Mülheim 2017: „Der Kunst-Schleier ist gelüftet !“

Mülheim 2017: „Der Kunst-Schleier ist gelüftet !“

18:00 Uhr "Treffpunkt Kunstmuseum Mülheim"
18:00 Uhr „Treffpunkt Kunstmuseum Mülheim“ A MUST SEE !

Seit 1929 ist es Tradition, dass bestimmte Mülheimer Künstlerinnen und Künstler regelmäßig ihre aktuellen Werke in einer gemeinsamen Ausstellung im Kunstmuseum vorstellen. Neben frischen Werken der ältesten „Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstlerinnen und Künstler“ werden auch Arbeiten von Neubewerbern (oder Bewerbern die sich ein zweites oder drittes Mal um die Teilnahme beworben haben) gezeigt, die im Vorfeld von einer Jury ausgewählt wurden, der diesmal aus der Mülheimer Künstlerschaft der Maler und Zeichner Wulf Golz, der Maler Eberhard Ross und der Fotokünstler Max Schulz angehörten.

Kultureller Höhepunkt: Die Jahresausstellung im Mülheimer Kunstmuseum in der Alten Post
Kultureller Höhepunkt: Die Jahresausstellung im Mülheimer Kunstmuseum in der Alten Post

Vorstellung der acht Neubewerber (w/m)

Für 2017 von der Jury ausgewählt wurden: Lucas Boelter, Lisa Fröhlich, Manfred Gliedt, Ole-Kristian Heyer, Pavel Hulka, Kornelius Kindermann, Hella Schneider und Maren Schneider.

 

Der Blog Kunststadt Mülheim stellt die Kunstschaffenden schon einmal hier etwas näher vor:

Lucas Boelter aus Dortmund, auch bekannt als Nordstadtkünstler, ist in der Ruhr – Kunstszene schon aufgefallen,  seine Ausstellungen waren schon bis zum Bodensee beim Seekult-Festivals in Friedrichshafen zu sehen. Angefangen hat der Designer mit Street-Art. Doch diese Arbeiten haben, wie er sagt, seine Freunde aus der Szene nicht überzeugt. „Also musste ich weiter machen“, wie Boelter es in seiner Eigendarstellung ausdrückt. Das hat er dann auch getan. Boelter hat seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Statt sich, wie viele seiner Kommilitonen, mit Photoshop und ähnlichen Programmen zu beschäftigen, setzt er auf Acryl und Graffiti-Spray. Und das kommt gut an. Auch die Jury in der Kunststadt Mülheim war aufgrund der Bewerbungsunterlagen überzeugt.

Lisa Fröhlich hat schon bei den „Young Experts“ im Kunstmuseum mitgewirkt und sich dort auf ihe Karriere als Künstlerin gut vorbereitet. Auf ihre Arbeiten darf man gespannt sein.

 

Manfred Gliedt (Jahrgang 1961), der in Duisburg lebt und in Düsseldorf arbeitet, ist bekannt durch seine viele Quadratmeter umfassende Installation aus Dutzenden Zeichnungen, bei denen das „Tagein-Tagaus“ des menschlichen Daseins Vorbild zu sein scheint. Er hat u.a. zuletzt zusammen mit Julia Gräb aus Düsseldorf, Anja Schneider aus Düsseldorf und Alexander Voß aus Mülheim im Räumen des WbI im Forum am Altmarkt in Oberhausen „Kunst findet Stadt“ oder im Lembruck-Museum in Duisburg ausgestellt. 2011 hat er bereits im Mülheimer Kunstmuseum ausgestellt und ist daher in seiner Geburtsstadt kein Unbekannter.

 

Ole-Kristian Heyer  Die Arbeiten des Absolventen der HBK Essen sind bereits aus dem Rundgang in Essen bekannt – wie etwa der riesige Filmstreifen von Ole Kristian Heyer, der tatsächlich mit einer „Camera Obscura“ belichtet wurde. Auf seine aktuellen Arbeiten sind alle Kunstfans sehr gespannt.

 

Pavel Hulka „Das Zimmer in der 77. Etage“ ein monumentales Werk des Künstlers war in der letzten Jahresausstellung in Mülheim zu bewundern. Damit hat Pavel Hulka jetzt schon 2 von 3 erforderlichen Teilnahmen im Mülheimer Kunstmuseum geschafft. Er hat somit die Chance in die älteste Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler aufgenommen zu werden um dann automatisch jedes Jahr dabei sein zu können.

 

Kornelius Kindermann  ist den Mülheimer Kunstliebhabern bereits aus Kunstprojekt „An Ort und Stelle“ in guter Erinnerung , damals spielte er die Querflöte. Auf seiner Webseite sind seine Vorbilder zu lesen:  HR  Giger, Max Ernst, Claude Monet, den Garaffiti-Writing-Künstler  DAIM (Mirko Reisser), den britischen Streetartkünstler Banksy – alle haben seine aktuellen Arbeiten geprägt.

 

Maren Schneider (32) und Hella Schneider (28) sind Schwesterm und betreiben seit 2013 ihr Designlabel Tiipula. Die Illustratorin und die Fotografin haben ein gemeinsames Atelier an der Zindelstraße in Essen. Die beiden Folkwang-Absolventinnen sind bekannt geworden durch ihre allgegenwärtigen, morbid-melancholischen Motive. Ein eigener Raum im Kunstmuseum bringt die Arbeiten voll zur Geltung. Damit knüpfen die Kuratorinnen wirkungsvoll an die gerade zu Ende gegangene Ausstellung von Hannah Höch an.

