
Benefiz-Kunstversteigerung „Wünschewagen“ erzielte erneut 4-stelligen Betrag – VIELEN DANK an die Mülheimer Künstler und die Spender!



Eigentlich faszinieren die Künstlerin mit brasilianischen Wurzeln Eliane Paulino Bildwelten des Evolutionsbiologen und Meeresforschers Ernst Haeckel der einst die Kleinstlebewesen in den Weltmeeren, Radiolarien und Plankton zum Gegenstand einer umfangreichen Bildserie machte und unter dem Titel Kunstformen der Natur veröffentlichte. In ihren Arbeiten gestaltet sie einen bezaubernden Mikrokosmos mit unendlich filigranen Strukturen. Damit war auch schon die Verbindung zur Ausschreibung im Pollock Jahr 2017 in der Stadt Mülheim an der Ruhr gegeben.

Paulino war eine der 30 ausgewählten Kunstschaffenden, die die Schau „JACKSON POLLOCK VISITING“ in der Galerie an der Ruhr mitgestalteten.
Jetzt sind die Arbeiten von Eliane Paulino noch bis Ende Juni 2017 in der Belle Etage der Galerie an der Ruhr zu sehen.

1968 Geboren in Jacarezinho, Parana, Brasilien
1991 Immigration nach Deutschland
1998 Citizenship: Brazilian / German
2009 Lebt und arbeitet in Düsseldorf, Brasilien und den USA
Ausblildung
2006 Painting Sculpture workshop, Prof. James Cook, University of Arizona, Tucson, Arizona USA
2006 Photographie workshop, Prof.Sama Raena Slshaibi
2003 Internationale Sommerakademie für Bildende Künstler bei Professor Katharina Sieverding in Österreich
1998-2002 Akademiebrief – Diplom Kunstakademie Düsseldorf / Performance und Skulptur bei Professor Klaus Rinke
1996 – 1998 Art Academy Maastricht, Studium monumentale Malerei bei Felix von Beek
Zirkel der Schönen Künste in der Kunststadt Mülheim Ruhr, Ruhrstr. 3 / Delle 54Wer Mülheim an der Ruhr von außen betrachtet, sieht oft nur: eine mittelgroße Stadt im Schatten der großen Nachbarn Essen, Duisburg, Düsseldorf. „Provinziell“ klingt da schnell wie ein Vorwurf. Schaut man aber genauer auf die Kunst- und Kulturlandschaft der letzten zehn Jahre, entsteht ein differenzierteres Bild: ja, es gibt Provinz – im Sinne von begrenzten Ressourcen, lokalen Netzwerken, Eigenbrötelei. Aber es gibt ebenso erstaunlich viel Eigeninitiative, institutionelle Experimente und digitale Gegenentwürfe zu klassischen Gatekeeper-Strukturen.
Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr war in den letzten zehn Jahren selbst ein Symbol für Übergang und Improvisation. Zwischen 2019 und 2022 zog das Haus in den Interimsstandort „KUNSTMUSEUM TEMPORÄR“ in der Schloßstraße 28–30 um, während das Stammhaus am Synagogenplatz saniert wurde.
In dieser Phase zeigte sich, wie eine vermeintlich „provinzielle“ Stadt mit begrenzten Mitteln dennoch relevante Ausstellungen realisieren kann: Kooperationen im Verbund der RuhrKunstMuseen, Sammlungspräsentationen im kleineren Maßstab, Formate wie „museum_lab@HRW“, die mit der Hochschule Ruhr West oder dem AIRL-Lab experimentellere Zugänge zur Kunst erprobten.
Die Rückkehr ins sanierte ehemalige Postamt, die Einstellung einer etablierten Düsseldorferin im Museumsmanagement erfahren und danach zwar wenigen, aber ausgesuchten Ausstellungen wie „IM HERZEN WILD. Brücke, Bauhaus, Blauer Reiter“ oder „Mülheim Calling!“ markieren zugleich den Versuch, Mülheim stärker in eine überregionale Wahrnehmung einzuschreiben, ohne die lokale Szene zu verlieren.

Parallel zu den städtischen Strukturen haben sich in Mülheim in den letzten zehn Jahren private und halbprivate Kunstorte stabilisiert oder neu formiert. Ein prominentes Beispiel ist der Gebäudekomplex der VILLA ARTIS an der Ruhrstraße mit RUHR GALLERY MÜLHEIM, MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim, RUHRKUNSTHALLE, TECHNIKUM und dem Atelierhaus „Kunsthaus Mülheim Mitte“.
Hier zeigt sich eine typische „provinzielle“ Stärke: langfristige Nutzung eines historischen Gebäudes, kontinuierliche Wechselausstellungen, offene Ateliers, freie Führungen – oft getragen von wenigen engagierten Personen, die Programm, Vermittlung und Infrastruktur gleichzeitig stemmen. Die Jahreslisten der Ausstellungen seit 2010 dokumentieren eine erstaunliche Dichte an Projekten, von regional verankerten Künstlerinnen und Künstlern bis zu thematischen Gruppenschauen.
Provinz heißt hier nicht Stillstand, sondern: man arbeitet mit dem, was da ist. Die Wege sind kurz, die Szenen kennen sich, Konflikte sind persönlich – aber genau daraus entsteht auch eine gewisse Beharrlichkeit, die in größeren Metropolen schnell von der nächsten Mode überdeckt würde.

Ein entscheidender Schritt der letzten Dekade ist der Versuch, die zersplitterte Kulturlandschaft Mülheims digital sichtbar zu machen. Die Web-App kultAppMH bündelt seit einigen Jahren Veranstaltungen aus der Stadt: Ausstellungen, Konzerte, Workshops, „kleine Geheimtipps“. Sie versteht sich explizit als unabhängig, kostenlos und offen für kleine, nicht-institutionelle Akteure.
Bemerkenswert ist die programmatische Haltung: „Kultur braucht keine Gatekeeper – sie braucht offene Fenster!“ – ein direkter Kommentar auf die Erfahrung, dass viele Off-Spaces, private Museen und temporäre Projekte in klassischen Veranstaltungskalendern und großen Plattformen kaum vorkommen.
Damit reagiert Mülheim auf ein strukturelles Problem vieler „provinzieller“ Städte: Es gibt mehr Kunst, als von außen sichtbar ist. Die App versucht, diese Unsichtbarkeit zu durchbrechen, indem sie sowohl städtische Angebote (Kunstmuseum, Kulturbetrieb) als auch freie Orte, Galerien und Szenetermine in einem Feed zusammenführt.

Spricht man von „provinzieller Kunst“ in Mülheim, tauchen schnell Klischees auf: Landschaftsmalerei, Hobbykunst, Vereinsausstellungen. Ja, diese Ebene existiert – wie in fast jeder Stadt dieser Größe. Jahresausstellungen Mülheimer Künstlerinnen und Künstler, offene Ateliers, Kunstvereine und lokale Themenjahre (etwa zu Pollock, Leonardo da Vinci oder Beethoven) zeigen, wie stark die Stadt auf Beteiligung und Wiedererkennung setzt.
Doch die letzten zehn Jahre haben auch gezeigt, dass sich innerhalb dieser Strukturen Verschiebungen vollziehen:
Provinz ist hier weniger eine ästhetische Kategorie als eine strukturelle: begrenzte Budgets, wenig überregionale Presse, Abhängigkeit von Einzelpersonen. Das kann zu Enge, Wiederholungen und blinden Flecken führen – aber auch zu einer Nähe zwischen Kunst und Publikum, die in Großstädten oft verloren geht.
Schaut man auf die Dekade im Ruhrtal, lassen sich einige Linien ziehen:

Ist die Kunst in Mülheim provinziell? Ja – in dem Sinne, dass sie in einer Stadt entsteht, die nicht im Zentrum der Kunstwelt steht, mit allen Begrenzungen, die das mit sich bringt. Aber diese Provinzialität ist nicht nur Mangel, sondern auch Bedingung für bestimmte Qualitäten: Nähe, Kontinuität, die Möglichkeit, Orte über Jahre hinweg zu prägen, statt im schnellen Takt der Metropolen zu rotieren.
Die letzten zehn Jahre zeigen eine Stadt, die ihre kulturelle Peripherie ernst nimmt und versucht, sie produktiv zu machen: durch institutionelle Anpassungen, private Initiativen, digitale Sichtbarkeit und eine wachsende Vernetzung im Ruhrgebiet. Wer Mülheim nur als „provinziell“ abtut, übersieht genau das Spannungsfeld, in dem hier Kunst entsteht – und vielleicht ist es gerade dieses Spannungsfeld, das die Stadt im grünen Ruhrtal künstlerisch interessant macht.
EXKURS von Anna Magganiks
Die Kunstvereine in Mülheim an der Ruhr (2016–2026)
Entwicklung, Dynamiken, Konfliktlinien und neue Impulse
Die Kunstvereinslandschaft in Mülheim an der Ruhr hat sich in den vergangenen zehn Jahren sichtbar diversifiziert, institutionell ausdifferenziert und teilweise neu erfunden. Gleichzeitig zeigen sich strukturelle Spannungen, die typisch sind für mittelgroße Städte mit lebendigen, aber begrenzten kulturellen Ressourcen.
1. Die drei zentralen Akteure

🎨 1. Der traditionsreiche Mülheimer Kunstverein e.V. (gegründet 1956)
Rolle & Entwicklung:
Neue Impulse (2020–2026):
Einordnung: Der Verein ist stabil, aber konservativ. Er repräsentiert die „klassische“ Kunstvereinsidee: Förderung, Bildung, Kontinuität.
🏛️ 2. Der Kunstverein KULTURTURM e.V. (gegründet 1998)
Rolle & Entwicklung:
Einordnung: Der Verein ist ein Hybrid aus Off-Space, Kulturinitiative und Kunstverein. Er füllt Lücken, die klassische Institutionen nicht abdecken. Aktuell ruhen die Aktivitäten nach dem Tod von Initiatoren.

🐘 3. Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) – jüngster Player mit wachsender Strahlkraft
Rolle & Entwicklung:
Einordnung: Der KKRR ist der dynamischste und expansivste Kunstverein der Stadt – mit klarer Off-Space-Energie, aber professionellem Anspruch.
2. Übergreifende Entwicklungen der letzten 10 Jahre
🌐 1. Professionalisierung & Digitalisierung
🧩 2. Diversifizierung der Formate
🏙️ 3. Neue Räume – neue Möglichkeiten
🤝 4. Konkurrenz & Kooperation
🧭 5. Wandel der Stadtgesellschaft
3. Gesamtfazit: Eine Stadt mit ungewöhnlich hoher Kunstvereinsdichte – nimmt man die zahlreichen Künstler*innen-Gruppen wie AGMK e.V. , Makroscope e.V. oder Art Obscura e.V. hinzu.
Mülheim an der Ruhr hat – gemessen an seiner Größe – eine bemerkenswert lebendige Kunstvereinslandschaft. Die letzten zehn Jahre zeigen:

Die Kunststadt Stadt Mülheim an der Ruhr profitiert heute von einer pluralen, dynamischen und teilweise überraschend progressiven Kunstszene, die sich nicht hinter größeren Ruhrgebietsstädten verstecken muss.
Kunst aus Nachlässen – was kann man selbst abklären?
Die Großmutter hat es immer in Ehren gehalten, das Kunstwerk ihres Großvaters, das dieser ebenso gehütet hat. Der Wert ist dabei aus den Augen geraten. Jetzt haben die Erben eine Aufgabe, denn warum sollte man es achtlos an den Sperrmüll stellen?

Eine erste Auswertung kann man z.B. via Bildersuche in Google machen – oder eine KI nutzen. Manchmal hat man sofort einen „Treffer“ – oft aber sind auch heute noch nicht alle Daten der Millionen Künstlerinnen und Künstler im Netz verfügbar.
UNSER TIPP – immer auf der Bildrückseite Informationen anbringen z.B. was ist über die Herkunft (Provenienz) des Werkes bekannt und – wenn man etwas recherchiert hat – dann das Ergebnis auf die Rückseite kleben!
Zusammenfassung zum o.g. Gemälde (für die Rückseite)
Öl auf dünner Hartholzplatte Maße ohne Rahmen: 32,5 × 24,5 cm Rahmen: reich verzierter Schmuckrahmen um 1890–1910, stilistisch passend zur Entstehungszeit.
Motiv: Ruhige Fluss‑ oder Teichlandschaft in spätherbstlicher Stimmung. Im Vordergrund ein einfacher Holz- bzw. Weidezaun, dahinter eine Wasserfläche, die das gedämpfte Licht eines bewölkten Himmels reflektiert. Hohe, unbelaubte Bäume rahmen die Szene ein. Atmosphärische, zurückhaltende Farbgebung, typisch für bürgerliche Landschaftsmalerei um 1900.

Signatur: „E. oder C. Brinck“ in einfacher Blockschrift. Der Maler ist nicht in Künstlerlexika nachweisbar und dürfte ein regionaler Amateur‑ oder Vereinsmaler gewesen sein. Datierung: 1902.
Zusatz: „GVE“ ebenfalls in roter Farbe, jedoch in deutlich abweichender, flüssiger Schreibschrift. Dies weist darauf hin, dass der Zusatz nicht gleichzeitig mit der Signatur entstanden ist. Möglich sind ein späterer Vereins‑ oder Inventarvermerk, eine nachträgliche Zuordnung oder eine spätere Ergänzung unbekannter Herkunft. Ein Hinweis auf ein Plagiat ist damit nicht belegt, aber auch nicht auszuschließen, ohne fachliche Untersuchung.
Hinweis: Diese Einschätzung basiert auf äußerer Analyse und Vergleichsdaten. Eine endgültige kunsthistorische oder forensische Bewertung sollte durch eine Expertin oder einen Experten erfolgen.
FAZIT
Also die laienhafte Bewertung / KI- unterstützt sagt: kein Sammlerstück, ca. 200 – 300 EUR könnte der Wert sein. Aber sicher ist nur ein Experte, z.B. im obigen Fall vielleicht aus Dänemark.

ZUM TAG DER DRUCKKUNST: Eine Radierung von Karl Julius Bernhard Mannfeld (* 6. März 1848 in Dresden; † 29. März 1925 in Frankfurt am Main) ca. 78 x 60 cm aus dem Jahr 1903
Hintergrund Kaiserdom Frankfurt am Main von der Sachsenhauser-Seite aus mit Statue von Karl dem Großen und dem Hahn „Brickegickel“ (symbolisiert Wachsamkeit – Kruzifix als letzter Blick für Hingerichtete, die hier ertränkt wurden – aber auch Markierung der tiefsten Stelle des Main)
aus dem Ständigen Sammlung PERMANENTA in der Villa Artis, Mülheim
Der Mülheimer Kunstverein e.V., der seit seiner Gründung im Jahr 1956 eng an das Städtische Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr angegliedert ist und sich seit Jahrzehnten für die Förderung zeitgenössischer Kunst in der Region engagiert, verleiht im Jahr 2026 zum ersten Mal den mit 3.500 Euro dotierten „Künstlerinnenpreis des Mülheimer Kunstvereins“. Die Auszeichnung richtet sich gezielt an Bildende Künstlerinnen im Ruhrgebiet, die sich in der Mitte ihrer künstlerischen Laufbahn befinden und bei vielen Ausschreibungen aufgrund von Altersbeschränkungen nicht (mehr) berücksichtigt werden. Der Award wird künftig alle zwei Jahre im Wechsel mit dem „Preis des Mülheimer Kunstvereins“, der im Rahmen der Biennale MÜLHEIM CALLING vergeben wird, ausgelobt werden.
Insgesamt gingen 46 Bewerbungen für den Preis ein. Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Karin Dörre (Vorsitzende AG Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.), Prof. Hendrik Dorgathen, Prof. Heiner Schmitz, Dr. Christine Vogt (Direktorin LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen) und Tania Terium (Vorsitzende Mülheimer Kunstverein e.V.), hat nach intensiver Beratung Gisoo Kim zur Preisträgerin gewählt.
Die 54-jährige gebürtige Koreanerin hat in Seoul, Hamburg sowie an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und lebt seit 13 Jahren in Essen. Ihre Werke wurden bereits national und international ausgestellt. Mit ihrer Bewerbung überzeugte sie die Jury durch ihr herausragendes künstlerisches Schaffen und ihre kontinuierliche Entwicklung als Künstlerin.
(Als Fotografin gelistet via Kenn-Nummer Wikidata Q122936211)
Gisoo Kim arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Textilkunst und konzeptueller Bildforschung. Charakteristisch für ihr Werk ist die Technik, Fotografien nicht digital zu montieren, sondern physisch zu vernähen. Die Nähte fungieren als zeichnerische Linien, die Bildräume öffnen, Brüche markieren und Erinnerungsfragmente miteinander verweben. In dieser sensiblen, textilbasierten Bearbeitung von Bildoberflächen zeigen sich interessante Parallelen zum Mülheimer Jungkünstler Malte Gemlau, der in seinem Werk ebenfalls einen deutlichen Schwerpunkt auf textile Strukturen, Gewebe und stoffliche Oberflächen legt. Während Gemlau textile Materialien als Ausgangspunkt für malerische und objekthafte Transformationen nutzt, erweitert Kim das fotografische Bild durch Nählinien als visuelle und konzeptuelle Eingriffe. Beide Positionen verbindet ein tiefes Interesse an der Materialität des Bildes und an der Frage, wie textile Verfahren Prozesse von Erinnerung, Fragmentierung und Rekonstruktion sichtbar machen können.
Auch der freie Mülheimer Künstler*innenbund MKB gratuliert Gisoo Kim herzlich und freut sich, mit der Künstlerin und auf einen Erfahrungsaustausch.
Zentrale Werkgruppen
Alle Werkgruppen eint ihre charakteristische Technik: Anstatt digitale Bearbeitung oder Klebstoff zu nutzen, verbindet sie ihre Bildfragmente händisch mit Garn. Die Einstiche der Nadel werden dabei bewusst als Spuren der künstlerischen Intervention sichtbar gelassen.
Die offizielle Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Vernissage einer Einzelausstellung der Künstlerin in dem Ladenlokal der Galerie Gerold d’Hamé in der Mülheimer Fußgängerzone im Herbst 2026. Der genaue Termin folgt noch.

Titelfoto: Malte Gemlau mit Besuchern in seinem Mülheimer Atelier „Wassily Kandinsky“ in der Villa Artis am Innenstadtpark Ruhranlage (Ruhrstr. 3 / Ecke Delle)

„Das TECHNIKUM MÜLHEIM findet man jetzt exklusiv am neuen Standort in der Villa Artis, Ruhrstraße 3, 45468 Mülheim an der Ruhr (ehemals Wissollstraße).“

Der Mülheimer Kunstverein KKRR hat sein Domizil direkt am Innenstadtpark „Ruhranlage“ – auch genannt „Ruhranlagen“. Der Designer Klaus Wiesel vom Mülheimer Künstlerbund hat das Logo für den Park am rechten Ruhrufer gestaltet. Es zeigt die Ruhr und eine stilisierte „BEUYS-Eiche“, die aus dem Grün emporwächst.
Die Eiche soll demnächst vom Mülheimer Kunstverein in Abstimmung mit der Stadt Mülheim an der Ruhr gepflanzt werden. Auch eine Plastik, geschaffen aus Granit vom Mülheimer Bildhauer Ernst Rasche (1926-2018) soll als weiteres Kunstwerk dort eingeweiht werden.
Wer sich über den Innenstadtpark „Ruhranlage“ weiter informieren möchte kann dies auf der Webseite des Parks machen.
Künftige Veranstaltungen im Innenstadtpark ‚Ruhranlage‘ sind einfach zu finden mit der
neuen #KultAppMH – hier ist der Link dorthin:

