Vor dem „Amt für weiterbildende Fantasie“ tummelten sich kunstsinnige Denkmalfreunde. Künstler Manfred Dahmen hatte frische Werke zum trocknen in die Sonne gestellt.Foto: Peter Uhland
Kunstsonntag in Mülheim: Villa Artis als lebendiger Kulturort Am vergangenen Sonntag verwandelte sich die Villa Artis in der Ruhrstraße erneut in einen pulsierenden Treffpunkt für Kunst- und Kulturinteressierte. Bei spätsommerlichem Wetter und parallel zur Mülheimer Kommunalwahl strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die traditionsreiche Kulturstätte am Ruhrufer.
Tobias Schenck verwöhnte die zahlreichen Besucher am DENKMALTAG 2025 mit frisch gebackenen Speck-Brötchen, Foto: Dr. Friedrich Stavenhagen
Eröffnung der Fotoausstellung FOCUS4
Ein besonderer Anziehungspunkt war die feierliche Eröffnung der neuen Fotoausstellung der Künstlergruppe FOCUS4. Die eindrucksvollen Arbeiten zogen viele Gäste in ihren Bann und regten zum Austausch über Perspektive, Licht und Komposition an. Die Ausstellung zeigt fotografische Positionen, die sich mit dem Thema „NATÜRLICH“ auseinandersetzen. Claudia Kruska zeigt einmalige Momente ihrer Tierbeobachtungen. Jörg Dornemann und Bernd Pirschtat haben Schichtaufnahmen mit Makro-Objektiven geschaffen, gestochen scharf und gut „zu Papier gebracht“. Michael Arndt entführt die Besucher*innen in die zauberhaft Welt Japans – seine Bilder machen Lust auf einen Besuch im „Land der aufgehenden Sonne“.
Nachwuchsmusiker Ben Schwarz (re.) begeisterte die Besucher in der Villa Artis am Mülheimer Kunstsonntag Foto: Monika Brandt
Musikalische Überraschung im Museumshof
Für musikalische Akzente sorgte der Mülheimer Nachwuchsmusiker Ben Schwarz, der mit einer spontanen Jam-Session begeisterte. Die ungeplante Einlage entwickelte sich rasch zum Höhepunkt des Nachmittags und füllte den Museumshof mit rhythmischer Energie und ausgelassener Stimmung, die auch den jungen Kunstinteressierten Freude bereitete.
Werke zu jedem § des Grundgesetzes von Reinhard Fingerhut in der Beletage der Villa Artis in der Ruhrstraße 3 in Mülheim Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR
Malerei in der Beletage: Fingerhut und Dahmen
In der oberen Etage der Villa wurden Werke von Reinhard Fingerhut und Manfred Dahmen präsentiert. Dahmen erschien mit seinem bekannten Kunstobjekt „Bruno Bentley“ und zeigte neue großformatige Arbeiten, die er vor seinem temporären „Amt für weiterbildende Fantasie“ installierte. Die Kombination aus konzeptueller Ironie und malerischer Wucht verlieh dem Tag eine besondere Dynamik.
Künstler Reinhard Fingerhut mit einer der vielen Gruppen, die die alte Villa am Ruhrufer durchstöberten Foto: Gerd Hammerstein
Kulinarischer Ausklang bei UMAII
Der Abend klang bei UMAII mit kunstvoll arrangierten Tellern und lebhaften Gesprächen aus. In entspannter Atmosphäre verfolgten die Gäste die ersten Hochrechnungen der Kommunalwahl und diskutierten über lokale Entwicklungen und kulturelle Perspektiven.
Die Villa Artis lockte über 400 Gäste am Denkmaltag – auch Kunstobjekt „Bruno Bentley“ war wieder zugegen – bereit für einen Shuttle-Besuch durch die Ruhrtalstadt Foto: Bernd Klemke
Ausstellungshinweis
Die Doppelausstellung in der Ruhr Gallery von FOCUS4 sowie Reinhard Fingerhut und Manfred Dahmen ist noch bis zum 28. September 2025 in der Villa Artis, Ruhrstraße 3, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
Freitag: 16–18 Uhr
Samstag & Sonntag: 14–17 Uhr
Ein Besuch lohnt sich – für alle, die Kunst in ihrer Vielfalt und Lebendigkeit erleben möchten.
Mit alten Karten aus dem Jahr 1872 wurde den Besuchern der VILLA ARTIS am „Tag des offenen Denkmals“ anschaulich die Historie des Stammhauses der Tengelmann-Gründerfamilie SchmitzScholl erläutert – die heutige Ruhrpromenade hieß demnach damals „Straße nach Düsseldorf“ Foto: Archiv Mülheimer Kunstverein KKRRAuch der Grundriss der VILLA NEDELMANN (in den 60er Jahren leider abgerissen) und alte Unterlagen der Lagerräume des ehemaligen Kolonialwarenhauses – Ruhrstraße 3 visualisierten eindrucksvoll die Geschichte des Mülheimer Ruhrufers um 1860 Foto: Archiv Mülheimer Kunstverein KKRR
Kunstmuseum Mülheim MMKM – Kunsterlebnis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle in Mülheim-StadtmitteFoto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Stadt Mülheim: Viel Freude und Begegnungen beim Mülheimer Kunstsonntag
Kunst für Alle erfreute wieder ohne Eintrittsgeld und Gebühren für Führungen
Format des Mülheimer Kunstvereins KKRR: Der „Mülheimer Kunstsonntag“ Foto: KKRR, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle 54
Mülheim an der Ruhr, 7. September 2025 — Die Ruhrtalstadt zeigte sich am heutigen Sonntag von ihrer kreativsten Seite: Der Mülheimer Kunstsonntag lockte zahlreiche Besucher*innen in die Innenstadt und verband Kunst, Musik und Begegnung auf besonders lebendige Weise und ganz ohne Eintrittspreise!
