78. Jahresausstellung im Kunstmuseum Mülheim

Tür zum Interimsmuseum der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

In 90 Jahren seit Gründung brachte man es auf immerhin 78 Ausstellungen von Kunstschaffenden, die einen Bezug zur Stadt Mülheim haben, die jedoch nicht alle in den Räumlichkeiten des städtischen Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr gezeigt wurden. Ausweichräume waren auch schon einmal leerstehende Ladenlokale.

2019 werden im provisorisch eingerichteten „Museum Temporär“ über 80 Werke gezeigt. Jedermann konnte eine Arbeit einreichen, die diesmal einschließlich Rahmen aber maximal die Größe DIN A4 haben durfte.

Ein kurzer Rundgang zur Einstimmung in über 80 Werke

Arbeiten von Lukas Benedikt Schmidt (*1993) alias Lubens

Die von der Hängekommision zugelassenen Arbeiten können jetzt bis 29. Januar 2020 in der Schloßstraße 30 bewundert werden.

36 Künstler*innen und die Künstlergruppe RaumZeitPiraten (hier der Link zu dem ausgestellten Kunstwerk „GIFMeister“) sind mit rund 82 Werken vertreten – das Durchschnittsalter beträgt 62 Jahre – Jungkünstler Lubens ist das dritte Mal in einer Jahresausstellung dabei und zieht zusammen mit den RaumZeitPiraten das Durchschnittsalter nach unten.

Barbara Adamek (*1950), Uwe Dieter Bleil (*1952), Erika Buck (*1943), Michael Cleff (*1961), Alfred Dade (*1965), Barbara Deblitz, Marta Martina Deli (*1964), RaumZeitPiraten/Tobias Daemgen/Jan Ehlen (*1980)/Moritz Ellerich, Ulrich Erbe, Peter Flach, Klaus Florian (*1954), Marianne Goldbach (*1967), Peter Helmke (*1968), Vera Herzogenrath (*1968), Ursula (Gräf-) Hirsch (*1929), Jan Homeyer, Pavel Hulka (*1952), Dirk Hupe (*1960), Helmut Koch (*1947), Karmen Laco, Lubo Laco, Marlies Liekfeld-Rapetti (*1939), Ingrid Lievenbrück (*1939), Dore O. (*1946), Joachim Poths (*1951), Ralf Raßloff (*1965), Hermann EsRichter (*1939), Dirk Salz (*1962), Walter Schernstein (*1956), Lukas Benedikt Schmidt (*1991), Heiner Schmitz (*1940), Harald Schmitz-Schmelzer (*1953 – † 2019), Sabrina Seppi (*1979), Natalija Usakova (*1979), Ursula Vehar (*1940), Imre Vidék (*1949), Wolfgang Vogelsang (*1938) und Alexander Voß (*1960).

Sabrina Seppi (*1979) Künstlername Hiroshima Bosch „Born to lose“ Sarkophak
Ingrid Lievenbrück (*1939) lieferte 9 Arbeiten „zum blättern“
Ingrid Lievenbrück (*1939) zeigt ihre 9 Arbeiten Titel „abgelegt“ „Alles in Ordnung“
Ingrid Lievenbrück (*1939) Titel „abgelegt“ „Alles in Ordnung“
Bürgermeisterin Margarete Wietelmann bei der Eröffnung der 78. Jahresausstellung
Arbeit aus dem Jahr 2019 von Harald Schmitz-Schmelzer (*1953 – † 2019 )
3 Arbeiten von Wolfgang Vogelsang (*1938) zur 78. Jahresausstellung

Eine Begleitausstellung in Schaufenstern in der Innenstadt soll vom 8. bis 31. Dezember 2019 die Fußgängerzone mit Führungen von Kunsthändler Gerold d’Hamè in eine Kunstmeile umwandeln. Kunststadt-MH.de wird an dieser Stelle berichten

Ein neuer Verein mit dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler mit Sitz in Mülheim an der Ruhr e.V.“ hat sich aus einer der bisher freien Künstlergruppen in der Stadt Mülheim (AnDer, Kulturturm, KKRR, Makroscope….) Ende 2019 gegründet mit 9 Arbeitsschwerpunkten.

Zweck des neuen Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur in Mülheim an der Ruhr, insbesondere durch die Beratung und Unterstützung der Stadt Mülheim an der Ruhr mit dem Ziel, das kulturelle Leben in ihrer Gesamtheit zum Nutzen einer breiten Öffentlichkeit zu intensivieren.

1. Organisation und Durchführung der traditionellen Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler im Kunstmuseum. Diese Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum vorbereitet und durchgeführt.
2. Verbesserung der Kunst- und Künstlerförderung, hier vor allem des Nachwuchses.
3. Bewahrung der künstlerischen Identität seiner künstlerisch schaffenden Mitglieder. Der Verein unterstützt ihre Ausstellungstätigkeit insbesondere bei der Entwicklung geeigneter Möglichkeiten für Kunstprojekte in unserer Stadt.
4. Forderung von Mitbestimmung bei der Präsentation von künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Raum.
5. Sicherung einer Beteiligung bildender Künstlerinnen und Künstler an Baumaßnahmen der öffentlichen Hand und deren transparenter Durchsetzung bei Wettbewerben.
6. Kooperationen mit Künstlerzusammenschlüssen der Nachbarstädte und darüber hinaus und mit unseren Partnerstädten (Beykoz/Türkei, Darlington/Großbritannien, Kfar Saba/Israel, Kouvola/Finnland, Opole/Polen, Tours/Frankreich).
7. Vertretung mit Rederecht im Kulturausschuss.
8. Regelmäßige Erstellung von Publikationen um ein aktuelles Bild der Kunstschaffenden unserer Stadt nach außen herzustellen.
9. Mitspracherecht bei der Vergabe der Ateliers im Schloß Styrum.

Hier ist die Satzung des Vereins zum Download:

In der Kunststadt Mülheim gibt es zahlreiche aktive Kunstvereine

Weitere Vereine in Mülheim sind:
Mülheimer Kunstverein e.V. gegr. 1956,  Kulturturm e.V. gegr. 1998, Künstlergruppe AnDer e.V. , Kunsthaus Mülheim e.V., Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR gegr. 2012, Makroscope e.V. , Mülheimer Künstlerbund – MKB , Art-Hub – AHRR und weitere zahlreiche aktive Künstlergruppen.

Hier ist die Kunst-APP-Mülheim an der Ruhr mit allen aktuellen Kunst-Events:

Für 2020/2021 rechtzeitig bewerben!

Die nächste Jahresausstellung 2020 findet vom 6. Dezember 2020 bis 24. Januar 2021 Titel laut Programm des Kunstmuseums „Jahresausstellung der Mülheimer Künstler und Künstlerinnen“ – hier der Link zu allen geplanten Veranstaltungen 2020/ 2021 im Museum Temporär:

Veröffentlicht von

alexander

KuMuMü = Kulturmuseum Mülheim GadR = Galerie an der Ruhr ALIV = Alexander Ivo