Cornelia Wissel stellt in Solingen aus – Vernissage 7. April 2019 – 16 Uhr

Der Mülheimer Kunstverein KKRR lädt wieder zu einer spannenden Kunstfahrt ein.
Diesmal geht es in die Klingenstadt Solingen – in die ehemaligen Güterhallen. Dort stellt die
Künstlerin Cornelia Wissel aus – der Titel der Ausstellung lautet „SPIRIT IN MATTER“

Cornelia Wissel vor einer ihrer Arbeiten (Foto: Mülheimer Künstlerbund)

Über Cornelia Wissel

Als Interieurmaler untersucht Cornelia Wissel Alltagsgegenstände auf ihren ästhetischen Gehalt. Besonders interessant findet sie dabei Gegenstände, die zunächst keine ästhetische Bedeutung zu haben scheinen. Wissel zeiugt die Schönheit verworfener Dinge. Die Dinge erlangen in ihrer gemalten Welt Eigenleben, sie stehen in Beziehung zueinander, vermitteln Stimmungen und Atmosphäre. Sie erzählen etwas vom Menschen obwohl keine Menschen gezeigt werden.

Blick in die Daueraustellung von Cornelia Wissel in der Ruhr Gallery, Mülheim

Die Diplom-Psychologin und psychologischen Psychotherapeutin leitete eine Tagesklinik und die Abteilung Ergotherapie einer Psychiatrischen Landesklinik.
Seit 2011 studierte Wissel Malerei und Graphik an der Freien Akademie der bildenden Künste (fadbk) in Essen bei Stephan P. Schneider und Wolfgang Hambrecht. 2016 erhielt sie ihr Abschlussdiplom mit Auszeichnung, Meisterschülerin. Seit August 2018 hat Cornelia Wissel eine eigene Dauerausstellung in der Galerie an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr.

SPIRIT & MATTER – GEIST & MATERIE

Das Thema einmal näher – ohne Vorbereitung – betrachtet – wir sind gespannt auf die malerische Umsetzung:

„SPIRIT“ = Geist und „MATTER“ = Materie sind zwei scheinbar unvereinbare Dinge, die zusammengenommen die „Welt, wie wir sie kennen“ ausmachen.

Was den SPIRIT ausmacht: permanent, bewusst, immer zufrieden und glückselig. Eigenschaften von MATTER: vorübergehend, unbewusst, unter widrigen Bedingungen.

Ein menschlicher Körper beispielsweise – aus biologisch abbaubarem Material namens „Materie“ – wurde zu einer bestimmten Zeit ins Leben gerufen und wird nicht ewig andauern.

Geist ist das Wesentliche, der aktive Treiber in jedem Lebewesen. Ohne Geist kann Materie nichts tun. Materie ist das Material, aus dem Körper bestehen, das Material, aus dem das gesamte Universum besteht.

WANN UND WO ?

Vernissage am 7. April 2019 um 16:00 Uhr in der Galerie SK , Solingen Alexander-Coppel-Straße 44 in den Güterhallen.

Ausstellung vom 7. April bis 5. Mai 2019

Mi. u. Do. 17-19 Uhr / So. 11-17 Uhr

Eintritt frei – Freunde und Gäste willkommen

Link zur Webseite der Künstlerin hier:

FINISSAGE IM DOPPELTEN SINNE: „SCHLUSS.PUNKT.“ RUHR GALLERY

Mit der Finissage der Ausstellung SCHLUSS.PUNKT. beschließt der Mülheimer Künstlerbund das erste Quartal im Kunstjahr 2019. Über 2.000 Besucher strömten durch die letzte Ausstellung zum Ende des Steinkohlebergbaus – die im Gegensatz zu mancher Schau den Blick nach vorn zeigt.

