MÜLHEIM-UPDATE: Neue Wege in der jungen Kunststadt im grünen Ruhrtal

Vor fast 40 Jahren entstanden ist der 5 Meter lange Leporello der Mülheimer Künstlerin Edith Polland-Dülfer aus der Kunstsammlung des KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim

Was macht Mülheim an der Ruhr so lebenswert?

Wer kennt sie noch nicht – die grüne Kunststadt im Ruhrtal? Die idyllische Ruhrlandschaft hat schon immer kulturliebende Menschen, Künstler*innen aller Richtungen angezogen. Neben der darstellenden Kunst ist die quirlige Stadt Mülheim an der Ruhr schon immer der Wirkungsort bekannter bildender Künstler*innen, Schriftsteller, Fotografen, Filmemacher und Musiker gewesen.

Die Menschen fühlen sich in Mülheim in einer einmaligen Atmosphäre wohl, auch wenn wie überall einiges verbessert werden kann in  der eigentlich sehr übersichtlichen Kommune mit nur 49 km Grenzlänge zu Essen, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Ratingen  – vielleicht die Vorstufe zu einer Eingliederung in eine größere Ruhrgebietsmetropole?

Stadt der Kunstvielfalt und Kreativität – mit Kunstengagement Menschen erreichen und begeistern

Der Mülheimer Kunstsammler Robert Rheinen (1844-1920) gründete schon früh ein privates Kunstmuseum, das später die Stadt übernahm, der Mülheimer Professor Karl Ziegler und seine Familie sowie weitere Mülheimer Bürger spendeten ganze Sammlungen, Kunstwerke und Geld für den Aufbau und die Pflege dieser städtischen Kunstsammlung. Ein Förderverein und eine Stiftung kümmern sich um den Erhalt des städtischen Kunstmuseums, das aktuell mit Millionenaufwand für die Mülheimer Bürger weiterentwickelt wird.

Ein Eldorado für Kunstschaffende, Kunstliebhaber und Kunstinvestoren

HA SCHULT (li.) mit Ivo Franz bei der Eröffnung der Schau „BILDBOXES – VERLUSTbringtGEWINN für die Aktion KUNSThilftGEBEN am 11.10.2020 in der Ruhr Gallery Mülheim am Innenstadtpark „Ruhranlage“
HA SCHULT in der RUHR GALLERY – ein besonderes Highlight im Kunstjahr 2020

Viele junge Ateliers, private Künstlerhäuser wie das Makroscope, das „Amt für weiterbildende Fantasie“ oder das M40 und Künstlergruppen in den stilvollen städtischen Ateliermöglichkeiten oder Begegnungsstätten sind in Mülheim aktiv und erfolgreich.

Kunstgalerien und ein renomiertes Auktionshaus runden das Kunstangebot der Kunststadt an der Ruhr ab. Neben der 2012 neu gegründeten Ruhr Gallery und dem privaten Mülheimer Kulturmuseum KuMuMü wurde das neuerdings auch öffentlich geförderte private Museum für Fotokopie M.F.F. international etabliert.

Die Camera Obscura und die weitläufigen Rathausflure werden ebenfalls für Ausstellungen genutzt wie die Geschäftsräume eines Immobilienmaklers oder die Flure einer Abrechnungsstelle für Privatpatienten.

Kunst hautnah am Entstehungsort erleben – überall im Stadtgebiet sind spannende „OFFENE ATELIERS“

Kunstwerke können den eigenen Geschmack treffen, faszinieren oder verstören – was sie aber interessant macht ist die Geschichte dahinter. Atelierbesuche und Künstlergespräche können die Mülheimer und Touristen auf eigene Faust oder zusammen mit der VHS oder einem der Mülheimer Kunstvereine erleben – Termine für Gruppen arrangieren kann man auch unter der Email Atelierbesuche@Kunststadt-MH.de  oder bei der Hotline des Mülheimer Künstlerbundes MKB 0208 46949-567.

Ausblick und Jahresthemen

Max Schulz am Flügel vor Malerei von Bernd Kirstein #BTHVN2020MLHM

Mit besonderen Einzelaktionen und Jahresthemen werden immer neue Anreize zum Mitmachen in der Kunststadt Mülheim geschaffen. So inspiriert aktuell das „Beethoven – Jubiläumsjahr 2020 „BHTVN2020“ – im Jahr 2021 wird eine Hommage zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys mit dem Programmtitel „BEUYS100 – BEUYS INSPIRIERT UND MÜLHEIM KOMMT“ zelebriert. Interessierte Mitwirkende melden sich unter der Adresse BEUYS100@Kunststadt-MH.de oder in der Geschäftsstelle des Mülheimer Kunstvereins KKRR in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage.

Plakat für das Jahresprogramm 2021 vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Was läuft aktuell in Mülheim – hier mit einem Klick zu den Veranstaltungen:

Blick von der Mülheimer Petrikirche aus in die „Delle“ , die direkt an die Ruhr führt – rechts im Bild die Villa Schmitz-Scholl – heute Kulturort in der Kunststadt Mülheim

@kumumuelheim #MLHMRHR @JungeKunstMülheimRuhr

Veröffentlicht von

artnews

KuMuMü = Kulturmuseum Mülheim GadR = Galerie an der Ruhr ALIV = Alexander Ivo