Mülheim / Ddorf: Kunst fordert Demokratie heraus Ausstellung im NRW – Landtag ruft zu neuer Aufmerksamkeit für das Grundgesetz und Europas Zukunft auf

Rodion Bakum (re), Mitglied des Landtags und Mülheimer Parteivorsitzender der SPD - Fraktion eröffnete die Vernissage "FRIEDEN, FREIHEIT, EUROPA" von Reinhard Fingerhut  (li.) am 13. Januar 2026 im Düsseldorfer Landtag | Foto: Andreas Ingramm
Rodion Bakum (re), Mitglied des Landtags und Mülheimer Parteivorsitzender der SPD – Fraktion eröffnete die Vernissage „FRIEDEN, FREIHEIT, EUROPA“ von Reinhard Fingerhut (li.) am 13. Januar 2026 im Düsseldorfer LandtagFoto: Andreas Ingramm

Kunst und Verfassung im Dialog – Ausstellung zum Grundgesetz im Düsseldorfer Landtag eröffnet

Zahlreiche Besucher*innen folgten der Einladung der SPD Fraktion im Düsseldorfer Landtag - die Ausstellung ist noch bis zum 4. Februar 2026 dort zu sehen. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Zahlreiche Besucher*innen folgten der Einladung der SPD Fraktion im Düsseldorfer Landtag – die Ausstellung ist noch bis zum 4. Februar 2026 dort zu sehen. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Mit einer eindrucksvollen Vernissage ist die Ausstellung zum Thema Grundgesetz im Düsseldorfer Landtag eröffnet worden. Der Mülheimer Landtagsabgeordnete Rodion Bakum begrüßte zahlreiche Gäste in den Räumen der SPD – Landtagsfraktion und erinnerte daran, wie sehr die jüngsten weltpolitischen Entwicklungen die Bedeutung einer stabilen demokratischen Ordnung vor Augen führen. Das Grundgesetz, so betonte er, sei nicht nur ein juristisches Fundament, sondern ein lebendiges Versprechen an die Gesellschaft.

Plakat zur Schau "FRIEDEN FREIHEIT EUROPA" 13. Januar bis 4. Februar 2026 im Düsseldorfer Landtag | Foto: Designer Klaus Wiesel
Plakat zur Schau „FRIEDEN FREIHEIT EUROPA“ 13. Januar bis 4. Februar 2026 im Düsseldorfer Landtag Foto: Designer Klaus Wiesel 

Die Schau präsentiert Werke des Künstlers Reinhard Fingerhut, die zuvor bereits in der Mülheimer Ruhr Gallery große Aufmerksamkeit erregt hatten. Nun sind sie an einem Ort zu sehen, der wie kaum ein anderer für parlamentarische Kultur steht. Bis zum 4. Februar 2026 können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung im Landtag erleben.

Kuratorin Prof. Dr. Irene Daum führte in die Schau ein:
Ziel der Werkreihe zum GRUNDGESETZ war:

Alten Vorbildern folgend quasi im „Künstlerkollektiv“ mit der KI gemeinsam Kunst zu schaffen.

Dabei ging es Fingerhut nicht nur um eine Kombination von analoger und digitaler Produktionstechnik.

Grundlage war auch ein kreativ hybrider Dialogprozess mittels einer von ihm selbst und der Ki gemeinsam gestützten Kommunikation zwischen den originalen Grundgesetztexten und der KI.

Jeder aufmerksame Betrachter wird für sich selbst feststellen können, ob es gelungen ist, mittels Bildantworten der Künstlichen Intelligenz und durch die Bildantworten hierauf unseren menschlich analogen Sinnesorganen angemessen narrative Bilder zu gestalten. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Kuratorin Prof. Dr. Irene Daum führte in die Schau ein:
Ziel der Werkreihe zum GRUNDGESETZ war:Alten Vorbildern folgend quasi im „Künstlerkollektiv“ mit der KI gemeinsam Kunst zu schaffen.Dabei ging es Fingerhut nicht nur um eine Kombination von analoger und digitaler Produktionstechnik.Grundlage war auch ein kreativ hybrider Dialogprozess mittels einer von ihm selbst und der Ki gemeinsam gestützten Kommunikation zwischen den originalen Grundgesetztexten und der KI.Jeder aufmerksame Betrachter wird für sich selbst feststellen können, ob es gelungen ist, mittels Bildantworten der Künstlichen Intelligenz und durch die Bildantworten hierauf unseren menschlich analogen Sinnesorganen angemessen narrative Bilder zu gestalten. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Kuratorin Prof. Dr. Irene Daum führte in die Arbeitsweise Fingerhuts ein, der seine Motive im kreativen Austausch mit künstlicher Intelligenz entwickelt. Dieser ungewöhnliche Dialog verleiht den Bildern eine besondere Spannung: Jedes Werk fordert unmittelbar zur Auseinandersetzung heraus. In Kombination mit den im Raum verteilten Auszügen aus dem Grundgesetz entsteht ein vielschichtiger Denkraum, der Betrachterinnen und Betrachter zu eigenen Interpretationen anregt.

Einfühlsam vor beindruckender Kulisse: Miriam Fingerhut mit ihren zeitkritischen Songs bei der Finissage am 13. Jauar 2026 im Düsseldorfer Landtag | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Einfühlsam vor beindruckender Kulisse: Miriam Fingerhut mit ihren zeitkritischen Songs bei der Finissage am 13. Jauar 2026 im Düsseldorfer Landtag Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von der Künstlerin Miriam Fingerhut, die mit selbst komponierten, kritisch reflektierenden Songs einen zusätzlichen emotionalen Akzent setzte. Die Verbindung aus Kunst, Musik und politischem Raum verlieh der Veranstaltung eine besondere Intensität.

Im Austausch unter den Gästen zeigte sich schnell ein gemeinsamer Gedanke: Angesichts globaler Herausforderungen wachse der Wunsch nach einer stärkeren europäischen Einheit. Die Ausstellung liefere – so der Tenor – Impulse für ein tieferes Verständnis demokratischer Werte und für die Frage, wie Europa künftig gestaltet werden könne.

Reinhard Fingerhut bei der Vernissage im Düsseldorfer Landtag am 13. Januar 2026. Sein Apell: Gründung der "Vereinigten Staaten von Europa" a.s.a.p. ! | Foto: Andreas Ingramm
Reinhard Fingerhut bei der Vernissage im Düsseldorfer Landtag am 13. Januar 2026. Sein Apell: Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“ a.s.a.p. ! Foto: Andreas Ingramm

So wurde die Vernissage zu mehr als einer Kunstpräsentation: Sie entwickelte sich zu einem lebendigen Forum über Freiheit, Verantwortung und die Zukunft des demokratischen Miteinanders. Ein Kunstfest mit Strahlkraft, das an einem symbolträchtigen Ort wichtige Debatten anstößt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Februar 2026 zu sehen – Eine Anmeldung ist erforderlich, beim Betreten des Landtags ist ein gültiges Ausweisdokument vorzuzeigen.

Nach drei Ausstellungen der Reihe "FRIEDEN, FREIHEIT, EUROPA" in der Ruhr Gallery wanderte die Schau von Dr. Reinhard Fingerhut weiter in den Düsseldorfer Landtag, wo sie noch bis 4. Februar 2026 zu sehen ist. | Foto: Dr. Friedrich Stavenhagen
Nach drei Ausstellungen der Reihe „FRIEDEN, FREIHEIT, EUROPA“ in der Ruhr Gallery wanderte die Schau von Dr. Reinhard Fingerhut weiter in den Düsseldorfer Landtag, wo sie noch bis 4. Februar 2026 zu sehen ist. Foto: Dr. Friedrich Stavenhagen 

Alle Info und Events in der Ruhrtalstadt Mülheim findet man leicht via KultAppMH.de !

Rückfragen bitte an den Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR , Ruhrstr. 3 – 45468 Ruhrtalstadt Mülheim via EMail:  Museum@Kunststadt-MH.de oder mit diesem LINK:

Wie die Ruhrtalstadt Mülheim Kunststadt wurde – ein Resümee

„Kultur braucht keine Gatekeeper – sie braucht offene Fenster!“ Ivo Franz, RuhrGalleryMülheim

Neonschild Ruhrtalstadt Mülheim mit den typischen High heels
Neonschild Ruhrtalstadt Mülheim mit den typischen High heels

Kultur finden mit der WebApp KultAppMH.de – About KultApp für Mülheim

Die Ruhr Gallery befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Ruhrkunstmuseen und hat sich als Heimat vieler bedeutender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler der Region etabliert. Das Haus verbindet historische Architektur mit aktuellen künstlerischen Positionen.

Das Leitmotiv für den jungen Mülheimer Kunstverein und Kuntförderverein KKRR lautet „BEGEGNUNGEN“. Es spiegelt sich in der offenen Gestaltung der Kunstsonntage wider – ein Event, bei dem Menschen, Kunst und unterschiedliche Perspektiven auf natürliche Weise aufeinandertreffen.


Ein liegender Elefant auf Rollen - zur Kunstausstellung #ELEFANTimPORZELLANLADEN !? in der Ruhrtalstadt Mülheim
Ein lebensgroßer liegender Elefant auf Rollen – zur Kunstausstellung #ELEFANTimPORZELLANLADEN !? in der Ruhrtalstadt Mülheim
BEGEGNUNGEN mit Kunst & Kultur in der Ruhrstraße 3 in der Ruhrtalstadt

von unserem Kurator Dr. Friedrich Stavenhagen:


Kunst erleben in der Galerie Mülheim – Die Villa Artis als lebendiges Zentrum der Kunstszene Ruhrgebiet

Die Galerie Mülheim – „Ruhr Gallery“ oder „Galerie an der Ruhr“ – in der historischen Villa Artis hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der prägendsten Orte für zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet entwickelt. Als offene Kunstgalerie Mülheim bietet sie Künstlerinnen und Künstlern aus der Region wie auch internationalen Positionen eine Plattform, die weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt. Besucherinnen und Besucher schätzen die besondere Atmosphäre des Hauses, das als Kunsthaus Mülheim längst einen festen Platz in der Kunstszene Ruhrgebiet einnimmt.

Ein Haus mit Geschichte: Villa Artis Mülheim

Die Villa Artis Mülheim in der Ruhrstraße 3 ist nicht nur architektonisch ein Juwel, sondern auch ein kultureller Ankerpunkt. Unter dem Namen „Galerie Mülheim Ruhrstraße“ ist das Haus zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunstschaffende, Sammlerinnen und Sammler sowie kulturinteressierte Gäste geworden. Die besondere Lage im Herzen der Stadt am rechten Ruhrufer – direkt am malerischen Mülheimer Innenstadtpark „Ruhranlage“ macht die Villa zu einem idealen Ort für Ausstellungen, Workshops und Begegnungen.

Ausstellungen in Mülheim: Vielfalt und Qualität in der Ruhrtalstadt Mülheim

Wer eine Ausstellung Mülheim sucht, stößt unweigerlich auf die Villa Artis. Das Programm reicht von Malerei und Fotografie über Skulptur und Installation bis hin zu interdisziplinären Projekten. Jede Ausstellung wird kuratorisch sorgfältig entwickelt und eröffnet neue Perspektiven auf aktuelle künstlerische Themen. Die Vernissage Mülheim in der Villa Artis ist dabei regelmäßig ein gesellschaftliches Ereignis, das Kunstliebhaber aus dem gesamten Ruhrgebiet anzieht.

Kunst kaufen in Mülheim – direkt aus der MetropolRegion Rhein-Ruhr

Für Sammlerinnen und Sammler bietet die Galerie eine besondere Möglichkeit: Kunst kaufen Mülheim bedeutet hier, direkt mit den Künstlern Mülheim und der Region in Kontakt zu treten. Die persönliche Begegnung, die Beratung und die Transparenz des künstlerischen Prozesses schaffen Vertrauen und machen den Erwerb eines Kunstwerks zu einem besonderen Erlebnis. Die Galerie legt großen Wert darauf, regionale Talente sichtbar zu machen und gleichzeitig internationale Positionen einzubinden.

Die Kunst Ruhrstraße 3 – ein wachsender Kulturstandort

Die Adresse „Kunst Ruhrstraße 3“ hat sich zu einem Begriff entwickelt, der für Offenheit, Qualität und kulturelle Vielfalt steht. Das Haus fungiert nicht nur als Galerie, sondern zunehmend auch als Ort des Austauschs, der Bildung und der Vernetzung. Künstlergespräche, Führungen und Workshops erweitern das klassische Galerieformat und machen die Villa Artis zu einem lebendigen Kulturzentrum.

Ein neuer Blick auf das Kunstmuseum Ruhrstraße – das „MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim“

Mit dem Begriff „Kunstmuseum Ruhrstraße“ wird häufig die besondere museale Qualität der Ausstellungen in der Villa Artis beschrieben. Obwohl die Galerie bewusst unabhängig und frei von institutionellen Zwängen arbeitet, erreicht sie in ihrer kuratorischen Arbeit ein Niveau, das sich mit etablierten Museen messen kann. Genau diese Mischung aus Professionalität und künstlerischer Freiheit macht den Ort so einzigartig.

Die Rolle der Galerie im Kontext der Kunst Ruhrgebiet – Ruhrkunst vom Feinsten!

Die Villa Artis ist heute ein wichtiger Bestandteil der Kunst Ruhrgebiet. Sie verbindet lokale Identität mit internationaler Offenheit und trägt dazu bei, die Region als dynamischen Kulturraum sichtbar zu machen. Die Kunstszene Ruhrgebiet ist geprägt von Vielfalt, Experimentierfreude und einem starken Netzwerkgedanken – Werte, die in der Galerie Mülheim täglich gelebt werden.