Hier ein kleiner Auszug aus über 50 Arbeiten:

Titelbild: Manfred Dahmen – Ausblick

Essen, grüne Hauptstadt Europas – der Beitrag von Sabine Geiger-Bree mit Symbolwirkung
Installation „eingemachte Kohle“ von Klaus Wiesel – Malerei von Hans Arts mit Tonkunst untermalt
Lukas Benedikt Schmidt zeigt eine „noch“ gesichtslose Zukunft
Jutta Dammers-Plaßmann zeigt die Veränderung der Kohlelandschaft
Ruhri-Art – Sonderpreis der Jury: Alexander Hufnagel zeigt die Umwandlung in eine Freizeitwelt

Die Vernissage beginnt um 16:00 Uhr am 31. März 2019 in der Ruhr Gallery, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle. Eine Versteigerung von Kunstwerken zugunsten des Projekts „Der Wünschewagen“ steht auf dem Programm – mit dem Erlös soll unheilbar Kranken der letzte Reisewunsch erfüllt werden. Eintritt und Parken frei – Gäste willkommen !

Draußen tobt „Eberhard“ drinnen die Kunst – OB-Art-2019 eröffnet

Exkursion mit dem Kunst-Shuttle von Mülheim nach Oberhausen

Der Mülheimer Künstlerbund zu Gast beim Arbeitskreis Oberhausener Künstler.

Eine gelungene Exkursion des Mülheimer Kunstvereins am Sonntag, dem 10. März 2019 in die Ausstellungen in der Ludwig Galerie.

Kuno Lange bei der Vernissage am 10. März 2019 in der Ludwig-Galerie-Oberhausen zur OB-ART (Foto: Mülheimer Künstlerbund)

Während draußen das Sturmtief „Eberhard“ tobte trafen sich viele Mülheimer Kunstbegeisterte im Schloß Oberhausen – eingeladen hatte die Mülheimer Abordnung Kuno Lange, JOTT KAA und Helmut Kottkamp, die als „Künstlernachbarn“ zusammen mit 42 Künstlerkollegen in Oberhausen noch bis 2. Juni 2019 ausstellen.

Nach einer Performance von Jan Arlt begrüßte Galerieleiterin Dr. Christine Vogt die zahlreichen Besucher und lud ein, anschließend die Ausstellung British Pop Art zu besuchen.

Kuno Lange zeigt eine seiner aktuellen Skulpturen in der Ludwig-Galerie-Oberhausen bis 2.6.2019

Kuratorin Linda Schmitz führte in die Arbeiten ein und spann den roten Faden.

Kuno Lange präsentiert eine seiner Skulpturen , JOTT KAA ein spannendes Werk – Helmut Kottkamp ist mit Malerei zu sehen.

42 Künstlerinnen und Künstler des unabhängigen Arbeitskreises präsentieren ihre Ideen und Positionen zu den Themen Politik und Umwelt, Alltägliches und Privates sowie Kunst und Kommerz – eine spannende Ausstellung – der Eintritt ist frei!

Ort: Kleines Schloss: – Gemälde, Fotografien, Installationen und Skulpturen  – unter anderem mit dem augenzwinkernden Verweis auf die parallel stattfindende Ausstellung »British Pop Art«

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, Deutschland
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr

 

HETEROGLYPH – aktuelle Schau Martin Sieverding im City Palais Duisburg – Kunstausstellung im Tagungsbereich

Schon das Banner in der großen Halle im Duisburger City Palais macht neu gierig wie auch der

Titel der aktuellen Schau des Duisburger Kunstvereins „HETEROGLYPH“ von Martin Sieverding.

Der Homberger Sieverding hatte sich fast zwei Jahre auf die Ausstellung vorbereitet und zeigt seine komplett neue Werkreihe.

Herbert Gorba (li.) vom Duisburger Kunstverein mit Martin Sieverding

Wie er im Eröffnungsgespräch mit Herbert Gorba vom Kunstverein Dusiburg erläutete, hat er sich vom zeichnerischen und gegenständlichen Arbeiten hin zu abstrakten Arbeiten mit „Mixed Media“ – bis hin zu Raumbildern und Skulpturen entwickelt.

Tryptichon von Martin Sieverding in der Ausstellung HETERPGLYPH in Duisburg

Dabei baut Sieverding seine Arbeiten Schicht für Schicht auf – zerstört und baut neu auf – je nach Inspiration und Empfindungslage – oft inspiriert durch die Natur.