 

2017 pausieren die im letzten Jahr im Mülheimer Kunstmuseum positiv aufgefallenen jungen Nachwuchskünstler Natalija Usakowa und Lukas Benedikt Schmidt.

Ausstellungseröffnung mit freiem Eintritt im Kunstmuseum Mülheim in der Alten Post (Synagogenplatz 1) ist am 28. Januar 2017 um 17:00 Uhr  – die Ausstellung läuft bis zum 26. Februar 2017 (ein Tag vor Rosenmontag 2017).

#KunstInMülheim

#GrüneRuhrstadtMülheim

22 mal „LICHTER DER STADT“ Fotografie – Ausstellung in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Einladungsplakat "LICHTER DER STADT"
Einladungsplakat „LICHTER DER STADT“

Mülheim/Ruhr: 22 mal „LICHTER DER STADT“  Fotografie – Ausstellung in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Im Medienhaus der Kunst- und Kulturstadt Mülheim findet eine bemerkenswerte Ausstellung der Gruppe CreativFoto Rhein-Ruhr vom 10. Januar bis 9. Februar 2017 statt.

Zur Eröffnung am 10. Januar 2017 stehen die Künstler zum Art Talk bereit. Außerdem sorgt Jonas Schäfer von der Mülheimer POOL BAND für korrespondierende „Klänge der Stadt“ auf der Gitarre.

Mit dabei sind die Fotografen Bernd Pirschtat (li.) und Jürgen Brinkmann, hier bei Aufnahmen des Stadtmodells von Köln in der Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3
Mit dabei sind die Fotografen Bernd Pirschtat (li.) und Jürgen Brinkmann, hier bei Aufnahmen des Stadtmodells von Köln in der Galerie an der Ruhr in der Ruhrstr. 3

Elf Fotografen geben unter diesem Titel in der Stadtbibliothek im Medienhaus, Synagogenplatz 3, Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. Die Ausstellung wird am Dienstag, 10. Januar, 18.30 Uhr, eröffnet und in der dritten Etage bis zum 9. Februar während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen sein.

Reflexionen auf Straßen, in Gassen, auf Kopfsteinpflaster und Asphalt, Spiegelungen auf Wasserflächen und Glasfassaden, Lichter fahrender Autos und von Schaufenstern – einfach alles, was in einer Stadt leuchtet und funkelt: Die Ergebnisse dieser Interpretationen sind sehenswert, eröffnen sie doch dem Betrachter, wenn nicht neue Dimensionen, so doch andere Ansätze beim Betrachten des täglich Wahrgenommenen. Die Ausstellung zeigt mit 22 großformatigen Aufnahmen einen Querschnitt durch das Thema, die unterschiedliche Herangehensweise und Deutung des Themas durch die Fotografen.

Die Fotowerkstatt Creativ-Foto Rhein-Ruhr ist ein Kreis ambitionierter Fotografen, deren Zielsetzungen über das Alltägliche hinausgehen. Die elf Mitglieder arbeiten an immer neuen Ideen zur Umsetzung gestalterischer Herausforderungen und mit künstlerischen Experimenten. Zu der Gruppe gehören Michael Arndt, Jürgen Brinkmann, Volker Flecht, Dr. Susanne Haas, Ulrike Hensel, Claudia Kruszka, Dr. H.-J. Laufer, Norbert Ninck, Wolfgang Rücker, Bernd Pirschtat und Vera Selhorst.

Mehr Infos und Kontakt unter: www.creativfoto-rheinruhr.jimdo.de Interessierte und ambitionierte Fotografen sind herzlich eingeladen, im Kreise Gleichgesinnter ihre fotografischen Ziele zu verfolgen.

Ein spannender Event zum Beginn des Kunstjahres 2017 der Kunststadt Mülheim an der Ruhr.

#LichterDerStadt

Eintritt frei.

Hier geht’s zu allen aktuellen Kunstveranstaltungen in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Termin im Lokalkompass-Funke-Medien

Titelfoto: Jonas Schäfer von der Band POOL stimmt musikalisch ein

JACKSON POLLOCK VISITING 2017 – RUHR GALLERY MUELHEIM – RUHRGEBIET – GERMANY

LOGO Galerie an der Ruhr / Ruhr-Gallery-Mülheim Ruhrstr. 3
LOGO Galerie an der Ruhr / Ruhr-Gallery-Mülheim Ruhrstr. 3   Kunststadt Mülheim

JACKSON POLLOCK VISITING 2017

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RUHR GALLERY MUELHEIM – RUHRGEBIET – GERMANY

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ART-PERFORMANCE – ART – EXHIBITION    28.01.2017 – 18. Dezember 2017

http://galerie-an-der-ruhr.de/wp-content/uploads/2017/02/Einladung_Vernissage_7.Mai_2017_16.00h_Galerie-an-der-Ruhr_Muelheim_Ruhrstr.3_JACKSON_POLLOCK_VISITING.pdf

Nedelmannhaus · Ruhrstr. 3 / Ecke Delle – Ruhranlage · 45468 Mülheim an der Ruhr

Malerie von Alesio Milano, überarbeitet von Aliv Franz mit einer Pollock-Schablone von Klaus Wiesel in der Sammlung der Galerie an der Ruhr, Mülheim
Malerie von Alesio Milano, überarbeitet von Aliv Franz mit einer Pollock-Schablone von Klaus Wiesel in der Sammlung der Galerie an der Ruhr, Mülheim

Jackson Pollock war ein einflussreicher US-amerikanischer Maler, und die führende Kraft hinter der abstrakten Expressionistenbewegung in der Kunstwelt. Während seiner kurzen Lebenszeit genoss Pollock Ruhm und Berühmtheit. Am 28. Januar 2017 wäre er 105 Jahre alt geworden. Jackson Pollock wird im Kunstjahr 2017 in der Kunststadt Mülheim zu neuem Leben erweckt. Mit Art-Performance und Kunstausstellungen im Jahresverlauf wird Jackson Pollock das Mülheimer Kunstjahr 2017 gewidmet.