Ein Gewinn für die Stadt Mülheim an der Ruhr – die „Stadt am Fluß“

Die Ruhrgalerie Mülheim in der Villa Artis ist weit mehr als ein Ausstellungsort. Sie ist ein kulturelles Zentrum, ein Treffpunkt für die Kunstszene Ruhrgebiet, ein Ort für inspirierende Begegnungen und ein Raum, in dem Kunst in all ihren Facetten erlebt werden kann. Ob Ausstellung Mülheim, Vernissage Mülheim, Kunst kaufen Mülheim oder einfach ein Besuch in der Galerie Mülheim Ruhrstraße – die Villa Artis setzt Maßstäbe und prägt die kulturelle Identität der Stadt nachhaltig.


Ein Tag voller Kunst, Austausch und Freude

Dazu ein Bericht von Redakteurin Anna Greilinger:

Der Mülheimer Kunstsonntag bietet ein vielseitiges, kostenfreies Kunsterlebnis im Herzen der Stadt Mülheim. Er vereint Bildende Kunst, soziales Engagement, überraschende Installationen und kreative Begegnungen – perfekt für Kunstliebhaber*innen und Neugierige jeden Alters.

Ein frisches Kuinstplakat zueigt einen roten Elefanten der durch den Porzellanladen trabt - es fliegen Kaffekanne und Geschirr splittert
Titel: Elefant im Porzellanladen !? – Transformation durch Bruch Ort: Mülheim an der Ruhr – VILLA ARTIS als symbolischer Knotenpunkt zwischen Tradition und Aufbruch. Narrativ: Der Elefant steht für das Unaufhaltsame, das Große, das Neue. Das Porzellan für das Zerbrechliche, das Alte, das Bewahrte. Der Bruch ist nicht nur Zerstörung, sondern auch Befreiung von überkommenen Mustern.

Villa Artis als Herzstück des Mülheimer Kunstsonntags – Erlebnistag für Alle – Eintritt und Führungen stets frei!

Zuletzt öffnete sich Mülheim an der Ruhr wieder für einen Tag der offenen Kunst – und mittendrin pulsierte die Villa Artis wie ein kreatives Herz. Das historische Gebäude, einst Wohnhaus der Tengelmann-Gründerfamilie, wurde erneut zum Schauplatz für Begegnung, Reflexion und künstlerische Provokation.

Ein Elefanten-Torso sitzt am Stadthafen der Stadt Mülheim an der Ruhr - Kiunstprojekt "Elefaant im Porzellanladen)
Elefanten-Torso am Stadthafen der Ruhrtalstadt Mülheim by Andreas Ingramm, KKRR

Die Villa Artis war am Kunstsonntag nicht nur ein Ort – sie war eine Haltung. Ein Raum, in dem Kunst nicht dekoriert, sondern debattiert. Wer dort war, ging nicht nur mit Eindrücken, sondern mit Fragen nach Hause. Und vielleicht mit dem Gefühl, dass Kunst genau das darf: unbequem sein, berühren, bewegen.

Mülheimer Kunstsommer steht auf einem großen Plakat in der Ausstelllung - KUNST IN MÜLHEIM - Mülheimer Kunstsonntag - Art Talk & Touch
Das Bild zeigt die kleine Ruhrtraße 1 bis 9 in Mülheim an der Ruhr - vorne links die VILLA ARTIS mit der Ruhr Gallery und dem MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim - Sitz des Mülheimer Kunstverein KKRR - Ruhrstr. 3
Denkmal-Ensemble Ruhrstraße 3-9 in Mülheim – links die VILLA ARTIS (MMKM, RuhrGallery)

Die Kunststadt Mülheim an der Ruhr:

Mülheim an der Ruhr ist eine kunstsinnige Region mit ihren vielen Sammlern und Kunstengagierten

Wie Stöchelschuhe sieht das Plakat aus - es zeigt die Brücke über der Ruhr und oben das M  für Mülheim - by Andreas Ingramm, 2025
Der Mülheimer Kunstsonntag in der Villa Artis – BEGEGNUNGEN mit Kunst und Menschen

Preisverleihung „Neues Logo Metropolregion Rhein-Ruhr“ durch den Kunstförderverein KKRR

Auszug aus der Rede des Kurators Heiner Schmidt zur Preisverleihung an Andreas Ingramm

„…Was Andreas Ingramm hier geschaffen hat, ist kein Logo im herkömmlichen Sinne. Es ist ein visuelles Gedicht. Ein Gesicht, das uns anschaut – nicht als Fremde, sondern als Teil eines Ganzen. Zwei Kreise, die Landschaft und Stadt versinnbildlichen, und dazwischen ein Lächeln, geformt aus Rhein und Ruhr.

Dieses Zeichen ist mutig, weil es einfach ist. Es ist stark, weil es offen ist. Und es ist klug, weil es sich nicht aufdrängt, sondern einlädt.

Ingramm hat uns kein fertiges Bild gegeben. Er hat einen Rahmen geschaffen, in dem wir uns selbst erkennen können – als Bewohner:innen einer Region, die Vielfalt nicht nur duldet, sondern lebt.

Dass dieses Logo lizenzfrei ist, ist kein Nebensatz. Es ist ein Statement. Ein demokratisches Design, das sagt: Die Metropolregion gehört uns allen.

Lieber Andreas, mit deinem Entwurf hast du nicht nur einen Wettbewerb gewonnen. Du hast uns ein Gesicht gegeben – das lächelt, weil es weiß, dass Zukunft aus Verbindung entsteht.“

Ein freundliches Logo / Signet für die Metropolregion Rhein-Ruhr - FREUNDLICH - MUTIG - ZUVERLÄSSIG  erstellt von Designer Andreas Ingramm
Das neue Logo der Metropolregion Rhein-Ruhr „Rhein-Ruhr – Gemeinsam sichtbar.“
„Wo Vielfalt lächelt.“
„Eine Region. Ein Gesicht. Viele Stimmen.“

6 Gründe, warum die Metropolregion Rhein‑Ruhr ein spannender Kulturspot in Europa ist von Dr. Sabine Schneiderbanger

Die Metropolregion Rhein‑Ruhr kombiniert industrielles Erbe, architektonische Ikonen, dezentrale Kunst im Stadtraum, aktive Stiftungs‑ und Sammlungslandschaft sowie programmatische Innovationen und lokale Ateliers. Die Folge ist eine dichte, vielfältige Kulturlandschaft mit hohem Experimentier‑ und Beteiligungspotenzial.

Was ist besonders?

1 Neue Impulse in bewährten Institutionen

Viele Häuser der Region erneuern Programm und Leitung, öffnen Sammlungen für jüngere, internationale Positionen und setzen stärker auf partizipative, publikumsoffene Formate. Beispiele für neues institutionelles Leben sind die Neuausrichtung des Kunstpalastes Düsseldorf oder Reaktivierung der Kunsthalle Barmen durch eine Kooperation zwischen Bergischer Universität und Stadt Wuppertal, die seit Oktober 2024 mit internationalen Ausstellungen und einem LAB‑Vermittlungsprogramm arbeitet.

2 Kunst & Architektur—der Wettlauf geht weiter

Die Region vereint bedeutende Bauten der Moderne mit punktuellen Neubauten: die von Mies van der Rohe gestalteten Häuser in Krefeld fungieren weiterhin als stimmungsvolle Ausstellungsorte und zeigen 2025 die erste große Perriand‑Retrospektive im deutschsprachigen Raum. Die private Langen Foundation in Neuss präsentiert zeitgenössische Sammlungen in einem spektakulären Tadao‑Ando‑Bau; 2025 war dort die Sammlung Ringier groß zu sehenlangenfoundation.de+1. Das Museum Abteiberg verbindet hochkarätige Gegenwartskunst mit Hans‑Hollein‑Architektur und zeigte 2025 die Ausstellung Park McArthur, die Zugänglichkeit und Abhängigkeit thematisiert.

3 Verwunschene Ausstellungsorte zwischen Natur und Industriebrachen

Urbane Transformationslandschaften werden als Ausstellungsräume genutzt: Die Institution Urbane Künste Ruhr aktiviert leerstehende Stadträume, ehemalige Gewerbe‑ und Industriebauten mit künstlerischen Interventionen und residencies; ihr Programm 2025 umfasste u. a. neue Arbeiten für den Emscherkunstweg und das Grand‑Snail‑Tour‑Format. Die Zeche Zollverein bleibt als UNESCO‑Welterbe ein Leuchtturm für Großevents, Ausstellungen und Festivals auf einem großflächigen ArealZollverein+1. Der Emscherkunstweg selbst ist heute eine öffentliche Kunstsammlung entlang des renaturierten Flusses und bringt Kunst in ungewöhnliche, naturnahe Orte.

4 Dezentralisierung und kulturelle Teilhabe

Die Kulturlandschaft ist bewusst polyzentrisch: Residenzen, Recherche‑Aufenthalte und dezentrale Ausstellungen (etwa die „Zu Gast“-Programme und die Recherche‑Stipendien der Urbane Künste Ruhr) fördern lokale Vernetzung, Forschung vor Ort und partizipative Formate, die sich explizit an Stadtgesellschaften richten. Solche Strukturen stärken lokale Initiativen, machen Kunst sichtbar und ermöglichen ungewohnte Begegnungsräume.

5 Starke Sammlerszene und Mäzene

Private und institutionelle Sammlungen und Stiftungsaktivitäten schaffen attraktive Wechselausstellungen: 2025 brachte die Langen Foundation die Sammlung Ringier nach Neuss, kuratiert von Beatrix Ruf und Wade Guyton, und ermöglichte damit eine umfangreiche Überblicksschau zeitgenössischer Positionen. Solche Leihkooperationen erhöhen die regionale Anziehungskraft für internationale Publikumsschwerpunkte.

6 Lokale Szene und künstlerische Infrastruktur (Die Ruhrtalstadt Mülheim als Beispiel)

Städte wie Mülheim an der Ruhr entwickeln sich zu lebendigen, erschwinglichen Kunstorten: Offene Ateliers, Ateliergemeinschaften und Förderformate wie der „Mülheimer Kunstsonntag“ oder die lokalen „KunstBlicke / Offene Ateliers“ schaffen Verbindungen zwischen Produzent:innen und Publikum; das städtische Kulturprogramm listet zahlreiche Ateliers, Vereins‑ und Ausstellungsorte sowie geförderte Veranstaltungen vor Ort. Diese kleinteilige Infrastruktur ist für Kunstaktive attraktiv und wirkt stabilisierend für eine langfristige Szeneentwicklung.

#ElefantImPorzellanladen!? Beitrag zum "Jahr des Elefanten 2026" Fotocollage: Andreas Ingramm
2026 ist das JAHR DES ELEFANTEN

3 Grazien an der Schloßbrücke der Stadt Mülheim  (Künstler: Heinrich Adolfs (1901-1964)
„Lebensfreude“ im Volksmund „Die drei Grazien“ auf der Schloßbrücke von Mükheim (Künstler: Heinrich Adolfs (1901-1964)

Das Besondere an der Ruhrtalstadt Mülheim ist, dass die Stadt – trotz ihrer industriellen Wurzeln – seit Jahrzehnten als pulsierender Schmelztiegel künstlerischer Kreativität gilt. Alte Industrieareale wurden zu lebendigen Kulturzentren umgestaltet, die ständig neue Talente anziehen und ebenso wieder abgeben. Diese kontinuierliche Bewegung garantiert, dass die Kunstszene in der Stadt Mülheim an der Ruhr niemals statisch ist, sondern sich stets erneuert und weiterentwickelt.

Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen zeigt sich in den zahlreichen Galerien, Ateliers und Kulturstätten, die in der Stadt entstanden sind. Hier verschmelzen traditionelle Kunstformen mit modernen Ansätzen: Von klassischer Malerei bis hin zu experimenteller Performance-Kunst ist alles vertreten. Der enge Austausch zwischen den Disziplinen – sei es Musik, bildende Kunst oder interdisziplinäre Projekte – eröffnet immer wieder neue Perspektiven und Impulse, die den Puls der Zeit widerspiegeln.

Ein erfahrenes Team aus allen Kulturbereichen wirkt an einem der innovativen Kunstzentren in der Stadt Mülheim an der Ruhr  – der 1840 gegründeten  VILLA ARTIS mit der Ruhr Gallery – und erlebt täglich, wie die Stadt ihre internationale Ausstrahlung bewahrt. Die Einrichtungen hier legen großen Wert darauf, nicht nur lokale Größen, sondern auch international renommierte Künstler:innen einzuladen – stets kombiniert mit hervorragenden pädagogischen Fähigkeiten. Dieser ausgewogene Ansatz macht Mülheim zu einem faszinierenden Ausbildungs- und Begegnungsort für Kunst im Herzen des Ruhrgebiets.

Logo der FREIE KUNSTSZENE MÜLHEIM - alle Kunstgattungen kommen vor, Theater, Musik, Malerei ....

Besonders hervorzuheben ist auch die Leitung des städtischen Kunstmuseums in der Alten Post, das unter der inspirierenden Führung steht. Mit Weitsicht und Engagement fördert sie Projekte, die bewusst provozieren und herausfordern – künstlerische Vorstöße, die nicht immer sofort zugänglich oder verständlich sind, aber langfristig den Weg für neue Trends ebnen. Dieser Innovationsgeist und das langfristige Denken sind essenziell, um die Avantgarde voranzutreiben. Unterstützt werden die Aktivitäten durch die Kulturverwaltung und einen fachlich besetzten Kulturausschuss, der immer zu neuen Ideen und Projekten auffordert.

Die geografische Lage Mülheims im pulsierenden Ruhrgebiet, in unmittelbarer Nähe zu kulturell reichen Städten wie Duisburg, Essen und Düsseldorf, schafft ideale Voraussetzungen für einen regen interregionalen Austausch. So bleibt die Kunststadt Mülheim nicht nur ein lokaler Hotspot, sondern auch ein international attraktiver Ort der künstlerischen Ausbildung und zeitgenössischen Kunst – ein lebendiger Raum, in dem echte Kreativität keine Grenzen kennt.