Vernissage mit Rundgang am 2. März 2019

In der Schau, die noch bis 31. Mai 2019 von MO – FR jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr zu sehen ist sind auch spanennde Fotografien des Künstlers zu sehen, die sich harmonisch mit den malerischen Kunstwerken ergänzen.

Alles in Allem eine sehr beachtliche Schau – alle Arbeiten können käuflich erworben werden.

Imposanter Ausstellungsort (vorne Skulptur von Bernar Venet)

Der Künstler wird an mehreren Tagen vor Ort sein oder er führt gern durch die Schau (Termin-Hotline: 0176 9843-5033).

Martin Sieverding hat sein Atelier im Loftbereich in der Ruhr Gallery in der City von Mülheim an der Ruhr. Dort hat er einen Großteil der Arbeiten geschaffen – die übergroßen Formate im Galeriehof an der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage.

Fotografien von Martin Sieverding in der Ausstellung HETEROGLYPH

Atelierführungen durch seine Wirkungsstätte werden ebenfalls nach Vereinbarung durchgeführt unter der Termin-Hotline 0157 3629-5489 Galerie an der Ruhr). – Sieverding ist aktuell auch in der Ausstellung „SCHLUSS.PUNKT“ im KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 noch bis 31. März zu sehen und stellt bei der Gemeinschaftsausstellung „40. Duisburger Akzente“ vom 17. bis 31. März 2019 seine neuen Objekte in der CUBUS KUNSTHALLE in Duisburg aus.

Banner in der Ausstellungshalle im City-Palais in Dusiburg

Sammler sollten ihn auf die Buy-List aufnehmen, war bei der gut besuchten Vernissage in Duisburg zu hören.

Was geschah damals mit Leonardo da Vinci ? Die „rätselhafte“ Lösung hier!

„Was geschah eigentlich mit den sterblichen Überresten von Leonardo da Vinci ? 
Ist er gar begraben an der Stelle seines letzen Wirkens auf Schloss Amboise – nahe Tours, der Partnerstadt von Mülheim an der Ruhr ?

Hier findet man die Lösung mit Hilfe von Rätselfranz.de :“


Die Lösung bitte senden an: info@kunststadt-mh.de – eine Überraschung wartet auf die Einsender!

Die Kulturstadt Mülheim an der Ruhr im Leonardo-da-Vinci-Jahr-2019 – hier geht`s zum Programm:

ARTNEWSRUHR: Aller guten Dinge sind drei

Gleich in drei Top-Ausstellungen in der Ruhrregion eröffnet Martin Sieverding den Kunstfrühling 2019

Ausstellung in der Kulturstadt Mülheim

Martin Sieverding in der Ausstellung „Schluss.Punkt.“ in der Stadt Mülheim an der Ruhr im „KuMuMü – Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3“.

Im Loft der Mülheimer Ruhr Gallery hat Martin Sieverding sein Atelier

Martin Sieverding ist ein Ausnahmekünstler, nach seinem Architekturstudium verweilte er einige Zeit in Argentinien. Dort lernte er den Tango Argentino kennen – seine Leidenschaft neben der bildenden Kunst – er ist ein wahrer Contemporary Mixed Media Artist.

Sieverding arbeitet seit einiger Zeit im Haus des Mülheimer Künstlerbundes in der Stadtmitte von Mülheim – direkt an der Ruhr.  In der obersten Etage im Kunsthaus Mülheim Ruhrstraße 3 hat er seine neuste Werkreihe geschaffen.

Der Ausstellungsbeitrag von Martin Sieverding ist noch bis 31. März 2019 in Mülheim zu sehen.

Zwei Ausstellungen in Duisburg

Weitere aktuelle Ausstellungen von Martin Sieverding

Der Mülheimer Künstlerbund hat einen Shuttle-Service zu den

Eröffnungsveranstaltungen bereitgestellt und übernimmt die Führung

durch die Ausstellungen:

Vernissage 2. März 2019 um 19:00 Uhr

MARTIN SIEVERDING

HETEROGLYPH

Einzelausstellung

in der Mecatorhalle Duisburg (Tagungsbereich)

im Citypalais, König-Heinrich-Platz, Duisburg

120 x 120 Mixed Media von Martin Sieverding in der Ruhr Gallery Mülheim

Vernissage 17. März 2019 um 12:00 Uhr

MARTIN SIEVERDING

WOLKENKUCKUCKSHEIM – FOOL’S PARADISE

Cubus kunsthalle

Friedrich-Wilhelm-Straße 64 in Duisburg

Gemeinschaftsausstellung 40. Duisburger Akzente „UTOPIEN“

zusammen mit Ruth Bamberg, Maria Neumann, Philippe Micol,

Fatima Caliskan, Madalina Rotter, Elke Frieding, Yvonne Höfs,

Christian Finzel, Tobias Rotsch, Svenja Reiner, Peter Eisold, Rob Maas,

André Meisner, Hovhannes Mardaryan, Gürsoy Tanc, Mic Thieme,

Guiseppe Mautone, Tom Liwa, Peter Wedel, Harald Schulte, Sabine Berg,

Axel Gottschick, Friederike Schmahl, Reina Ilona Videbrand & Musiker,

Martin Gückel, Torsten Quitschau, und dem Einschornstein-Ensemble.

Tabea Borchardt und Vesko Goesel im „Museum Temporär“ in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

BIS DIE WIRKLICHKEIT SICH ABLÖST

Fröhliche Stimmung beim heutigen Presserundgang: Tabea Borchardt vertrat ihren mitausstellenden Künstlerkollegen Vesko Goesel und führte durch ihre spannende Ausstellung.

Zunächst war noch nicht klar wer von den beiden welches Kunstwerk erstellt hat – beim näheren Hinschauen wurden jedoch die beiden Handschriften sichtbar.

Wie kommen die beiden Künstler in eine solch prominente Ausstellung, um die sich zahllose Mülheimer Kunstschaffende reißen: Tabea Borchardt hatte sich um ein Atelierstipendium in einem der Ateliers der Kunststadt beworben – verpflichtend war beim Zuschlag, dass sie eine Arbeit dem Kunstmuseum kostenlos zur Verfügung stellt und ihre Arbeiten im Museum der Öffentlichkeit präsentiert.

Dabei ist die in Essen lebende Künstlerin trotz ihrer 28 Jahre kein unbeschriebenes Blatt in der Kunstszene. Schon oft hat man ihre Arbeiten sehen und auch ihr Engagement in der Kunstvermittlung besonders an Kinder im Kindergartenalter beobachten können .

Auf dem Wege zum Master an der Folkwang Hochschule in Essen ein willkommener Step in der Laufbahn einer vielversprechenden Künstlerin, die auch von Vesko Goesel schwärmt und erzählt, dass sie sich bei der Arbeit und beim Schaffensprozess gut ergänzen. Vesko Goesel ist bei der Eröffnung heute abends anwesend – wir sind gespannt auf ihn.

TERMIN HEUTE 21. Februar 2019 von 18:00 bis 22:00 Uhr in der oberen Schloßstraße (Fußgängerzone) in der Stadt Mülheim – Parken für 3,00 EUR in der darunterliegenden Tiefgarage (bis Hotel NOY vorfahren und sofort bezahlen!) Der Eintritt in die Ausstellung ist frei!

OBEN IST ANDERE KUNST

Kunst im Februar 2019 wieder mit hohen Besucherzahlen

Mülheimer Künstlerbund auf Exkursion nach Duisburg und Düsseldorf

Nach dem gelungenen Start ins „Leonardo da Vinci Jahr 2019 in der Stadt Mülheim an der Ruhr“ im Januar haben bereits über 2.000 Besucher die Schau „SCHLUSS.PUNKT.“ im KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 bewundert. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt noch bis 31. Mai 2019 zu sehen.


Manfred Dahmen vor einer Arbeit von A. R. Penck (* 5. Oktober 1939 in Dresden; † 2. Mai 2017 in Zürich), eigentlich Ralf Winkler (Pseudonyme waren Tancred Mitschel,[1] Mike HammerT.M.Mickey SpilaneTheodor Marxa.Y. oder Y)

Gruppenführungen werden weiterhin durchgeführt – am 17. Februar und am 16. März 2019 finden dort die nächsten Künstlergespräche statt – natürlich wieder mit Besuch der offenen Ateliers im Kunsthaus Mülheim an der Ruhrstraße / Ecke Delle.

Der Kunstverein KKRR aus Mülheim gleich mit zwei Top – Exkursionen im Februar

Die Mülheimer Künstlerinnen und Mülheimer Künstler beteiligten sich wieder an der kostenlosen Exkursionsfahrt zu den aktuellen Ausstellungen in der Rhein-Ruhr-Region, die der Mülheimer Verein „Kunstverein KKRR“ regelmäßig durchführt – ein willkommenes Kunstangebot in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr seit Gründung der Galerie an der Ruhr im Jahr 2012.

Werke von Emil Schumacher wurden im MKM Duisburg betrachtet

Eine fachkundige Führung durch die Ausstellung Emil Schumacher (1912-1999) -einem der wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsabstraktion -im Privatmuseum MKM Küppersmühle in Duisburg erfreute die Teilnehmer des Mülheimer Künstlerbundes – eine sehr facettenreiche Ausstellung.

Ein glücklicher Maler

Im Atelier von Emil Schumacher

Schumacher sagte 1992: „ In den letzen Jahren habe ich mir mehr Freiheit erarbeitet und bin nur meiner persönlichen Intuition gefolgt, habe ganz einfach das getan, was ich gerne tue, was mich erfüllt und zufrieden stellt. Ich kann sagen, dass ich ein glücklicher Maler bin.“

Diese Ausstellung läuft nur noch bis 10. März 2019. Auch die Sammlung Ströher in den oberen Etagen war wie immer beeindruckend.

Manfred Dahmen vor einer Arbeit von Anselm Kiefer in der Sammlung Ströhrer, Duisburg

Eine weitere Exkursion führte zum  „Rundgang durch die Kunstakademie Düsseldorf 2019“. Der Mülheimer Künstlerbund war unterwegs mit den Düsseldorfer Künstlerinnen Bernadett Wiethoff, Tilch Hagemann und dem Künstler Lutz Lange.

Bernadett Wiethoff stellt in Mülheim aus


Bernadett Wiethoff kommt im April mit einer Ausstellung in die Mülheimer Ruhr Gallery. Sie ist eine Ausnahmekünstlerin und der Titel ihrer Ausstellung im April lautet „LAUNISCH“. In einer musealen Einzelausstellung in der Beletage des Galeriehauses in der Ruhrstraße 3 zeigt sie Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden.
Die Ausstellung „LAUNISCH“ wird am 6. April 2019 um 16:00 Uhr eröffnet und läuft bis zum 20. April 2019. Eintritt frei. 

Das Ausstellungsjahr 2019 ist wieder mit spannenden Einzelausstellungen gespickt – alle unter dem Ganzjahresthema „Leonardo – Jahr 2010“.

Coohle Ausstellung in der Stadt Mülheim – Februar / März 2019 – SCHLUSS.PUNKT. im KuMuMü

Die heutige Pressevorbesichtigung hat bestätigt – bei der Ausstellung SCHLUSS.PUNKT. rückt der Anfang der Nachsteinkohlezeit in den Vordergrund – der Neubeginn wie ihn die Kunstschaffenden des Mülheimer Künstlerbundes sehen – dazu sind zahlreiche Gäste mit ihren Werken vertreten.

Steigerlied zum Abschluss sorg für Gänsehautfeeling im Galeriehif der Villa Schmitz-Scholl

Der Fotograf Martin Kruska hat den Übergang mit seinen Arbeiten „Aufräumen“ festgehalten – hinter dem Abbruchmaterial einer Zeche tauchen am Horizont Windkraftwerke auf.

Spannend ist auch eine Installation von Klaus Wiesel, der in 80 alten Einweckgläsern „Steinkohle“ eingekocht hat und damit
das „Lebensmittel des Ruhrgebiets“ würdigt (Verfallsdatum 2038!). Im Nebenraum zeigt Wiesel seine Malerei mit Rostpigmenten und Kohlestaub mit dem Titel „Grubenbeil und Kohlestaub“.

Klaus Wiesel beim Aufstellen seiner Installation in der Ausstellung SCHLUSS.PUNKT.
Ergänzung der Redaktion September 2019: Objekt limitierte Auflage von Klaus Wiesel „LEBENSMITTEL KOHLE“ mit hoher Symbolkraft – hier in der Ausstellung „KorroVision“ am Sterkrader Tor in Oberhausen

Franz Püll mahnt mit seiner Malerei „Hambacher Forst“ die Umwelt zu respektieren – ein Wolf symbolisiert dabei den Wächter – ein „Einarmiger Bandit“ warnt, die Umwelt nicht als Glückspiel zu begreifen. In der Beletage hat Püll zudem die Vergänglichkeit der Kohlezeit in einer Collage inszeniert.

Während Martin Sieverding die morbide alte Welt darstellt zeigt Heidi Becker erste „Pflänzchen“ der neuen Ära auf – Hans Arts hat auf neun Quadratmetern Bausteine der Nachsteinkohlezeit auf Leinwand gemalt „an die Wand gebracht“ – sehr eindrucksvoll. Dazu hat Arts ein „Tonkunstwerk“ bereitgestellt.

Hans Arts vor seiner Malerei „SCHLUSS.PUNKT.(E)“

Cornelia Wissel überzeugt mit ihrer eindrucksvollen Malerei aus der Ära von bereits verlassenen Zechengebäuden. In der Malerei von Jutta Dammers-Plaßmann erkennt man den Übergang der alten zur neuen Ära.

Auch junge Künstler sind wieder dem Aufruf des Mülheimer Künstlerbundes gefolgt – z.B. Marc Felix Rohn mit seiner Collage “ COAL-and-STEEL-two-face“. Lukas Benedikt Schmidt zeigt seine Arbeit mit dem Titel „Gesichtsschwund“.

Bernward Kraft zeit diese Arbeit – imposant, aus einem Scherenschnitt abgeleitet

Jörg Dornemann und N.K.MIP alias Christoph Brée verarbeiten den Übergang des Ruhrgebiets. Bernward Kraft überzeugt mit scherenschnittartigen Arbeiten mit Wiedererkennungspotential. Er hat zudem aus Holzbohlen sieben Stelen inszeniert.

Brigitte Zipp hat Fundstücke aus der Zeche Lohberg arrangiert.

Manfred Dahmen zeigt ein breites Spektrum mit seinen im ganzen Haus verteilten großformatigen expressionistischen Arbeiten.

Janina Funken hat sich dem Thema mit dem Tuschestift genähert und zeigt ihre filigranen Vernetzungen.

Max Schulz zeigt eine großformatige Fotoarbeit mit dem Titel „Untertage“ gebannt auf cibachrome.

Nicht fehlen darf auch die Kunst der Landschaftsplaner. Das Büro Drecker hat eine Tafel mit der Umgestaltung der Halde Lohberg beigesteuert, wie auch weiteres Anschauungsmaterial.

Zwei Skulpturen von Katharina Joos aus der Sammlung des KuMuMü sind wirkungsvoll in die Ausstellung integriert.

Sabine Geiger Brée hat ein Wortspiel mit ihrer Skulptur verbunden: „ESSEN“ – einem neuzeitlichen HamBurger in einer Bergmanns-Blechdose und „GRÜNE HAUPTSTADT EUROPAS“ mit grüner Wolle ummantelter Zechenturm – mit einem Aufzugrad, das die EUROPA-Sterne zeigt.

Insgesamt sind über 50 Arbeiten von 19 Kunstschaffenden ausgestellt.

Ihre persönliche Einladung hier zum Download

Eröffnung: Sonntag 3. 2. 2019 um 16:00 Uhr – Eintritt und Parken frei.
Traditionell sind auch alle Ateliers im angrenzenden „Kunsthaus Mülheim Stadtmitte“ geöffnet. Dort finden sich noch zahlreiche Arbeiten, die dem spannenden Ausstellungsthema zugeordnet werden können.

Ort: KuMuMü – (privates) Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3
dort ist auch die Geschäftsstelle des 2015 gegründeten Mülheimer Künstlerbundes und die im Jahr 2012 gegründete Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY

„Der Junge muss AnDie Luft“ – Besuch der Ausstellungseröffnung AnDer Luft in der Luftschiffhalle Essen/Mülheim

Schattenspiel: Besucher auf einer Bühne in der Luftschiffhalle Essen-Mülheim

Das ist ein Meisterstück des Mülheimer Künstlers Jochen Leyendecker – er hat die Ausstellung ins Leben gerufen – die Künstlergruppe AnDer hat eine runde Sache daraus gemacht.

Große Warteschlange wegen hohem Besucheraufkommen

Es dauert bei eisiger Kälte über 30 Minuten vor dem Seitentor zur Flughafenhalle in Mülheim-Raadt streng bewacht von der Flughafen-Security – aber die Wartezeit wurde belohnt – letzlich kamen alle Kunstinteressierten (die ja oft lange Schlangen vor Top-Ausstellungen gewohnt sind) auf ihre Kosten, denn gerade bei Dunkelheit entfaltet diese Ausstellung ihren besonderen Reiz – durch wirkungsvolles Spiel mit Licht und Schatten rings um das majestätisch wirkende Luftschiff, das gut verzurrt im Winterschlaf befindlich ist.

Danke auch an die Verantwortlichen der WDL, die den Event mit hohem Aufwand möglich machen, die riesige Halle war gut beheizt am Eröffnungstag – im Gegensatz zu den Zeiten des Aufbaus der Ausstellung – die Künstler*innen mußten sich warm anziehen bis alles an Ort und Stelle war.

Karin Stempel sprach zur Eöffnnung die Ausstellung – gezeigt werden dort noch bis 2. März 2019 Arbeiten folgender Kunstschaffender:

Ursula Vehar: „Vogelflug“, Zeichnungen und Malereien, die vor Ort entstehen, im Dialog mit den Aufzeichnungen von Leonardo da Vinci – ein besonderer Leckerbissen im „Leonardo da Vinci Jahr 2019 in der Stadt Mülheim an der Ruhr“

Ursula Vehar (rechts) vor ihren 10 Meter hohen Werken – eine imposante Hommage an Leonardo da Vinci

Natalija Usakova: „Illusion auf Papier“, eine kinetische Installation aus 200 abstrakten Elementen – das Besondere von einer Bühne aus kann man auf einen „Meeresgrund“ schauen.

Vanessa Hötger: „Das Spielzeug“, ein überdimensionaler „Papierflieger“ aus Aluminium im Zusammenhang mit einer Toninstallation zum Thema Krieg – imposant durch die Schattenbildung am gewölbten Dach der Luftschiffhalle.

Heiner Schmitz: „Der Traum vom Fliegen“, großflächige Videoprojektionen auf das Luftschiff „Theo“ zum Thema Fliegen sowie Fotoportraits bekannter Pilotinnen. 

Helmut Koch: „Luftschiff“ aus Zwirn und ein Mobile “ Militärisches Gleichgewicht“ eine beeindruckende Großinstallation.

Joachim Poths: Er spürt in seiner Installation fliegerischem Eigenleben nach. Er geht u.a. der Frage nach, was mit den Federn des Ikarus seinerzeit geschah.

Uwe Dieter Bleil hat Portaits von Pilotinnen auf Seide gebannt

Uwe Dieter Bleil: „Flug der Libelle“, eine Installation von 24 überdimensionalen Libellenflügeln – diese können vom Besucher in Bewegung gesetzt werden – sowie eine Portraitreihe „Pionierinnen der Luft“ Kohlezeichnungen auf Seide, die im Kreis unter dem Heck des Luftschiffs inszeniert werden

Jochen Leyendecker: „TRaumfänger“, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, eine kinetische Installation.

Finissage der Ausstellung: 2. März 2019 16.00 Uhr – wir empfehlen bereits um 15:00 Uhr vor Ort zu sein und sich rechtzeitig einen der wenigen kostenlosen Parkplätze zu sichern.

Gastgeber / Ausstellungsort: WDL – Luftschiffhalle Lilienthalstr. 8,
45470 Mülheim an der Ruhr

Öffnungszeiten: freitags von 17.00 bis 20.00 Uhr (Empfehlung bei Dunkelheit)
samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr
sonntags von 11.00 bis 14.00 Uhr