Manfred Dahmen „BLAU, BLAU, BLAU blüht der Enzian“ in der Schau zum „Grundgesetz – Wir können uns auf nichts berufen“ in der Villa Artis (noch bis 28.09.2025) Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Kunst trifft Klang und BewegungIn der Beletage der VILLA ARTIS noch bis 28. September 2025 zu sehen: Werke von Reinhard Fingerhut zum Thema „GRUNDGESETZ“ Foto: Ruhr Gallery Mülheim
Bereits am Vormittag sorgte die Big Band der Luisenschule mit einem mitreißenden Konzert am Haus Ruhrnatur für musikalische Highlights. Parallel dazu begeisterte das Drachenbootrennen auf der Ruhr mit sportlicher Dynamik und Teamgeist. Die kulturelle Vielfalt setzte sich in den Ausstellungen fort: Im Makroscope präsentierte Daniela Nennstiel ihre farbenfrohe Schau „Love, Peace and Hope“, während die Ruhr Gallery mit der „Kunstausstellung zum Grundgesetz“ von Reinhard Fingerhut und Manfred Dahmen zum Nachdenken über Demokratie und Freiheit einlud.
Werke zum Thema „GG Grundgesetz“ von Reinhard Fingerhut in der VILLA ARTIS / RuhrGallery sind noch bis 28. September 2025 dort zu sehen – EINTRITT und FÜHRUNGEN sind stets frei! Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Künstler*innen der Region im Rampenlicht
Der Kunstsonntag bot eine Bühne für die Ruhrkunst und ihre Macher*innen. Besucher*innen konnten nicht nur Werke bestaunen, sondern auch mit den Künstler*innen ins Gespräch kommen. Die Villa Artis punktete mit einem charmanten Oldtimer-Treff, der nostalgische Erinnerungen weckte und zugleich als Treffpunkt für Kunstliebhaberinnen diente.
Der Besuch von „BRUNO BENTLEY“ am Mülheimer Kunstsonntag war eine gelungene Überraschung Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Prominenter Besuch und ein Blick hinter historische Fassaden
Ein besonderes Highlight war der Besuch von Bruno Bentley, der in der kleinen Ruhrstraße / Ecke Delle für gute Laune sorgte. Viele nutzten die Gelegenheit, das ehemalige Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl von innen zu erkunden. Dort wird derzeit die neue Ausstellung der Mülheimer Fotografengruppe FOCUS 4 vorbereitet, die am kommenden Kunstsonntag — gleichzeitig Wahlsonntag — am 14. September 2025 um 16 Uhr feierlich eröffnet wird.
Derzeit im Aufbau: Fotokunst der Gruppe FOCUS 4 – Vernissage am 14. September 2025 um 16 Uhr (Kunstsonntag und Wahlsonntag) Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Ein Tag voller Inspiration und Begegnung Der Mülheimer Kunstsonntag 7. September 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie Kunst Menschen verbindet und die Stadt belebt. Mit einem gelungenen Mix aus Musik, Ausstellungen und offenen Türen wurde die Ruhrtalstadt einmal mehr zum kulturellen Treffpunkt für Jung und Alt.
Viel Spaß beim Mülheimer Kunstsonntag am 7. September 2025 in der Villa Artis, Ruhrstr. 3 / Ecke DelleKunstmuseum Mülheim MMKM – Kunsterlebnis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle in Mülheim-Stadtmitte Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Die Vorfreude auf den nächsten Kunstsonntag ist bereits spürbar — und mit der neuen FOCUS 4-Schau sowie der Wahl steht ein weiterer spannender Tag bevor.
Kunst & Kultur in der Ruhrtalstadt Mülheim -Übersicht über den Stadtkern, der von der Ruhr durchströmt wird Foto: Basis: GEOportal.nrw
Kulturort in der Ruhrtalstadt Mülheim: VILLA ARTIS in der kleinen Ruhrstraße Foto: KKRR
Ein Ort mit Geschichte und Vision
Die Villa Artis, gelegen am rechten Ruhrufer in der kleinen Ruhrstraße 3 in der Ruhrtalstadt Mülheim, ist mehr als nur ein Ausstellungsort – sie ist ein lebendiger Treffpunkt für Kunst, Dialog und kulturelle Teilhabe. Seit ihrer Gründung durch den Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR hat sich die Villa zu einem der wichtigsten Impulsgeber der lokalen Szene entwickelt. Das historische Gebäude, einst Wohnhaus der Industriellenfamilie Schmitz-Scholl (Tengelmann-Gründer), wurde im Jahr 2012 liebevoll restauriert und dient heute als Bühne für zeitgenössische Kunst und kreative Experimente.
