Entwicklungsarbeit zu machen. Grundlage sind die von Gerald Hüther und Daniel Hunziker, formulierten vier Erfahrungsbereiche, die erreicht werden müssen, damit Potentialentfaltung an Schulen möglich wird:

  1. Eine hohe Beziehungskompetenz der Lehrpersonen, sodass die Würde und Integrität aller beteiligten Menschen geachtet und geschützt wird.
  2. Eine Kultur, welche stärkenorientiert ist, (in der) Lernen mit Freude und Begeisterung stattfinden kann und die Erkenntnisse der Hirnforschung berücksichtigt, so dass Kinder und Jugendliche an Aufgaben wachsen können, welche die Neugierde und die Lust am Lernen erhalten. Die Bildungseinrichtungen berücksichtigen die natürliche individuelle Spanne in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so dass die Heterogenität bei der Gestaltung der Lernstrukturen berücksichtigt wird.
  3. Die Befriedigung primärer Lebensbedürfnisse und Gelegenheiten, sich als Teil der Natur und einer Gemeinschaft wahr zu nehmen. Wenn Kinder und Jugendliche sich aufgehoben und für eine Gemeinschaft wertvoll erleben, entstehen weniger kompensatorische Sekundärbedürfnisse.
  4. Das Raumbieten für eigene Interessen und Begabungen von Kindern und Jugendlichen. Hierdurch das Fördern der Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit, sodass sie statt zu Befehlsempfängern, zu Gestaltern ihres Lernens und Lebens werden.

Dieser Anspruch lässt die Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie kreative, gestaltende Mitglieder der Bürgerschaft am Katernberg und in Uellendahl sind und dass sie auch schon im frühen Alter ihre Zukunft und die ihrer Mitmenschen mitgestalten können. Projekt- und Werkstattunterricht gibt ihnen die Möglichkeit sich in die Sache zu vertiefen, sie auszugestalten und nicht von der Taktung eines Schulgongs unterbrochen zu werden.

Das Programm in der Galerie an der Ruhr hier zum DOWNLOAD:

Liste der Partner des Programms KlimaKunstSchule:

Was ist „Artistic Seed“ ?

Die Konzeption der artistic seed Guerilla-Gärtner bringen eine Brache im Stadtraum mit einfachen Mitteln zum Blühen. Sie werfen aus Erde geformte handliche Kugeln, sogenannte Seedbombs, auf das unzugängliche Gelände, hoffen auf Regen und warten, dass der in der Kugel steckende Pflanzensamen zu wachsen beginnt. Davon inspiriert beauftragt KlimaKunstSchule Künstlerinnen und Künstler mit der Entwicklung von artistic seeds für die Schule. Die Vision: Die Kunst sät Ideen, die das Potential haben, sich in der Schule zu kleineren und größeren Projekten zu entwickeln. Ideen, die von den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrerinnen und Lehrern gepflegt und groß gezogen werden. (Quelle: KlimaKunstSchule / bildungscent e.V.)

Logo KlimaKunstSchule

Über die Mülheimer Galerie Ruhrstr. 3 / Ecke Delle

Hier geht es zu den aktuellen Kunstevents in Mülheim an der Ruhr

NACHLESE ZUR CHINA 8 – AUSSTELLUNG IN DER KUNSTSTADT MÜLHEIM AN DER RUHR

NACHLESE ZUR CHINA 8 – AUSSTELLUNG IN DER KUNSTSTADT MÜLHEIM AN DER RUHR

„Man sollte der Kunst kein Etikett anheften. Kunst wird von Menschen gemacht.“ Zitat von Li Wei, Beijing, China, 2015