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JACKSON POLLOCK VISIT 2017 – Kunstort Nedelmannhaus RUHR GALLERY MÜLHEIM – Galerie an der Ruhr – Portal

Lassen Sie sich überraschen. Kunstort ist das historische Nedelmannhaus in der City von Mülheim, unmittelbar an der Ruhr neben der Ruhranlage gelegen.

 

Kunstjahr 2017 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Kunstjahr 2017 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

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Eingang des Mülheimer Kunstmuseums in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)
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Besucher Mülheimer Museen 2009 bis 2015

Gleich an zwei Orten findet eine Jahresausstellung Mülheimer Künstler im Jahr 2017 statt.  Im Städtischen Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr am Synagogenplatz 1 (historisches Postamt) zeigen vom 29. Januar bis 26. Februar 2017 (außer montags jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr) die in der ältesten Künstler – Arbeitsgemeinschaft gelisteten Künstler ihre Arbeiten – gespannt ist man auch, welche Neubewerber diesmal das Wohlwollen der Jury finden.

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Eingang des Mülheimer Kunsthauses / Kunstgalerie Ruhrstraße in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)

 

Später auch in der Galerie an der Ruhr / Kunsthaus Ruhrstraße 3 / Ecke Delle (historisches Stammhaus des Tengelmann-Konzerns / Nedelmannhaus) zeigen Mülheimer Künstler ab Juli 2017 brandneue Arbeiten. Jahresthema ist die Homage an Jackson Pollock. Die im vom Mülheimer Kunstverein KKRR (Kunstverein und Kunstförderverein Rhein – Ruhr, Sitz Mülheim) getragenen Künstlerhaus im dortigen KunstQuartier.Ruhr beherbergten Kunstschaffenden laden interessierte Gastkünstler ein, ebenfalls an der ganzjährigen Ausstellung in der Reihe ART TALK & TOUCH – teilzunehmen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind täglich, auch montags von 10:00 bis 21:00 Uhr nach Vereinbarung, um auch Berufstätigen und Sammlern den Kunstgenuss zu ermöglichen. Der Eintritt ist in der Galerie an der Ruhr / Kunsthaus Ruhrstraße 3 / Ecke Delle / Ruhranlage frei. Auch Parken ist frei.

Auch die Ateliers im Kunsthaustrakt im KunstQuartier-Ruhr in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle ermöglichen den Ausstellungsbesuchern bei freiem Eintritt die Kunst am Enstehungsort zu erleben und Künstlergespräche zu führen. Dabei sind u.a. die Kunststudentin der freien Akademie Essen Heidi Becker, die Schülerin von Markus Lüpertz Jutta Dammers-Plaßmann, Jürgen-H. Block, Doc (Gregor) Davids mit seinen Glas-Skulpturen, Manfred Dahmen, der Meisterschüler von Clemens Pasch Gerhard Krausekrause – eine Liste der Ausstellenden wird rechtzeitig veröffentlicht. Die Ausstellungsfläche im KunstQuartier.Ruhr beträgt mittlerweile über 1.000 Quadratmeter.

Die Mülheimer Kunstinteressierten und die es noch werden wollen werden von der Qualität und vom breiten Spektrum der ausgestellten Arbeiten begeistert sein.

AUSSCHREIBUNG ZUR TEILNAHME AN DER AUSSTELLUNG „JACKSON POLLOCK VISITING“ 30. April bis 4. Juni 2016

Titelbild: „Homage an Jackson Pollock“ von Kurt Walter Otto (Ring64) aus der Sammlung der Galerie an der Ruhr

Tania Terium neue Vorsitzende – ältester Mülheimer Kunstverein wählte neuen Vorstand am 6. Oktober 2016

Der im Jahr 1956 gegründete älteste Mülheimer Kunstverein hat am 6. Oktober 2016 auf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Den Mitgliedern wurden die Berichte der Jahre 2013, 2014 und 2015 vorgestellt. Dank galt insbesondere dem scheidenden Vorsitzenden Rainer Grillo und seinem Engagement für den Verein.

Neue Vorsitzende Tania Terium gewählt – Dank an Rainer Grillo und Vera Herzogenrath

Tania Terium (Vorsitzende) folgt auf Rainer Grillo und gestaltet die Neuausrichtung des Vereins.

Wiedergewählt wurden:
Hans-Jürgen Bolz (stellvertretender Vorsitzender)
Gesine Schloßmacher (Schatzmeisterin)
Dr. Beate Reese (Museumsleiterin der Stadt Mülheim als geborenes Mitglied des Vorstandes lt. Satzung)
Klaus Bloem
Sabine Falkenbach
Ingeborg Geschwinder
Marc Hessling
Edda Sloma

Aus der Mülheimer Künstlerschaft wurde
Martina Deli gewählt, sie folgt Vera Herzogenrath.