Dr. Friedrich Stavenhagen, 2025

Solitär in der Kunststadt Mülheim: DIE VILLA ARTIS

–>> Ankündigung eines Kunstereignisses in der Ruhrtalstadt vom 27. September 2025 bis 12. April 2026

Natalie Czech – Zwischen Bild, Sprache und Klang

Mit Natalie Czech zeigt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr eine Künstlerin, deren Arbeiten mit großer Präzision und gleichzeitig poetischer Offenheit die Schnittstellen von Fotografie, Text und Ton ausloten. Ihre Werke entstehen im Dialog mit Literatur, Musik und visueller Kultur und eröffnen neue Lesarten unserer alltäglichen Kommunikationsformen.

Czech, die ihre Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte und bei Thomas Ruff – einem Schüler des legendären Fotografenpaares Bernd & Hilla Becher – studierte, steht in der Tradition konzeptueller Fotografie. Diese Linie erweitert sie jedoch konsequent durch sprachliche und akustische Elemente, die in ihren Arbeiten nicht bloß Zitat sind, sondern als gleichberechtigte Strukturen die visuelle Ebene durchdringen und ergänzen.

Die erste große institutionelle Einzelausstellung im deutschsprachigen Raum würdigt Czechs Werk als ein ästhetisch anspruchsvolles und zugleich zugängliches Spiel mit Bedeutungen. Plattencover, poetische Texte und Abspielgeräte werden zu Trägern einer visuellen Semantik, die den Klang als subtiles Echo mitdenkt. So wird Bild nicht nur gesehen, sondern auch „gehört“ – eine Einladung zur Wahrnehmung im erweiterten Sinne.

Mit dieser Ausstellung setzt das Kunstmuseum Mülheim unter der neuen Leitung von Dr. Stefanie Kreuzer ein klares Zeichen: Für eine Kunst, die Denken und Fühlen verbindet und intermediale Ausdrucksformen als relevanten Zugang zur Gegenwartskultur begreift.


Logo „Mülheim lohnt sich!“

Ein Paradies für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber

Logo aus dem Jahr 2019 für die Kunstreihe des Mülheimer Kunstvereins KKRR „Mülheim is calling“

Künstlertreff: v.l. Armin Tölke, Ivo Franz, Hans-Hermann Bottenbruch, Jutta Dammers-Plaßmann
HA SCHULT bei seiner Ausstellung in der Ruhr Gallery – links Margarete Wietelmann, Kulturausschuss MH
Kunstprojekt „Bruno Bentley“ in der Rijrtalstadt Mülheim

Mülheim an der Ruhr, malerisch im Ruhrtal gelegen, ist längst mehr als nur ein Geheimtipp für Kunstfreunde. Die Stadt hat sich als pulsierendes Zentrum der Kunstszene etabliert und lockt mit einer Vielzahl an Highlights, die sowohl Traditionsliebhaber als auch moderne Kunstinteressierte begeistern.

Zentraler Anziehungspunkt ist das städtische Kunstmuseum, dessen Fundamente auf einer bedeutenden Privatsammlung basieren. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die Kunstgeschichte und beherbergt eine beeindruckende Sammlung klassischer und moderner Werke. Wer sich jedoch mehr für zeitgenössische Kunst interessiert, sollte das MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim besuchen. Dieses private Kunstmuseum, das im stetigen Aufbau begriffen ist,  beeindruckt mit ständig wechselnden Ausstellungen und internationalen Künstlern, die die moderne Kunst in all ihren Facetten zelebrieren.

„Hier spielt die Kunst“ – OpenStreetMap – Villa Artis – Ruhrstr, 3 / Ecke Delle

Logo der Sammlung im MMKM by Designer Klaus Wiesel
Blick in die Ausstellung „Ruhrpreisträger*innen“ in der Villa Artis in de Ruhrstr. 3 / Ecke Delle Besuche nach Vereinbarung!

Der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft – Bereich „Bildende Kunst“ ist ein wichtiger Förderpreis für junge Kreative, da er mehrere zentrale Funktionen erfüllt:

  1. Finanzielle Unterstützung: Der Preis bietet eine finanzielle Basis, die es den Preisträgern ermöglicht, neue Projekte zu realisieren, Materialien zu beschaffen oder sich stärker auf ihre künstlerische Entwicklung zu konzentrieren.
  2. Anerkennung und Sichtbarkeit: Der Preis schafft Aufmerksamkeit für aufstrebende Talente und bietet eine Plattform, um ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies kann entscheidend für den Karrierestart sein.
  3. Netzwerkmöglichkeiten: Preisträger erhalten oft Zugang zu etablierten Künstlern, Galeristen und Kuratoren. Dies kann zu neuen Kooperationen und Ausstellungsmöglichkeiten führen.
  4. Traditionspflege und regionale Identität: Durch die Förderung junger Talente stärkt der Preis die Kunstszene im Ruhrgebiet und unterstreicht die Bedeutung der Region als Kulturstandort.
  5. Impulsgeber für innovative Kunst: Indem er junge, experimentierfreudige Künstler auszeichnet, trägt der Preis dazu bei, neue Strömungen und Ideen in die Kunstszene einzubringen, was sowohl regional als auch überregional inspirierend wirkt.

Diese Aspekte zeigen, warum Preise wie der Ruhrpreis wesentlich sind, um künstlerisches Potenzial zu fördern und die kulturelle Landschaft nachhaltig zu bereichern.


Aquarellisten aus Mexiko-City in der Ruhrtalstadt Mülheim – ein Highlight der über 300 musealen Ausstellungen in der Ruhr Gallery


„Little-CHUCK“ Aquarell von Placido Merino, Mexiko-City in der Ständigen Sammlung PERMANENTA des Mülheimer Kunstvereins KKRR

Karin Dörre ermöglichte dem Mülheimer Kunstverein KKRR die Schau MEXIKO 8 in der VILLA ARTIS / Ruhr Gallery. Zwei Werke wurden verkauft. Das Aquarell „Little Chuck“ von Placido Merino erwarb der Verein für die Ständige Sammlung PERMANENTA.


Logo-FreieMülheimerKünstlerschaft gestaltet von Designer Klaus Wiesel

Doch die Kunststadt Mülheim hat noch viel mehr zu bieten: Zahlreiche Galerien und Kunsthäuser beleben das kulturelle Leben der Stadt. Besonders hervorzuheben sind die Galerie d’Hamé, die Galerie 46 und die Ruhr Gallery, die mit außergewöhnlichen Ausstellungen und Events das ganze Jahr über begeistern. Diese Orte sind nicht nur Treffpunkt für Kunstliebhaber, sondern auch für Künstler selbst, die hier ihre Werke präsentieren und sich mit dem Publikum austauschen können.


Die historische Villa Artis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle beheimatet neben einer Kunstgalerie das private „Kunstmuseum MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim“ und in einem separaten Gebäude die ARTIST RESIDENCE RUHR – auch genannt Kunsthaus Mülheim Mitte“
Marga Steinwasser aus Buenos Aires, Argentinien mit Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats 2014 in der Ruhr Gallery

Die Vielfalt der Mülheimer Kunstszene zeigt sich auch in den zahlreichen Kunsthäusern, die das Stadtbild prägen. Ob Malerei, Bildhauerei oder Installationen – hier findet jeder Kunstliebhaber sein persönliches Highlight.

Mülheim ist eine Stadt, in der Kunst nicht nur ausgestellt, sondern auch gelebt wird. Wer Kunst in all ihrer Vielfalt erleben möchte, kommt an dieser charmanten Stadt im Herzen des Ruhrgebiets nicht vorbei.

Mülheim an der Ruhr: Kunst, Kultur und Theater in perfekter Harmonie

Das Theater eunoia (only connect! & doghouse,theater) bei einer Brecht-Inszenierung

Mülheim an der Ruhr begeistert nicht nur mit einer lebendigen Kunstszene, sondern hat sich auch als kulturelles Zentrum weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Neben beeindruckenden Galerien, Kunsthäusern und Museen punktet die Stadt vor allem mit dem renommierten Theater an der Ruhr, das seit Jahren nationale und internationale Beachtung findet.

Das Theater an der Ruhr ist ein echtes Aushängeschild der Stadt. Unter der künstlerischen Leitung von Roberto Ciulli hat sich das Theater zu einer Institution entwickelt, die weit über die Region hinaus für ihre innovativen Inszenierungen und mutigen künstlerischen Experimente gefeiert wird. Es versteht sich als Ort des kulturellen Dialogs, der sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Werke auf die Bühne bringt – immer mit einem frischen Blick und einem internationalen Ansatz. Tourneen durch Europa und Gastspiele auf großen Bühnen weltweit zeugen von der Qualität und Strahlkraft dieses Theaters. Aber auch weitere Theater, wie die VOLXSBÜHNE oder das junge Theater eunoia im Mülheimer Wallviertel spielen ganz vorne mit.

Autorenlesung von Ruhrpreisträger Jörg Juretzka in der Villa Artis in Mülheim

Ob die bildende Kunst oder die darstellende Kunst – Die Ruhrtalstadt Mülheim  bietet ein ganzheitliches kulturelles Erlebnis. Die Stadt im Ruhrtal ist ein wahres Mekka für Kunst- und Kulturliebhaber, die eine Mischung aus Tradition und Moderne schätzen. So wird Mülheim zu einem lebendigen Treffpunkt für Kreative, Künstler und Kulturliebhaber aus aller Welt.

Nicht „im eigenen Saft schmoren“: Besuch einer gefragten Fotografin in der Ruhrtalstadt Mülheim

Altes Reichspostamt – heute Städtisches Kunstmuseum in Mülheim (Fotoprojekt: ArtObscura)

Natalie Czech stellt zum Jahreswechsel 2025/2026 im Städtischen Kunstmuseum der Ruhrtalstadt Mülheim in der Alten Post aus

Natalie Czech wurde 1976 in Neuss in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie studierte von 2000 bis 2005 Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2008 den Förderpreis für junge Kunst des Landes NRW und nahm 2014 den Villa Romana-Preis entgegen. Natalie Czech ist seit 2020 als Professorin für Fotografie am Institut Freie Kunst der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig.

Ihre Werke waren und sind in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und befinden sich in internationalen Sammlungen, darunter in Institutionen wie die Pinakothek der Moderne in München, dem Museum Kunstpalast, Düsseldorf, dem Musée de l’Elysée, Lausanne, der Lafayette Anticipations, Fondation d’Entreprise Galeries Lafayette, Paris, dem Victoria and Albert Museum in London und dem Museum of Modern Art in New York. Czech lebt und arbeitet in Berlin.

www.natalieczech.de

Link: Jahresprogramm Städt.Kunstmuseum Ruhrtalstadt Mülheim 2025/26

Keinen Event verpassen mir der KultAppMH.de vom Mülheimer Kunstverein KKRR

LINK ZUM KUNSTBLOCK „FREIE MÜLHEIMER KÜNSTLESCHAFT – FMK“ – klick auf’s Bild von Dirck Lietke

Kunst & Kultur in der Ruhrtalstadt Mülheim -Übersicht über den Stadtkern, der von der Ruhr durchströmt wird
Kunst & Kultur in der Ruhrtalstadt Mülheim -Übersicht über den Stadtkern, der von der Ruhr durchströmt wird

Rückblick auf die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 Warum der Mülheimer Kunstverein & Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR im Kulturhauptstadtjahr 2010 ins Leben gerufen wurde

Ruhrtalbrücke mit "Elefant im Porzellanladen !?" | Foto: Andreas Ingramm
Ruhrtalbrücke mit „Elefant im Porzellanladen !?“Foto: Andreas Ingramm

Ein Hintergrundbericht über Proteste, Kulturpolitik und eine zivilgesellschaftliche Neugründung

Mülheim an der Ruhr. – Als erstmals das Ruhrgebiet im Jahr 2010 unter dem Titel „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ international im Rampenlicht stand, erlebte die lokale Kunstszene in Mülheim eine paradoxe Situation. Während die Region sich als kulturell innovativ präsentierte, plante die Stadtverwaltung zeitgleich massive Einsparungen im Kulturbereich – darunter auch die Schließung bzw. Ausgliederung des Städtischen Kunstmuseums in der Alten Post.

Diskussion um die Schließung des Kunstmuseums Alte Post Mülheim im Jahr 2010 - Einsparung p.a. 1.000.000 EURO | Foto: Portal Mülheim (Auszug)
Diskussion um die Schließung des Kunstmuseums Alte Post Mülheim im Jahr 2010 – Einsparung p.a. 1.000.000 EURO Foto: Portal Mülheim (Auszug) 

Diese Pläne lösten breite Proteste aus, vor allem unter den Mülheimer Künstlerinnen und Künstlern, die den Verlust eines zentralen Ausstellungsortes und einer wichtigen kulturellen Institution befürchteten. Die Diskussionen fielen in eine Zeit, in der viele Kommunen des Ruhrgebiets unter enormem finanziellem Druck standen und Kultur häufig als „freiwillige Leistung“ zur Disposition geriet.

Gründung als Antwort auf drohenden Kulturabbau

Vor diesem Hintergrund entstand im Jahr 2010 die Idee, einen neuen unabhängigen, bürgerschaftlich getragenen Kunstverein zu gründen, der dauerhafte, nicht-kommunale Ausstellungsmöglichkeiten sichern sollte. Wie eine Quelle beschreibt, setzten Kunstinteressierte „während der Kulturhauptstadt RUHR.2010 die Idee um, den aktiven Kunstverein und Kunstförderverein KKRR zu gründen – mit einem vereinseigenen Kunsthaus“.

