KUNSTGALERIEN: Besuch der „galerie artproject“ in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Melisanda Peric und die „galerie artproject“ in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr sind leicht zu finden. Autofahrer nutzen das „Navi“ und Einheimische kennen das moderne Klinkerhaus an der Friedhofstraße 57 neben der Bahnschranke „…da wo Miele ist“.

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Moderne Architektur neben Güterbahngleisen in der Friedhofstr. 57 in Mülheim-Speldorf

Ein architektonisches Highlight ist das Galeriegebäude nach eigenen Plänen erbaut und 2012 eröffnet. Von außen erinnert es neben dem Gleisbett mit den dunkelroten Klinkern an einen der mittlerweile verschwundenen Güterbahnhöfe im Ruhrgebiet. Innen finden wir klare Formen mit Stahl, Glas und Beton und helle hohe Räume vor, ideal für die Präsentation großformatiger Werke. Melisanda Peric, in Mülheim aufgewachsen, schwärmt mit ihrem Mann Dusko – der als Bauunternehmer die Olpers GmbH führt – von der Aufbauarbeit ihrer Galerie, die mitten in die Phase „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ fiel.

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Galeristin Melisanda Peric vor einem Werk von Prof. Miroslav Lazović aus Belgrad

„galerie artproject“ vertritt neben anderen Künstlern den 1959 in Serbien geborenen Ausnahmekünstler Miroslav Lazović,  Er ist bei den Perics unübersehbar – mit großformatigen Arbeiten – die teilweise zur RUHR 2010 erstellt worden sind. Lazović –  heute Professor an der Akademie für bildende Künste in Belgrad – kennt man im Ruhrgebiet von seinen Ausstellungen in der Villa Hügel oder von seine großen Fassadenbildern –  zu sehen z.B. am WAZ-Gebäude in Essen. Weniger bekannt sind hierzulande seine Mosaike, die ihren Ursprung auch in der orthodoxen Religion haben. Lazović ist neben seinen modernen Mosaikarbeiten ein gefragter Restaurator von historischen Mosaiken.

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Gut positioniert: Gemälde zur RUHR 2010 von Prof. Miroslav Lazović aus Belgrad

Ein weiteres interessantes Standbein der „galerie artproject“ sind die ansprechenden Keramikarbeiten der Künstlerin Slobodanka Lazović, ebenfalls in Serbien beheimatet. Ihre Skulpturen und Manufakturarbeiten bilden einen angenehmen Kontrast zur Malerei.

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Keramikarbeiten der Künstlerin Slobodanka Lazović

Link zum Webauftritt der „galerie artproject“

Die Rechte an den (mit freundlicher Genehmigung der Künstler bzw. der Galerie) gezeigten Bildern liegen ausschließlich bei den Künstlern bzw. der Galerie. Alles Fotos von Ivo Franz.

KULTURHÄUSER: Römerspuren in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

43 nach Christus kamen die Römer nach Gallien und lagerten an mehr oder weniger strategischen Plätzen. Auch in Mülheim an der Ruhr sollen sie gewesen sein: „Gracht 209“ lautet heute die Adresse an der Bundesstraße 1, die von der niederländischen Grenze bei Aachen im Westen bis zur polnischen Grenze in Küstrin-Kietz an der Oder führt.

 Die „Fünte“ so wird im Norddeutschland das Taufbecken (aus dem Lateinischen: fons „Quelle, Brunnen“) genannt. In der Kunststadt Mülheim an der Ruhr war eine solche Quelle die wichtigste Voraussetzung für ein Römerlager – das wie gesagt genau hier vermutet wird.

Dass in Mülheim die Römer waren, wird auch mit den Sammlungen der Museen belegt und bis in die heutige Zeit wandeln wir auf den Spuren dieser ersten Migranten im Ruhrgebiet: so im Leder- und Gerbermuseum der Kunststadt Mülheim, wo ja bekanntlich „echte Römersandalen“ unter der Anleitung des Mülheimer Bildhauers Jochen Leyendecker in Workshops neu erschaffen wurden. Dank privater Initiative wird nun das ehemalige Römerlager wieder mit kulturellem Leben gefüllt – heute genannt „Kulturhaus Fünte“ mit einem quirligen Jahresprogramm und immer wechselnden Events.

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Ateliers der Füntefrauen in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)

Bildnachweis: Alle Fotos von der Straße aus von Ivo Franz

FOTOGRAFIE: Harmonie von Bild und Text -Eröffnung der Glagla-Ausstellung in der Kunststadt Mülheim am 14. Januar 2014

Es war ein gelungener Auftakt der Ausstellung des Fotografen Stephan Glagla im MedienHaus der Kunststadt Mülheim mit dem Titel seines Jahreskalenders 2014 „Mülheim vor Blau“. Die launige Einstimmung des Journalisten Alexander Waldhelm leitete über zum Textvortrag seines Journarlistenkollegen Sebastian Sasse und machte den angereisten Kunstfreunden schnell klar, daß die Komponenten Bild und Text eine harmonische Einheit bilden können.
Glagla erklärte das Zustandekommen der Werke und insbesondere die aufwändigen Arbeiten zur Ausleuchtung. Die diesjährigen Motive sind die Klassiker der Kunststadt Mülheim an der Ruhr wie Stadthalle, Wasserbahnhof, Ringlokschuppen und neun weitere gelungene großformatige Aufnahmen vor dem nächtlich-blauen Mülheimer Himmel. Vor dem Rundgang würzte Alexander Waldhelm den Abend mit weiteren eigenen Texten – erschienen in der NRZ oder dem Satiremagazin Titanic – vorgetragen „aus dem Rahmen“ in dem er seine Texte liebevoll für die Nachwelt eingefasst hat. Die Ausstellung läuft im Medienhaus der Kunststadt Mülheim am Synagogenplatz 3 noch bis zum 14. Februar 2014 bei freiem Eintritt.
Wie von Glagla zu erfahren war, kommen demnächst weitere Arbeiten zur Serie in Blau, wenn die Gebäude entsprechende Bedeutung für die Kunststadt Mülheim haben – lassen wir uns also überraschen wie Glagla z.B. das historische Stammhaus der Casinogesellschaft an der Delle oder die Thyssenvilla am Ruhrufer inszeniert.

Über STEPHAN GLAGLA

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Der Mülheimer Fototgraf Stephan Glagla (li.) erläutert sein Werk „Ringlokschuppen “ aus der Serie „Mülheim vor Blau“

Seit vielen Jahren ist der Mülheimer Stephan Glagla als freier Fotograf, Fotodesigner und Bildjournalist erfolgreich. Er begann bereits im Alter von 17 Jahren als Fotojournalist für die WAZ-MedienGruppe zu arbeiten. Nach dem Abitur Konzentrierte er sich auf die konzeptionelle Fotografie und studierte an der FH Dortmund im Fachbereich Design Fotografie.
Er kann als Generalist seines Fachs bezeichnet werden, da er umfangreiche Erfahrungen in allen Bereichen der Fotografie gesammelt hat – von der Portraitfotografie über Produkt-, Dokumentar- und Reportagefotografie bis hin zur filmischen Umsetzung dieser Genres – auch hatte er bereits mehrere eigene Ausstellungen.

Bildnachweis: Alle Fotos von Ivo Franz mit ausdrücklicher Zustimmung des Ausstellenden bzw. der Personen

Der Kunstfinder für MH hier ist der Link:

„OBELISK“: regelmäßige Posts von Susanne Franz im BLOG KUNSTSTADT-MH.DE

Der BLOG KUNSTSTADT-MH.DE konnte mit Susanne Franz eine erfahrene Bloggerin aus der internationalen Kunstszene gewinnen. Susanne Franz wird regelmäßig einen Beitrag zu den aktuellen Entwicklungen direkt aus Südamerika posten und damit auch die Kunstinteressierten an Rhein und Ruhr begeistern und vor Allem inspirieren.

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Susanne Franz

Susanne Franz ist stellvertretende Chefredakteurin und Kultur- und Wissenschaftsredakteurin des “Argentinischen Tageblatts”.

Es lohnt sich also dem BLOG KUNSTSTADT-MH.DE zu „folgen“ !

Link:  Aktuelle Leseprobe im Blog von Susanne Franz

BAUKUNST: Verwaltungsgebäude an der Delle / Ecke Ruhrstraße steht unter Denkmalschutz

Das Verwaltungsgebäude an der Delle 50 – 52 wurde kurz nach dem Krieg anstelle des Hauses Ruhrstr. 1 erbaut. Aufgrund der besonderen städtebaulichen Situation ist dieses Gebäude nach Auffassung der zuständigen Stellen erhaltungswürdig und steht seit 2014 unter Denkmalschutz. Bei der Errichtung des Gebäudes wurde seinerzeit davon ausgegangen, dass die angrenzenden Bauten, die bereits in den 70er Jahren als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt wurden, früher oder später abgerissen werden, um einer mehrgeschossigen Bürolandschaft an der Ruhr Platz zu machen.

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Abriss des Hauses Ruhrstr. 1 / Ecke Delle. Hier wurde nach dem Krieg ein 4 geschossiger Verwaltungsbau errichtet. Im Hintergrund ist das Casinogebäude von 1842 zu sehen.
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Ruhrseite des Verwaltungsgebäudes Delle 50-52 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

 

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Ansicht Gebäude MH Delle 50-52 vom Gesellschaftshaus der Bürgergesellschaft Casino von 1816 aus
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Ein erster Entwurf für die Neugestaltung der Ecke Delle/Ruhrstraße wurde nicht realisiert.

 

1956: Fertigstellung VerwaltungsgebaeudeDelle 50-52 seit 2017 Baudenkmal Foto: Archiv Mülheimer Kunstverein KKRR
1956: Fertigstellung Verwaltungsgebaeude Delle 50-52 seit 2017 Baudenkmal Foto: Archiv Mülheimer Kunstverein KKRR

 

Im BLOG KUNSTSTADT-MH.DE wird dieser Post laufend aktualisiert und ergänzt.

 

 

STADTGESTALTUNG: Ruhruferbrücke an der Flora im neuen Glanz in der Kunststadt Mülheim

Spaziergänger und Anwohner sind begeistert, die Brücke am Stauwehr in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr – auch genannt Ruhrinselweg – wurde renoviert und bildet nun mit der „Skyline an der Flora“ einen weiteren repräsentativen Eingang in die Kunststadt Mülheim an der Ruhr. Viele Besucher finden den Weg mit dem Auto über die B1 am Ruhrufer entlang. Von hier gelangt man durch die sogenannte „Straße der Millionäre“ in die City der Kunststadt.

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Friedrichstraße in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr in Ruhrnähe
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Friedrichstraße in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr in Ruhrnähe
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Friedrichstraße in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr in Ruhrnähe
Eckhaus_Kunststadt_Muelheim_Strasse_der_Millionaere_Foto_by_Ivo_Franz
Friedrichstraße in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr in Ruhrnähe
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Friedrichstraße in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr in Ruhrnähe

 

 

 

 

Der BLOG KUNSTSTADT-MH.DE greift auch Themen rund um die „Baukunst und Stadtgestaltung“ auf.

Bildnachweis: alle Fotos von der Straße aus, von Ivo Franz

2014 ist Kunstjahr in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr – KUNSTGEBIET RUHR

Nach jahrelangem Dornröschenschlaf ist Mülheim an der Ruhr von der  bekannten Theaterstadt auch zur Kunststadt aufgerückt. Mülheimer Kunstmäzene, an vorderster Stelle der Kunstsammler Robert Rheinen und die Familie des Nobelpreisträgers Karl Ziegler haben einmalige Kunstschätze zusammengetragen und damit mit einen wichtigen Grundstein für den anspruchsvollen Titel „Kunststadt“ gelegt. Ein kurzer Auszug aus der Liste namhafter Künstler, die in der Kunststadt Mülheim geboren sind oder hier schufen und schaffen, zeigt zudem, dass auch die Kunstszene in Mülheim an der Ruhr schon lange zur ersten Adresse der Kunstmetropolen in Deutschland gehört.

Einen umfassenden Einblick in die Welt der Kunstschaffenden der Kunststadt Mülheim an der Ruhr bekommen Kunstliebhaber an den Tagen der OFFENEN ATELIERS DER MÜLHEIMER KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER, die jährlich organisiert werden.

http://galerie-an-der-ruhr.de/wp-content/uploads/2014/08/einladung_offene_ateliers_13.-14.09.2014_muelheimer_Kuenstler.pdf

2014_Freizeit_Hafenbecken_Blick_Stadthalle_Muelheim_an_der_Ruhr_City_Foto_by_Ivo_Franz
Wird am 11. Mai 2014 feierlich eröffnet: Ruhrpromenade mit kleinem Freizeit-Hafenbecken – auch ein Treffpunkt für Kunstinteressierte

Im Blog KUNSTSTADT-MH.de wird laufend über die aktuellen Veränderungen und Entwicklungen berichtet.

 

Bildnachweis: Alle Fotos von Ivo Franz

APP-Kunststadt-MH
APPLE IOS /iPhone und alle PC: Mit einem Klick zu allen Kunst-Veranstaltungen in Mülheim an der Ruhr

KUNST-EVENTS in Mülheim und Kunstausstellungen findet man mit der APP KUNSTSTADT-MH

APP-Kunststadt-MH
Download der KUNST-APP „Kunststadt MH“ hier via Play-Store für ANDROID-Geräte DER DIGITALE KUNSTFÜHRER DURCH MÜLHEIM: DIE APP KUNSTSTADT-MH

Hinweis: Internationale Kunstausstellung MIGRINT 2014 diesmal in Mülheim an der Ruhr:

Flyer_MIGRINT-2014_23.08.bis_30.09.2014_GALERIE-AN-DER-RUHR_Muelheim_Ruhrstr.3_Kunststadt-MH_Mama-Afrika

Offene Ateliers am 13. und 14. September 2014

Ankündigung OFFENE ATELIERS 2014 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr Plakatgestaltung von Peter Helmke 13. bis 14. September 2014
Ankündigung OFFENE ATELIERS 2014 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr Plakatgestaltung von Peter Helmke 13. bis 14. September 2014