In der Kunststadt Mülheim bringen daneben u.a. folgende weitere Kunstvereine Leben in die aufstrebende Kunststadt an der Ruhr:

Künstlergruppe AnDer e.V.,gegr. 1995

Kunsthaus Mülheim e.V. (Eröffnung in Styrum 2017/2019 geplant), gegr. 2008, Priesters Hof 29

KKRR – Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr, gegr. 2012, Ruhrstr. 3

Makroskope e.V., gegr. 2014, Friedrich Ebert Str. 48

Außerdem fördern die Kunstaktivitäten die Institutionen:

Kunst- und Kulturstiftung für Mülheim an der Ruhr
Helga Künzel

und die Stiftung

Förderkreis für das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

 

Mülheim an der Ruhr eine Kunststadt mit langjähriger Tradition und Geschichte

Hier eine Homage von Klaus Geldmacher über den Mülheimer Künstler Hermann Haber (1885-1942 im KZ Auschwitz ermordet) – ein Highlight der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler – sehr lesenswert – Danke allen, die das dokumentiert haben !

 

 

 

PROJEKT KUNST-BAHNHOF-MÜLHEIM AN DER RUHR am 3. Juni 2016 eröffnet

Letzte Meldung: PROJEKT KUNST-BAHNHOF-MÜLHEIM AN DER RUHR am 3. Juni 2016 eröffnet – neues Kunstprojekt in der Galerie an der Ruhr im historischen Stammhaus des Weltkonzerns Tengelmann

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KUNST BAHNHOF MÜLHEIM RUHR – Eingangsportal – Jugendstilbahnhof

Nach Abschluss des Kunstprojektes „Nedelmann-Kunstmuseum-Mülheim“ mit der Ausstellung „DIE FLÄMISCHE SEELE“ (1. bis 30. Juni 2016) wird im historischen Nedelmannhaus der KUNST-BAHNHOF-MÜLHEIM AN DER RUHR feierlich eröffnet.

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Keine 100 Meter vom Kunst Bahnhof Mülheim entfernt: Der freurige Elias auf der Schlossbrücke (Foto: Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr)
Am Wasserbahnhof nahe beim KUNSTBAHNHOF MUELHEIM IN DER RUHRANLAGE - Die Zillertalbahn zu Gast
Direkt neben dem KUNSTBAHNHOF MÜLHEIM in der Ruhranlage: Die Zillertalbahn zu Besuch (Foto Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr)
Ruhrstraße / Ecke Delle Anlieferung der Lok 1971 „Zillertalbahn“ in Mülheim keine 10 Meter vom „KUNSTBAHNHOF MÜLHEIM“ entfernt

Als erste Künstlerin macht dort Karina Jeggle mit ihrer Malerei-Ausstellung „AUFSTAND DER SERIE“ Station.

Plakat Karina Jeggle
Plakat Karina Jeggle

Kunstbahnhofsvorsteher Alexander-Ivo Franz freut sich auf zahlreiche kunstinteressierte Fahrgäste.  Die Vernissage ist am 3. Juni 2016 um 18:00 Uhr in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle – Ruhranlage – Eintritt und Parken frei!

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Logo des Kunstprojekts KUNST BAHNHOF MÜLHEIM AN DER RUHR in der Galerie an der Ruhr

 

 

Ausstellungstitel mit Fragezeigen – Verzweifelte Hausfrauen?

Ausstellungstitel mit Fragezeigen – Verzweifelte Hausfrauen?

 

Das Mülheimer Kunstjahr 2016 steht bekanntlich im Zeichen der Frauenkunst – Künstlerinnen sollen diesmal besonders herausgestellt werden. Daher griff die Museumsleitung gern, zu um eine passende Wanderausstellung ins Ruhrgebiet zu holen. Die Kuratorinnen Dr. Ina Ewers-Schultz, ehemalige Leiterin des Ausstellungsbereichs der Hamburger Sparkasse und Dr. Martina Padberg u.a. Redaktionsmitglied der Zeitschrift „kulturverrückt“ des Bundesverbandes  freiberuflicher Kulturwissenschaftler,  konzipierten diese Wander-Ausstellung mit dem Ziel sich mit der weiblichen Rolle in Haushalt, Familie und Partnerschaft auseinanderzusetzen. Ein spannendes Rahmenprogramm rundet die Ausstellung mit dem Titel „Verzweifelte Hausfrauen?“  oder amerikanisch „Desperate Housewives?“ im Städtischen Kunstmuseum Mülheim ab.

Auch die Rolle der Hausfrau wird dort aus der künstlerischen Sicht beleuchtet. Dazu auf der Webseite Kulturspeicher Würzburg, wo die Ausstellung bereits zu sehen war:

„In der Ausstellung DESPERATE HOUSEWIVES? Künstlerinnen räumen auf beschäftigen sich Künstlerinnen, geboren zwischen 1936 und 1986, aus den unterschiedlichsten Perspektiven und mit verschiedensten künstlerischen Mitteln mit dem Haus als Lebens- und Arbeitsplatz. Inge Mahn, Rosemarie Trockel, Anna Anders oder Caroline Streck machen in ihren Installationen und Bildern den alltäglichen Wahnsinn des immer Gleichen sichtbar, lassen Haushaltsaufgaben zum Spiel mutieren oder erzählen von der Ödnis bürgerlicher Aufgeräumtheit. Alice Musiol und Alexandra Kürtz dekonstruieren Alltagsphantasien während Susanne Kutter den Untergang bürgerlicher Interieurs inszeniert. Barbara Deblitz sammelt, archiviert und überarbeitet Hausrat, um ihren gesellschaftlichen  Bedeutungsgehalt zu überprüfen, Mona Hatoum verwandelt ein harmloses Küchengerät in ein bedrohliches Blow-up. Dorothee Golz, Andrea Zittel und Barbara Wrede definieren in skulpturalen Versuchsanordnungen oder auf dem Papier alternative Wohnformen. Ori Levin und Maria Ezcurra zeigen, wie Frauen im eigenen Haushalt regelrecht verschwinden oder – so bei Pipilotti Rist und Ulrike Rosenbach – zu willenlosen, dienenden Objekten werden. Katharina Mayer enttarnt kulturelle Stereotypen, Jutta Burkhardt ironisiert beim Tanz im Putzlappenkostüm den Sauberkeits- und Ordnungswahn und Andrea Isa setzt den Küchenfrauen der Mensa ein fotografisches Denkmal. Kerstin Flake zeigt in ihren Fotografien häusliche Auflösungserscheinungen, Alba d’Urbano lichtet das wuchernde Chaos der Dinge ab. Rosa Loy und Gabriela Oberkofler erzählen in Bildern und Rauminstallationen vom Aufbruch aus dem Alltagsgefängnis und Diane Welke inszeniert aus Lebensmitteln und Einkaufszetteln fotografische Stillleben. Während Anke Eilergerhard aus bestem Tafelgeschirr surreal-kitschige Skulpturen selbstbewusster Weiblichkeit kreiert, mutieren bei Astrid Bartels Haushaltsobjekte zu abstrakten Kunstwerken. Suscha Kortes böse Erziehungssprüche legen das bedrückende Familienklima vergangener Zeiten offen und Monika Bartholomés Zeichnungen umkreisen in überraschend witzig-ironischen Wendungen die Beziehungen zwischen Frau und Haus.“

Hier die Stationen der Wanderausstellungen – erste Erfahrungen aus 2 Ausstellungsterminen liegen bereits vor:

2017

»Desperate Housewives. Künstlerinnen räumen auf«,Textil- und
Industriemuseum Augsburg

2016

»Desperate Housewives. Künstlerinnen räumen auf«, Kunstsammlungen
Zwickau, Mülheim Kunstmuseum, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen

2015

»Desperate Housewives. Künstlerinnen räumen auf«,
Kulturspeicher, Würzburg

 

Ladies’ Night im Kunstmuseum (für Herren 50 % teurer)

Männer zahlen  bei der Ladies’ Night am 17. Juni 2016, Beginn 18:30 Uhr  übrigens gern einen Aufschlag von 50 % auf den Fraueneintrittspreis von 8,00 EUR , der Ausstellungs-Katalog kostet einheitlich 16,80 Euro.

 

Kooperationen runden den Kunstgenuss in der Kunststadt Mülheim ab:

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Besucher strömen in den Kulturort „Alte Post Mülheim“

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mülheim an der Ruhr
und die Stadtbibliothek im MedienHaus am Samstag, 2.7.2016

15 Uhr im MedienHaus: Lesung von Anne Wizorek aus ihrem Buch: „Weil ein #aufschrei nicht reicht – Für einen Feminismus von heute“

Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen #aufschrei als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem. Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht.

17 Uhr im Kunstmuseum: Führung durch die Ausstellung mit Anja Bauer-Kersken M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin
Eintritt frei

 

Kooperation mit dem Frauenkulturbüro NRW e. V. am Donnerstag, 18.8.2016
17 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung
18 Uhr: Konzert mit Elisabeth Fügemann, Catherine Klipfel und Daniela Petry (Stipendiatinnen des Förderprogramms „Präsenz vor Ort – Musikerinnen mit Kindern“ des Landes Nordrhein-Westfalen)
19 Uhr: Talkrunde zum Thema „Kinder, Küche, Künstlerinnen“ u. a. mit der Filmregisseurin Katinka Feistl, den Musikerinnen Catherine Klipfel und Daniela Petry, der Künstlerin Katharina Mayer sowie Museumspädagogin Barbara Thönnes M. A., Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Eintritt frei

 

Die Ausstellung ist vom 26. Mai bis zum 21. August 2016 im Kunstmuseum Mülheim, Synagogenplatz 1 zu sehen.

 

Wer sind die Künstlerinnen der Ausstellung ? – Hier das Ergebnis der Recherche von KUNSTSTADT-MH.DE:
Anna Anders, Astrid Bartels, Monika Bartholomé, Jutta Burkhardt, Barbara Deblitz, Alba D’Urbano, Anke Eilergerhard, Maria Ezcurra, Kerstin Flake, Dorothee Golz, Mona Hatoum, Andrea Isa, Suscha Korte, Susanne Kutter, Alexandra Kürtz, Ori Levin, Rosa Loy, Inge Mahn, Katharina Mayer, Alice Musiol, Gabriela Oberkofler, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Silke Schatz, Caroline Streck, Rosemarie Trockel, Diane Welke und Barbara Wrede.

 

KUNSTSTADT-MH.de hat zu einigen der am Gesamtprojekt Beteiligten und Künstlerinnen hier weitere Informationen / Links zusammengetragen:

Katinka Feistl wendet sich auf ihrer Webseite an die Frauen der Welt „Liebt Euch so, wie ihr seid. Lasst es nicht zu, dass Euch Energie geraubt wird, wegen lächerlich unwichtiger Dinge wie Kleidergrößen!“

Katharina Mayer

Barbara Thönnes  hat seit 2012 als Projekt-Mitarbeiterin im Kunstmuseum der Stadt unter anderem die Ausbildung der Young Art Experts oder das Kinder- und Jugendprojekt „Wir machen Museum“ betreut. Daneben führte Sie Projektaufträge im Märkischen Museum Witten und im Bottroper Quadrat durch. 2016 stellte die Stadt Mülheim eine befristete Stelle zu Verfügung. Barbara Thönnes lebt in Gelsenkirchen und pendelt in die Kunststadt Mülheim.

Catherine Klipfel

Daniela Petry

Der Kontrabass ist das Instrument von Daniela Petry, welches gleichzeitig für liebliches Brummen, mitreißenden Rhythmus, überraschend agile Melodien und doch beharrliche Tieftöne zuständig ist. Nach klassichem Studium und dem Erlernen verschiedener moderner Musikstile ist sie zur Zeit durch das Stipendium “Präsenz vor Ort” ausgezeichnet für ihre technische und musikalische Vielseitigkeit. Die Musikerin konzertierte mit eigenen Projekten und als Gast bereits in Europa, Südamerika und der Türkei.

Elisabeth Fügemann

Die Cellistin hat im Netz ein schönes Video hochgeladen – hier der Link:

Wuppertaler Gesamtschule in der Galerie an der Ruhr beim Artistic Seed mit Jürgen Heinrich Block in Mülheim an der Ruhr

Wuppertaler Gesamtschule am 11. März 2016 in der Galerie an der Ruhr beim Artistic Seed mit Jürgen Heinrich Block in Mülheim an der Ruhr

Im Rahmen des bundesweit geförderten Projektes „KLIMA-KUNST-SCHULE“ nimmt die Klasse 6d der Wuppertaler Gesamtschule Uellendahl-Katernberg am Artistic Seed – Projekt in der Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim im historischen Nedelmannhaus teil.

Artistic Seed hier mit der Dortmunder Gertrud-Bäumer-Realschule in der Galerie an der Ruhr
Artistic Seed hier mit der Dortmunder Gertrud-Bäumer-Realschule in der Galerie an der Ruhr

Das erste Kennenlernen der Schüler mit dem international orientierten Künstler Jürgen Heinrich Block hat bereits stattgefunden. Am 11. März 2016 kommt die Klasse von Petra Moll wiederum in die Atelierräume des historischen Nedelmannhauses in der Ruhrstraße Nr. 3 um die Kunstwerke zum Thema „Erdwächter“ zu schaffen.  Später ist eine Vernissage geplant.

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Blick in das Atelier von Jürgen Heinrich Block im Ateliertrakt der Galerie an der Ruhr in Mülheim, Ruhrstr. 3

Engagierte Lehrer in Wuppertal – modernes Lernkonzept

Jürgen-Heinrich_Block mit Schülern der Gesamtschule Wuppertal-Uellendahl-Katernberg in der Galerie an der Ruhr
Jürgen-Heinrich Block (Bildmitte) mit Schülern der Gesamtschule Wuppertal-Uellendahl-Katernberg in der Galerie an der Ruhr

Schon im Vorfeld des Aufbaus der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg in Wuppertal hat hat sich eine Vorbereitungsgruppe darauf geeinigt, den Leitbegriff der “Potenzialentfaltung” zur Basis der schulischen Entwicklungsarbeit zu machen. Grundlage sind die von Gerald Hüther und Daniel Hunziker, formulierten vier Erfahrungsbereiche, die erreicht werden müssen, damit Potentialentfaltung an Schulen möglich wird:

  1. Eine hohe Beziehungskompetenz der Lehrpersonen, sodass die Würde und Integrität aller beteiligten Menschen geachtet und geschützt wird.
  2. Eine Kultur, welche stärkenorientiert ist, (in der) Lernen mit Freude und Begeisterung stattfinden kann und die Erkenntnisse der Hirnforschung berücksichtigt, so dass Kinder und Jugendliche an Aufgaben wachsen können, welche die Neugierde und die Lust am Lernen erhalten. Die Bildungseinrichtungen berücksichtigen die natürliche individuelle Spanne in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so dass die Heterogenität bei der Gestaltung der Lernstrukturen berücksichtigt wird.
  3. Die Befriedigung primärer Lebensbedürfnisse und Gelegenheiten, sich als Teil der Natur und einer Gemeinschaft wahr zu nehmen. Wenn Kinder und Jugendliche sich aufgehoben und für eine Gemeinschaft wertvoll erleben, entstehen weniger kompensatorische Sekundärbedürfnisse.
  4. Das Raumbieten für eigene Interessen und Begabungen von Kindern und Jugendlichen. Hierdurch das Fördern der Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit, sodass sie statt zu Befehlsempfängern, zu Gestaltern ihres Lernens und Lebens werden.

Dieser Anspruch lässt die Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie kreative, gestaltende Mitglieder der Bürgerschaft am Katernberg und in Uellendahl sind und dass sie auch schon im frühen Alter ihre Zukunft und die ihrer Mitmenschen mitgestalten können. Projekt- und Werkstattunterricht gibt ihnen die Möglichkeit sich in die Sache zu vertiefen, sie auszugestalten und nicht von der Taktung eines Schulgongs unterbrochen zu werden.