Logo des neu gegründeten Kunstvereins KKRR in der Ruhrtalstadt ülheim | Foto: Designer Klaus Wiesel
Logo des neu gegründeten Kunstvereins KKRR in der Ruhrtalstadt ülheim Foto: Designer Klaus Wiesel 

Die Initiative verstand sich als kulturelle Selbstermächtigung: Wenn die Stadt ihre Kunstinstitutionen nicht mehr zuverlässig schützen konnte, sollten Bürgerinnen und Bürger selbst Verantwortung übernehmen.

Beim Rundgang durch die ehemalige Kernstadt von Mülheim an der Ruhr am rechten Ruhrufer ( Delle / Ruhrstraße / Luisenstraße) leider im Krieg fast völlig zerstört). Wenige Häuser sind dort erhalten und stehen unter Denkmalschutz: Ensemble Ruhrstr. 3-9 und das CASINO-Gebäude Delle 57Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRRBeim Rundgang durch die ehemalige Kernstadt von Mülheim an der Ruhr am rechten Ruhrufer ( Delle / Ruhrstraße / Luisenstraße) leider im Krieg fast völlig zerstört). Wenige Häuser sind dort erhalten und stehen unter Denkmalschutz: Ensemble Ruhrstr. 3-9 und das CASINO-Gebäude Delle 57Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Die Geburtsstunde des KKRR

Der Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) wurde nach umfassender Vorbereitungszeit schließlich gegründet, um:
• zeitgenössische Kunst unabhängig zu fördern,
• kostenfreie oder kostengünstige Ausstellungsflächen bereitzustellen,
• regionale und überregionale Künstler zu vernetzen,
• und ein eigenes Kunsthaus zu betreiben, das später in der VILLA ARTIS und der RUHRKUNSTHALLE konkrete Form annahm.
Parallel begann der Aufbau des MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim, das ebenfalls „im Zuge der Kulturhauptstadt RUHR.2010 gegründet“ wurde.

Villa Artis, Sitz des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle 

ÖPNV: Stadtmitte-MH
NAVI:   "Delle 54" | Foto: Andreas Ingramm
Villa Artis, Sitz des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstr. 3 / Ecke DelleÖPNV: Stadtmitte-MH
NAVI: „Delle 54“ Foto: Andreas Ingramm

Proteste als Katalysator

Die damaligen Sparpläne rund um das Kunstmuseum in der Alten Post wirkten wie ein Brandbeschleuniger. Viele Kulturschaffende sahen darin ein Symbol für eine Kulturpolitik, die Kunst als verzichtbar betrachtete. Noch heute sind auf der Webseite der Stadt Mülheim die Leserbriefe zu lesen – hier der LINK. 

Der KKRR positionierte sich dagegen als dauerhafte, pluralistische Alternative, getragen von Engagement statt Etat.

Ein Modell mit Wirkung

Heute – viele Jahre und über 300 geförderte Ausstellungen später – zeigt sich, dass die Gründung des KKRR ein entscheidender Impuls für die Mülheimer Kunstlandschaft war. Was als Reaktion auf drohende Einsparungen begann, entwickelte sich zu einer stabilen, unabhängigen Kulturinstitution, die bis heute aktiv die Vielfalt der Kunst in der Region stärkt. In der über 6-jährigen Sanierungspause des Städtischen Kunstmuseums konnte der Verein zusätzlich zahlreiche neue Mitwirkende kunstinteressierte Menschen aus der Ruhrtalstadt Mülheim gewinnen.

Gruppenausstellung in der Stadt Mülheim an der Ruhr
"ELEFANT IM PORZELLANLADEN !?"
Vernissage 5. Juli 2026
Ausstellung bis 26. Juli 2026 - EINTRITT FREI !
 | Foto: Andreas Ingramm, MKB
Gruppenausstellung in der Stadt Mülheim an der Ruhr
„ELEFANT IM PORZELLANLADEN !?“
Vernissage 5. Juli 2026
Ausstellung bis 26. Juli 2026 – EINTRITT FREI ! Foto: Andreas Ingramm, MKB 

Das Kunstjahr 2026 (Jahr des Elefanten)ElefantenSkulptur im See  | Foto: Andreas IngrammElefantenSkulptur im See Foto: Andreas Ingramm 

Wie in den Vorjahren hat der Mülheimer Kunstverein KKRR ein Jahresthema gewählt. 2026 lautet es „Elefant im Porzellanladen !?“ mit wieder einem spannenden Programm, u.a. mit einer großen Gruppenausstellung, die am 5. Juli 2026 beginnt. Aktuell läuft noch der „OPEN CALL“, Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Rhein-Ruhr sind aufgerufen sich zu beteiligen (Malerei, Skulptur, Installationen, Fotografie… Bewerbungen bitte an Info@Kunststadt-MH.de oder per Post an
Villa Artis, Ruhrstraße 3 / Ecke Delle, 45468 Mülheim an der Ruhr – FON 0157 3629 5489).

"Elli", Cartapesta ca. 30 cm hoch Skulptur von Andreas Ingramm in der Sammlung "permanenta" | Foto: Hans Dempler
„Elli“, Cartapesta ca. 30 cm hoch Skulptur von Andreas Ingramm in der Sammlung „permanenta“ Foto: Hans Dempler 

#MLHMRHR #KunststadtMülheim #MetropolregionRheinRuhr #Mülheim #VillaArtis #ELEFANTimPorzellanladen

Der Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) ist mit dem MKB Mülheimer Künstler*innenbund ein beitragsfreier, gemeinnütziger Kunstverein mit Sitz in Mülheim an der Ruhr, der aus dem Aufbruch der Kulturhauptstadt RUHR.2010 hervorgegangen ist. Er versteht sich als offener Ort für zeitgenössische bildende Kunst, an dem Künstlerinnen, Kuratorinnen und Kunstfans unmittelbar miteinander in Kontakt kommen.

In der VILLA ARTIS entwickelt der KKRR Ausstellungen, Projekte und diskursive Formate, die bewusst nah an den beteiligten Kunstschaffenden bleiben – von experimentellen Präsentationen bis zu museal konzipierten Shows. Durch die beitragsfreie Struktur und niederschwellige Zugänge lädt der Verein besonders auch ein neugieriges Publikum ein, das jenseits klassischer Museumsschwellen Kunst erleben möchte.

Eigene EVENT- APP – KultApp für Mülheim
Der Verein hat 2012 eine APP für das Kunsterlebnis / Events in der Stadt Mülheim geschaffen – hier ist der Link zur KultAppMH.de

Das Besondere an der Verbindung zwischen dem KKRR (Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr) und dem MKB (Mülheimer Künstlerbund) liegt in ihrem unkonventionellen, freien Modell der Kunstförderung, das sich bewusst von klassischen, oft bürokratischen Kunst-Institutionen abhebt:
Radikale Barrierefreiheit: Im gemeinsamen Sitz, dem Kunsthaus Mülheim Stadtmitte, gibt es keine klassischen Hürden.
Kein Kuratierungszwang: Jeder kann ausstellen – vom studierten Profi bis zum begabten Autodidakten.
Keine Kosten: Ausstellungen sind für Besucher eintrittsfrei, und es werden keine Gebühren oder Provisionen von den Künstlern verlangt.
Privatwirtschaftliches Engagement: Die gesamte Struktur wird ohne öffentliche Gelder (Subventionen) durch bürgerschaftliches Engagement und private Initiative getragen.
„Museum neu definiert“: Unter diesem Motto nutzt die Verbindung historische Gebäude wie die Villa Artis (Ruhr Gallery), um lebendige Arbeitsorte (Ateliers) direkt mit Ausstellungsflächen zu verknüpfen.
Digitale Vernetzung: Mit Projekten wie der KultAppMH.de schaffen sie eine eigene digitale Infrastruktur, um die oft „versteckten“ Ateliers und freien Kunstakteure der Stadt für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Gemeinschaftlicher Spirit: Die Grenze zwischen Förderern (KKRR) und Schaffenden (MKB) verschwimmt. Beide Gruppen bilden eine Einheit, um Mülheim als „Kunststadt“ jenseits der offiziellen städtischen Museen zu profilieren.

Ruhrtalbrücke mit "Elefant im Porzellanladen !?" | Foto: Andreas Ingramm
ElefantenSkulptur im See  | Foto: Andreas Ingramm
Villa Artis, Sitz des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle 

ÖPNV: Stadtmitte-MH
NAVI:   "Delle 54" | Foto: Andreas Ingramm
Logo des neu gegründeten Kunstvereins KKRR in der Ruhrtalstadt ülheim | Foto: Designer Klaus Wiesel
"Elli", Cartapesta ca. 30 cm hoch Skulptur von Andreas Ingramm in der Sammlung "permanenta" | Foto: Hans Dempler
Gruppenausstellung in der Stadt Mülheim an der Ruhr
"ELEFANT IM PORZELLANLADEN !?"
Vernissage 5. Juli 2026
Ausstellung bis 26. Juli 2026 - EINTRITT FREI !
 | Foto: Andreas Ingramm, MKB

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Mülheim: Kulturausschuss 2025-2030 gebildet Was erwarten die Mülheimerinnen und Mülheimer vom neuen Kulturausschuss im Rat der Ruhrtalstadt

Freie Kunstakteure in Mülheim ohne Vereinsbindung
Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst legten schon 1951 Wert darauf einbezogen zu werden in Bürgervertretung (Kulturausschuss der Stadt Mülheim) viele heute noch "gesuchte" Kunstakteure hatten damals unterschrieben.


 
Mülheim, den 12.6.51 
Die am heutigen Abend konstituierte Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die keinen Vereinscharakter trägt, ist der Ansicht, dass in Mülheim eine fruchtbare Kulturpolitik nur dann getrieben werden kann, wenn die Arbeitsgemeinschaft der Kulturschaffenden von dem Mülheimer Kulturausschuss zur beratenden Mitarbeit herangezogen wird. 
Unterschriften:  | Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte
Freie Kunstakteure in Mülheim ohne Vereinsbindung
Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst legten schon 1951 Wert darauf einbezogen zu werden in Bürgervertretung (Kulturausschuss der Stadt Mülheim) viele heute noch „gesuchte“ Kunstakteure hatten damals unterschrieben.



Mülheim, den 12.6.51
Die am heutigen Abend konstituierte Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die keinen Vereinscharakter trägt, ist der Ansicht, dass in Mülheim eine fruchtbare Kulturpolitik nur dann getrieben werden kann, wenn die Arbeitsgemeinschaft der Kulturschaffenden von dem Mülheimer Kulturausschuss zur beratenden Mitarbeit herangezogen wird.
Unterschriften:Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte

Genauer: Ausschuss für Kultur, Brauchtum, Tourismus und Stadtgeschichte der Ruhrtalstadt Mülheim

Name | Funktion / Partei  (Stand Dezember 2025)
————————————————————
Frank Wagner | Vorsitzender FDP/BAMH
Anna Bens | Gremiumsmitglied CDU
Marcel Helmchen | Gremiumsmitglied CDU
Markus Püll | 2. stellv. Vorsitzender CDU
Hansgeorg Schiemer | Gremiumsmitglied CDU
Petra Seidemann-Matschulla | Gremiumsmitglied CDU
Dr. Henner Tilgner | Gremiumsmitglied CDU
Dr. Rahim Benrazavi | Gremiumsmitglied SPD
Gabriele Hawig | 1. stellv. Vorsitzende SPD
Sascha Jurczyk | Gremiumsmitglied SPD
Torsten Kohlbrei-Brinkmann | Gremiumsmitglied SPD
Jessica Tackenberg | Gremiumsmitglied SPD
Karin Lore Fiene | Gremiumsmitglied AfD
Regina Rebbelmund | Gremiumsmitglied AfD
Pascal Werning | Gremiumsmitglied AfD
Philipp Hoffmann | Gremiumsmitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Björn Maue | Gremiumsmitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Heidemarie Sinn-Leyendecker | Gremiumsmitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Andreas Johren | Gremiumsmitglied Die Linke

Jeder Interessierte kann auf der Webseite Ratsinfo.Muelheim-Ruhr.de/Public 
die jeweils aktuelle Zusammensetzung des neuen Ausschusses bzw. die Sitzungstermine einsehen.
Der Kulturausschuss der letzten Wahlperiode – unter der Leitung von Bürgermeisterin Ann-Kathrin Allekotte hatte zuletzt u.a. einen jährlich wiederkehrenden Kulturtag vorgeschlagen.

Auch schon kurz nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland fand sich die freie Mülheimer Künstlerschaft zusammen um ihre Mitwirkung auch in den Gremien der Stadt Mülheim anzubieten.

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR hat in seinem umfangreichen Archiv dazu ein Dokument hervorgeholt, das von namhaften Kunstakteuren unterzeichnet wurde.

Freie Kunstakteure in Mülheim ohne Vereinsbindung
Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst legten schon 1951 Wert darauf einbezogen zu werden in Bürgervertretung (Kulturausschuss der Stadt Mülheim) viele heute noch "gesuchte" Kunstakteure hatten damals unterschrieben.


 
Mülheim, den 12.6.51 
Die am heutigen Abend konstituierte Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die keinen Vereinscharakter trägt, ist der Ansicht, dass in Mülheim eine fruchtbare Kulturpolitik nur dann getrieben werden kann, wenn die Arbeitsgemeinschaft der Kulturschaffenden von dem Mülheimer Kulturausschuss zur beratenden Mitarbeit herangezogen wird. 
Unterschriften:  | Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte
Freie Kunstakteure in Mülheim ohne Vereinsbindung
Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst legten schon 1951 Wert darauf einbezogen zu werden in Bürgervertretung (Kulturausschuss der Stadt Mülheim) viele heute noch „gesuchte“ Kunstakteure hatten damals unterschrieben.Mülheim, den 12.6.51
Die am heutigen Abend konstituierte Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die keinen Vereinscharakter trägt, ist der Ansicht, dass in Mülheim eine fruchtbare Kulturpolitik nur dann getrieben werden kann, wenn die Arbeitsgemeinschaft der Kulturschaffenden von dem Mülheimer Kulturausschuss zur beratenden Mitarbeit herangezogen wird.
Unterschriften: Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte 

Freie Kunstakteure in Mülheim ohne Vereinsbindung
Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst legten schon 1951 Wert darauf einbezogen zu werden in der Bürgervertretung (Kulturausschuss der Stadt Mülheim). Viele heute noch „gesuchte“ Kunstakteure hatten damals unterschrieben.  Die unter den Nationalsozialisten stark gebeutelten Menschen, wollten wieder selbst und frei entscheiden was ihre Kunst betraf – unzählige Kunstwerke waren damals beschlagnahmt und auch vernichtet worden. Der Mülheimer Künstler Hermann Haber wurde von den Nazis ermordet.

Signet AGMK - mit der Adresse des Schriftführers Dr. R. Strenger | Foto: Archiv Mülheimer Kunstverein KKRR
Signet AGMK – mit der Adresse des Schriftführers Dr. R. Strenger Foto: Archiv Mülheimer Kunstverein KKRR 

Die ursprüngliche Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler AGMK umfasste alle Sparten der Kunstakteure

Pressemitteilung der AGMK aus dem Jahr 1951
Die Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die Anfang Juni (1951) von einer Gruppe heimischer Maler, Bildhauer, Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Kunsthandwerker, Kunst- und Musikerzieher begründet wurde, sieht sich veranlasst, zu betonen, dass sie jedem Kulturschaffenden offen steht. Anfragen sind an Daniel Traub, Mülheim-Dümpten, Adolf Stöckerstr. 13 oder Dr. R.  Strenger, Mülheim-Speldorf, Friedhofstr. 149 zu richten. Besprechungsabende werden durch die Mülheimer Tagespresse bekanntgegeben.
4.7.51

An:
Mülheimer Zeitung
Neue Ruhr-Zeitung
Mülheimer Tagesblatt
Mülheimer Morgenpost

Links unten sind Namen handschriftlich ergänzt:
Goebels
Karenburg
Erdle
Ruppl
Morell“
Hinweis der Red.  Die Adolf Stöckerstaße.wurde 1995 in Anne Frank Straße umbenannt, wegen der antisemitischen Haltung des evangelischen Theologen Adolf Stöcker.
Dr. R. Strenger war seinerzeit der Schriftführer der AG.
 | Foto: Archiv Mülheimer Kunstförderverein KKRR
Pressemitteilung der AGMK aus dem Jahr 1951
Die Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die Anfang Juni (1951) von einer Gruppe heimischer Maler, Bildhauer, Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Kunsthandwerker, Kunst- und Musikerzieher begründet wurde, sieht sich veranlasst, zu betonen, dass sie jedem Kulturschaffenden offen steht. Anfragen sind an Daniel Traub, Mülheim-Dümpten, Adolf Stöckerstr. 13 oder Dr. R. Strenger, Mülheim-Speldorf, Friedhofstr. 149 zu richten. Besprechungsabende werden durch die Mülheimer Tagespresse bekanntgegeben.
4.7.51An:
Mülheimer Zeitung
Neue Ruhr-Zeitung
Mülheimer Tagesblatt
Mülheimer MorgenpostLinks unten sind Namen handschriftlich ergänzt:
Goebels
Karenburg
Erdle
Ruppl
Morell“
Hinweis der Red. Die Adolf Stöckerstaße.wurde 1995 in Anne Frank Straße umbenannt, wegen der antisemitischen Haltung des evangelischen Theologen Adolf Stöcker.
Dr. R. Strenger war seinerzeit der Schriftführer der AG. Foto: Archiv Mülheimer Kunstförderverein KKRR 

Wie aus dem o.g. Dokument hervorgeht, war es den Kulturakteuren damals wichtig, niemanden auszugrenzen (z.B. durch Vereinssatzung / Aufnahmebedingungen etc.).

Hier der Wortlaut der Gründungssitzung aus dem Jahr 1951

Mülheim, den 12.6.51
Die am heutigen Abend konstituierte Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die keinen Vereinscharakter trägt, ist der Ansicht, dass in Mülheim eine fruchtbare Kulturpolitik nur dann getrieben werden kann, wenn die Arbeitsgemeinschaft der Kulturschaffenden von dem Mülheimer Kulturausschuss zur beratenden Mitarbeit herangezogen wird.
Unterschriften:

Einladungskarte der AGMK vom 25.11.1951

Damals konnten alle kulturellen Mülheimer Vereinigungen die Stadthalle Mülheim kostenfrei für Treffen und Veranstaltungen nutzen. | Foto: ARCHIV: Mülheimer Kunstverein KKRR
Einladungskarte der AGMK vom 25.11.1951Damals konnten alle kulturellen Mülheimer Vereinigungen die Stadthalle Mülheim kostenfrei für Treffen und Veranstaltungen nutzen. Foto: ARCHIV: Mülheimer Kunstverein KKRR 

„Die Mülheimer können was“

Auch im Archiv befinden sich unzählige Dokumente aus der Zeit des Wiederaufbaus der Mülheimer Kulturszene – u.a. dieser Artikel von Kurt Heiser:

"JA, DIE MÜLHEIMER KÖNNEN WAS" alter Zeitungsartikel aus der Zeit der Gründung der freien Kulturaktiven in der Ruhrtalstadt Mülheim | Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte
„JA, DIE MÜLHEIMER KÖNNEN WAS“ alter Zeitungsartikel aus der Zeit der Gründung der freien Kulturaktiven in der Ruhrtalstadt Mülheim Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte 

Anmerkung, der Begriff „Kulturschaffende“ ist immer noch umstritten, da er mit den Nationalsozialisten in Verbindung gebracht wird.  Wir verwenden  daher künftig „Kulturaktive“ „Kulturakteure“  oder „Künstlerinnen und Künstler“ als aktuelle Bezeichnung dieser Menschen.

Logo des Mülheimer Kunstvereins KKRR | Foto: Designer Klaus Wiesel
Logo des Mülheimer Kunstvereins KKRR Foto: Designer Klaus Wiesel 

Über den KKRR

Der Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR wurde 2012 in der VILLA ARTIS in der Ruhrtalstadt Mülheim gegründet um Kunstakteure mit und ohne akademische Ausbildung zu fördern – z.B. mit Bereitstellung von Ateliers oder Ausstellungsflächen.  Seit seiner Gründung wurden über 350 museale Ausstellungen – kuratiert von den Mitgliedern und Kunstaktiven – durchgeführt.
Der Verein veröffentlichte 2012 die APP  „KultAppMH.de“ mit der auch kleinere Events gefunden werden. 

Jahresthema im Kunstjahr 2026
"ELEFANT IM PORZELLANLADEN !?" | Foto: Designer Andreas Ingramm
Jahresthema im Kunstjahr 2026
„ELEFANT IM PORZELLANLADEN !?“ Foto: Designer Andreas Ingramm 

Das Kunstjahr 2026 steht unter dem Jahresthema „ELEFANT IM PORZELLANLADEN!?“ „ELEPHANT IN A CERAMICS SHOP!?“  – Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Rhein-Ruhr sind eingeladen, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen und ihre Werke verhüllt einzureichen.  Die Enthüllung wird wie seinerzeit bei der großen Schau „JACKSON POLLOCK VISITING“ bei der Vernissage in der Ruhr Gallery erfolgen.  Im Mai 2026 wird ein 100-jähriges Jubiläum der GEDOK in allen Räumen der Villa Artis gefeiert.  Weitere spannende Projekte sind in der Kunstpipeline.

Logo der werbefreien KultAppMH.de
Redaktionsleitung
Ruhrstr. 3 / Ecke Delle
ÖPNV: "Stadtmitte-Mülheim"
NAVI & PARKEN: "Delle 54" | Foto: KKRR,Ruhrstr.3-MH-Stadtmitte
Logo der werbefreien KultAppMH.de
Redaktionsleitung
Ruhrstr. 3 / Ecke Delle
ÖPNV: „Stadtmitte-Mülheim“
NAVI & PARKEN: „Delle 54“ Foto: KKRR,Ruhrstr.3-MH-Stadtmitte 

LINK zur MülheimAPP:   KultAppMH.de  hier:

lizenzfreies Logo der "Metropolregion Rhein-Ruhr"
MUTIG - FREUNDLICH - ZUVERLÄSSIG | Foto: Andreas Ingramm
lizenzfreies Logo der „Metropolregion Rhein-Ruhr“
MUTIG – FREUNDLICH – ZUVERLÄSSIG Foto: Andreas Ingramm
Freie Kunstakteure in Mülheim ohne Vereinsbindung
Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst legten schon 1951 Wert darauf einbezogen zu werden in Bürgervertretung (Kulturausschuss der Stadt Mülheim) viele heute noch "gesuchte" Kunstakteure hatten damals unterschrieben.


 
Mülheim, den 12.6.51 
Die am heutigen Abend konstituierte Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Kulturschaffender, die keinen Vereinscharakter trägt, ist der Ansicht, dass in Mülheim eine fruchtbare Kulturpolitik nur dann getrieben werden kann, wenn die Arbeitsgemeinschaft der Kulturschaffenden von dem Mülheimer Kulturausschuss zur beratenden Mitarbeit herangezogen wird. 
Unterschriften:  | Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte
"JA, DIE MÜLHEIMER KÖNNEN WAS" alter Zeitungsartikel aus der Zeit der Gründung der freien Kulturaktiven in der Ruhrtalstadt Mülheim | Foto: Archiv Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR, Ruhrstr. 3, 45468 Mülheim-Stadtmitte
Logo des Mülheimer Kunstvereins KKRR | Foto: Designer Klaus Wiesel
Logo der werbefreien KultAppMH.de
Redaktionsleitung
Ruhrstr. 3 / Ecke Delle
ÖPNV: "Stadtmitte-Mülheim"
NAVI & PARKEN: "Delle 54" | Foto: KKRR,Ruhrstr.3-MH-Stadtmitte
Signet der VILLA ARTIS Metropolregion Rhein-Ruhr | Foto: KKRR
lizenzfreies Logo der "Metropolregion Rhein-Ruhr"
MUTIG - FREUNDLICH - ZUVERLÄSSIG | Foto: Andreas Ingramm

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Kunst, Genuss und baskische MagieKunst, Genuss und baskische Magie – KKRR auf Kunstreise in Bilbao

Museum im Stadion San Mamés, Bilbao | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Museum im Stadion San Mamés, BilbaoFoto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Kunst, Genuss und baskische Magie – KKRR auf Kunstreise in Bilbao vom 28. bis 31.10.2025

Wenn der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) zur traditionellen Herbstkunstreise aufbricht, ist eines gewiss: Es wird ein Fest für die Sinne. Drei Tage lang tauchten die Teilnehmenden in die pulsierende Kunstszene der baskischen Metropole ein – begleitet von kulinarischen Entdeckungen, inspirierenden Begegnungen und architektonischen Highlights.

Blick vom Aussichtspunkt "Artxanda" vorne das Guggenheim Museum - in der Mitte der Iberdrola Büro-Tower dahinter das Stadion "San Mamés" am Fluß Nerviòn | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Blick vom Aussichtspunkt „Artxanda“ vorne das Guggenheim Museum – in der Mitte der Iberdrola Büro-Tower dahinter das Stadion „San Mamés“ am Fluß Nerviòn Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Zwischen Avantgarde und Altstadtflair

Die Reise begann mit einem Höhepunkt: Die Vernissage der renommierten baskischen Künstlerin Rut Olabarri in der eleganten Galerie rekalde. Ihre neuen Arbeiten – poetisch, kraftvoll und tief verwurzelt in der regionalen Identität – trafen auf die Erstausstellung des jungen britischen Talents Leo Burge, dessen konzeptuelle Malerei zwischen digitaler Fragmentierung und analoger Tiefe oszilliert. Ein spannender Dialog zweier Generationen, der die Besucher:innen in seinen Bann zog.

Guggenheim Bilbao - ein Publikumsmagnet im Baskenland
- es entstand auf einer ehemaligen Industriebrache | Foto: KI/Salomon Guggenheim Foundation
Guggenheim Bilbao – ein Publikumsmagnet im Baskenland
– es entstand auf einer ehemaligen Industriebrache Foto: KI/Salomon Guggenheim Foundation 

Georg Baselitz im Museum of Fine Art

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der großen Baselitz-Schau im Museo de Bellas Artes, das mit freiem Eintritt nicht nur kulturelle Teilhabe zelebriert, sondern auch mit einer beeindruckenden Retrospektive aufwartete: Werke von 2014 bis 2025, darunter selten gezeigte Skizzen, großformatige Leinwände und ein spannendes Interview mit dem hochbetagten Künstler.

Immer freier Eintritt: Das Kunstmuseum in Bilbao zeigt aktuell eine große Ausstellung von Georg Baselitz - Werke von 2014 bis 2025 | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Immer freier Eintritt: Das Kunstmuseum in Bilbao zeigt aktuell eine große Ausstellung von Georg Baselitz – Werke von 2014 bis 2025 Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Guggenheim – das SahnehäubchenJeder Raum eine Überraschung:  BARBARA KRUGER dominierte die aktuellen Ausstellungen im GUGGENHEIM BILBAO | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRRJeder Raum eine Überraschung: BARBARA KRUGER dominierte die aktuellen Ausstellungen im GUGGENHEIM BILBAO Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Natürlich durfte das ikonische Museo Guggenheim Bilbao nicht fehlen. Die monumentale Architektur von Frank O. Gehry, die sich wie ein Schiff aus Titan in die Stadtlandschaft schmiegt, bildete den Rahmen für internationale Gegenwartskunst – von immersiven Lichtinstallationen bis zu kinetischen Skulpturen. Boden, Wände und Decken waren bedeckt mit Werken von Barbara Kruger – jeder Raum eine neue Überraschung in einem Ort, der nicht nur Kunst zeigt, sondern selbst Kunst ist.

Etwa 33.000 dünne Titanpaneelen und viel Glas prägen die Außenhaut des Kunstmuseums GUGGENHEIM BILBAO | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Etwa 33.000 dünne Titanpaneelen und viel Glas prägen die Außenhaut des Kunstmuseums GUGGENHEIM BILBAO Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Auch die Werke von Richard Serra und Maria Helena Vieira da Silva begeisterten. Auch die Klassiker wieEl Anatsui (Rising Sea“, eine monumentale Schöpfung mit beeindruckenden Maßen von 800 x 1400 cm, vollständig aus Aluminium- und Kupferdraht gefertigt) oder Anselm Kiefer (The Paths of World Wisdom: Hermann’s Battle) versprühten Glanz.

Tappas, Trubel und Tischgespräche

Abseits der Museen lockte die Altstadt mit ihrem lebhaften Flair: Tappas-Bars, verwinkelte Gassen, spontane Straßenmusik und Gespräche mit lokalen Künstler:innen machten die Reise zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Zwischen Pintxos und Rioja entstanden neue Ideen, Kontakte und Impulse für kommende Projekte in der Metropolregion Rhein-Ruhr.

Auf dem Dach des Kulturpalastes in Bilbao "Palacio Euskalduna" | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Auf dem Dach des Kulturpalastes in Bilbao „Palacio Euskalduna“ Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Die KKRR-Kunstreise nach Bilbao war mehr als eine Exkursion – sie war ein lebendiger Austausch zwischen Kulturen, Generationen und Disziplinen. Voll gepackt mit Kunst und Gaumengenuss kehrten die Teilnehmenden inspiriert zurück – mit dem Gefühl, dass Kunst nicht nur betrachtet, sondern gelebt werden will.  Eine umfangreiche Fotodokumentation der Kunstfahrt hält der Mülheimer Kunstverein in der Villa Artis in der Ruhrstr. 3 bereit. Ein Vortrag über die diesjährigen Reisen ist traditionell im Dezember geplant. 

Der Vorsitzende des Mülheimer Kunstvereins KKRR (unten links) in der KRUGER-Schau in Bilbao - Herbstkunstreise 2025 | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Der Vorsitzende des Mülheimer Kunstvereins KKRR (unten links) in der KRUGER-Schau in Bilbao – Herbstkunstreise 2025 Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Kunstreise nach Bilbao – überraschend günstig und inspirierend
Eine Reise in die pulsierende Kunstmetropole Bilbao muss keineswegs teuer sein. Bereits ab 19 EUR lassen sich Flüge buchen – unser Direktflug ab Düsseldorf dauerte weniger als zwei Stunden. UBER fuhr uns für 29 EUR zum Flughafen. Auch die Unterkunft vor Ort ist erschwinglich, und der öffentliche Nahverkehr überzeugt mit unschlagbaren Preisen: Mit der praktischen „Barik-Smartcard“ bewegt man sich flexibel und kostengünstig von und zum Flughafen und durch die Stadt. Die Metro fährt unter 2 EUR auch direkt ans Meer z.B. zum UNESCO-Weltkulturerbe „Biskaya-Brücke“, auch bekannt als „Hängende Fähre“,die Portugalete und Getxo miteinander verbindet.

Bilbao bietet nicht nur das weltberühmte Guggenheim-Museum (Eintritt 7,50 EUR), Museum Fine Arts stets kostenfrei – sondern auch eine lebendige Szene zeitgenössischer Kunst, beeindruckende Architektur und kulinarische Entdeckungen. Wer Kunst und Kultur (einschließlich „Graswurzelkultur“) liebt, findet hier Inspiration – ganz ohne großes Budget.

Fingerprint des Künstlers Juanjo Novella als Erinnerung an die Opfer des Spanischen Bürgerkrieges. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Fingerprint des Künstlers Juanjo Novella als Erinnerung an die Opfer des Spanischen Bürgerkrieges. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 
Museum im Stadion San Mamés, Bilbao | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Jeder Raum eine Überraschung:  BARBARA KRUGER dominierte die aktuellen Ausstellungen im GUGGENHEIM BILBAO | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Überwältigende Architektur von  Frank O. Gehry (eröffnet 1997)  das Guggenheim Bilbao ist eines der Museen der US-amerikanischen Stiftung Salomon R. Guggenheim Foundation (New York, Peggy Guggenheim Collection in Venedig, Bilbao, Abu Dhabi und Stadtorte in Berlin und Las Vegas) | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Führung durch 4 spannende Ausstellungsbereiche bei der Kunstfahrt des Mülheimer Kunstvereins und Kunstfördervereins Rhein-Ruhr | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Etwa 33.000 dünne Titanpaneelen und viel Glas prägen die Außenhaut des Kunstmuseums GUGGENHEIM BILBAO | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Altstadtbummel in Bilbao - bei angenehmen Herbsttemperaturen | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

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Das Wesentliche ist in der Ruhr Gallery zu sehen Ausstellung „THE ESSENTIALS“ des Mülheimer Fotografen Bernd Pirschtat in der Ruhr Gallery

Fotoreihe "Hommage an die 'Capri-Batterie' von Joseph Beuys" . Ausstellung "ESSENTIALS" von Bernd Pirschtat im Rahmen der "Kunstblicke 2025 in der Ruhrtalstadt Mülheim" | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Fotoreihe „Hommage an die ‚Capri-Batterie‘ von Joseph Beuys“ . Ausstellung „ESSENTIALS“ von Bernd Pirschtat im Rahmen der „Kunstblicke 2025 in der Ruhrtalstadt Mülheim“Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Die Ausstellung „THE ESSENTIALS – Bernd Pirschtat  | Fotografie 2017 – 2025 |“ ergänzt wirkungsvoll die Mülheimer Woche der Offenen Ateliers und die Aktion „Kunstblicke 2025“ am 8. und 9. November 2025

Spezialfotografie "NATÜRLICH" des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat in der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Spezialfotografie „NATÜRLICH“ des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat in der Villa Artis Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Mit seinen Arbeiten wandelt der Mülheimer Fotokünstler Bernd Pirschtat Gedanken in fotografische Realität und zeigt Motive, die so eigentlich nicht abbildbar sind. Sie entspringen seiner Konzeption und werden im Studio in Szene gesetzt. Sie wirken spannend und interessant, so wie das Auge sie nicht kennt oder üblicherweise nicht wahrnimmt.

Makrofotografie "NATÜRLICH" des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat in der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Makrofotografie „NATÜRLICH“ des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat in der Villa Artis Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

In den letzten Jahren entstanden diverse Fotoreihen, die die Vielfalt der angegangenen Themen widerspiegeln und in der Ruhr Galerie präsentiert wurden. Genannt werden müssen insbesondere die gezeigten Serien:
2024 – Trefflich / A(lice) meets B(ob)
2023 – Home Sweet Home
2022 – Die Farben der Freiheit
2020 – Mit den Augen hören – Ludwig van Beethoven
2019 – Leonardo da Vinci – Hände sprechen
2018 – Once Upon a Time in San Francisco
2017 – Jackson Pollock Visiting

Aktuell gezeigt werden die Fotoreihen „Ganz natürlich“ und die „Hommage an die Capri-Batterie von Joseph-Beuys“, die erstmals in der Ruhr Galerie im Jahre 2021 ausgestellt waren.

Bei allen Kunstwerken von Bernd Pirschtat stehen Kreativität und die perfekte fotografische Umsetzung im Mittelpunkt seines Schaffens.

Kunst kaufen direkt vom Kunstaktiven ohne Aufschläge !

Bei dem Event "KUNSTBLICKE" sind alle 12 Ateliers zugänglich - auch sind wieder zahlreiche Gastkünstlerinnen und Gastkünstler vor Ort!
SA/SO  8. und 9. 11. 2025 jeweils 14 - 19 Uhr | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Kunst kaufen direkt vom Kunstaktiven ohne Aufschläge !Bei dem Event „KUNSTBLICKE“ sind alle 12 Ateliers zugänglich – auch sind wieder zahlreiche Gastkünstlerinnen und Gastkünstler vor Ort!
SA/SO 8. und 9. 11. 2025 jeweils 14 – 19 Uhr Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Die Ausstellung ergänzt wirkungsvoll die Aktion „KUNSTBLICKE“ die am 8. und 9. November 2025 in der Ruhrtalstadt Mülheim stattfindet. Im gesamten Stadtgebiet jeweils von 14 bis 19 Uhr.

Eintritt und Parken frei – Gäste willkommen !Eintritt und Führungen sind stets frei in der VILLA ARTIS mit MMKM und RuhrGallery
Bei dem Event "KUNSTBLICKE" sind alle 12 Ateliers zugänglich - auch sind wieder zahlreiche Gastkünstlerinnen und Gastkünstler vor Ort!
SA/SO  8. und 9. 11. 2025 jeweils 14 - 19 Uhr | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRREintritt und Führungen sind stets frei in der VILLA ARTIS mit MMKM und RuhrGallery
Bei dem Event „KUNSTBLICKE“ sind alle 12 Ateliers zugänglich – auch sind wieder zahlreiche Gastkünstlerinnen und Gastkünstler vor Ort!
SA/SO 8. und 9. 11. 2025 jeweils 14 – 19 Uhr Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR 

LINK:  https://KultAppMH.de

LINK: über Bernd Pirschtat

Fotoreihe "Hommage an die 'Capri-Batterie' von Joseph Beuys" . Ausstellung "ESSENTIALS" von Bernd Pirschtat im Rahmen der "Kunstblicke 2025 in der Ruhrtalstadt Mülheim" | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Spezialfotografie "NATÜRLICH" des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat in der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Makrofotografie "NATÜRLICH" des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat in der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Kunst kaufen direkt vom Kunstaktiven ohne Aufschläge !

Bei dem Event "KUNSTBLICKE" sind alle 12 Ateliers zugänglich - auch sind wieder zahlreiche Gastkünstlerinnen und Gastkünstler vor Ort!
SA/SO  8. und 9. 11. 2025 jeweils 14 - 19 Uhr | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Eintritt und Führungen sind stets frei in der VILLA ARTIS mit MMKM und RuhrGallery
Bei dem Event "KUNSTBLICKE" sind alle 12 Ateliers zugänglich - auch sind wieder zahlreiche Gastkünstlerinnen und Gastkünstler vor Ort!
SA/SO  8. und 9. 11. 2025 jeweils 14 - 19 Uhr | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR

Aufruf an alle Kölner: Kommt in die Stadt Mülheim! Kommen, staunen: das „Croissant de Cologne“ wird zum Event „Kunstblicke 2025“ in der Ruhrtalstadt Mülheim ausgestellt

Das historische Köln (hier der Heumarkt) - über 1.000 Gebäude liebevoll modelliert und coloriert vom Kölner Künstler Theo Giesen (1920-1990)  - Sammlung des Mülheimer Kunstmuseums MMKM | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr-KKRR
Das historische Köln (hier der Heumarkt) – über 1.000 Gebäude liebevoll modelliert und coloriert vom Kölner Künstler Theo Giesen (1920-1990) – Sammlung des Mülheimer Kunstmuseums MMKMFoto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr-KKRR

Aufruf an alle Kölner: Kommt in die Ruhrtalstadt Mülheim!
Kommt nach Mülheim und erlebt die einmalige Präsentation des historischen Köln-Stadtmodells von Theo Giesen, bekannt als das Croissant de Cologne. Das vollplastische Stadtmodell wurde über Jahrzehnte in liebevoller Handarbeit gefertigt und zeigt die Stadtstruktur Kölns in faszinierender Detailfülle.

Das alte Köln hat die Form eines Croissants - das Stadtmodell von Theo Giesen ist ein einmaliges Unikat - es entstand als es weder Google noch KI-Hilfsmittel gab in jahrelanger Kleinarbeit | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR, Bernd Pirschtat
Das alte Köln hat die Form eines Croissants – das Stadtmodell von Theo Giesen ist ein einmaliges Unikat – es entstand als es weder Google noch KI-Hilfsmittel gab in jahrelanger Kleinarbeit Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR, Bernd Pirschtat 

Veranstaltung und Anlass

Im Rahmen von KUNSTBLICKE 2025 und anlässlich der Woche der Offenen Ateliers präsentiert der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR auch das vollplastische Köln-Stadtmodell (um 1571) in der Villa Artis, Ruhrstr. 3 im „Kunsthaus Mülheim Mitte“ auf über 1.300 Quadratmetern. Die Villa Artis öffnet ihre Türen für ein breites, kostenloses Kunsterlebnis.

Stadtforscher Porf. Dr. Heiner Treinen (li.) mit Ivo Franz vor einem Plakat des Stadtmodells in der Ruhr Gallery Mülheim. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Stadtforscher Porf. Dr. Heiner Treinen (li.) mit Ivo Franz vor einem Plakat des Stadtmodells in der Ruhr Gallery Mülheim. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Schirmherrschaft und Mitwirkung

Die Aktion Kunstblicke findet seit 2 Jahren unter der Schirmherrschaft von Dr. Daniela Grobe, Kulturdezernentin der Stadt Mülheim statt. Auch der Mülheimer Kunstverein und der Kunstförderverein Rhein-Ruhr nimmt aktiv an den Kunstblicken teil und stellt im Kontext der Offenen Ateliertage (2. bis 9.11.2025) eine Vielzahl künstlerischer Beiträge zur Schau.

Marc Buchholz (re.), Oberbürgermeister der Stadt Mülheim vor dem Giesen-Köln-Stadtmodell in der Villa Artis | Foto: Bernd Kirstein, Mülheimer Künstlerbund MKB
Marc Buchholz (re.), Oberbürgermeister der Stadt Mülheim vor dem Giesen-Köln-Stadtmodell in der Villa Artis Foto: Bernd Kirstein, Mülheimer Künstlerbund MKB 

Besuchsinformationen

• Ort: Villa Artis, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle, Innenstadtpark Ruhranlage, Mülheim an der Ruhr.
• Format: Präsentation im Rahmen der Offenen Ateliers / Kunstblicke 2025; freier Eintritt, offene Führungen möglich während der Veranstaltungszeiten. Wunsch-Terminbuchungen auch mit dem Online Tool hier:

Fotostudie von Bernd Pirschtat - Auszug des Giesen-Stadtmodells - kennzeichnung einer Straße - über 1.000 Gebäude wurden maßstabsgerecht modelliert und coloriert. | Foto: Bernd Pirschtat
Fotostudie von Bernd Pirschtat – Auszug des Giesen-Stadtmodells – kennzeichnung einer Straße – über 1.000 Gebäude wurden maßstabsgerecht modelliert und coloriert. Foto: Bernd Pirschtat 

• Besonderheit: Das Modell wird liebevoll als Croissant de Cologne bezeichnet und lädt zum genauen Betrachten und Staunen ein.

Warum hingehenPlakat zur Aktion: "HISTORISCHES STADTMODELL KÖLN" | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRRPlakat zur Aktion: „HISTORISCHES STADTMODELL KÖLN“ Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

• Ein historisch-künstlerisches Unikat von Theo Giesen, das lokale Stadtgeschichte künstlerisch sichtbar macht.
• Großer, zugänglicher Ausstellungsraum in der Villa Artis mit vielfältigen weiteren Ausstellungs- und Atelieröffnungen im Rahmen von Kunstblicke 2025 (8. und 9. November 2025 von 14 bis 19 Uhr).
• Gelegenheit, Kunstaktive zu treffen, hinter die Kulissen von zahlreichen Ateliers zu schauen und Teil des regionalen Kunstnetzwerks zu werden.

Auch der Künstler HA SCHULZ und seine Ehefrau waren begeistert vom Stadtmodell - hier zeigt HA Schult, wo er derzeit im historischen Stadtkern von Köln wohnt.
Das Foto entstand währende der Corona-Pandemie. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Auch der Künstler HA SCHULZ und seine Ehefrau waren begeistert vom Stadtmodell – hier zeigt HA Schult, wo er derzeit im historischen Stadtkern von Köln wohnt.
Das Foto entstand währende der Corona-Pandemie. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Kurz und prägnant:  Kommt aus Köln und Umgebung der Metropolregion Rhein-Ruhr, bringt Freunde mit und erlebt das Croissant de Cologne live in Mülheim — ein freier Kunsterlebnis-Tag, der Stadtgeschichte und Künstlerinnen und Künstler zusammenbringt.

Hinweis: Die Online-Quelle https://altes-koeln.de/wiki/Stadtmodell ist bildreich dokumentiert

Das historische Köln (hier der Heumarkt) - über 1.000 Gebäude liebevoll modelliert und coloriert vom Kölner Künstler Theo Giesen (1920-1990)  - Sammlung des Mülheimer Kunstmuseums MMKM | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr-KKRR
Das alte Köln hat die Form eines Croissants - das Stadtmodell von Theo Giesen ist ein einmaliges Unikat - es entstand als es weder Google noch KI-Hilfsmittel gab in jahrelanger Kleinarbeit | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR, Bernd Pirschtat
Stadtforscher Porf. Dr. Heiner Treinen (li.) mit Ivo Franz vor einem Plakat des Stadtmodells in der Ruhr Gallery Mülheim. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Auch der Künstler HA SCHULZ und seine Ehefrau waren begeistert vom Stadtmodell - hier zeigt HA Schult, wo er derzeit im historischen Stadtkern von Köln wohnt.
Das Foto entstand währende der Corona-Pandemie. | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Theo Giesen fertigte unzählige Skizzen als Grundlage für die Modellierung von Kirchen und Gebäuden | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Marc Buchholz, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim vor dem Giesen-Köln-Stadtmodell in der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR, Bernd Kirstein

Mehr Bilder 

Mülheimer Kunstverein begeistert aus Brügge zurück Zwischen Tape und Tönen: Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR zu Gast bei der Eröffnung des Kunstmuseums BRUSK in Brügge

Zwischen Tape und Tönen: Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR zu Gast bei der Eröffnung des Kunstmuseums BRUSK in Brügge | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Zwischen Tape und Tönen: Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR zu Gast bei der Eröffnung des Kunstmuseums BRUSK in BrüggeFoto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Eingang in das neue BRUSK in Brügge - links oben noch verhangen ein monumentales historisches Kunstwerk | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Eingang in das neue BRUSK in Brügge – links oben noch verhangen ein monumentales historisches Kunstwerk Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Brügge im September 2025 – Mit der Eröffnung des neuen Kunstzentrums BRUSK hat die belgische Stadt Brügge ein kraftvolles Zeichen für zeitgenössische Kunst und partizipative Gestaltung gesetzt. Auch der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR war vor Ort vertreten und erlebte ein Wochenende, das Kunst, Technik und kollektive Erfahrung auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.

Begehbare Installation des 1998 gegründeten Künstlerkollektivs Numen/For Use im BRUSK bei der Erstveranstaltung im September 2025 - errichtet mit Studenten der Akademie VTI-Brügge  | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Begehbare Installation des 1998 gegründeten Künstlerkollektivs Numen/For Use im BRUSK bei der Erstveranstaltung im September 2025 – errichtet mit Studenten der Akademie VTI-Brügge Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Verpackungstape wird Raum: Die Installation von Numen/For Use

Im Zentrum der Eröffnung stand eine monumentale Tape-Art-Installation des international renommierten Künstlerkollektivs Numen/For Use. Mit nichts als transparentem Verpackungsband und viel räumlichem Gespür entstand eine riesige begehbare Struktur, die sich wie ein organisches Netz durch zwei Ausstellungssäle spannte. Besucher konnten hindurchkriechen, klettern und sich in der schimmernden Architektur verlieren.

Tragfähige Kunst - die Monumentalwerke von Numen/For Use  sind begehbar - wie hier im BRUSK, Brügge | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Tragfähige Kunst – die Monumentalwerke von Numen/For Use sind begehbar – wie hier im BRUSK, Brügge Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Die Installation wurde vollständig vor Ort und von Hand gefertigt – ohne zusätzliche Klebstoffe oder tragende Konstruktionen. Die Stabilität entstand durch:

– Handelsübliches  Polypropylenband, das durch Überlagerung haftet

– Spannung zwischen Fixpunkten, die ein tragfähiges Netz erzeugt

– Mehrschichtige Wickeltechnik, die Kräfte verteilt und elastisch trägt

Glänzende Aussicht - Blick aus dem BRUSK auf die Frauenkirche in Brügge | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Glänzende Aussicht – Blick aus dem BRUSK auf die Frauenkirche in Brügge Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Bildung trifft Kunst

Ein besonderes Merkmal des Projekts war die Zusammenarbeit mit Schüler:innen der Kunsthochschule VTI Brugge. Die Fachrichtungen „Fijnschilder“ und „Grafi Media“ waren aktiv am Aufbau beteiligt – eine praxisnahe Lernerfahrung, die Handwerk, Kommunikation und Sicherheitskompetenz miteinander verband. Für den Mülheimer Kunstverein war dies ein inspirierendes Beispiel für gelungene Bildungsintegration in künstlerische Prozesse.

Klang als Erweiterung

Am Abend wurde die Tape-Struktur durch eine eigens komponierte Klanginstallation des Brügger Komponisten Patrick Hamilton erweitert. Sein Werk „BRUSK, forms in motion“, ein Konzert für Klavier, Streicher und Sopran, wurde live aufgeführt – mit dem Sonare Collective und Sopranistin Christine Dalli. Die Musik verwob sich mit Licht und Bewegung und verwandelte die Installation in ein multisensorisches Erlebnis.

Über das Kollektiv: Numen/For Use

Numen/For Use wurde 1998 von Sven Jonke, Christoph Katzler und Nikola Radeljković gegründet. Das Kollektiv arbeitet an der Schnittstelle von Industriedesign, Szenografie und Konzeptkunst und ist bekannt für seine temporären, begehbaren Installationen aus Folien, Klebeband, Seil und Netz. Ihre Werke wurden bereits in Paris, Frankfurt, Madrid und Venedig gezeigt – stets ortsbezogen, improvisiert und interaktiv.

Besucher strömen ins das neue Kunstmuseum BRUSK in Brügge - die endgültige Eröffnung ist 2026 geplant | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Besucher strömen ins das neue Kunstmuseum BRUSK in Brügge – die endgültige Eröffnung ist 2026 geplant Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Ein Impuls zur Nachahmung in der Metropolregion Rhein-RuhrLogo der Metropolregion Rhein-Ruhr, gestaltet von Andreas Ingramm vom Mülheimer Künstlerbund | Foto: Andreas Ingramm, MKBLogo der Metropolregion Rhein-Ruhr, gestaltet von Andreas Ingramm vom Mülheimer Künstlerbund Foto: Andreas Ingramm, MKB 

Die Teilnahme des Mülheimer Kunstvereins KKRR an der BRUSK-Eröffnung war mehr als ein Besuch – sie war Teil eines Dialogs über die Zukunft von Kunst als Infrastruktur. Die Tape-Art-Installation zeigte, wie Raum durch kollektive Vorstellungskraft neu gedacht werden kann. BRUSK ist nicht nur ein Museum, sondern ein Labor für künstlerische Bewegung – ein Impuls, der auch in der Rhein-Ruhr-Region sicherlich Resonanz findet und zur Nachahmung anregt.

Über den Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR Logo des Kunstvereins und Kunstfördervereins Rhein-Ruhr - KKRR 
Geschäftsstelle:  Ruhrstr. 3 / Ecke Delle - 45468 Mülheim an der Ruhr in Nordthein-Westfalen | Foto: Logogestaltung: Designer Klaus WieselLogo des Kunstvereins und Kunstfördervereins Rhein-Ruhr – KKRR
Geschäftsstelle: Ruhrstr. 3 / Ecke Delle – 45468 Mülheim an der Ruhr in Nordthein-Westfalen Foto: Logogestaltung: Designer Klaus Wiesel 

Zuhause und bestens vernetzt in der Metropolregion Rhein-Ruhr ist der im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 gegründete Verein in Mülheim an der Ruhr, Essen und in Bensberg bei Köln aktiv. Über 350 Museale Ausstellungen hat der Verein seither realisiert und über 100 Kunstfahrten ins In-und Ausland unternommen. Belohnt werden die Aktivitäten durch eine ständig wachsene Fan-Gemeinde, die aktiv an den Kunstprojekten des Vereins teilnimmt.

Zwischen Tape und Tönen: Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR zu Gast bei der Eröffnung des Kunstmuseums BRUSK in Brügge | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Glänzende Aussicht - Blick aus dem BRUSK auf die Frauenkirche in Brügge | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Eingang in das neue BRUSK in Brügge - links oben noch verhangen ein monumentales historisches Kunstwerk | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Begehbare Installation des 1998 gegründeten Künstlerkollektivs Numen/For Use im BRUSK bei der Erstveranstaltung im September 2025 - errichtet mit Studenten der Akademie VTI-Brügge  | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Tragfähige Kunst - die Monumentalwerke von Numen/For Use  sind begehbar - wie hier im BRUSK, Brügge | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Besucher strömen ins das neue Kunstmuseum BRUSK in Brügge - die endgültige Eröffnung ist 2026 geplant | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Mülheimer Künstlerkolonie mit Manifest Zeitzeichen: Vor 15 Jahren wurde in der Ruhrtalstadt Mülheim die Künstler:innen-Kolonie ARCO gegründet

Das Logo ARCO  (ital. auch Bogen) steht als Abkürzung für ARTIST'S COLONY - gleichzeitig hat es Ähnlichkeit mit dem Logo mit dem Portal der RuhrGallery, das seinerzeit Konrad Kollnig entwickelt hat. | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr-KKRR
Das Logo ARCO (ital. auch Bogen) steht als Abkürzung für ARTIST’S COLONY – gleichzeitig hat es Ähnlichkeit mit dem Logo mit dem Portal der RuhrGallery, das seinerzeit Konrad Kollnig entwickelt hat.Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr-KKRR

Mülheimer Kunstaktive, Kunstakteure oder Kunstschöpfende hatten sich im Zuge der „Kulturhauptstadt Ruhr.2010“ zusammengefunden um am Ruhrufer im Innenstadtpark „Ruhranlage“ eine neue Kunststätte mit Leben zu füllen. 
Die Mülheimer Stadtgesellschaft diskutierte damals u.a. jährliche Millioneneinsparungen durch die Aufgabe der Trägerschaft des Städtischen „Kunstmuseums in der Alten Post“ – hier der Link zur Diskussion 2010.
Nach nunmehr 15 Jahren hat die ARCO – Artist’s Colony ihr Manifest neu veröffentlicht. Inzwischen ist auch die KI Mitglied im Kreise der Kunstaktiven in der VILLA ARTIS in der „kleinen“ Ruhrstraße Nr. 3 / Ecke Delle. 

Aus den Gründerjahren des ARCO hier die Ausstellung im Düsseldorfer Landtag von Jürgen Heinrich Block (li.) mit der damaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Ivo Franz (RuhrGallery / KKRR), Dirk Schneider (Städt.Kulturbetrieb) und Hans Jürgen Bolz (Vorstand Kunstverein von 1956 e.V.) | Foto: Nicole Gdwawitz
Aus den Gründerjahren des ARCO hier die Ausstellung im Düsseldorfer Landtag von Jürgen Heinrich Block (li.) mit der damaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Ivo Franz (RuhrGallery / KKRR), Dirk Schneider (Städt.Kulturbetrieb) und Hans Jürgen Bolz (Vorstand Kunstverein von 1956 e.V.) Foto: Nicole Gdwawitz 

Seit dem Einzug des AIRL (Analog Interference Research Lab) im Seitentrakt des ehemaligen Kolonialwarenhauses befruchten „Neue Technologien“ die traditionellen Ansätze der Bildenden Kunst. Das private Kunstmuseum Mülheim MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim“ rundet das Spektrum des Hauses ab, 

Die Villa Artis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle - mit Zugang zum Innenstadtpark "Ruhranlage" | Foto: ARCO Artist's Colony Mülheim
Die Villa Artis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – mit Zugang zum Innenstadtpark „Ruhranlage“ Foto: ARCO Artist’s Colony Mülheim

Manifest der Künstlerkolonie *) Mülheim
„ARCO ARTIST’S COLONY“ · Villa Artis · Ruhrtalstadt Mülheim
1. Ursprung und Ort
Wir sind die Künstlerkolonie Mülheim. Wir wirken in der Villa Artis – einem lebendigen Organ aus Stein, Geschichte und Fantasie. Unser Standort ist kein Zufall: Die Ruhrtalstadt Mülheim ist unser Resonanzraum, unser Labor, unser Gedächtnis.
2. Wer wir sind
Wir sind Kunstaktive, Kunstakteure, Kunstschöpfende. Wir sind keine Berufsbezeichnung, sondern ein Zustand. Wir handeln, vermitteln, verwandeln. Wir sind lokal verankert und global vernetzt. Wir sind plural, fluid, wach.
3. Was wir tun
Wir schaffen Räume für das Unvorhersehbare. Wir öffnen Ateliers, Gedanken, Prozesse. Wir transformieren Material in Bedeutung, Struktur in Spiel, Geschichte in Möglichkeit. Wir arbeiten interdisziplinär – zwischen Bild, Klang, Text, Technik und Theorie. Wir forschen künstlerisch, philosophisch, sozial.
4. Wie wir denken
Wir glauben an die Kraft der Iteration und Transformation. Wir feiern das Fragment, die Korrektur, den Widerspruch. Wir gestalten nicht nur Werke, sondern Systeme des Bedeutens. Wir achten auf Diakritika, Frequenzen, auf Zwischenräume, auf das Unsichtbare. Wir sind präzise, weil wir frei sein wollen.
5. Wofür wir stehen
Für eine Kunst, die nicht dekoriert, sondern aktiviert. Für eine Sprache, die nicht ausschließt, sondern einlädt. Für eine Stadt, die nicht verwaltet, sondern inspiriert. Für ein Morgen, das sich heute schon zeigt – in jedem Detail, in jedem Chip, in jedem Zeichen.

Die Villa Artis ist unser Raum für weiterbildende Fantasie. Die Künstlerkolonie Mülheim ist ihr lebendiger Körper. Wir sind da. Wir sind viele. Wir sind im Werden.

*) Künstlerinnen und Künstler aller Kunstgattungen – z.B. Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Medienkunst, Musik und „Kunst & KI“ sind hier vereint

ARCO ist eine Künstlerkolonie in der Villa Artis in Mülheim an der Ruhr, die als Plattform für künstlerischen Austausch und kollaborative Projekte dient. Der Name steht für „Artistic Resonance & Collaborative Orbit“ und betont den Gedanken von Vernetzung, Resonanz und gemeinsamer Kreativität. | Foto: KKRR Mülheimer Kunstverein
ARCO ist eine Künstlerkolonie in der Villa Artis in Mülheim an der Ruhr, die als Plattform für künstlerischen Austausch und kollaborative Projekte dient. Der Name steht für „Artistic Resonance & Collaborative Orbit“ und betont den Gedanken von Vernetzung, Resonanz und gemeinsamer Kreativität. Foto: KKRR Mülheimer Kunstverein 

8. und 9. November geöffnet „OFFENE ATELIERS IN DER VILLA ARTIS“

Über das weisse Treppenhaus gelangt man über mehrere Ebenen in die Atelierräume der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Über das weisse Treppenhaus gelangt man über mehrere Ebenen in die Atelierräume der Villa Artis Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR 

Wieder wie seit 15 Jahren dabei an den Mülheimer Kunsttagen „Offene Ateliers in der Ruhrtalstadt Mülheim“ – hier ein Ankündigungsplakat. Diesmal ist auch das AIRL geöffnet. Hier die alphabetische Liste aller teilnehmenden Kunstaktiven im Stadtgebiet von Mülheim:

Hier der Link zur Webseite der Künstlerkolonie:

Ankündigung zum Tag der "Kunstblicke" - Offene Ateliers in der Ruhrtalstadt Mülheim 
Eintritt - Führungen - Parken stets frei - Gäste willkommen! | Foto: ARCO Ruhrtalstadt Mülheim
Ankündigung zum Tag der „Kunstblicke“ – Offene Ateliers in der Ruhrtalstadt Mülheim
Eintritt – Führungen – Parken stets frei – Gäste willkommen! Foto: ARCO Ruhrtalstadt Mülheim 
Das Logo ARCO  (ital. auch Bogen) steht als Abkürzung für ARTIST'S COLONY - gleichzeitig hat es Ähnlichkeit mit dem Logo mit dem Portal der RuhrGallery, das seinerzeit Konrad Kollnig entwickelt hat. | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr-KKRR
Die Villa Artis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle - mit Zugang zum Innenstadtpark "Ruhranlage" | Foto: ARCO Artist's Colony Mülheim
Über das weisse Treppenhaus gelangt man über mehrere Ebenen in die Atelierräume der Villa Artis | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Ankündigung zum Tag der "Kunstblicke" - Offene Ateliers in der Ruhrtalstadt Mülheim 
Eintritt - Führungen - Parken stets frei - Gäste willkommen! | Foto: ARCO Ruhrtalstadt Mülheim
Aus den Gründerjahren des ARCO hier die Ausstellung im Düsseldorfer Landtag von Jürgen Heinrich Block (li.) mit der damaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Ivo Franz (RuhrGallery / KKRR), Dirk Schneider (Städt.Kulturbetrieb) und Hans Jürgen Bolz (Vorstand Kunstverein von 1956 e.V.) | Foto: Nicole Gdwawitz
ARCO ist eine Künstlerkolonie in der Villa Artis in Mülheim an der Ruhr, die als Plattform für künstlerischen Austausch und kollaborative Projekte dient. Der Name steht für „Artistic Resonance & Collaborative Orbit“ und betont den Gedanken von Vernetzung, Resonanz und gemeinsamer Kreativität. | Foto: KKRR Mülheimer Kunstverein

Farben & Verfassung: Kunst im Wahlkampf OB Marc Buchholz besucht Grundgesetz-Schau in der Ruhr Gallery – Kunst trifft Wahlkampf

Künstlergespräch in der Schau zum Grundgesetz in der Reihe "KUNST & EUROPA"  
OB Marc  Buchholz diskutiert mit Künstler Reinhard Fingerhut (Ausstellung "WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN") | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Künstlergespräch in der Schau zum Grundgesetz in der Reihe „KUNST & EUROPA“
OB Marc Buchholz diskutiert mit Künstler Reinhard Fingerhut (Ausstellung „WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN“)Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR

Mülheim an der Ruhr – Mitten im laufenden Wahlkampf zur Stichwahl am 28. September 2025 zwischen dem amtierenden Bürgermeister Marc Buchholz (CDU) und Herausforderin Nadia Khalaf (SPD) setzte Buchholz heute ein klares Zeichen für kulturelle Präsenz und demokratische Auseinandersetzung.

Bei seinem Besuch der Ausstellung „WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN“ in der Ruhr Gallery nahm sich der Oberbürgermeister auffallend viel Zeit, um die Werke der Künstler Manfred Dahmen und Reinhard Fingerhut eingehend zu betrachten und zu diskutieren.

Blick in die Beletage der VILLA ARTIS - zu jedem Artikel ein Kunstwerk von Reinhard Fingerhut
Blick in die Beletage der VILLA ARTIS – zu jedem Artikel ein Kunstwerk von Reinhard Fingerhut 

Die Schau widmet sich dem Grundgesetz in all seinen Facetten – jedes Werk ist einem Artikel gewidmet und lädt zur kritischen Reflexion über Recht, Freiheit und gesellschaftliche Verantwortung ein. Fingerhuts mehrjähriger Werkzyklus wird durch KI-gestützte Bildantworten ergänzt, die den Dialog zwischen analoger Kunst und digitaler Interpretation eröffnen. Besonderes Interesse zeigte Buchholz am Werk „Blau, blau, blau blüht der Enzian“ von Manfred Dahmen. Die Arbeit spielt ironisch mit Farbassoziationen und politischen Zuschreibungen – sie macht deutlich, dass die Farbe Blau nicht exklusiv einer politischen Gesinnung gehört, sondern als ästhetisches und kulturelles Symbol vielfältig interpretierbar bleibt.

An der Ecke Delle / Ruhrstraße 3 diskutieren Oberbürgermeister von Mülheim Marc Buchholz und Dr. Reinhard Fingerhut auf dem Weg in die Ausstellung "WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN" | Foto: AIRL.MH
An der Ecke Delle / Ruhrstraße 3 diskutieren Oberbürgermeister von Mülheim Marc Buchholz und Dr. Reinhard Fingerhut auf dem Weg in die Ausstellung „WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN“ Foto: AIRL.MH 

Die Ausstellung ist Teil der Reihe „WAS KANN KUNST“ im Kunstjahr 2025 und findet in der Villa Artis statt, dem ehemaligen Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie.

NO-ENTRY-INTERFERENCES-Schild_im_AIRL_Analog-Interference-Research-Lab_Muelheim-Germany-VILLA-ARTIS | Foto: AIRL-Muelheiom
NO-ENTRY-INTERFERENCES-Schild_im_AIRL_Analog-Interference-Research-Lab_Muelheim-Germany-VILLA-ARTIS Foto: AIRL-Muelheim

Anmerkung d.R.
Sie ist noch bis zum 5.Oktober 2025  geöffnet (ursprünglich bis 28.09.2025 wegen starkem Interesse um 1 Woche verlängert!

"Begegnungen" mit Kunst in der Villa Artis - das Eingangsportal des Stammhauses der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in der "kleinen Ruhrstraße Nr. 3" in der Ruhrtalstadt Mülheim | Foto: RuhrGallery„Begegnungen“ mit Kunst in der Villa Artis – das Eingangsportal des Stammhauses der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in der „kleinen Ruhrstraße Nr. 3“ in der Ruhrtalstadt Mülheim Foto: RuhrGallery

Ort der Begegnung

Die Villa Artis am Innenstadtpark Ruhranlage in der Ruhrstr. 3, bietet einen historischen Rahmen für diese moderne Auseinandersetzung mit Verfassung und Gesellschaft – ÖPNV: „Stadtmitte-MH“.

Ruhrtalstadt Mülheim - Panorama: Basis ist die Original-Bleistiftzeichnung von Daniel Traub, die in der Ständigen Sammlung im MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhrstr. 3 zu sehen ist. | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR
Ruhrtalstadt Mülheim – Panorama: Basis ist die Original-Bleistiftzeichnung von Daniel Traub, die in der Ständigen Sammlung im MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhrstr. 3 zu sehen ist. Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR 

Die Villa Artis beherbergt direkt am Ruhrufer ein privates Kunstmuseum, eine Kunstgalerie und ein großes Atelierhaus als Artists Residence Ruhr,

Erforscht die Beziehungen von KI und Kunst:  Das "Analog Interference Research Lab" in Mülheim, Ruhrstr. 3 | Foto: AIRL-MH
Erforscht die Beziehungen von KI und Kunst: Das „Analog Interference Research Lab“ in Mülheim, Ruhrstr. 3 Foto: AIRL-MH 

Hier befindet neben den Räumlichkeiten für Kunst (Kunstmuseum MMKM, RuhrGallery) auch das „Analog Interference Research Lab – AIRL“ , das seit einigen Jahren in der Ruhrtalstadt Mülheim die Nutzung der Künstlichen Intelligenz (KI) erforscht.

Siegel der VILLA ARTIS mit "Frequenzen" | Foto: Kulturort VILLA ARTIS
Siegel der VILLA ARTIS mit „Frequenzen“ Foto: Kulturort VILLA ARTIS 

KultApp findet alle Events in der Stadt Mülheim – die APP wurde 2012 vom KKRR entwickelt (Link hier zum speichern: www.KultAppMH.de )

Künstlergespräch in der Schau zum Grundgesetz in der Reihe "KUNST & EUROPA"  
OB Marc  Buchholz diskutiert mit Künstler Reinhard Fingerhut (Ausstellung "WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN") | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
An der Ecke Delle / Ruhrstraße 3 diskutieren Oberbürgermeister von Mülheim Marc Buchholz und Dr. Reinhard Fingerhut auf dem Weg in die Ausstellung "WIR KÖNNEN UNS AUF NICHTS BERUFEN" | Foto: AIRL.MH
"Begegnungen" mit Kunst in der Villa Artis - das Eingangsportal des Stammhauses der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in der "kleinen Ruhrstraße Nr. 3" in der Ruhrtalstadt Mülheim | Foto: RuhrGallery
Siegel der VILLA ARTIS mit "Frequenzen" | Foto: Kulturort VILLA ARTIS
Erforscht die Beziehungen von KI und Kunst:  Das "Analog Interference Research Lab" in Mülheim, Ruhrstr. 3 | Foto: AIRL-MH
Blick in die Beletage der VILLA ARTIS - zu jedem Artikel ein Kunstwerk von Reinhard Fingerhut