Die_Alte_Post_der_Kunststadt_Muelheim_beherbergt_seit_20_Jahren_das_Kunstmuseum_Foto_Ivo_Franz
Besucher vor dem Kunstmuseum der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Für die kleine. aber sehr feine Kunststadt Mülheim an der grünen Ruhr war es wie ein Donnerschlag – mit der geballten Kraft von Millionen Euro wurde in den Ruhrkunst-Museen eine neue Facette in der Kunstlandschaft präsentiert – in Mülheim wurden Installationen und junge Kunst gezeigt. Interessant, dass die auserwählten Künstlerinnen und Künstler nur wenig über den eigentlichen Duktus dieser Inszenierung wussten. Belegt ist dies durch ein Statement des Menschen Li Wei, 1981 in China geboren, heute lebt und wirkt sie in Beijing.  Die Autorin Sabine Peschke hat für die Deutsche Welle (DW) dieses Interwiev veröffentlicht.

Li Wei: Ich stelle in Mülheim an der Ruhr eine Installation aus, bei der ein Mann am Dachbalken hängt und herunterzufallen droht. Gleich wird er abstürzen, gleich stirbt er. Das ist natürlich kein lebendiger Mensch, aber eigentlich geht es doch um echte Menschen.

Zu dem Projekt gehören ursprünglich vier Personen, und die können dann jeden Menschen repräsentieren, auch jeweils unterschiedlicher gesellschaftliche Klassen. Welcher gesellschaftlichen Klasse man zugerechnet wird, hängt von der Wahrnehmung ab. Welche Kleidung man trägt, was das Gesicht ausstrahlt, danach wird entschieden, ob man zu den Erfolgreichen oder zu den Versagern gehört. Ob dein Status der eines Arbeiters ist oder der eines Bauern oder Businessman.

DW: Sie sind in Peking geboren und leben dort. Was halten Sie von den Veränderungen?

Li Wei: Peking hat sich zu sehr verändert. Obwohl ich immer in Peking gelebt habe, mag ich die Stadt inzwischen nicht mehr. Früher war es sehr ruhig, es gab viele alte Gebäude und eine funktionierende Umwelt. Jetzt ist die Belastung zu groß, Peking schafft das nicht mehr. Ich selber bin keine Lokalpatriotin oder habe Nationalstolz. Insofern berührt mich das nicht so sehr.

DW: Haben die enormen Veränderungen Ihrer Umwelt Einfluss auf Ihre Arbeiten?

Li Wei: Die Umgebung beeinflusst die Menschen immer. Die gesellschaftliche Position, ob du Künstler bist oder was immer sonst, das ist alles nicht so wichtig, wirklich wichtig sind die Menschen. Man ist in erster Linie Mensch. Wenn jemand gezwungen ist, in eine ungewohnte Umgebung zu wechseln und sich dabei auch seine zwischenmenschlichen Beziehungen sehr verändern, dann wird niemand damit glücklich werden können.

DW: Haben Sie schon einmal an einer Ausstellung in Deutschland teilgenommen?

Li Wie: In anderen europäischen Ländern habe ich schon öfter ausgestellt, in Deutschland ist es das erste Mal. Als die Macher mit mir Kontakt aufgenommen haben und mich zur Teilnahme einluden, wusste ich noch gar nicht, dass die Ausstellung „China 8“ heißen würde. Ich selber mag einen solchen Titel überhaupt nicht.

DW: Was stört Sie daran?

Li Wei: Er bezieht sich auf die Region, ist auf China beschränkt. China… China… und so fort. Das entspricht gar nicht meinem Denken. Ich habe das erst, nachdem ich schon hier war, erfahren. Für mich kommt es darauf an, was für ein Mensch jemand ist, und was er tut. Nicht, woher er kommt. Sehr fähige und sehr üble Typen gibt es überall. Das ist doch ganz einfach.

DW: Ist Ihre Kunst international?

Li Wei: Man sollte der Kunst kein Etikett anheften. Kunst wird von Menschen gemacht. Was man herstellt und welches Material man dafür benutzt, das ist alles nicht so bedeutend, alle Materialien sind schließlich schon mal benutzt worden und werden auch in Zukunft weiterverwendet werden.

DW: Haben Sie in China eine Galerie, die Sie vertritt?

Li Wei: Nein, ich möchte nicht unbedingt mit chinesischen Galeristen zusammenarbeiten.

DW: Und mit ausländischen Galeristen?

Li Wei: Hm, ja, im Ausland gibt es eine Galerie, in Frankreich. Wir haben bei ein paar Projekten zusammengearbeitet, so kam das zustande. Ich möchte mir eigentlich eine Art wilden Naturzustand erhalten. Ein wenig abgesichertes Leben. Wenn die Kunst sich im geschützten Rahmen bewegt, dann unterscheidet sie sich nicht mehr von anderen Handelsmarken. Dann kann sie für kulturelle Zwecke benutzt werden, dann lässt sie sich anwenden. Sie ist dann nicht mehr sie selbst.

DW: Die chinesische Kunst ist seit Jahren sehr erfolgreich…

Li Wei: Es kommt darauf an, was man für Erfolg hält. Das kann bei jedem anders sein, und was nach Erfolg aussieht, muss individuell verschieden nicht als solcher empfunden werden.

DW: Der Erfolg auf dem internationalen Kunstmarkt – ist das ein Phänomen der Globalisierung? Ein gutes, oder doch ein nachteiliges?

Li Wei: Das interessiert mich nicht, ich schaue mir an, was jemand macht. Ich vertraue auf das, was ich sehe. Und Erfolg an sich ist weder gut noch schlecht.

DW: Sie gehören zur Generation der in den 80er-Jahren Geborenen. Gibt es zwischen Ihrer Generation und den Älteren, den künstlerischen Vorläufern der 80er- und 90er-Jahre eine Kluft?

Li Wei: Nein. Ich glaube nicht, dass die Reife eines Künstlers – und eines Menschen überhaupt – mit seinem Alter besonders viel zu tun hat.

Veranstalter von CHINA 8 war die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn, die bereits mit den Ausstellungen „China!“ (1996) und „Chinart“ (2002) zeitgenössische chinesische Kunst in Europa präsentiert hat. Gefördert wurde die Ausstellung von den zahlenden Besuchern, der Brost-Stiftung und der Evonik Industries AG. Exklusive Partner der Schau waren Finnair Plc und der Flughafen Düsseldorf.

Titel: „Kunst ist Leben“ 2014, Aliv Franz, Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MÜLHEIM

DER KUNSTFINDER FÜR MÜLHEIM AN DER RUHR – alle Veranstaltungen mit einem Klick

Mülheimer Kunstbibliothek in der Villa Schmitz-Scholl / Nedelmannhaus erweitert

Das historische Nedelmannhaus in der Ruhrstr. 3 in Mülheim beherbergt die KUNSTBIBLIOTHEK MÜLHEIM
Das KuMuMü . Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstr. 3 in Mülheim beherbergt die KUNSTBIBLIOTHEK MÜLHEIM

Mülheimer Kunstbibliothek erneut erweitert

Die MÜLHEIMER KUNSTBIBLIOTHEK  wurde mit weiterer Fachliteratur ausgestattet. Der Kunst- und Kunstförderverein Rhein – Ruhr stiftete u.a. „Das mehrbändige graphische Werk“ von Adolph von Menzel, Gustave Doré „Das graphische Werk“ und Honoré Daumier,“Das lithografische Werk“ in jeweils 2 Bänden.

Wie alle Kunstbibliotheken ist auch die Mülheimer Privatbibliothek eine Präsenzbibliothek während der Öffnungszeiten der Galerie an der Ruhr. Sie ist nicht vergleichbar mit der Kölner Kunstbibliothek wo über 20.000 Bände zur Verfügung stehen.

Alle aktuellen Kunst-Veranstaltungen in Mülheim an der Ruhr hier mit einem Klick – die neue KUNST-APP MH

Die Kunstausstellung ENERGY ART findet zum zweiten Mal in Mülheim an der Ruhr statt

Die Kunstausstellung ENERGY ART findet zum zweiten Mal in Mülheim an der Ruhr statt

Die Energiewende nach dem Atomunglück in Fukushima wird zunehmend in der öffentlichen Diskussion mit Schreckensmeldungen in Verbindung gebracht – tausende Arbeitsplätze seien betroffen, die politischen Scharmützel von Staaten mit dem Umgang mit ihren Energiequellen bis hin zum umstrittenen Thema Fracking und das hierdurch ausgelöste Auf- und Ab der Energiepreise trägt ebenfalls zum aktuellen negativen Image der Energiewirtschaft bei.

Arbeit des Mülheimer Künstlers Reinhard Fabian zur ENERGY-ART 2015 Titel: “STRÖME” Mischtechnik & Collage auf Leinwand (fotografiert von Prof. Heiner Schmitz, Mülheim)

Künstlerische Verarbeitung der Energiewende im Kunstgebiet Ruhr

Kein Wunder also, dass diese aktuellen Themen von Künstlerinnen und Künstlern aufgegriffen werden. In der einstigen Ruhrgebietsenergiestadt Mülheim an der Ruhr, wo zu Beginn der Industrialisierung mit Mühlen die Wasserkraft intensiv genutzt wurde – und wo als erste deutsche Stadt alle Bergwerke stillgelegt wurden – hier findet die Kunstausstellung ENERGY ART nun bereits zum zweiten mal statt. Das Thema der Jahresausstellung ist die künstlerische Verarbeitung der Energiewende, wobei sich die Ausstellung ständig verändert, je nachdem welche Exponate von Künstlerinnen und Künstlern eingeliefert werden. Ein Kuratorium entscheidet über die Auswahl und Form der Zusammenstellung der einzelnen Themenbereiche. Diese reichen von den Fachgebieten “UPSTREAM – MIDSTREAM – DOWNSTREAM” über Umweltaspekte bis hin zur industriellen Energienutzung und streifen Naturkraft, Vulkane, Sonne, Wind, Wasser, Feuer bis hin zur Atomenergie und Fracking.

Im Jahresverlauf sind vertiefende Projekte und Workshops als Ergänzung im Programm der Ausstellung. Eine Zusammenarbeit mit interessierten Schulen ist ebenfalls Bestandteil der Jahresausstellung. Aktuell findet vom 10. bis 13. Februar 2015 ein gemeinsamer Künstlerbesuch der Energieleitmesse E-world energy & water , Messegelände Essen, unter fachkundiger Leitung, auch für Studentinnen und Studenten statt.
Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen ihre Beiträge einzureichen
Bis zum Jahresende finden zudem verschiedene Projekte im Rahmen der Jahresausstellung Gruppenworkshops mit Schulen der Rhein-Ruhr-Region statt. Genaue Termine werden auf der Webseite www.energy-art.org bekannt gegeben.

Werk “Arigato from Fukushima” mit dem “Löscheimer” aus dem Kieselbrüter von Joachim Poths – als ein Symbol der Energiewende

Wo findet die ENERGY-ART 2015 genau statt?

Die Kunstausstellung ENERGY-ART 2015 findet im historischen Nedelmannhaus, einer alten Glasfabrikantenvilla am Ruhrufer der Kunststadt Mülheim statt. Dort ist 2012 die Galerie an der Ruhr eingezogen, nachdem sie zuvor das historische Gebäude von der Gesellschaft für Stromwirtschaft erworben hatte, deren Gesellschafter, traditionell Industriekunden mit energiekostensensibler Produktion sind – wie z.B. die Georgsmarienhütte. Bereits im Jahr 2014 war die Ausstellung in Mülheim viel beachtet.
Die Galerie an der Ruhr befindet sich in der Ruhrstraße Nr. 3 in unmittelbarer Nähe zu den Ruhranlagen und der Schlossbrücke – mitten im Stadtzentrum im Herzen des Ruhrgebiets.

Kontaktadresse:  info@energy-art.org, Tel. 004915736295489

Das Mülheimer Kunstjahr 2015 startet vielversprechend und bunt

Das Mülheimer Kunstjahr 2015 startet vielversprechend und bunt

Ausstellung „RÄUME FÜR DEN GEIST“ wird am 4. Januar 2015 um 15:00 Uhr eröffnet
Nicht nur länger verstorbene Künstler wie August Macke erfreuen die Bürger der Kunststadt Mülheim an der Ruhr, sondern insbesondere die aktiven Künstlerinnen und Künstler aus der quirligen Ruhrmetropole direkt am gleichnamigen Fluß. Mülheim gehört zu den Künstlerhochburgen in Deutschland – Mülheimer Künstlerinnen und Mülheimer Künstler sind in der ganzen Welt vertreten und erfolgreich.

Während ein Teil der großen Mülheimer Künstlerschaft in der „Jahresausstellung am Synagogenplatz 1“ sich auf „WEISS – SCHWARZ –WEISS“ konzentriert, beginnen die Künstlerinnen und Künstler im Makroskope in der Friedrich Ebert Str. 38 und die Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3 farbig in vielen Formen.

Mit einem Highlight am 4. Januar 2015 um 15:00 Uhr beginnt das Kunstjahr 2015 mit der Vernissage zur Ausstellung „RÄUME FÜR DEN GEIST“ von und mit Salvatore Filia, der aus Sardinien in die Kunststadt Mülheim kommt und seine hochinteressante Malerei präsentiert.

Werke_von_Salvatore_Filia_fotografiert_von_Aldo_Sardoni_Ausstellung_in_der_Galerie-an-der-Ruhr_Muelheim_Deutschland
Stellt im Januar 2015 in der Kunststadt Mülheim aus: Salvatore Filia aus Sardinien (Fotos Aldo Sardoni)

In Vorbereitung der Ausstellung der Bildhauerin Katharina Joos, die ab 14. Januar 2015 in der Galerie an der Ruhr ausstellt, sind erste Skulpturen zu sehen. Die Vernissage findet am Sonntag, dem 18. Januar 2015 um 15:00 Uhr statt.

Katharina_Joos_in_der_Galerie_an_der_Ruhr_Foto_by_Ulrich_Bangert
Katharina Joos zeigt ihre Arbeiten in der Galerie an der Ruhr – Vernissage 18.1.2015 um 15:00 Uhr – Foto: Ulrich Bangert

 

Peter Helmke zeigt im März seine neue Werkreihe „Befestigte Beziehungen“ ein besonderer Genuss in den alten Räumen des historischen Nedelmannhauses an der Ruhr, das die Galerie an der Ruhr und das Kunsthaus mit verschiedenen Künstlerateliers beherbergt.

Weitere Ausstellungen in der Galerie an der Ruhr sind bereits fest terminiert und auf der Webseite veröffentlicht.

LINK ZU AKTUELLEN herausragenden KUNST-VERANSTALTUNGEN IN MÜLHEIM – der Kunst-Kompass für die Kunststadt an der Ruhr

Bildnachweis: Titelbild „Salvatore Filia“ von Ulrich Bangert

Die Kunststadt Mülheim hat jetzt ihre eigene Freiheitsstatue – „NACKTER HEINRICH“ INTEGRIERT

Dieser Beitrag aus 2014 wurde am 16.12.2015 ergänzt.

Die Kunststadt Mülheim hat jetzt ihre eigene Freiheitsstatue mit geschichtlicher Bedeutung

Presseartikel_ueber_den_NACKTEN_HEINRICH_ Manfred_Dahmen_mit_dem_NACKTEN_HEINRICH

Manfred Dahmen mit dem Zeitungsartikel über den „NACKTEN HEINRICH VON MÜLHEIM“,  über das ehemalige Ehrendenkmal – die 6 Meter hohe Skulptur eines bronzenen Fackelträgers des bekannten Düsseldorfer Künstlers Carl Moritz Schreiner – an der Witthaushöhe (heutiger Standort des Ruhr-Reeder-Hauses). Die im Volksmund „der nackte Heinrich“ genannte Statue wurde bereits 1933 unter nicht vollständig geklärten Umständen umgestürzt aufgefunden und dann verschrottet. Auf Initiative von Hinterbliebenen von Regimentsangehörigen gelangte eine Kassette  40 Jahre nach Beendigung des 1. Weltkriegs, am 4. Mai 1958, in die Mauer von Schloss Broich, als dort eine neue Gedenktafel angebracht wurde – dort wurde sie 2015 bei Sanierungsarbeiten zufällig wiedergefunden.

Interessantes Detail am Rande, Manfred Dahmen der bereits 2014 die neue Freiheitsstatue auf Basis einer Arbeit von Max Schulz im Mülheimer „AMT FÜR WEITERBILDENDE FANTASIE“ in der Ruhrstr. 3 schuf, bekam jetzt erst den o.g. Zeitungsartikel über das Ehrenmal von einem Mülheimer Kunstliebhaber zugespielt – und musste feststellen, dass er die Arbeit von Karl Moritz Schreiner dort unbewusst integriert hatte.

Silhouette des "Nackten Heinrich" damals in Mülheim an der Ruhr
Silhouette des „Nackten Heinrich“ damals in Mülheim an der Ruhr
Freiheitsstatue_Kunststadt_Muelheim_von_Manfred_Dahmen_unter_Verwendung_einer_Fotoarbeit_von_Max_Schulz_in_der_Galerie-an-der-Ruhr_Foto_by_Ivo_Franz
Titel: „Mülheimer Freiheitsstatue“ von Manfred Dahmen unter Verwendung einer Fotoarbeit von Max Schulz – deutlich zu erkennen „DER NACKTE HEINRICH“ der genau an dieser Stelle bis 1933 stand

Der Mülheimer Künstlerzuwachs Manfred Dahmen setzt sich in seinem Atelier in der Ruhrstr. 3 intensiv mit seiner neuen Wahlheimat auseinander. In dem ehemaligen Atelier des Mülheimer Bildhauers Ernst Rasche hat er in dem dortigen „Amt für weiterbildende Fantasie“ schon etlichliche Mülheimer Motive in seinen großformatigen Werken verarbeitet.  Jetzt hat er das Werk „Mülheimer Freiheitsstatue“ fertiggestellt. Der Mülheimer Fotograf Max Schulz hat Manfred Dahmen großformatige Drucke aus seiner Serie „STAND DER DINGE“ überlassen – Manfred Dahmen entwickelt damit derzeit eine ganze Werkreihe in seinem einmaligen Atelier in Mülheims Künstlermeile in der Ruhrstr. 3.

In der aktuellen Ausstellung „OFFENE GALERIE MÜLHEIM“ stellen neben Manfred Dahmen weitere 5 Mülheimer Künstlerinnen und Künstler bis 21. Dezember 2014 aktuelle Werke aus.

Brigitte Zipp, Heidi Becker, Jürgen Heinrich Block, Manfred Dahmen, Doc Davids und Aliv Franz sind im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 aktiv und laden Kunstfreundinnen und Kunstfreunde herzlich ein zum traditionellen Jahresschluss mit Accrochage.

Manfred_Dahmen__Werkreihe_Tannhaeuser_in_der_Galerie_an_der_Ruhr_Kunststadt_Muelheim
Ausstellung in der Galerie an der Ruhr: Manfred Dahmen mit seiner Werkreihe Wagners Tannhäuser

LINK ZU AKTUELLEN KUNST-VERANSTALTUNGEN IN MÜLHEIM – der Kunst-Kompass für die Kunststadt an der Ruhr