Das Programm in der Galerie an der Ruhr hier zum DOWNLOAD:

Liste der Partner des Programms KlimaKunstSchule:

Was ist „Artistic Seed“ ?

Die Konzeption der artistic seed Guerilla-Gärtner bringen eine Brache im Stadtraum mit einfachen Mitteln zum Blühen. Sie werfen aus Erde geformte handliche Kugeln, sogenannte Seedbombs, auf das unzugängliche Gelände, hoffen auf Regen und warten, dass der in der Kugel steckende Pflanzensamen zu wachsen beginnt. Davon inspiriert beauftragt KlimaKunstSchule Künstlerinnen und Künstler mit der Entwicklung von artistic seeds für die Schule. Die Vision: Die Kunst sät Ideen, die das Potential haben, sich in der Schule zu kleineren und größeren Projekten zu entwickeln. Ideen, die von den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrerinnen und Lehrern gepflegt und groß gezogen werden. (Quelle: KlimaKunstSchule / bildungscent e.V.)

Logo KlimaKunstSchule

Über die Mülheimer Galerie Ruhrstr. 3 / Ecke Delle

Hier geht es zu den aktuellen Kunstevents in Mülheim an der Ruhr

Rundgang durch die Mülheimer Jahresausstellung 2016

Rundgang durch die Mülheimer Jahresausstellung 2016 im Kunstmuseum in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

 

Die Mülheimer Künstlerinnen und Künstler haben in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Mülheim und unterstützt durch Gastkünstler eine ganz hervorragende Ausstellung vorzuweisen. Für Kunstliebhaber aus dem Kunstgebiet Rhein – Ruhr ein Muss !

Gut besuchte Vernissage im Kunstmuseum zur Jahresausstellung 2016
Gut besuchte Vernissage im Kunstmuseum zur Jahresausstellung 2016

Über 100 Exponate von 60 Kunstschaffenden verzaubern mit ihrer Vielfalt die Besucher.

Besucherandrang bis auf den Museumsvorplatz am 30. Januar 2016
Besucherandrang bis auf den Museumsvorplatz am 30. Januar 2016

Bürgermeisterin Margarete Wietelmann überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters Ulrich Scholten und dankte den Kunstschaffenden und den Mitwirkenden für die grandiose Ausrichtung der nunmehr 75. Ausstellung. Der Andrang war groß. Die Besucher standen während der Eröffnungsreden bis auf den Museumsvorplatz.

Mülheims Bürgermeisterin Margarete Wietelmann begrüßte die Mülheimer Kunstliebhaber
Mülheims Bürgermeisterin Margarete Wietelmann begrüßte die Kunstliebhaber

Museumsleiterin Dr. Beate Reese betonte in ihrer engagierten Rede das hohe Engagement ihrer Mannschaft und kündigte einen Anpassungsprozess an die aktuellen Herausforderungen im Kreise der zwanzig Ruhrkunstmuseen an. Die Denkpause während des geplanten Umbaus des Museums im Jahr 2018 soll genutzt werden, das kulturelle Netzwerk im Ruhrgebiet weiter zu pflegen und auszubauen.

Dr.Beate Reese sprach zur Lage der Museen in einer herausfordernden Zeit
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M.A. Anja Bauer-Kersken vom Kunstmuseum ging detailliert auf die Exponate ein

Anja Bauer-Kersken lobte die Hängung des Künstlerteams und erläuterte detailliert die umfangreiche Ausstellung in ihrer Einführung. Sie wies auf die Möglichkeiten hin, am 3. und 21. Februar 2016 tiefer in die Ausstellung einzusteigen, dann werden auch beteiligte Kunstschaffende anwesend sein.

Ausstellung läuft noch bis 21. Febaruar 2016

Aber auch in der Zeit vom 31. Januar bis 21. Februar 2016 sind Besucher und Gruppen willkommen, die Ausstellung neben dem Museumsangebot zu besuchen. Mittwochs ab 14:00 Uhr sogar bei freiem Eintritt.

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Hans-Georg Torkel vom Deutschen Erfinderverband e.V. (stehend)  und Heiner Schmitz, der im Namen der Kunstschaffenden sprach

Hans Georg Torkel vom Deutschen Erfinderverband e.V. ergriff das Wort, er habe in der Mülheimer Woche über die Ausstellung gelesen und sei begeistert von dem Zusspruch. Heiner Schmidt dankte den Beteiligten im Namen der Mülheimer Künstlerinnen und Künstlern und gab die Ausstellung endgültig frei.

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Werk von Peter Helmke (Atelier Alte Kornbrennerei, Mülheim) – er gestaltete auch Einladung und das Banner am Museumsgebäude (unser Titelbild)
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Künstlergespräch Klaus Heckhoff (li. vor seinem Werk) mit dem Künstler Manfred Dahmen aus dem Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3
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Der Mülheimer Bildhauer Ernst Rasche (links) mit Manfred Dahmen, seinem Künstler-Nachfolger im Atelier im Hof der Galerie an der Ruhr, Ruhrstr.3 – Delle 54 in Mülheim – heute AMT FÜR WEITERBILDENDE FANTASIE

Mit einem vom 1956 gegründeten Mülheimer Kunstverein gestifteten Buffet endete der gelungene Abend in der sympathischen Kunststadt Mülheim an der Ruhr in freundlich ungezwungener Atmosphäre.

Kunststadt Mülheim zeigt die 75. Jahresausstellung Mülheimer Kunstschaffender – diesmal unterstützt und aufgewertet durch zahlreiche Gäste

Januar/Februar 2016:  Kunststadt Mülheim zeigt die 75. Jahresausstellung Mülheimer Kunstschaffender – diesmal unterstützt und aufgewertet durch zahlreiche Gäste

 

Auch in diesem Jahr haben sich aus der großen bedeutenden Künstlergemeinde Mülheims wieder einige Kunstschaffende entschlossen, ihre Werke im städtischen Museum den Mülheimer Kunstinteressieren zu präsentieren und bei zwei Führungen zur Diskussion zu stellen. Jeden Mittwoch ab 14:00 Uhr FREIER EINTRITT ins Kunstmuseum Mülheim !

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MKM Seitengiebel des Mülheimer Kunstmuseums – jeden Mittwoch ab 14:00 Uhr FREIER EINTRITT in alle Ausstellungen

Andere Mülheimer Kunstschaffende präsentieren sich lieber in ihren Ateliers oder in den beliebten Ausstellungsorten Bismarckturm, Galerie an der Ruhr, Medienhaus, Camera Obscura, Handelshof, GreensGalerie, Makroskope, Fünte oder Feldmannstiftung, um nur einige zu nennen.  Aber auch international treten Mülheimer Künstler auf, wie der Richterschüler Matthias Meyer in den USA oder der Künstler Jürgen Heinrich Block auf Sardinien.

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Neuzugang Lukas Benedik Schmidt aus dem Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 mit seiner Arbeit „Gleichgewicht“

Mülheimer Kunstvereinsvorstand sieht das bisherige Konzept „Jahresausstellung“ kritisch.

 Nach Einlassungen im letzen Jahr, die überalterte Arbeitsgemeinschaft würde immer nur bereits gezeigte Arbeiten aus Vorjahren ausstellen, teilweise mit wenig Qualität, sollte zunächst die Ausstellung nur noch alle zwei Jahre gezeigt werden und aufgewertet durch hochwertige Gastkünstler mehr Publikum anzulocken. So wurde auch in diesem Jahr mancher Bewerber anhand von seinen nur digitalen Vorlagen einfach von der Jury abgelehnt.

Zumindest 2017 und 2018 könnte die Ausstellung jedoch noch im bisherigen Umfang stattfinden, danach wird das Kunstmuseum mit Millionenaufwand auf einen zeitgemäßen Stand gebracht – sofern die Gelder fließen.

Im Kreise der Ruhrkunstmuseen soll es später einmal zentral gemanaged werden, denn die Kommunen können sich künftig jeweils kein eigenes Personal mehr erlauben – zunächst bekommt das Mülheimer Kunstmuseum – so war zu lesen-  aber eine neue Planstelle für eine stellvertretende Museumsleitung – bevor der Rotstift angesetzt wird.

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Muss erneut mit Millionenaufwand saniert werden: das städtische Kunstmuseum in Mülheim

Liste der Gäste und Kunstschaffenden, die sich 2016 präsentieren

Barbara Adamek, Uwe-Dieter Bleil, Will Brands, Erika Buck, Michael Cleff, Alfred Dade, Barbara Deblitz, Martina M. Deli, Karin Dörre, Hermann EsRichter, Peter Flach, Klaus Florian, Heide Friede, Marianne Goldbach, Wulf Golz, Peter Gornig, Klaus Heckhoff, Ursula Graeff-Hirsch, Monika Grünke, Jo Guntermann, Peter Helmke, Vera Herzogenrath, Vanessa M. Hoetger, Pavel Hulka, Dirk Hupe, Helmut Koch, Thomas Koch, Rainer Komers, Karmen Laco, Lubo Laco, Christine Lehmann, Jochen Leyendecker, Ingrid Lievenbrück, Dore O. Nekes, Sven Piayda, Joachim Poths, Omaia Qasem, Ralf Raßloff, Kurt Rehm, Erika Reihl, Eberhard Ross, Peter E. Rytz, Dirk Salz, Walter Schernstein, Lukas Benedikt Schmidt, Heiner Schmitz, Harald Schmitz-Schmelzer, Max Schulz, André Schweers, Sabrina Seppi, Jochen Stenschke, Anja Strobel, Gerrit Terstiege, Natalija Usakova, Ursula Vehar, Imre Vidék, Wolfgang Vogelsang, Alexander Voß, Duncan Wright und Tibor Zsigmond.

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AMK – Jahresausstellung 2016 – Ankündigungsbanner am Kunstmuseum Mülheim (MKM) Synagogenplatz 1 – jeden Mittwoch FREIER EINTRITT an 14:00 Uhr !

Wann und wo ?

Ein wenig Zeit sollte man mitbringen. Der Eintritt zur Eröffnungsveranstaltung  am 30. Januar 2016 um 18:00 Uhr ist kostenlos.

Die Ausstellung ist täglich außer montags bis 21. Februar 2016 im Erdgeschoss und in der 2. Etage am Synagogenplatz Nr. 1 im alten Portamt zu sehen.

 

Hier geht es zum digitalen Kunstkalender der Stadt Mülheim an der Ruhr – „Kunststadt am grünen Tor zum Ruhrtal“

Titelfoto von Ivo Franz: Lichtinstallation von Laas Abendroth an der ALTEN POST in der Kunststadt MH

 

AMK = Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler