Mülheimer Künstler im Mülheimer Künstlerbund veranstalten „Winter-Accrochage im Atelierhaus in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr vom 1. Dezember 2018 bis 13. Januar 2019

Der Mülheimer Künstlerbund und die dort aktiven Mülheimer Künstler*innen veranstalten wieder die traditionelle „Winter-Accrochage im Atelierhaus in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr vom 1. Dezember 2018 bis 13. Januar 2019

In der Beletage in der Ruhrstraße 3 wird täglich neu gehängt
Mit einer Dose Farbe (Künstlerbedarf Bachmann, Köln), die damals für Sigmar Polke bestimmt war (er konnte sie nicht mehr abholen) – eine Homage von Manfred Dahmen – Titel: SIGMAR

Das so begehrte Tageslicht in den Ateliers steht jetzt immer früher nicht mehr zur Verfügung – daher ist es gut, jetzt auf das im Laufe des Künstlerjahres wohl gefüllte Depot zurückzugreifen. Accrochage ist jetzt angesagt!

Was ist Accrochage?

Accrochage (von französisch „das Aufhängen“, accrocher = aufhängen) war in Frankreich spätestens ab den 1960er Jahren der gebräuchliche Ausdruck für die Hängung von Bildern / Gemälden in Museen. Der Begriff Accrochage wurde dann von Kunst-Galeristen aufgegriffen und für die Bezeichnung von Ausstellungen aus den eigenen Beständen einer Kunstgalerie verwendet. Meist werden dabei Werke verschiedener Künstler*innen gezeigt, wobei die Kunstwerke manchmal auch in Anwesenheit des Publikums gehängt werden.

Hans Arts in der Ausstellung „Transformierende Kunst“

So jetzt auch in der Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim an der Ruhrstraße 3.

Der Mülheimer Künstlerbund (Sitz: Ruhrstraße 3) stellt jetzt aus: Hans Arts – Heidi Becker – Jutta Dammers-Plaßmann – Manfred Dahmen – Aliv Franz – Janina Funken – Martin Sieverding – Lukas Benedikt Schmidt – Klaus Wiesel – Cornelia Wissel und Brigitte Zipp und  die Gäste wie Bernd Pirschtat, Lutz Gierig oder Franz Püll, um nur einige zu nennen.

Eine gute Gelegenheit für Sammler und Kunstfreunde , die jetzt das eine oder andere Kunstwerk erwerben können und sich in Ruhe in den Ateliers, Depots und den Ausstellungsräumen umsehen können. Eintritt und Parken ist wie immer frei – Freunde und Gäste sind stets willkommen.

Die Hotline für Besucher – auch für Gruppen lautet 0157 3629 5489.

Über die Galerie an der Ruhr in Wikipedia:

Alle Kunstveranstaltungen in der Stadt Mülheim an der Ruhr mit einem Klick hier:

HANS ARTS in der Ausstellung TRANSFORMIERENDE KUNST in der Ruhr Gallery Mülheim

Hans Arts stellt in der Stadt Mülheim an der Ruhr aus

1. Dezember 2018 bis 13. Januar 2019 Ruhr Gallery Mülheim Ruhrstraße 3

Beim Betreten des Gebäudes im Galeriehof in der Delle 56 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr kriecht dem Besucher angenehmer Geruch von Leinöl in die Nase. Die frische Farbe im Atelier von Hans Arts auf den nackten Wänden blendet die Augen, die in all dem Weiß herumirren. Bald werden sie dort an den Gemälden des Künstlers festmachen können – aktuell herrscht Winterpause.

Enthüllung des Kunstwerks - durch Hans Arts (re.) und Leiter des Mülheimer Künstlerbundes Ivo Franz
Enthüllung des Kunstwerks – durch Hans Arts (re.) und den Leiter des Mülheimer Künstlerbundes Ivo Franz

Jetzt ist der Künstler ab 1. Dezember 2018 bis zum 13. Januar 2018 in der Beletage in der Ruhr Gallery in der Ruhrstraße 3 zu sehen.

Mitglied im Künstlerbund Mülheim an der Ruhr

Hans Arts ist Mitglied im Mülheimer Künstlerbund und arbeitet in seinem Atelier an der Delle 56.

Termine und Führungen der Mülheimer Künstler im Mülheimer Künstlerbund nach Vereinbarung unter der Hotline: 0157 3629 5489.

Museale Einzelausstellung: Brigitte Zipp „ZWISCHENWELTEN“ Galerie an der Ruhr 24. November bis 31. Dezember 2018

Brigitte Zipp „Schamanen“ , 2018

Mülheimer Künstlerbund mit Abschlußausstellung zum San Francisco-Jahr 2018 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Die Künstlerin Brigitte Zipp zeigt aus Ihrer Werkreihe „ZWISCHENWELTEN“ Malerei vom 24. November bis 31. Dezember 2018 in der Ruhr Gallery in der Ruhrstraße 3 in Mülheim an der Ruhr.

Brigitte Zipp, geboren in Havekorst, Herzogtum Lauenburg lebt in Essen und arbeitet seit Mitte 2013 in ihrem Atelier im Kunsthaus Mülheim in der Ruhrstr. 3 und bereichert die Kunststadt Mülheim an der Ruhr. Sie ist Mitglied im Mülheimer Künstlerbund (Vereinssitz Ruhrstraße 3 / Ecke Delle in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr).

Zipp war Meisterschülerin bei Professor Dr. Qi Yang und lange Zeit aktiv in der ARKA Kulturwerkstatt Zollverein – Essen mit Ausstellungen und zahlreichen Kursen.

Brigitte Zipp arbeitet mit vielfältigsten Materialien, wie ungewöhnlichen Dingen oder Fundstücken die sie von Ihren Reisen aus aller Welt und aus anderen Kulturen mitbringt. Sie lässt diese Materialien direkt oder indirekt in ihre Bildideen und Werke einfließen.

Eine ihrer letzen Reisen brachte sie mit dem Schamanismus zusammen – bei

bestimmten Naturvölkern werden magische Fähigkeiten beobachtet, besonders die Fähigkeit, mit Geistern in Verbindung zu treten. Oftmals fungieren die Personen als Priester, Medizinmann oder Heiler.
Diese spannende Welt kommt in der aktuellen Malerei von Brigitte Zipp wirkungsvoll zur Geltung – eine inspirierende Ausstellung zum Jahresende.

Die Arbeiten können direkt von der Künstlerin erworben werden – auch ein intelligentes Geschenk zu Weihnachten.

Sondertermine am Wochenende

Ausstellung vom SA 24. November 2018 und SO 25. November 2018 – Besuchszeit jeweils von 11 bis 16 Uhr – am MI 28. November 2018 von 19 bis 22 Uhr – danach bis 31. Dezember 2018 jeweils nach Vereinbarung – auch für Gruppenführungen unter der Termin-Hotline 0157 3629 5489.

Über den Kunstort in der Stadtmitte von Mülheim an der Ruhrstraße 3:

5. Mülheimer Kunsttage am 3. und 4. November 2018 an der Ruhr(straße 3)

Schon weit über 1.000 Klicks – der Beitrag in der Mülheimer Woche zur Ankündigung hier klicken:

https://www.lokalkompass.de/muelheim/c-kultur/kunst-5-muelheimer-kunsttage-2018-am-ersten-novemberwochenende-3-und-4-11-2018-von-14-20-uhr-im-kunsthaus-stadtmitte-in-der-ruhrstrasse-3_a1016988

Ausstellung #FriscoSIX vom 31. Oktober bis 30. November 2018 in der Ruhr Gallery – Beletage – Eröffnung Freitag, 9.11.2018 um 18 h

Das SAN FRANCISCO JAHR 2018 IN DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR schreitet voran – das KuMuMü – Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 zeigt im Herbst weitere spannende Ausstellungen in den Räumen der Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery.

Beletage mit Fotokunst der Gruppe Creativ Foto Rhein-Ruhr

Die Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler „Creativ Foto Rhein-Ruhr“
zeigt #FriscoSIX in der Ruhr Gallery – Ruhrstr. 3 in Mülheim

Die Vorbereitung der Ausstellung #FriscoSIX in der Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Ruhrstraße 3 war für alle Mitglieder der Künstlergruppe ein spannendes Thema und eine Herausforderung dazu – schließlich waren noch nicht alle Team-Mitglieder in SanFrancisco. Wie also nähert man sich einem Thema, das nicht jeden auf den ersten Blick (oder müsste man besser sagen Klick) anspringt?

So unterschiedlich wie die Mitglieder der Fotowerkstatt CreativFoto Rhein-Ruhr, so unterschiedlich sind die Ideen, Motive und Bildbearbeitungen,die für die Ausstellung in der

Ruhrgalerie entstanden sind.

#FriscoSIX zeigt Experimente mit Licht,
Farben, Strukturen, Ansichten, Positionen, Blenden, Verschlusszeiten, Filtern,
diversen Bearbeitungstechniken – kurz:

sechs durchweg andere Sicht- undHerangehensweisen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 9. November 2018 um 18:00 Uhr im „KuMuMü –
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3“ – in der Beletage der Galerie an der Ruhr.

https://www.creativfoto-rheinruhr.org

Freuen wir uns auf spannende Arbeiten von Michael Arndt, Jürgen Brinkmann, Jörg Dornemann, Claudia Kruszka, Bernd Pirschtat und Wolfgang Rücker !

Hier ist ihr persönlicher Einladungsflyer zum Download:

 

U30 Atelierstipendium 2018/2019 in der Kunststadt Mülheim abgeschlossen

U30 Atelierstipendium in der Kunststadt Mülheim abgeschlossen

Die Mülheimer Kunstgalerie an der Ruhrstraße 3 hat die Bewerbungsphase um ein Atelierstipedium im Ateliertrakt des Kunsthauses an der Ruhranlage abgeschlossen.

Es haben sich wiederum mehrere Künstler*innen, u.a. aus London und Polen beworben.

Ausstellung nach Abschluß des Praktikums geplant

Die Planung sieht nach mehreren Ausbildungsschritten zum Abschluß eine Ausstellung der im „Kunsthaus Mülheim Ruhrstraße 3“ geschaffenen Kunstwerke in den Ausstellungsräumen der Galerie an der Ruhr und im KBBK – Kunstort Bensberg bei Köln vor.

Kunstförderung in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Vom 8. bis 19. Oktober 2018 machte eine weitere Schülerin ihr Praktikum in die Ruhr Gallery. Minh Cau Dao bereitete u.a. eine größere Ausstellung mit allem was dazugehört vor.

 

Kunstförderung in Mülheim: Artistic Seed hier mit der Dortmunder Gertrud-Bäumer-Realschule in der Galerie an der Ruhr

Benefizveranstaltungen

Vor dem Portal der Ruhr Gallery: Manfred Dahmen mit einem seiner Werke
Vor dem Portal der Ruhr Gallery: Manfred Dahmen mit einem seiner Werke (Titel: Genesis)

 

Einladungskarte Benefizausstellung „Kunst hilft geben“ in der Kulturkirche Ost in Köln (18.10.2018)

 

„Was wiegt Kunst ?“ – jeder Besucher der Ausstellung wird gewogen (Archivbild aus der Ruhr Gallery Muelheim)

 

Versteigerung für den guten Zweck: „RUHRie-Art“ der Rotarier in der Ruhr Gallery

 

Rotary-Mitglieder malten für den guten Zweck – alle Werke wurden in der Ruhr Gallery versteigert – (Erlös: für 2 Schulen wurde Kunstmaterial beschafft)

Bild unten: LIONS – Kunstsackaktion 

 

Lions KUNSTSACK Verkauf

Sammlung Franz in der Kunststadt Mülheim

In der Beletage im privaten „KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3“ werden ständig ausgewählte Arbeiten aus der Sammlung Franz gezeigt:

Skulptur von Katharina Joos vor der Arbeit „Zirkel der schönen Künste“ von Manfred Dahmen in der Sammlung Franz,Mülheim

Im „KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3“ Grafik von Ernst Rasche, Auftragsarbeit für  Kurtwalter Neuhoff, Vorstand MANNESMANN Röhrenwerke aus dem Jahr 1970 – heute Sammlung Franz

Arbeit von Nana Novarro de Craiova aus dem Jahr 1961 (Frau von Avantgarde-Fotograf Eddy Novarro)
Arbeit von Nana Novarro de Craiova aus dem Jahr 1961 (Frau von Avantgarde-Fotograf Eddy Novarro)  Sammlung Franz (Widmung für Nikolaus Franz)

Rückseite der Arbeit von Nana Novarro mit Widmung
Rückseite der o.g. Arbeit von Nana Novarro mit Widmung (Sammlung Franz)

Arbeit von Matthias Meyer (Meisterschüler von Gerhard Richter) „Clementinum“ aus der Sammlung Franz
Arbeit von Matthias Meyer (Meisterschüler von Gerhard Richter) „Clementinum“ aus dem Jahr 2008 erworben im „Museumsshop des Kunstmuseum Mülheim in der Alten Post „(Sammlung Franz)

Arbeit von Wolfgang Vogelsang – erworben 2017 aus der Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler (Sammlung Franz)

Titelbild: Arbeit von Sabine Oecklung (hier der Link zur Künstlerin:)

TOP PERFORMANCE IM AMT FÜR WEITERBILDENDE FANTASIE IN MÜLHEIM A.D.RUHR

Kunst-Shuttle vor dem Portal zum privaten KUMUMÜ Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 mit der RUHR GALLERY - hier liegt im Galeriehof zur Ruhranlage das Amt für weiterbildende Fantasie
Kunst-Shuttle vor dem Portal zum privaten KUMUMÜ Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 mit der RUHR GALLERY – hier liegt im Galeriehof zur Ruhranlage das Amt für weiterbildende Fantasie

Ein Eintrag in WIKI gibt näheren Einblick – hier ist der Link:

2019 ist das Jahr der Kunstjubiläen, so wird das 500. Todesjahr von Leonardo da Vinci und das Jubiläum 100 Jahre Bauhaus gefeiert

Das Bauhaus in Dessau
Das Bauhaus in Dessau (historische Aufnahme)

2019 ist das Jahr der Kunstjubiläen, so wird das 500. Todesjahr von Leonardo da Vinci und das Jubiläum 100 Jahre Bauhaus gefeiert. Die Mülheimer Kunstgalerie in der Ruhrstraße 3 hat als Jahresmotto das „Leonardo Da Vinci – Jahr 2019 in der Stadt Mülheim“ ausgerufen, plant jedoch auch die Teilausstellung „Bauhaus-Inspiration in der Ruhr Gallery“ („Bauhaus für Dummies“).

Prof. Dr. h. c. Walter Gropius

1919 – 2019 – 100 Jahre Bauhaus werden gefeiert

Dabei hatte der belgisch-flämischer Architekt und Designer. Henry Clement van de Velde (1863-1957) mit den Grundstein gelegt.  Er gründete 1902  das „Kunstgewerbliche Seminar“ und das etwas später als Lehranstalt konzipierte „Kunstgewerbliche Institut“, das seinen Lehrbetrieb im Jahr 1907 aufnahm.

Das Bauhaus-Logo, 1922 entworfen von Oskar Schlemmer
Das Bauhaus-Logo, 1922 entworfen von Oskar Schlemmer

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Prof. Dr. h.c. Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte. Das historische Bauhaus stellt heute die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert dar. Das Bauhaus bestand von 1919 bis 1933 und gilt heute weltweit als Heimstätte der Avantgarde der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst und Architektur. Die Resonanz des Bauhauses hält bis heute an und prägt wesentlich das Bild modernistischer Strömungen.

Signaturen von Bauhaus Künstler*innen
Signaturen von Bauhaus Künstler*innen (Sammerservice)

Quellen: u.a. Wikipedia, Fotos: Archiv des Mülheimer Kunstvereins KKRR

Sammlerservice: Abkürzungen auf Grafiken

Insbesondere Vorzugsdrucke von Editionen der künstlerischen Druckgrafik wie Lithographien, Radierungen, Holzschnitt oder Serigraphien werden mit gesonderten Zeichen versehen, die in der folgenden Übersicht kurz erläutert werden sollen.

Auflage bzw. Edition
Charakteristisch für Grafiken ist eine Nummerierung in arabischen Ziffern, wobei die erste Zahl die Nummer des Exemplars und die zweite die Höhe der Auflage bezeichnet. In einigen Fällen kommen auch römische Ziffern zum Einsatz (II, V, XV). Dies ist ein Indiz für einen Vorzugsdruck. Die Nummerierung steht häufig auf der Vorderseite unter dem Bild.

Beispiele:
1 / 50 Die Gesamtauflage beträgt 50 und man besitzt den 1. Druck dieser Auflage.
I / X Die Gesamtauflage beträgt 10 und man besitzt den 1. Druck dieser Auflage.

Die Unterschrift des Künstlers
Diese wird in der Regel durch den Künstler nach dem Druck vorgenommen. In einigen Fällen wird die Signatur durch den Künstler auf die Druckplatte gebracht und dann gedruckt.

Titel des Bildes
Dieser steht in der Regel auf der Rückseite der Grafik.

E.A. EA oder AA
E.A. steht für das französische „Epreuve d’Artiste“ oder aus dem englischen „Artist’s Proof“. Es handelt sich hier um Grafiken, die zusätzlich in einer sehr kleinen Auflage gedruckt werden. In der Regel sind diese durch den Künstler mit römischen Ziffern nummeriert – bei Sammlern sehr beliebt!

H.C., HC
H.C. bezeichnet das französische „Hors de Commerce“. Diese Drucke werden für den Künstler erstellt und waren ursprünglich nicht für den Handel gedacht.

 

P/A, P.A. oder PA 
P.A. sind sogenannte Probedrucke, die vor der eigentlichen Auflage entstehen, aus dem französischen „Epreuve d‘ Etat“. Sie spiegeln häufig Arbeitsstände des Künstlers wider vor dem eigentlichen Druck des Edition und sind aufgrund des Einblicks in das künstlerischen Schaffen bis zur endgültigen Kreation bei Sammlern sehr beliebt.

E.E., EE
E.E. als Abkürzung für das „Epreuve d’Essai“ kennzeichnet den letzten Probeabzug vor der endgültigen Fertigstellung der Druckplatte.

B.A.T., BAT
B.A.T. steht für „Bon a Tirer“ und bedeutet „Gut zum Druck“. Diese Bezeichnung wird für einen Probedruck verwendet und zeigt an, dass die eigentliche Auflage gedruckt werden kann.

Spannung bei der Enthüllung der Kunstwerke mit dem Mülheimer Kunstverein KKRR in der Ruhrstraße 3 #MHRuhr am 26. August 2016 – ein Stimmungsbild

Spannung bei der Enthüllung der Kunstwerke mit dem Mülheimer Kunstverein KKRR in der Ruhrstraße 3 #MHRuhr am 26. August 2016 – ein Stimmungsbild

Besucher vor der Arbeit von Jürgen Brinkmann

 

 

Über dem Eingangsportal der Ruhr Gallery prangt die Arbeit von Klaus Heckhoff, der die Motto-Plakate zum „San Francisco-Jahr 2018 in der Stadt Mülheim“ kreierte.

Kein Besucher konnte am preisgekrönten Film „DEAD EDGE“ von Alessandro Rovere vorbeigehen – der einen eindrucksvollen Einstieg in die Ausstellung ermöglichte.

Die Spannung stieg, zunächst ging es durch das Treppenhaus der Villa der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in deren ehemalige Beletage durch das weisse Treppenhaus hinauf.

 

Enthüllung der Einlieferung von Johannes Hein (li.)

Dort las Inge Fleischer Sequenzen aus dem Buch „Ein Jahr in San Francisco“. Beim Stichwort „Hippie-Zeit“ wurden die zuerst die Arbeiten von Dagmar Luczkowski enthüllt: farbenfrohe Mischtechnik, die pure Lebensfreude ausstrahlt. Dann die Arbeiten von Karin Heissen: große Blüten aus Acryl gestaltet und eine bunte Plastik, die just im Moment der Enthüllung von der Sonne angestrahlt wurde. Mit einer San-Francisco-Flagge hatte Bernd Pirschtat seine Arbeit verhüllt. Zum Vorschein kam ein großformatiger Wegweiser „Leavenworth“  links und „Lombard“ rechts).

Franz Püll war im Erkerzimmer gleich mit vier eindrucksvollen Arbeiten vertreten – „Lucie in the sky with diamonds“ steht dort auf der Cable Car in der die Beatles sitzen – darüber schweben zwei Robben – eine Anspielung auf die LSD-Excesse der damaligen Zeit.

In einem weiteren Werk stehen die Gitarren von Jimmy Hendricks am Pier 39.

Das Werk „Painted Ladys“ zeigt im Vordergrund sieben Briefkästen, die wie Grabsteine anmuten, dahinter die malerischen Häuser von Mahalia Jackson und ihren Nachbarinnen – am Horizont die moderne Skyline von San Francisco.

Ein weiteres großformatiges Werk von Püll zeigt die Golden Gate Brigde, die von einem Tiger mit Rolling-Stones-Zunge verschlungen wird – der Titel „San Francisco Night“ – Homage an das Lied von Eric Burdon & the Animals.

Salon

In der Raummitte wurde eine Skulptur von Franz Püll enthüllt: der elektrische Stuhl von Alcatraz wird dort gezeigt, auf dem Stuhl mit martialischen Stromleitungen sitzt Donald – sichtlich erleichtert – zusammengekauert: zum Glück sind Schilder angebracht „Out of order“.

Zwei Werke von Dörthe Speetzen werden enthüllt – eine Homage an Bill Ham, den Kinetic Painter, den die Künsterin persönlich kennen lernte und durch dessen Lichtmalerei inspiriert wurde.