Der Mülheimer Kunstsonntag – Ein Fest für alle SinneMdB Helge Lindh bei seinem Vortrag zum Thema Grundgesetz in der Ruhr Gallery – hier mit Künstler Reinhard Fingerhut Foto: Jürgen Brinkmann Prof. Dr. Irene Daum führte in die Ausstellung ein „GRUNDGESETZ – Wir können uns auf nichts berufen“ Foto: Jürgen Brinkmann
Am 31. August 2025 öffnete die Villa Artis erneut ihre Türen für den beliebten Mülheimer Kunstsonntag. Von 14 bis 17 Uhr strömten Besucher:innen aus der ganzen Region in die Villa, um aktuelle Werke in der Schau „WIR KÖNNEN UNS AUF NICHT BERUFEN“ zu entdecken, mit Künstler:innen ins Gespräch zu kommen und die besondere Atmosphäre zu genießen. Die spannende Schau wurde am Vortag feierlich eröffnet.
Manfred Dahmen und Reinhard Fingerhut beim Künstlergespräch Foto: Jürgen Brinkmann
Was geboten wurde: • Freier Eintritt & Führungen durch die aktuelle Ausstellung von Manfred Dahmen und Reinhard Hingerhut zum Thema „GRUNDGESETZ“ (noch bis 28. September 2025 zu sehen FR 16-18 Uhr SA+SO 14-17 Uhr) und das denkmalgeschützte Gebäude • Live-Performances und spontane Aktionen im Garten • Kunstmarkt mit Werken direkt von den Künstler:innen • Kinderatelier für die jüngsten Gäste Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie niedrigschwellige Formate Menschen erreichen können.
Lauft noch bis 28.September 2025 in der VILLA ARTIS Schau zum Thema „GRUNDGESETZ“ von Manfred Dahmen und Reinhard Fingerhut FR 16-18 Uhr SA+SO 14-17 Uhr – EINTRITT FREI ÖPNV: „Stadtmitte-MH“ NAVI: „Delle“ Foto: Mülheimer Kunstverein Klaus Wiesel
Künstergespräch zur Schau „Wir können uns auf nichts berufen“ zum Thema GRUNDGESETZ Foto: Bernd Kirstein
VORSCHAU „Mülheimer Kulturmarkt“ im Oktober
Am 11. und 12. Oktober 2025 verwandelt sich die Villa Artis erneut in einen lebendigen Marktplatz der Kunst. Beim KulturMarkt können Besucher:innen Werke direkt von den Künstler:innen erwerben – ganz ohne Galerieaufschlag. Der Mülheimer Kunstverein KKRR stellt seine Räume zur Verfügung, damit Kreative ihre Arbeiten im eigenen Namen und auf eigene Rechnung präsentieren können. Besonderheiten des Mülheimer KulturMarkts: • Direkter Austausch mit den Kunstschaffenden • Verkauf von Originalwerken und Editionen • Offene Ateliers und Gespräche über künstlerische Prozesse • Eintritt frei – Kunst für alle Sammler:innen, Neugierige und Flaneure sind gleichermaßen willkommen. Der Mülheimer KulturMarkt ist ein Paradebeispiel für die niederschwellige, zugängliche Kunstvermittlung, die Mülheim auszeichnet.
Die Villa Artis beherbergte einst das Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl (WISSOL) ÖPNV: „Stadtmitte-MH“ NAVI und PARKEN: „Delle 54“ Foto: Mülheimer Kunstmuseum MMKM
Kunst trifft Stadtgesellschaft Die Villa Artis ist nicht nur ein Ort für Kunst, sondern auch ein Symbol für den Wandel Mülheims: weg von der reinen Industriestadt, hin zu einem urbanen Raum mit kultureller Strahlkraft. Die unmittelbare Nähe zum Innenstadtpark Ruhranlage, die Offenheit der Formate und die Einbindung lokaler Akteur:innen machen sie zu einem Modell für partizipative Kulturarbeit. Die Villa Artis ist ein lebendiger Organismus, der wächst, sich wandelt und seine Umgebung prägt. Wer verstehen will, warum Mülheim heute als Kunststadt gilt, sollte hier beginnen. Mit Künstler:innen wie Manfred Dahmen und Reinhard Fingerhut, Formaten wie dem „Mülheimer Kunstsonntag“ und dem „Mülheimer KulturMarkt“ im Oktober zeigt die Stadt, wie Kunst und Gesellschaft sich gegenseitig inspirieren können.
Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) spielt eine bedeutende Rolle in der Kunstszene des Ruhrgebiets und der Rhein-Ruhr-Region. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat sich der Verein zu einem zentralen Akteur entwickelt, der sowohl etablierte als auch aufstrebende Künstler*innen fördert und die kulturelle Landschaft der Region bereichert.Lokalkompass+7mlhmrhr.de+7Stadt Mülheim an der Ruhr+7
Das Herzstück des Vereins ist die Villa Artis in der Ruhrstraße 3 in Mülheim an der Ruhr. Dieses historische Gebäude beherbergt das MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim, die RUHR GALLERY sowie ein Atelierhaus mit über zehn Künstler*innen. Mit über 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet die Villa Artis Raum für vielfältige künstlerische Aktivitäten und Veranstaltungen .Kunstverein-Muelheim+8Stadt Mülheim an der Ruhr+8mlhmrhr.de+8Stadt Mülheim an der Ruhr+4mlhmrhr.de+4mlhmrhr.de+4
Regionale und internationale Vernetzung
KKRR fördert nicht nur lokale Kreative, sondern vernetzt die regionale Kunstszene mit internationalen Strömungen. Der Verein organisiert regelmäßig Kunstexkursionen, beispielsweise zur Triennale BEAUFORT in Belgien oder zur Fondation Louis Vuitton in Paris, und pflegt Kooperationen mit internationalen Galerien und Museen .Lokalkompass+11mlhmrhr.de+11muelheimer-kunstverein-mhs Webseite!+11Lokalkompass
Spannende Räume für den Geist in der Ruhrtalstadt Mülheim
Bildungs- und Vermittlungsarbeit
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Kunstvermittlung. KKRR bietet kostenfreie Führungen, Workshops und Mitmachaktionen an und engagiert sich in der Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen. Projekte wie der „Kunstbahnhof“ regen Besucher*innen dazu an, über persönliche Erfahrungen von Veränderung nachzudenken und diese künstlerisch zu reflektieren .KUNSTBAHNHOF
Fazit
Der Mülheimer Kunstverein KKRR ist ein lebendiges Zentrum für zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet. Durch seine offene Struktur, die Förderung von Künstler*innen und die vielfältigen kulturellen Aktivitäten trägt er maßgeblich zur kulturellen Vielfalt und Dynamik der Region Rhein-Ruhr bei.
Mit der Fähre über den RheinFoto: Mülheimer Kunstverein KKRR
April und Kunst: Eine Entdeckungsfahrt entlang des Rheins – Remagen, Linz, Bad Breisig, Sinzig, Unkel und Grafenwerth
Überall ein Blumenmeer: Schlosspark Sinzig Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Der April, bekannt für seine Launen, offenbart in diesem Jahr eine besondere Affinität zur Kunst, wenn der aktive Mülheimer Kunstverein und der Kunstförderverein Rhein-Ruhr KKRR auf Entdeckungsfahrt entlang des Rheins seinem Namen alle Ehre macht. Die Reise erfolgte diesmal auch auf den Spuren der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie.
„Mitarbeiter*in“ im Schloss Sinzig informiert detailliert und geduldig Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Das malerische Rheintal hat seit jeher Kunstakteure angezogen, die dort ihre Sommerresidenzen oder Ateliers errichtet haben. In dieser Atmosphäre des kreativen Schaffens lud die „Kunstfahrt zum Nachmachen“ diesmal dazu ein, die Kunstszene entlang des Rheins zu erkunden. Ein Höhepunkt der Reise war der Zwischenstopp im Atelierhaus von Trudi Schröder undSonja Salehi in Unkel, der Kulturstadt am Rhein. Hier verschmelzen zwei Kunstwelten, die sowohl im Schaffensprozess als auch in der Bewältigung der erforderlichen Temperaturen viel Energie erfordern. In den großzügigen Öfen entstehen Skulpturen aus Keramik, während für die Goldschmiedekunst edle Metalle eingeschmolzen werden. Aktuell wird dort die Ausstellung „frag?ment“ vorbereitet, die vom 9. bis 12. Mai 2024 in Unkel zu sehen sein wird. Bruchstücke aus der Vergangenheit werden zu neuen, „tragbaren“ oder „betrachtbaren“ Objekten wiedererweckt.
Gut gelaunte Künstlerfamilie: Trudi Schroeder mit Tochter Sonja Salehi – Malerei, Keramik und Goldschmiedekunst Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Darüber hinaus bietet Unkel die jährlichen Tage der „OFFENEN ATELIERS“ an, bei denen 35 Kunstschaffende in 17 Ateliers im gesamten Stadtgebiet ihre Werke präsentieren. Besuchern bietet sich somit die einzigartige Möglichkeit, die Kunst beim Entstehen zu erleben. Eine Übernachtung im malerischen Rheintal wird empfohlen, wobei das Künstlercafé von Nicole Hahn in der Freiligrathstraße 17 mit selbstgebackenem Kuchen inmitten eines Keramikateliers lockt.
Umweltskulpturenpark Insel GrafenwerthIm Umweltskulpturenpark Insel Grafenwerth – Googlebaum des Künstlers Achim Mohné Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Die Reise führte weiter zum Skulpturenpark auf der Insel Grafenwerth, wo die Kummer-Vanotti-Stiftung für aufregende und inspirierende Kunstwerke sorgt. Bald wird dort „Theia“ enthüllt, ein Werk der Künstlerin Laura Sacher, das aus Lehm, Stroh, Stahl und verschiedenen Lebewesen besteht. „Theia“ ist eine massiv modellierte Lehmkugel, die sich ständig verändert und ein Ökosystem repräsentiert, das sich mit den Jahreszeiten und den Witterungsverhältnissen wandelt. Die offizielle Einweihung findet übrigens am 23. Juni 2024 um 11 Uhr statt.
Überraschung in Sinzig
Ein Abstecher zum Sinziger Schloss offenbarte eine weitere künstlerische Überraschung. Hier ist das Werk des bekannten Künstlers Carl Christian Andreae verewigt, dessen Familie das Schloss der Stadt Sinzig im Jahr 1954 übergeben hat. Andreae, aus einer altehrwürdigen rheinischen Industriellenfamilie stammend, verbrachte den Großteil seines Lebens auf dem Familienbesitz Helenaberg bei Sinzig. Bekannt für seine monumentale kirchliche Malerei, hinterließ er ein beeindruckendes Erbe, das bis heute bewundert wird.
Porträt des Malers und Zeichners Carl Christian Andreae (1823-1904) im Sinziger Schloss gemalt von Friedrich Wilhelm Kernekamp (1859-1924) Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Über den Mülheimer Kunstverein KKRR
Der Mülheimer Kunstverein KKRR, der über ein eigenes Haus mit mehr als 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche verfügt, belebt die quirlige Kunstszene der Ruhrtalstadt mit einem vielfältigen Programm – ergänzt durch ein privates „Kunstmuseum im Aufbau“ und um einen Ateliertrakt mit 12 Atelierräumen. Kunstexkursionen und Mitmachaktionen begeistern die Teilnehmer und tragen dazu bei, die Kunst in all ihren Facetten erlebbar zu machen. Die mittlerweile zahlreichen Fahrten – immer mit einem spannenden Rahmenprogramm – werden von anderen Kunstvereinen gern übernommen.
„BEGEGNUNGEN“ , das Jahresthema 2024 wird aktiv gelebt im Haus des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstraße 3 Foto: MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim
Die CoolCityMülheim erfreut nicht nur Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber
Webseite der #CoolCityMülheim :https://CoolCityMuelheim.jimdosite.com
Zwei Aquarelle von Erich Schmidt-Unterseher (1920-1990) bereichern die PERMANENTA in Mülheiman der Ruhr
Aquarell von Erich Schmidt-Unterseher, signiert 1990
Die diesjährige PERMANENTA in Mülheim an der Ruhr wird durch eine besondere Zugabe bereichert: Zwei Aquarelle des renommierten deutschen Malers Erich Schmidt-Unterseher (Kürzel: ESU) werden erstmals in dieser prestigeträchtigen Ausstellung präsentiert. Die Werke des Künstlers, der vor allem für seine beeindruckenden Bronzeskulpturen und grafischen Arbeiten bekannt ist, ergänzen die Vielfalt der ausgestellten Kunstformen.
Erich Schmidt-Unterseher, geboren 1920 in Göggingen bei Augsburg, hat sich im Laufe seiner Karriere einen bedeutenden Namen in der modernen Kunstszene des 20. Jahrhunderts gemacht. Sein Lebensweg führte ihn von den Studien an der Technischen Universität München über den Kriegsdienst und die Kriegsgefangenschaft in Russland zurück zur Kunst, die er nach dem Krieg an der Kunstschule Augsburg und später an der Universität und der Kunstakademie München vertiefte.
Aquarell von Erich Schmidt-Unterseher, signiert 1990
Schmidt-Unterseher, der auch unter der Anleitung von Oskar Kokoschka studierte, zeichnete sich durch seine Vielseitigkeit und seine Leidenschaft für das Experimentieren mit verschiedenen Materialien und Techniken aus. Seine Arbeiten reichen von der Malerei über die Skulptur bis hin zu Grafik und Radierung.
Die beiden Aquarelle, die nun in Mülheim gezeigt werden, illustrieren Schmidt-Untersehers Meisterschaft in der Aquarellmalerei – eine Technik, die er neben seinen anderen künstlerischen Tätigkeiten perfektionierte. Diese Werke, die bislang nur selten öffentlich zu sehen waren, bieten den Besuchern der PERMANENTA eine einzigartige Gelegenheit, die subtilen Nuancen seiner Technik und die Tiefe seiner künstlerischen Ausdruckskraft zu erleben.
Die Ausstellung in Mülheim, die bereits für ihre vielseitige Darstellung moderner und zeitgenössischer Kunst bekannt ist, erhält durch die Einbeziehung von Schmidt-Untersehers Aquarellen eine zusätzliche Dimension. Diese Werke nicht nur als künstlerisches Erbe, sondern auch als Beispiele für die emotionale und technische Fähigkeit des Künstlers, bieten den Besuchern tiefere Einblicke in das Schaffen eines der bedeutenden Künstler Deutschlands.
PERMANENTA – Ständige Sammlung im MMKM MUSEUM MODERNE KUNST MÜLHEIM an der Ruhrstraße 3
Die PERMANENTA ist bis zum Ende des Monats geöffnet, und die Veranstalter erwarten eine große Zahl von Kunstliebhabern, die die seltene Chance nutzen wollen, Schmidt-Untersehers Arbeiten aus nächster Nähe zu betrachten.
Da sich in der Ständigen Sammlung im MMKM zahlreiche Werke des Göggingers Franz Xaver Unterseher (1888-1954) – Kürzel: f.x.u. befinden, wird derzeit geprüft, inwieweit Verbindungen bestanden.
„Berghochwaldreste I“ Silberstiftzeichnung Nr. 17 von f.x.u. – das Werk wurde in der GROSSE DEUTDSCCHE KUNSTAUSSTELLUNG 1939 IM HAUS DER DEUTSCHEN KUNST ZU MÜNCHEN gezeigt
Begleitschein zum Werk „Berghochwaldreste I“ Silberstiftzeichnung Nr. 17 von Franz Xaver Unterseher (1888-1954)
Lajos Sebök (1910-1969) Werkreihe „Don Quixote de la Mancha“Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR
Mülheimer Kunstfans auf Frühlingskunstfahrt in Brüssel
In den Museen von Brüssel findet man stets eine Präsenz des Themas „Surrealismus“. Belgien nimmt neben Frankreich eine herausragende Stellung als wichtiges Land für diese Kunstbewegung ein. Doch jetzt und für einige Monate bietet Brüssel eine besonders intensive Auseinandersetzung mit dem Surrealismus. Gleich zwei bedeutende Ausstellungen in zwei renommierten Museen gewähren einen umfassenden Einblick in diese faszinierende Kunstrichtung. Grund genug für den Mülheimer Kunstverein KKRR dorthin eine 2-tägige Kunstfahrt zu unternehmen.
„Imagine! 100 Jahre internationaler Surrealismus“ International geht es dabei im Königlichen Museum für Schöne Künste zu: „Imagine! 100 Jahre internationaler Surrealismus“ heißt dort die Ausstellung. Rund 120 Werke von bekannten Künstlern aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien, kurz: der ganzen Welt des Surrealismus sind zu sehen. René Magritte, Salvador Dali, Max Ernst, Miró, Giacometti und viele mehr – sie alle kann man dort finden.
Plakat zur Schau in Brüssel (noch bis 21. Juli 2024) Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Auf einer außergewöhnlichen Kunstreise nach Brüssel hat der Mülheimer Kunstverein ein wahres Feuerwerk an Erlebnissen genossen. Die Reise, die Kunstliebhaber aus Mülheim und Umgebung zusammenführte, war eine unvergessliche Expedition in die Welt der europäischen Kunst und Kultur. Die Reise begann mit einem erwartungsvollen Aufbruch vom Mülheimer Hauptbahnhof. Die Mitglieder des Kunstvereins waren voller Vorfreude auf die Schätze, die sie in der belgischen Hauptstadt erwarten sollten. Schon die Zugfahrt bot Raum für anregende Diskussionen und Vorfreude auf die zwei Kunsttage in Brüssel.
Angekommen, eröffnete sich den Reisenden eine faszinierende Welt aus Kunst und Geschichte. Der erste Tag war gespickt mit Besuchen in renommierten Galerien und Museen, darunter das beeindruckende Musée des Beaux-Arts und das moderne BOZAR. Hier tauchten die Mitglieder des Kunstvereins tief in die Vielfalt der belgischen und europäischen Kunst ein, von den Meisterwerken der alten Meister bis hin zu zeitgenössischen Werken, die zum Nachdenken anregten. Die Diskussionen über die Rolle der Kunst in der europäischen Identität und die Bedeutung kultureller Vielfalt führten zu lebhaften Debatten unter den Reisenden.
Neben den offiziellen Programmpunkten bot die Stadt Brüssel selbst eine Fülle von kulturellen Schätzen. Die prachtvollen historischen Gebäude, malerischen Straßen und versteckten Kunstwerke an jeder Ecke inspirierten die Mitglieder des Kunstvereins zu kreativen Gesprächen und spontanen Skizzen.
Abgerundet wurde die Reise durch kulinarische Entdeckungen, denn auch die belgische Küche präsentierte sich von ihrer besten Seite. Von belgischen Waffeln über köstliche Schokolade bis hin zu herzhaften Moules Frites genossen die Teilnehmer jede kulinarische Facette der belgischen Küche. Mit unzähligen neuen Eindrücken und inspiriert von den Erlebnissen kehrte der Mülheimer Kunstverein schließlich nach Hause zurück.
Auch in Mülheim warten erlesene Kunstknaller
Wieder angekommen in der Ruhrtalstadt Mülheim wurde erstmal in der „Ständigen Sammlung“ in der Villa Artis das dort neu angekommene Werk des ungarischen Malers und Grafikers Lajos Sebök betrachtet – eine temporäre Leihgabe der Familie Helmut Hufschmied.
Lajos Sebök (1910-1969) Werkreihe „Don Quixote de la Mancha“ temporäre Leihgabe in der Ständigen Sammlung MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhr(straße 3)Auf dem Gemälde ist eine surrealistische Darstellung von Don Quijote zu sehen. Anstelle eines konventionellen Hutes trägt er eine Windmühle, die als Kopfbedeckung fungiert. Don Quijote steht in einer ungewöhnlichen Pose, möglicherweise in einem künstlerischen Ausdruck von Kampfeslust oder Entschlossenheit. Die Szene ist wahrscheinlich von surrealistischen Elementen geprägt, die die Grenzen der Realität verschwimmen lassen und die Fantasie des Betrachters anregen. Der Hintergrund mit Mondsichel ist verschwommen oder unbestimmt, um die surreale Atmosphäre des Gemäldes zu verstärken. Foto: MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim
Lajos Sebök, geboren 1910 in Szeged, Ungarn, war ein renommierter Grafiker und Maler, dessen künstlerisches Schaffen von einer beeindruckenden Vielseitigkeit geprägt war. Unter der Anleitung angesehener Lehrer wie Arpad Romek und Professoren wie Ferenc Helbing, Gyula Harangy und Endre Domanowszky erwarb er sein Können an der Kunstakademie Budapest.
Seböks künstlerische Karriere erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte, in denen er eine breite Palette von Stilen und Techniken erkundete. Bekannt für seine meisterhaften Porträts, darunter solche von Weltstars wie Josephine Baker, Yehudi Menuhin und Paul Robeson, schuf er über 50 Bücher mit seinen Bildern, die in Budapest veröffentlicht wurden. Bemerkenswert ist, dass viele seiner Porträts von Persönlichkeiten entstanden, die nie persönlich sein Atelier besucht hatten, was seine Fähigkeit zur Erfassung der Essenz seiner Motive unterstreicht.
Sammler Hufschmied im Amt für weiterbildende Fantasie mit Manfred Dahmen beim Abholen der Leihgabe. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Seböks künstlerische Ausdrucksweise war geprägt von einer einzigartigen Verschmelzung von Gegenständlichkeit und Surrealismus, eine Eigenschaft, die durch seine Experimente mit neuen Techniken und seine Freundschaften mit anderen bedeutenden Künstlern wie Salvador Dalí und Pablo Picasso noch verstärkt wurde. Diese Vielseitigkeit und sein innovativer Geist spiegelten sich auch in seinem Beitrag zum Raumfahrermagazin „Fuerte“ wider, wo seine Werke eine eigenwillige Synthese aus Realität und Phantasie bildeten.
Lajos Sebök (1910-1969) „Gedankenwelten“ Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gewürdigt, darunter in renommierten Galerien und Kunstzentren wie Düsseldorf, Berlin Paris, Cannes, Amiens und Antwerpen. Sebök erhielt einen Grand Prix International, der seine künstlerische Bedeutung weltweit anerkannte und seinen Einfluss über die Grenzen Ungarns hinaus trug. Neben seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit widmete sich Sebök auch der Lehre und hinterließ einen bleibenden Eindruck auf unzählige Kunstschaffende durch seine Arbeit als Professor – z.B. der Dinslakener Reiner Langer oder Thomas A. Herzau aus Neuss waren eng mit ihm verbunden. Sein Erbe als einer der herausragenden ungarischen Grafiker und Maler wird auch weiterhin die Kunstwelt inspirieren und bereichern.
Demnächst in Mülheim – die JAHRESAUSSTELLUNG
Ausstellung des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Villa Artis vom 14. bis 28. April 2024 – Eintritt und Führungen frei! Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Jetzt freuen sich die Mitglieder mit den Mülheimer Kunstfans auf die große Kunstausstellung in der Ruhrtalstadt der GEDOK-Künstlerinnen. Die Mülheimer Ruhr Gallery präsentiert in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem privaten Mülheimer Kunstmuseum MMKM aktuelle Werke von Heidi Becker, Farnaz Ali Pour Beheshti, Iris Bieschin. Marlies Blauth, Helga von Berg-Harder, Shahin Damizadeh, Cornelia Ernenputsch, Sabine Gille, Petra Göbel, Liane Lonken, Kirsten Radermacher, Simone Ramshorn, Alexa Reckewitz, Ilona Reinhardt, Anke Schmidt, Annette Schnitzler, Claudia Schnitzler und Daniela Werth. Die Vernissage findet statt am 14.April 2024 um 15 Uhr in der Ruhrtalstadt Mülheim – Ruhrstr. 3 / Ecke Delle – EINTRITT WIE IMMER FREI – GÄSTE WILLKOMMEN!
Für den Terminkalender: Eröffnung 14.8.2024 um 15 Uhr Führungen 20./21./27./28.4.2024 jeweils 12 bis 17 Uhr
Coming soon – demnächst
SAVE THE DATE 5. Mai 2024 – VERNISSAGE UM 15:00 Uhr
Kunstschau „BEGEGNUNGEN MÜLHEIM“ 4. bis 26. Mai 2024 in der RuhrGallery Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Über den Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR
Der aktive Mülheimer Kunstverein KKRR verfügt über ein eigenes Haus in der Ruhrstraße 3 / Delle 54-60 mit über 1.300 Quadratmetern Ausstellungbereichen. Er belebt engagiert die Kunstszene der Ruhrtalstadt ohne Pomp und Pathos und stellt z.B. kostenfrei Ausstellungsräume zur Verfügung oder ermöglicht freien Eintritt ohne Gebühren für Führungen im angeschlossenen Kunstmuseum MMKM. Ein ausgefeiltes Programm mit Kunstexkursionen und Mitmachaktionen begeistert seit nunmehr 12 Jahren die Teilnehmer*innen.
Imposant: Blick auf das Centre Pompidou in Paris Foto: Wikimedia-Commons
In Kürze: Besuch im „Centre Pompidou“
Eines der bekanntesten Kunstmuseen der Welt wird demnächst mehrere Jahre lang geschlossen und renoviert – daher fährt der junge aktive Mülheimer Kunstverein KKRR zu einer der derzeitigen herausragenden Ausstellungen und nimmt auch die „Ständige Sammlung“ ins Visier. Für die Schau Hervé Di Rosa hat sich der Verein bereits Freikarten gesichert. Die romantische Unterkunft in Paris ist wieder wie im Vorjahr in einem privaten Künstlerhaus an der Seine reserviert. So macht Kunstgenuss Spaß.
Ergebnis und Druckplatte (hier Tetrapak)Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRRSehnsuchtsort „Köbogen Düsseödorf“ von Sabrina Mrasek Foto: Erworben für die Sammlung MMKM, Mülheim
Einfach nur schön: Kreative Ergebnisse der Druckworkshops begeistern
Anna Kaiser führt in die die Ausstellung ein – zum TAG DER DRUCKKUNST in der Mülheimer RUHR GALLERY am 15. März 2024 Foto: MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim
Mülheim an der Ruhr, 15. März 2024 – 18:15 – In der Ruhr Gallery in Mülheim erstrahlen derzeit die kreativen Werke von erfahrenen Kunstschaffenden und Nachwuchskünstlern, die im Rahmen von Druckworkshops (Sehnsuchsorte / Frühlingserwachen) entstanden sind bzw. noch entstehen. Was besonders fasziniert: Die Teilnehmer nutzen dabei einfachste Mittel, um beeindruckende Ergebnisse zu erzielen.
Kusntbegeisterung in der RuhrGallery „Tag der Druckkunst 2024“ Foto: MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim
Die Ausstellung, die zum Internationalen Tag der Druckkunst auch unter dem Motto „Einfach nur schön“ steht, präsentiert eine Vielfalt an Kunstwerken, die durch ihre Einfachheit und zugleich künstlerische Raffinesse bestechen. Von abstrakten Prints bis hin zu detailreichen Illustrationen ist alles vertreten, was die Phantasie der jungen und erfahrenen Künstlerinnen und Künstler hervorbrachte.
Eine Besonderheit der Ausstellung ist die Zusammenarbeit von Schülern der Gesamtschule Duisburg-Mitte 1) mit Profikünstlern, die ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen, um gemeinsam außergewöhnliche Kunstwerke zu schaffen.
Die Druckvorlage entscheidet – je nach Qualität sind zahlreiche Abdrucke möglich Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Dabei stehen nicht nur die Ergebnisse im Fokus, sondern auch der Prozess des kreativen Schaffens, der den Teilnehmern viel Freude bereitet.
Die Mülheimer Bürgermeisterin Ann-Kathrin Allekotte bei der Eröffnungsrede und Vorstellung der ausstellenden Kunstschaffenden Anna Kaiser und Lukas Benedikt Schmidt Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Neben den ausgestellten Werken bietet die Ruhr Gallery auch die Möglichkeit, an aktuellen Workshops teilzunehmen. So nutzen weitere Gruppen von Kunstinteressierten die Gelegenheit, ihre eigenen kreativen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Kreative Ergebnisse der Workshops mit der Gesamtschule Duisburg-Mitte in der Ausstellungshalle der Villa Artis in Mülheim – RUHR GALLERY , Ruhrstraße 3 Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Die offizielle Eröffnung der Ausstellung zusammen mit Werken von Anna Kaiser und Lukas Benedikt Schmidt (Lubens) wurde von der Bürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr Ann-Kathrin Allekotte vorgenommen, die die Werke der Teilnehmer lobte und die Bedeutung von kreativen Projekten für die Gemeinschaft betonte. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, was die Gelegenheit für alle Kunstliebhaber bietet, die faszinierenden Ergebnisse der Druckworkshops zu erleben. Die Aktion wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem Mülheimer Kunstförderverein KKRR.
Blick in einen der zahlreichen Projekträume in der Villa Artis am Innenstadtpark „Ruhranlage“ in Mülheim Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Die Ausstellung „Einfach nur schön“ in der Ruhr Gallery ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie mit einfachen Mitteln und viel Kreativität beeindruckende Kunst geschaffen werden kann. Sie lädt Besucher jeden Alters dazu ein, sich von der Schönheit der Werke verzaubern zu lassen und selbst Teil des kreativen Prozesses zu werden.
Workshopthema „Frühlingserwachen“ in der Ruhr Gallery, liebevoll dekoriert von der Papierwerkstatt Mülheim Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Die Ausstellung ist noch in der Ruhr Gallery zu sehen am Samstag, 16. März 2024 von 18 bis 19:30 Uhr und am Sonntag, 17. März 2024 von 13 bis 15:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vernissage in der RuhrGallery „Tag der Druckkunst 2024“ Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Kunstmuseum Mülheim MMKM zeigt neue Werke zeitgenössischer Kunst in Zusammenarbeit mit dem Mülheimer Kunstverein KKRR in der Ruhrstraße 3
Das Jahresthema in der Stadt Mülheim an der Ruhr „BEGEGNUNGEN“
Ein tolles (volles) Haus – das MMKM – ErlebnisKunstMuseum in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – am Innenstadtpark „Ruhranlage“
Die historische Villa Artis in der Ruhrstraße 3 – die einst auch als Stammhaus der Tengelmann Gründerfamilie Luise und Wilhelm Schmitz-Scholl diente – ist ein Ort der Begegnung in einem angenehmen Kreise. Seit der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 wird der Kulturort mit über 1.300 Quadratmetern Ausstellungsflächen ständig weiterentwickelt.
Wir freuen uns über eine täglich wachsende Fangemeinde, die mit uns zusammen unzählige Begegnungen ermöglicht! EINTRITT & FÜHRUNGEN stets frei – Gäste und Gruppen willkommen – keine Beschränkungen!
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