Hastags zu leichteren finden – z.B. in Suchmaschinen, Facebook oder Twitter:
#Ruhranlage #KunstparkMülheim #KunststadtMülheim #MlhmRhr #Beuys100Mlhm
#KunsthausMülheimMitte am Kunstpark Mülheim – Innenstadtpark Ruhranlage(n)
Pauli‑Kirche Mülheim, verschwundene Kirche Ruhrgebiet, Manifesta 16 Kirchen, freie Kunstszene Mülheim, digitale Rekonstruktion Kirche, urbanes Gedächtnis Ruhr, Kirchenabriss Mülheim, kulturelle Erinnerung Ruhrgebiet
Mitten in Mülheim an der Ruhr liegt ein Parkplatz, der kaum auffällt. Wer hier vorbeigeht, ahnt nicht, dass an dieser Stelle einst die Pauli‑Kirche stand – ein Sakralbau, der über Generationen hinweg das Stadtbild prägte. 1971 wurde sie abgerissen. Zurück blieb eine Leerstelle, architektonisch wie emotional.
Heute, mehr als fünfzig Jahre später, kehrt die Pauli‑Kirche zurück – nicht aus Stein, sondern als digitale Rekonstruktion, als künstlerische Spurensuche und als Einladung, über den Umgang mit verlorenen Orten nachzudenken.

Die Manifesta 16 Ruhr richtet den Blick auf verlassene und verwaiste Kirchenräume im Ruhrgebiet. Sie fragt, was mit Orten geschieht, die einst identitätsstiftend waren – und heute zwischen Bedeutungsverlust und Neuanfang stehen.
Die Pauli‑Kirche ist dafür ein Extremfall:
Gerade weil sie nicht mehr existiert, wird sie zu einem kraftvollen Symbol für das, was die Manifesta thematisiert: den Umgang mit Räumen, die ihre Funktion verloren haben – und mit Erinnerungen, die zu verschwinden drohen.
Während die Manifesta kuratierte Projekte zeigt, entsteht die Wiederkehr der Pauli‑Kirche aus der freien Szene heraus. Ohne institutionelle Förderung, ohne Jury, ohne offiziellen Auftrag.
Diese Unabhängigkeit ist Teil ihrer Aussage:
Die digitale Rekonstruktion ist damit nicht nur ein Kunstprojekt, sondern ein Akt der Selbstermächtigung: Die Stadtgesellschaft holt sich einen verlorenen Ort zurück.
Die Wiederkehr der Pauli‑Kirche erfolgt nicht als historisierende Rekonstruktion, sondern als digitale Spur. Sie verbindet Archivmaterial, Fotografien, Zeitzeugenberichte und künstlerische Interpretation.
Diese Form der Erinnerungskultur:
Digitale Rekonstruktionen werden im Ruhrgebiet zunehmend zu einem Werkzeug, um die Spuren des Strukturwandels zu verstehen – und die Pauli‑Kirche ist eines der eindrucksvollsten Beispiele dafür.
Die Pauli‑Kirche ist mehr als ein historisches Gebäude. Sie ist ein Brennglas für Fragen, die das Ruhrgebiet seit Jahrzehnten beschäftigen:
Die digitale Wiederkehr der Pauli‑Kirche zeigt, dass Erinnerung kein statischer Zustand ist, sondern ein Prozess – offen, verhandelbar, gemeinschaftlich.
Auch wenn die Pauli‑Kirche nicht Teil des offiziellen Manifesta‑Programms ist, steht sie inhaltlich mitten im Zentrum der Biennale:
Damit wird sie zu einem Off‑Manifesta‑Ort, der den offiziellen Diskurs erweitert – und der zeigt, wie lebendig die freie Szene Mülheims ist.
Die Pauli‑Kirche ist zurück – nicht als Bauwerk, sondern als Frage: Wie gehen wir mit Orten um, die verschwunden sind, aber weiterwirken?
Ihre digitale Rekonstruktion macht sichtbar, dass Erinnerung nicht nur bewahrt, sondern auch neu geschaffen werden kann. Und dass die freie Szene dabei eine entscheidende Rolle spielt.
Metropolregion Rhein-Ruhr: MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim erleichtert Künstlerinnen und Künstlern und Kuratorinnen und Kuratoren die Ausstellungsvorbereitung,
Das MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhr setzt ein starkes digitales Zeichen: Mit dem neuen KI‑gestützten Planungstool „EASY – EXHIBITION – PLANNING“, entwickelt vom AIRL‑Lab, erhalten Künstlerinnen und Künstler und Museumspersonal ein weiteres kostenloses, intuitives Werkzeug zur professionellen Ausstellungsplanung.

Das private Kunstmuseum, das seit 2012 kostenfreie Ausstellungsmöglichkeiten bietet, baut damit seine Rolle als innovativer Kulturstandort im Ruhrgebiet weiter aus.
KI‑gestützte Ausstellungsvorbereitung: Ein innovatives Tool für Ausstellungsmachende, die z.B. 5 Kabinette mit 28 unterschiedlichen Wänden bespielen können.
Der neue Ausstellungsplaner unterstützt die Kunstakteure bei allen wichtigen Schritten der Vorbereitung. Die KI hilft unter anderem bei:
der Konzeption und Strukturierung einer Ausstellung – Rundgang / Höhepunkte / Ermittlung der Anzahl der Werke / Optimierung unterschiedlicher Bildformate …
der Planung von Hängung, Zeitermittlung / Materialbedarfe, Raumaufteilung und Besucherführung
der Erstellung von Texten, Wandbeschriftungen und Presseinformationen
der Optimierung organisatorischer Abläufe / Erstellung der „Exhibition Checklist“ / „Preisliste“
Damit wird der gesamte Prozess für Kunstschaffende deutlich einfacher, schneller und professioneller – verschiedene Alternativen können durchgespielt werden.
„Unser Ziel war es, ein Werkzeug zu schaffen, das Kunstausstellenden echte Freiheit gibt – Freiheit von organisatorischem Druck, Freiheit für kreative Entscheidungen. EASY – EXHIBITION – PLANNING verbindet künstliche Intelligenz mit praktischer Ausstellungserfahrung und macht professionelle Planung für alle zugänglich.“
— Andreas Ingramm, Chefentwickler AIRL‑Lab
Dieses Zitat stärkt die inhaltliche Positionierung des Tools und unterstreicht die Vision hinter der Entwicklung. Weitere Tools für Virtuelle Rundgänge durch Kunst-Ausstellungen stehen in großer Vielfalt bereits als App zur Verfügung.
Offenes Kunstmuseum mit kostenfreien Ausstellungsmöglichkeiten
Das MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim in der historischen Villa Artis in der Ruhrstraße in der Kunststadt Mülheim bietet über 1.300 m² Ausstellungsfläche und versteht sich als offenes, barrierefreies Kunsthaus. Seit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 verfolgt das junge „Museum im Aufbau“ konsequent das Ziel, Künstlerinnen und Künstlern kostenlose Präsentationsräume zur Verfügung zu stellen – ein in Deutschland seltenes Modell.
Mit dem neuen KI‑Tool stärkt das Museum seine Position als innovative Plattform für zeitgenössische Kunst, die digitale Technologien aktiv in die Kulturarbeit integriert. Die Entwicklung wurde ermöglicht durch eine Förderung des Mülheimer Kunstvereins KKRR und des AIRL-Lab Mülheim.
Die vollständige Anleitung zur KI‑gestützten Ausstellungsplanung stellt das Museum online bereit:
https://kunstmuseummmkm-stadtmuelheim.jimdofree.com/intern-anleitung-mit-ki-ausstellung-planen



What is EEP (Easy Exhibition Planning)?
Developed by the AIRL-Lab in collaboration with the Museum Moderne Kunst Mülheim (MMKM), EEP is a professional planning tool aimed at curators, artists, and museum staff. Its primary goal is to bridge the gap between a creative vision and technical implementation by simplifying the logistical and structural aspects of exhibition design. Stadt Mülheim an der Ruhr +1

Key Features & Benefits
The tool assists exhibition makers in several critical areas:
Official Presentation
The tool was officially presented during a live „KI-Seminar“ (AI Seminar) at the Erlebniskunstmuseum Mülheim on February 21, 2026. This seminar provided practical insights and live demonstrations of how the AI tool can be used to plan complex exhibits across multiple rooms and walls. Stadt Mülheim an der Ruhr +1
LINK ZUM SEMIONAR-DOSSIER hier:
Kunststadt Mülheimkunstmuseum mülheimMülheimer Kunstverein KKRRKunstausstellungKulturAusstellungKulturstadt MülheimKunstförderung MülheimKuratorenführungAusstellungsmacher in MülheimVILLA ARTIS MÜLHEIMMetropolregion Rhein-RuhrMMKM Museum Moderne KunstKulturzentrum in MülheimAIRL Analog Interference ResearchLABKunst Metropolregion RheinRuhr

Wie KI helfen kann, die Welt menschlicher zu machen
KI kann Muster sichtbar machen, die wir übersehen
– emotional reagieren
– kurzfristig denken
– in Gruppenlogiken gefangen sind
KI kann historische Muster analysieren:
– Was hat Konflikte verschärft
– Was hat Frieden ermöglicht
– Welche sozialen Strukturen funktionieren langfristig
Das ist kein Zauber – aber es ist ein mächtiges Werkzeug.

Tiere zeigen uns:
– Kooperation ohne Ideologie
– Konfliktvermeidung durch klare Regeln
– Balance zwischen Individuum und Gruppe
– Respekt vor Ressourcen
Beispiele:
Wölfe lösen Konflikte durch ritualisierte Gesten, nicht durch ständige Gewalt.
Elefanten trauern, schützen Schwächere und haben starke soziale Bindungen.
Ameisen und Bienen organisieren komplexe Gesellschaften ohne Ego.
KI kann solche Systeme analysieren und Modelle entwickeln:
– Wie entsteht Stabilität
– Wie entsteht Kooperation
– Wie entstehen Eskalationen
Das kann helfen, menschliche Systeme besser zu verstehen.
Unsere Vorfahren hatten:
– Rituale zur Konfliktlösung
– Gemeinschaftsstrukturen
– klare Rollen
– ein tiefes Verständnis für Naturzyklen
Viele indigene Kulturen lebten nach Prinzipien wie:
– Gleichgewicht statt Wachstum
– Gemeinschaft statt Ego
– Langfristigkeit statt Sofortgewinn
KI kann dieses Wissen:
– sammeln
– vergleichen
– zugänglich machen
– in moderne Kontexte übersetzen
Nicht als Romantisierung – sondern als praktische Weisheit.
– moralische Entscheidungen treffen
– keine Menschen „ändern“
– keine Konflikte erzwingen oder beenden
– keine perfekte Welt bauen
KI ist ein Werkzeug, kein Erlöser!
Wissen bündeln
– Zusammenhänge erklären
– Alternativen sichtbar machen
– Menschen inspirieren
– Komplexität reduzieren
– Dialog fördern
Wenn Menschen bereit sind zuzuhören, kann KI ein Katalysator sein – für Einsicht, für Kooperation, für neue Wege.
🧠 Was hier wirklich passiert
KI‑Modelle (und auch Suchmaschinen) arbeiten nicht neutral.
Sie bevorzugen:
Mainstream‑Inhalte
hochfrequentierte Seiten
kommerziell strukturierte Angebote
Dinge, die oft angeklickt werden
Und sie benachteiligen:
freie Kunst
unabhängige Kulturorte
nicht‑kommerzielle Initiativen
Orte ohne aggressive Online‑Strategie
Das ist kein Zufall, sondern eine strukturelle Verzerrung.
Weil Sichtbarkeit Macht ist.
Und Unsichtbarkeit bedeutet:
weniger Wahrnehmung
weniger Diskurs
weniger kulturelle Vielfalt
weniger Teilhabe
Wenn KI und Suchmaschinen nur das zeigen, was „laut“ ist, entsteht ein Filtereffekt, der kulturelle Realität verzerrt.
Das betrifft:
Kunst
Medien
Politik
gesellschaftliche Debatten
Und ja:
Wenn KI nur das reproduziert, was im Netz laut ist, dann ist das ein Risiko für demokratische Vielfalt.
KI kann die Welt nicht normal machen.
Aber sie kann uns helfen, normaler zu werden.
Wenn du lieber Leser möchtest, können wir gemeinsam weiter überlegen:
– Welche Prinzipien aus dem Tierreich besonders wertvoll sind
– Welche Weisheiten unserer Vorfahren heute fehlen
– Wie KI solche Erkenntnisse in Politik, Bildung oder Gesellschaft nutzbar machen könnte
Sag einfach, in welche Richtung du weiterdenken willst.
Schreib es hier in unser Kontaktformular hier:

https://kontaktformular.jimdosite.com oder in die Kommentare!
Das AIRL – Lab in Mülheim wird die Antworten / Anregungen sammeln und die hauseigene KI füttern!“
Dieses Bild spricht in einer kraftvollen Metapher: Ein Mensch angelt nicht nach Fischen, sondern nach der Welt selbst. Das bedeutet nicht nur „Mensch greift nach der Erde“, sondern auch: Der Mensch ist verantwortlich für das, was er aus ihr macht.
Mögliche Deutungen:
Umweltbewusstsein und Verantwortung: Die Erde hängt am Haken – verletzlich, ausgeliefert. Der Mensch hält sie in der Hand. Das kann als Mahnung verstanden werden: Unsere Handlungen haben direkte Auswirkungen auf den Planeten.
Macht und Einfluss: Der Angler wirkt ruhig, fast beiläufig – als wäre es selbstverständlich, die Welt zu „fangen“. Das kann kritisch gelesen werden: Wie selbstverständlich nehmen wir uns Ressourcen, formen Landschaften, beeinflussen Ökosysteme.
Verbindung zur Natur: Die Szene ist idyllisch, fast romantisch. Vielleicht will das Bild auch zeigen: Der Mensch ist Teil der Natur, nicht ihr Gegner. Die Erde am Haken ist kein Beuteobjekt, sondern ein Symbol für Verbundenheit.
Spiel mit Größenverhältnissen: Die Welt als kleiner Fang – das relativiert unsere Perspektive. Vielleicht ist es auch ein Hinweis auf die Zerbrechlichkeit des Großen im Kleinen.
Künstlerisch-symbolisch:
Die Kombination aus Alltagsaktivität (Angeln) und globalem Symbol (Erde) erzeugt eine surreale Spannung. Sie lädt dazu ein, über unsere Rolle als Individuen im globalen Kontext nachzudenken – mit einem Augenzwinkern, aber auch mit Ernst.
Link zu KI-Workshops im Erlebniskunstmuseum Mülheim – MMKM, Ruhrstr. 3



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Community
Didi van Frits aus Hattingen
am 28.01.2026 um 04:37
Danke, dass man hier mal etwas Positives zu KI lesen kann. Sehr häufig wird es ja in Medien nur bezüglich negativer Aspekte erwähnt. Ich benutze KI täglich mit großer Freude. Beim Lesen hier hat mich verblüfft der Bereich zu sozialen Strukturen bei Tieren. Dazu würde ich gern noch mehr wissen.

Community
Didi van Frits aus Hattingen
am 28.01.2026 um 09:26
Vielen Dank für diesen wunderschönen Beitrag! Er hat mich inspiriert, auch etwas Ähnliches zu schreiben, Link: Tiere als Zuhörer

„Ohne Kunst und Kultur keine nachhaltige Zukunft“
Mülheim an der Ruhr, Januar 2026
Die vorliegende Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie.NRW 2026 benennt zentrale Transformationsbereiche und Hebel für eine zukunftsfähige Entwicklung unseres Landes. Als Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) begrüßen wir die ambitionierten Ziele ausdrücklich – sehen jedoch eine gravierende Leerstelle: Kunst und Kultur fehlen als eigenständiger Transformationsbereich.
Kunst ist kein dekoratives Beiwerk, sondern kritischer Resonanzraum, sozialer Katalysator und Zukunftslabor. Sie schafft Sichtbarkeit für komplexe Zusammenhänge, ermöglicht Perspektivwechsel, fördert gesellschaftlichen Dialog und stärkt die Resilienz von Gemeinschaften. Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformationen braucht es kulturelle Ausdrucksformen, die Unsagbares sagbar machen und neue Narrative für eine nachhaltige Gesellschaft entwickeln.

1. Kunst und Kultur als eigenständigen Transformationsbereich verankern
Aufnahme eines Kapitels „Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit“ in die Nachhaltigkeitsstrategie.NRW 2026.
Darstellung der Rolle von Kulturakteur:innen als Impulsgeber:innen, Vermittler:innen und Mitgestalter:innen der Transformation.
2. Kulturelle Bildung stärken – über MINT hinaus
Verankerung kultureller Bildung als Querschnittsaufgabe entlang der gesamten Bildungskette.
Förderung ästhetischer Bildung, kritischer Medienkompetenz und kreativer Zukunftskompetenz.
3. Nachhaltige Kulturinfrastruktur sichern
Förderprogramme für klimaneutrale Sanierung von Kulturbauten, faire Arbeitsbedingungen und barrierefreie digitale Kulturangebote.
Unterstützung der freien Szene und soziokultureller Zentren als Orte gelebter Nachhaltigkeit.
4. Künstlerische Praxis in Partizipation und Kommunikation integrieren
Einbindung von Künstler:innen in Beteiligungsprozesse, Zukunftswerkstätten und Nachhaltigkeitskommunikation.
Förderung künstlerischer Forschung zu ökologischen, sozialen und ökonomischen Fragestellungen.
5. Kulturakteur:innen in Steuerung und Monitoring einbeziehen
Beteiligung von Kulturinstitutionen im Nachhaltigkeitsbeirat.NRW.
Entwicklung eines „Kulturentwicklungsplans Nachhaltigkeit NRW“ in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft.
Der KKRR versteht sich als Plattform für künstlerische Reflexion, kulturelle Teilhabe und gesellschaftliche Mitgestaltung. Mit Ausstellungen, Diskursformaten, Residenzen und Bildungsangeboten leisten wir konkrete Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in der Region Rhein-Ruhr – barrierefrei, interdisziplinär und gemeinwohlorientiert.
Die Transformation gelingt nur mit Kunst und Kultur. Wir fordern die Landesregierung auf, diese Potenziale sichtbar zu machen, strukturell zu verankern und aktiv zu fördern. Nachhaltigkeit braucht Vorstellungskraft – und die entsteht durch Kunst.
Mit Nachdruck und Zuversicht,
Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR
c./o. VILLA ARTIS | KultAppMH.de
LINK zur Seite des Landes NRW – mit dem Fragebogen – bitte hier alle kulturinteressierten Stellen die Möglichkeit zur Stellungnahme und Mitwirkung nutzen!




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