Cornelia Wissel hat eine Szenerie aus den Problemvierteln in die Ausstellung eingebracht: Vor Grafittos ist eine ärmliche Wohnung im Freien zu sehen.

Brigitte Zipp hat das Thema „Verschmutzung der Meere“ aufgegriffen und prangert den Plastikmüll in ihrer Collage an.

An der Arbeit von Hans Arts kann man noch den Geruch der Firnis wahrnehmen, sie kam wenige Stunden vor der Eröffnung in der Ausstellung an und zeigt explosive Farben.

Maria Zerres enhüllte eine Plastik „The Bull“ als Symbol der Wirtschaftskraft und zwei Malereien: „Traumbilder“ und „Blaue Welten“, die das sprituelle San Francisco symbolisieren.

Bibliothek

Manfred Dahmen hat hier eine großformatige Arbeit als Collage des aus seiner Sicht weiblichen San Francisco zur Verfügung gestellt, flankiert von Arbeiten von Lutz Gierig und NK-MIP, die die San Francisco Bridge polockesk darstellen. N.K.MIP hat die musikalischen Klassiker über die Stadt verewigt. Jürgen Brinkmann lieferte seine Fotokunst auf Kodak-Paper mit einmaliger Farbbrillianz – allein aus dem Farbspiel ist sofort die kalifornische Stadt zu erkennen.

Hub

Der Künstler JOTT KAA hat insgesamt vier Arbeiten zur Ausstellung beigetragen. Neben einer Original-Bootsplanke „Frisco Bay“ schuf er Collagen – von der Lombard-Street und Cable Car. Auch Donald Duck durfte nicht fehlen „Who the fuck is Donald Duck ?“ ist der Titel der Collage.

Balkonzimmer

 Janina Funken hat zwei feine Grafiken in die Ausstellung eingebracht – mit vernetzten Strukturen tauchen bunte Elemente auf, die sich harmonisch eingliedern. Martin Sieverding hat härtere Strukturen in seinen großformatigen Arbeiten geschaffen, die Farben von San Francisco und architektonische Elemente ergänzen sich wirkungsvoll. Als Kontrast hängen gegenüber drei Arbeiten von Klaus Wiesel, der QR – Codes grafisch komponiert hat – beim Scannen erscheinen interessante Links und führen z.B. direkt ins SF-MOMA – ein spannender Hinweis auf das digitale San Francisco.

Kaffee-Lager

Die Künstlerin Annette Fink zeigt in der Ausstellung sechs Fotoarbeiten und eine digitale Collage. Deutlich ist ihr Thema Silicon Valley erkennbar – Gehirnstrukturen und Wafer sind zu erkennen.

Ras Secco Reggae nimmt mit zwei Skulpturen teil „San Francisco Burning“ eine Bohle durchwirkt von Glassplittern und eine „BetonGitarre“.

Kolonialwaren-Hochlager

Jörg Dornemann hat neben einer Birne auch weiteres Ost und Gemüse soweit fototechnisch verfremdet, dass als Ergebnis Personen entstehen. Eine spannende Umsetzung des Themas „Veränderung“.

Die Eingangshalle zeigt einen Gegensatz: düster und eindrucksvoll der „Phönix aus der Asche“ von Jutta Dammers-Plaßmann – dagegen leicht und farbenfroh die Arbeit von Heidi Becker mit dem Title „Oro en paz“ aus dem Wappen der Stadt.

Weitere Arbeiten im Foyer zeigen die stilisierte Golden Gate Bridge von Jutta Dammers-Plaßmann, sowie alle Brücken von San Francisco von Aliv Franz und den Beitrag von Gerhard Krausekrause „Wie Macho ist der Mann“ als gesellschaftskritische Malerei.

Newcomer Johannes Hein zeigt zwei Skizzen, ein „Stadtlogo“ und „Radrennen in San Francisco“ während Lukas Benedikt Schmidt ein farbenfrohes Badetuch inszeniert, das nahtlos in Strand, Meer und Horizont übergeht: Kalifornien-Feeling pur.

Die gelungene Ausstellung (so ein Eintag im Gästebuch) ist noch bis zum 30. September 2018 in der Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery – Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage in Mülheim bei freiem Eintritt zu sehen.  Terminhotline für Führungen: 0157 3629 5489.

 

Sonderöffnung Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis 16:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

LINK ZUM FILM ÜBER DIE AUSSTELLUNG VOM MÜLHEIMER KUNSTVEREIN KKRR hier: