#MACHTUNDPRACHT – RUHRSTRASSE 3 – KUNSTSTADT MUELHEIM

Das historische Stammhaus von Wilhelm Schmitz-Scholl ist mit dabei beim Denkmaltag 2017 – Thema: MACHT UND PRACHT

„Macht und Pracht“ heißt das bundesweite Motto des Tags des offenen Denkmals am 10. September 2017. Auch die Kunst- und Kultursstadt Mülheim an der Ruhr beteiligt sich wie auch in den Vorjahren (#MachtUndPracht)

Tengelmann Stammsitz in der Ruhrstrasse öffnet am Tag des offenen Denkmals alle Räume im Jahr des 150. Geburtstags des Weltkonzerns

Die Geburtstagsfeier findet bereits am Samstag, 06.05.17 10:00 Uhr
UNTERNEHMENSGRUPPE TENGELMANN, WISSOLLSTRASSE 5-43 statt.
Motto: „Wir öffnen unsere Türen für Sie! 150 Jahre Tengelmann. Weiterhandeln.“
Erleben Sie bei einem Rundgang durch die Zentrale der Unternehmensgruppe Tengelmann die Präsentation unserer Geschäftsfelder, die Oldtimer im TECHNIKUM, das Firmenmuseum und die Herstellung handgemachter Pralinen.
Ihre Anmeldung nehmen wir telefonisch unter: Tel. 02 08 / 58 06 78 20 oder per E-Mail unter anmeldung@uz.tengelmann.de gerne entgegen.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und die geplante Teilnehmerzahl an. Anmeldeschluss ist der 26.04.2017.
Für Essen & Trinken zu kleinen Preisen ist gesorgt. Bei trockenem Wetter warten außerdem ein Kletterturm und eine Hüpfburg auf unsere „kleinen Gäste“.
Sämtliche Erlöse der Veranstaltung kommen einer sozialen Einrichtung zugute.

10. September 2017: MACHT UND PRACHT IN DER KUNSTSTADT MÜLHEIM

Installation im Treppenhaus der Kunstgalerie Ruhrstr. 3 „DER PATRIARCH“ von Franzjosef Klemm, Porträt aus dem Jahr 1923 – „Blick aus der Vergangenheit in die rosige Zukunft“
Installation im Treppenhaus der Kunstgalerie Ruhrstr. 3 „DER PATRIARCH“ von Franzjosef Klemm, Porträt aus dem Jahr 1923 – „Blick aus der Vergangenheit in die rosige Zukunft“

Mit dabei ist diesmal das historische Stammhaus des Tengelmanngründers Wilhelm Schmitz Scholl in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle in der Innenstadt von Mülheim, das später durch den Glasfabrikanten Carl Nedelmann zum ersten Kunsthaus der Stadt von Baumeister Ernst Niebel umgestaltet wurde.

„Das Thema 2017 besticht durch sehr breite Interpretationsmöglichkeiten, die es allen Veranstaltern und Organisatoren leicht machen, Anknüpfungspunkte für die Präsentation Ihres Denkmals zu finden.
Architektur und Kunst drücken seit jeher den Wunsch ihrer Erbauer, Erschaffer und Auftraggeber aus, Schönheit, Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche abzubilden. Dies geschieht durch Form- und Materialwahl, den Einsatz von Technik und Technologien, die Art der künstlerischen Ausgestaltung mit Farben, Motiven und Ornamentik, den gewählten Bauplatz und die Qualität der eingebundenen Baumeister, Architekten, Künstler und Handwerker. Vieles davon nehmen wir als vollkommen selbstverständlich wahr, einfach weil wir unser baukulturelles Erbe als gegeben annehmen. Der Tag des offenen Denkmals 2017 möchte soll die Besucher dazu anregen, sich mit den vielfältigen Ausdruckformen von „Macht und Pracht“ in allen relevanten Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte einmal bewusster auseinanderzusetzen“ – so schreibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

In der bundesweiten Ausschreibung für 2017 ist weiter zu lesen:

„Jedes Denkmal erzählt uns immer viel über die sozialen und kulturellen Verhältnisse der Zeit seiner Entstehung und Nutzung. Doch sind wir tatsächlich heute noch in der Lage, die Denkmale als Geschichtszeugnisse und Informationsquellen im Sinne ihrer Bauzeit richtig zu deuten? Schwer zu sagen, denn bei dem Motto „Macht und Pracht“ soll es nicht allein um ein vordergründiges Zeigen von „Reich und Groß“ gehen. Selbstverständlich liegt es nahe, imposante Schlösser, Burgen, mächtige Klöster und Kirchen, reiche Patrizierhäuser und Industriellenvillen, Rathäuser, Gerichts- und andere Verwaltungsbauten, große historische Fabrikhallen, Gärten und Parks sowie prächtige Bauernhäuser zu zeigen.“

Zum Kunsthaus umgestaltet vom Mülheimer Glasfabrikanten Carl Nedelmann ist hier heute der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) aktiv mit der Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MUELHEIM

Link zur Historie des Nedelmannhauses in Mülheim:

Programm im Jahr 2017 – Dauerausstellung – Performances – Workshops im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 Eröffnung: 7. Mai 2017 um 16:00 Uhr RUHRSTR. 3  Eintritt frei !

Link zur Kunst-Events-App:

Turm von Kölner Kirche Sankt Severin wieder aufgetaucht

Turm von Kölner Kirche Sankt Severin wieder aufgetaucht 

Das einzige transportable vollplastische Stadtmodell von „Köln im Mittelalter“ (ca. 200 x 200 cm) ist wieder kompett.

Aus dem Gästebuch: „Das schönste Stadtmodell von Köln was ich bisher als Köln-Liebhaber gesehen habe“

Verlorener Turm der Severinskirche ist wieder da – Restaurierung in vollem Gange im KuMuMü

Theo Giesen (1922-1990) wäre hocherfreut. Der erste Konzertmeister des Gürzenich Orchesters und später der erste Konzertmeister des Kölner Rundfunk Sinfonieorchesters (KRSO) in der Stadt Köln hat in seiner Freizeit in unendlich vielen Stunden ein vollplastisches historisches Stadtmodell der Stadt Köln (1571) geschaffen.

Beim Umzug zur Ausstellung „COLONIA AGGRIPINA INSPIRATION“ ging der Turm der Severinskirche aus Köln verloren. Jetzt ist der Turm bei Aufräumungsarbeiten wieder aufgetaucht und wird von den Modellbauspezialisten wieder in das Stadtmodell der heutigen Stadt Köln eingebaut.

Im Pollock – Jahr 2017 in der Stadt Mülheim an der Ruhr wird das Modell in neuer Form der kunst-  und geschichtsinteressierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein und Kunstförderverein Rhein – Ruhr, KKRR, der seinen Sitz in der Ruhrstr.3 der Kunststadt Mülheim hat.

Titelfoto: Stadtmodell von Theo Giesen, fotografiert von Bernd Pirschtat aus Mülheim an der Ruhr

#Stadtmodell_Köln  #Koeln #Keulen #Colonia

#3DStadtmodellKoeln #TheoGiesen #KuMuMü

Matthias Meyer stellt im Kunstmuseum Mülheim aus – Eröffnung 1. Juli 2017

Ausstellung bis 10. September 2017 im Pollock Jahr 2017

Matthias Meyer. Malerei „GLÄSERNER TAG“

Eröffnung: Samstag, 1. Juli 2017, 18 Uhr

Werke von Matthias Meyer in der Ausstellung „INSOMNIA“, die der Mülheimer Kunstverein KKRR in Leverkusen besuchte

Um die Arbeiten des Mülheimer Künstlers Matthias Meyer zu bewundern musste der, der nicht in seinem Mülheimer Atelier war schon mal weit fahren.  Zuletzt war der Mülheimer Kunstverein KKRR (Kunstverein und Kunstförderverein Rhein – Ruhr, Sitz Mülheim – Ruhrstr.3) extra nach Leverkusen ins Schloss Morsbroich gefahren um eine umfassende Ausstellung des Schülers von Gerhard Richter, der in Düsseldorf und am Chelsea College of Arts in London studierte.

Jetzt zeigt das Kunstmuseum den 1969 geborenen Maler Matthias Meyer, der  2014 dort bereits eines seiner Werke, sein Gemälde Park für die Sammlung des Kunstmuseums zur Verfügung stellte.

In der Pressemitteilung des Kunstmuseums ist folgendes zu lesen:

„Überregional bekannt geworden ist Matthias Meyer mit großformatigen Malereien, in denen Landschaftseindrücke, Naturimpressionen und Innenräume aus verschiedenen Perspektiven miteinander verwoben sind. Mittels einer speziellen Nass-in-Nass-Technik, die von zufälligen Farbverläufen, Verwischungen und Überlagerungen der stark verdünnten Ölfarbe bestimmt ist, gelingt ihm ein Wechselspiel zwischen Formwerdung und Auflösung, Figuration und Abstraktion.

Stand in Meyers früheren Werken das Element Wasser in all seinen Erscheinungsformen im Fokus, so lässt sich der Künstler derzeit vom Motiv des Fensters und dessen Transparenz anregen. Neben den „Fensterbildern“ präsentiert der in Mülheim an der Ruhr lebende und arbeitende Künstler weitere neue Arbeiten.“

Der Mülheimer Kunstverein KKRR freut sich gerade im Pollock – Jahr 2017 in der Stadt Mülheim auf die Ausstellung des sympatischen Künstlers und plant wieder mehrere Besuche am Synagogenplatz 1 bei den Künstlergesprächen mit Matthias Meyer.

Kunstmuseum Mülheim wird 2017 / 2018 erneut umgekrempelt – hier die Vorgeschichte und ein Ausblick

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Baumgärtelbanane Nr. 2 am Mülheimer Kunstmuseum – rechts die Spuren, der ersten Banane, die die Mülheimer Museumsleitung seinerzeit mit Terpentin entfernt hatte (Foto: Ivo Franz, RUHR GALLERY MÜLHEIM)

Wer kontrolliert wen? In der Stadt an der Ruhr soll ein Museum saniert werden – bisher zum Schlimmeren: Mängel über Mängel – Zitat eines Berichtes aus „DIE ZEIT ONLINE“ von Roland Kirbach

  1. Mai 1994, 8:00 Uhr

MÜLHEIM/RUHR. – In einer kürzlich erschienenen, auf deutsch und englisch verfaßten Broschüre über Mülheim („Take a new look at the new Mülheim“) findet sich ein hübsches Photo der 1897 erbauten ehemaligen Hauptpost. Darin sei „ein städtisches Museum zu finden, das neben einer internationalen Graphiksammlung Werke deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts… zeigt“, heißt es im Text. Wer sich jedoch darauf verläßt und die Ausstellung anschauen will, steht vor verschlossenen Türen: Die „Alte Post“ ist von unten bis oben eine Baustelle, in der es kein einziges Bild zu sehen gibt. Die rund 6500 Exponate des Mülheimer Museums lagern seit nunmehr zwei Jahren im Depot einer Kölner Fachspedition und werden derzeit Stück für Stück restauriert.

Begonnen hat die peinliche Geschichte Ende der achtziger Jahre, als die Stadt beschloß, die Alte Post zum Quartier der städtischen Kunstsammlung zu machen (übrigens eine Idee der CDU von 1979, die die alleinregierende SPD damals abgelehnt hatte). Mit der Neugestaltung betraut wurde die Gesellschaft für Sanierung und Entwicklung (GSE), eine Firma, die im Auftrag der Stadt schon die unterschiedlichsten Projekte betreut hat, von Wohnumfeldverbesserungen bis zur Restaurierung des historischen Wasserturms in Broich. Mit Ruhm hat sie sich dabei nicht gerade bekleckert: „Wie groß muß der Ärger eigentlich noch werden, bis die GSE endlich die Finger von den Sanierungsobjekten läßt?“ fragte die Neue Ruhr Zeitung (NRZ). „Keines“ der jüngsten GSE-Projekte „ging glatt über die Bühne“.

Den bisher größten Pfusch leistete sich die GSE bei der Alten Post. Zu Beginn des Umbaus im Sommer 1989 verkündete der damalige GSE-Geschäftsführer Horst van Emmerich, bereits Ende 1990 könne das Museum umziehen. Doch daraus wurde nichts. Es stellte sich heraus, daß – neben vielen anderen Mängeln – die installierte Klimaanlage völlig unzureichend war. Immer wieder wurde nachgebessert, immer wieder wurde der Umzug verschoben. Als ein Gutachten des TÜV Rheinland Ende 1991 der GSE bescheinigte, nun endlich sei die Klimaanlage museumstauglich, wurden die Bilder in die Alte Post verfrachtet – aber nicht ausgepackt.

Denn trotz des TÜV-Gutachtens funktionierte die Klimaanlage immer noch nicht. Es habe zeitweise eine Luftfeuchtigkeit „wie in einer Sauna“ gegeben, sagt Museumsleiterin Karin Stempel. Außerdem sei die Anlage nicht in der Lage gewesen, eine konstante Temperatur zu halten. Gleich nach dem Umzug hatte sie daher gefordert, die Sammlung wieder auszulagern – vergeblich. Erst nachdem alle Versuche, die Störungen bei laufendem Betrieb der Klimaanlage zu beheben, fehlschlugen, wurden die Bilder – nach einem halben Jahr – in das Depot der Kölner Spedition gebracht. Als dort wenig später zwanzig Gemälde für eine Ausstellung in Oberhausen ausgepackt wurden, entdeckte man die Bescherung: Die Werke waren stark beschädigt.

Die Stadt beauftragte daraufhin einen Restaurator, die gesamte Kunstsammlung auf Schäden zu untersuchen. In seinem Gutachten stellt er fest, daß durch „Feuchtigkeitseinwirkung in zahlreichen Fällen“ Schäden entstanden sind. Einige seien so akut, daß die Bilder umgehend restauriert werden müssen, um „Dauerbeeinträchtigungen“ beziehungsweise den „Verlust der Kunstwerke“ zu verhindern. Es handele sich dabei um „Wellungen und Verformungen“ der Bildträger, um „das Ablösen von Farbschicht“ sowie um „Firnis- und Farbkrepierungen“. Als Ursache nennt der Gutachter „Unregelmäßigkeiten der Klimasituation in den Museumsräumen“ der Alten Post.

Betroffen davon sind international geschätzte Werke. Die Mülheimer Sammlung ist vor allem berühmt für ihr Graphik-Kabinett mit dem Frühwerk Otto Pankoks und der drittgrößten Zille-Sammlung sowie für die sogenannte Ziegler-Stiftung. Die Witwe des Nobelpreisträgers Professor Karl Ziegler, einst Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung, hatte der Stadt ihre Sammlung von 44 expressionistischen Meisterwerken überlassen, darunter Arbeiten von August Macke, Franz Marc, Paul Klee und Emil Nolde. Diese Werke wurden beschädigt.

Die Stadt stellte außerplanmäßig 300 000 Mark zur Verfügung, um die am schwersten beschädigten Bilder sofort restaurieren zu lassen. Weitere 400 000 Mark werden dafür im Lauf dieses Jahres benötigt. Außerdem kommt der Umbau der Post nun wesentlich teurer als geplant. Eine städtische Arbeitsgruppe ermittelte, daß zu den von der GSE veranschlagten 6,6 Millionen Mark weitere 3,6 Millionen erforderlich sind, um die Alte Post nun wirklich museumstauglich auszubauen. Dabei betont Kulturdezernentin Oda-Gerlind Gawlik (SPD) jedoch, dass der überwiegende Teil davon für Arbeiten ausgegeben werden müsse, die bislang unterblieben sind und unabhängig von den Schäden noch erforderlich gewesen wären. Sie werden daher auch, wie die 6,6 Millionen, zu achtzig Prozent vom Land übernommen. Mit anderen Worten: Das Umbaukonzept der GSE war von Anfang an unzureichend.

Die Kosten für die Nachbesserungen der Pfuscharbeit, sogenannte „Doppelkosten“ wie etwa für eine neue Klimaanlage (die alte wurde auf den Schrott geworfen), beziffert die Stadt mit 1,65 Millionen Mark, die sie gegenüber der GSE als Schadensersatzanspruch geltend machte. Doch statt die Summe einzuklagen, schloß die Stadt mit der GSE einen Vergleich; danach erstattet die GSE eine Million. Warum gibt sich die Stadt damit zufrieden? Dezernentin Gawlik begründet dies damit, daß sich ein Rechtsstreit über Jahre hinziehen würde; derweil ginge der zeitlich befristete Anspruch auf die Fördermittel des Landes verloren.

Die CDU hingegen argwöhnt, daß die GSE bewußt geschont wurde. Zu einem Drittel nämlich ist die Stadt über die kommunale Wohnungsbaugesellschaft SWB an der umstrittenen Gesellschaft beteiligt, Aufsichtsratsvorsitzende der GSE ist Oberbürgermeisterin Eleonore Güllenstern (SPD). Zu einem weiteren Drittel ist die Sparkasse GSE-Teilhaber; Verwaltungsratsvorsitzende dort ist ebenfalls die Oberbürgermeisterin. „Man muß sich doch fragen, wer hier eigentlich wen kontrolliert“, meint die Kulturausschussvorsitzende Renate Sommer (CDU). Ihrer Ansicht nach hätte die GSE den Auftrag zum Umbau der Post gar nicht erst erhalten dürfen; das 6,6-Millionen-Angebot der GSE sei „ein Gefälligkeitsangebot weit unter Preis“ gewesen. „Und wir alle werden noch auf Jahre hinaus den finanziellen Schaden haben.“

Für mindestens ebenso beträchtlich hält sie aber auch den „immateriellen Schaden“. Niemand seitens der Stadt zum Beispiel habe die zahlreichen Stifter und Leihgeber über die Schäden informiert oder gar um Entschuldigung gebeten. Die Erben der Ziegler-Stiftung haben inzwischen einen neuen Vertrag mit der Stadt abgeschlossen – zu wesentlich strengeren Bedingungen. So heißt es darin nun etwa, dass die Stadt eine „Verpflichtung zur Ausstellung“ habe. Komme sie dieser nicht nach, werden die Bilder für zunächst fünf Jahre einem anderen Museum als Leihgabe überlassen. Am 1. September tritt die Verpflichtung in Kraft. Doch ist fraglich, ob die Alte Post bis dahin ihre Pforten öffnen wird. Denn immer neue Schäden sind aufgedeckt worden: verrostete Wasserleitungen, nicht ordnungsgemäß verlegte Lüftungsleitungen, falsch verlegte Elektroleitungen, ungenügender Brandschutz und so fort. Daß mit der Beseitigung dieser Schäden wiederum die GSE, also der Verursacher, beauftragt wurde – „dafür fehlt mir jedes Verständnis“, sagt Renate Sommer.

Museumsleiterin Stempel hat über all den Querelen inzwischen zum 30. Juni gekündigt. Als Grund nannte sie in ihrem Schreiben an die Stadt unter anderem die „dilettantische Abwicklung“ des Umbaus sowie die „gezielte Desinformation der Öffentlichkeit“.

Kulturdezernentin Gawlik räumt ein, dass „einen das nicht kalt läßt, da sind Emotionen im Spiel“. Sie möchte die Bilderschäden nicht verharmlosen, verweist aber darauf, dass ein Teil der jetzt zur Restaurierung anstehenden Beschädigungen „Altschäden“ seien. Auch im bisherigen Museum hätten „nicht ideale klimatische Verhältnisse“ geherrscht. Und, so fragt sie, beginne der Zerfall eines Kunstwerks nicht schon mit seiner Entstehung? In einem Beitrag der Kunstzeitschrift art habe sie das kürzlich gelesen. Dort sei auch das Wort des französischen Malers Pierre Puvis de Chavannes zitiert worden, der sagte, es gebe eine schöne Sache, die schöner sei als eine schöne Sache: die Ruine einer schönen Sache.

Roland Kirbach

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Tradition: Auch der erste Museumsdirektor der Kunststadt Mülheim hatte viel zu reparieren: Werner Kruse (1886-1968) (Arbeit von Hermann Haber)

Anmerkung der Redaktion:  2017 / 2018 wird erneut ein Umbau stattfinden für den diesmal 8 Mio EUR veranschlagt wurden – die internationale Ausschreibung läuft derzeit – über den Fortgang wird hier berichtet.

1990 waren während Renovierungsarbeiten dem Mülheimer Museum elf PICASSO – Blätter aus einer großzügigen Schenkung abhanden gekommen, selbst eine Interpol-Fahndung konnte bis heute nicht aufklären, wo diese abgeblieben sind. Quelle Westfälische Rundschau hier:

Ausblick 2017/2018: Das Kunstmuseum in Mülheim an der Ruhr muss nach dem Stand der Technik ausgestattet sein ohne Wenn und Aber

Der Direktor des Kolumba-Museums, Köln, Dr. Stefan Kraus hat kürzlich treffend Folgendes gesagt (Auszug):

„Kernaufgaben eines Museums sind Sammeln, Forschen, Vermitteln…..

Museen sind Kulturspeicher, sie schaffen mit Geschichte Verständnis für die Gegenwart und dienen der Gesellschaft gerade dann, wenn sie mit den Mitteln der Kunst alles in Frage stellen.

Kultur funktioniert anders, sie ist kreatives Chaos, in einem guten Sinne unnütz, in ihrer Effizienz nicht messbar. Sie muss von jenen verantwortet werden, die sie mit Leidenschaft vertreten.“

In diesem Sinne wünschen sich die Mülheimer Bürger diesesmal ein gutes Gelingen der finalen Einrichtung ihres Kunstmuseums !

Ergänzung vom 27. Juni 2017

Beiliegender Link zum Thema Museum Mülheim wurde von einem Kunstfreund mit der Bitte um Veröffentlichung gesandt:

https://www.welt.de/print/wams/nrw/article10348610/Ein-Museum-zu-viel.html

Ergänzung April 2020 (Corona-Zwangspause)

Aus dem Kulturbetrieb des Stadt Mülheim war zu hören, dass die erneuten Sanierungsarbeiten ständig neue Überraschungen bringen. So wurde festgestellt, dass die Fensterrahmen seinerzeit irrtümlich weiss gestrichen wurden, obwohl die Denkmalpflege Naturlasierung vorschreibt. Die Sanierung verzögert zunächst sich möglicherweise bis ins Jahr 2022.

Titelfoto:  „Defekte Verdunklungsjalousie in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim“  

Neue Serie: KELLERKUNST – Chateau-de-la-Placeliere

Das Weinbaugebiet Muscadet-Sèvre et Maine ist Teil des Gebiets Pays Nantais und somit der Weinbauregion Loire. Hier das Weingut Château de la Placelière
Das Weinbaugebiet Muscadet-Sèvre et Maine ist Teil des Gebiets Pays Nantais und somit der Weinbauregion Loire. Hier das Weingut Château de la Placelière der Famille LIEUBEAU.

Eine neue Blog-Serie hat sich der Blog Kunststadt-MH vorgenommen und dies hat einen guten Grund. Im alten Weinkeller des historischen Nedelmannhauses lagern viele edle Tropfen, die nun nach und nach zur Verkostung kommen.

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Aus dem Weinkeller des historischen Nedelmannhauses – ein 2007er zum Geburtstag von Ernst Rasche am 24. November 2017

Es sind viele alte Weine dort, aber auch jüngere Tröpfchen warten auf eine fachkundige Verkostung. Heute wurde ein Wein aus dem Jahr 2007 gewählt – zum 90. Geburtstag des Mülheimer Bildhauers Ernst Rasche. Die Traubensorte „Melon de Bourgogne“ – eigentlich sollte der Wein nicht länger als 1 bis 2 Jahre lagern.  Ein Wein jetzt geöffnet nach 10 Jahren – der Natur-Korken halb durchzogen aber intakt. Klar hell und frisch kommt er rüber, ein echter Knaller. Wir stoßen an auf den 90. Geburtstag des symphatischen Menschen Ernst Rasche.

Ein doppelter Genuss !

Zum Weingut hier weitere Informationen: http://www.lieubeau.com/chateaux-et-domaine/chateau-de-la-placeliere/

 

 

Titelfoto zur Kellerkunst „Pfälzer Wein“ Foto Ivo Franz für die Serie „KELLERKUNST“ im Kunstblog KUNSTSTADT-MÜLHEIM

 

 

Kunststadt-Mülheim begeistert auch im November 2016

Kunststadt-Mülheim begeistert auch im November 2016

Jahresausstellung der Künstler der Mülheimer Galerie d’Hamé

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Aufnahme am 21.11.2016 vom Aufbau der Ausstellung im KUNSTRAUM in der Schloßstraße und Fußgängerzone der Kunststadt Mülheim (Foto: Ivo Franz)

Hand in Hand gehen die Kunstevents in der Kunststadt und Kulturstadt Mülheim an der Ruhr ineinander über.

Die Galerie d’Hamè bereitet gerade die Jahresausstellung 2016 vor. Dabei sind diesmal Michael Jansen, Michael Hohnholz, André Chi Sing Yuen, Arandus Ivica, Klaus Geldmacher, Jörg W. Schirmer, Halina Jaworski, Uwe Dieter Bleil und Victor Sanovec.

Uwe Dieter Bleil (64) hatte kurz zuvor Amfang November 2016 ein Werk in der Galerie an der Ruhr im Rahmen der Ausstellung Mülheimer Künstler zu den „Offenen Ateliers der Stadt Mülheim 2017“ ausgestellt, die an zwei Tagen allein über 700 Besucher zählte.

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Ausstellungsplakat von Gerold d’Hamé – Vernissage 25.11.2016 um 19:30 Uhr in der Schloßstraße in Mülheim an der Ruhr – Eröffnung: Frank Schablewski

Mexiko 8 Ausstellung in der Mülheimer „Galerie an der Ruhr“ geht mit bisher über 1.200 Besuchern dem Ende entgegen

JUNGE AQUARELLMALEREI AUS MEXIKO UND DEUTSCHLAND

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Fernsehbeitrag WDR – Lokalzeit Ruhr

Im Rahmen des „Deutschland-Mexiko-Jahr“ zeigt der Mülheimer Kunstverein KKRR in der Kunststadt Mülheim 40 meisterliche Aquarelle von mexikanischen und deutschen Künstlern. Alle Werke können bis zum 27. November 2016 direkt von den Künstlern beim Kunsttalk in Mülheim erworben werden.

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Ausstellungsplakat zur Mülheimer Kunstausstellung „MEXIKO 8“ im Rahmen des Deutsch-Mexikanischen-Jahres 2016/2017 in der RUHR GALLERY MUELHEIM

In der RUHR GALLERY MÜLHEIM RUHRSTR. 3 / ECKE DELLE – RUHRANLAGE  läuft die Aquarell-Ausstellung noch bis zum 27. November 2016 – Eintritt und Parken frei.

 

Titelbild: Kunstwegweiser von Katharina Joos „Menschen in Bewegung“ in der Galerie an der Ruhr

 

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Geht schon ins 5. Jahr – die Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MUELHEIM in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle / Ruhranlage (Park wird auch Ruhranlagen genannt)

JACKSON POLLOCK VISITING 2017 – RUHR GALLERY MUELHEIM – RUHRGEBIET – GERMANY

LOGO Galerie an der Ruhr / Ruhr-Gallery-Mülheim Ruhrstr. 3
LOGO Galerie an der Ruhr / Ruhr-Gallery-Mülheim Ruhrstr. 3   Kunststadt Mülheim

JACKSON POLLOCK VISITING 2017

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RUHR GALLERY MUELHEIM – RUHRGEBIET – GERMANY

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ART-PERFORMANCE – ART – EXHIBITION    28.01.2017 – 18. Dezember 2017

http://galerie-an-der-ruhr.de/wp-content/uploads/2017/02/Einladung_Vernissage_7.Mai_2017_16.00h_Galerie-an-der-Ruhr_Muelheim_Ruhrstr.3_JACKSON_POLLOCK_VISITING.pdf

Nedelmannhaus · Ruhrstr. 3 / Ecke Delle – Ruhranlage · 45468 Mülheim an der Ruhr

Malerie von Alesio Milano, überarbeitet von Aliv Franz mit einer Pollock-Schablone von Klaus Wiesel in der Sammlung der Galerie an der Ruhr, Mülheim
Malerie von Alesio Milano, überarbeitet von Aliv Franz mit einer Pollock-Schablone von Klaus Wiesel in der Sammlung der Galerie an der Ruhr, Mülheim

Jackson Pollock war ein einflussreicher US-amerikanischer Maler, und die führende Kraft hinter der abstrakten Expressionistenbewegung in der Kunstwelt. Während seiner kurzen Lebenszeit genoss Pollock Ruhm und Berühmtheit. Am 28. Januar 2017 wäre er 105 Jahre alt geworden. Jackson Pollock wird im Kunstjahr 2017 in der Kunststadt Mülheim zu neuem Leben erweckt. Mit Art-Performance und Kunstausstellungen im Jahresverlauf wird Jackson Pollock das Mülheimer Kunstjahr 2017 gewidmet.

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JACKSON POLLOCK VISIT 2017 – Kunstort Nedelmannhaus RUHR GALLERY MÜLHEIM – Galerie an der Ruhr – Portal

Lassen Sie sich überraschen. Kunstort ist das historische Nedelmannhaus in der City von Mülheim, unmittelbar an der Ruhr neben der Ruhranlage gelegen.

 

Jahresausstellungen Mülheimer Künstler 2017 in der Kunststadt Mülheim gleich an zwei Orten

Jahresausstellungen Mülheimer Künstler 2017 in der Kunststadt Mülheim gleich an zwei Orten

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Eingang des Mülheimer Kunstmuseums in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)

Gleich an zwei Orten findet eine Jahresausstellung von Mülheimer Künstlerinnen und Künstler im Jahr 2017 statt.  Im Städtischen Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr am Synagogenplatz 1 (historisches Postamt) zeigen vom 29. Januar bis 26. Februar 2017 (außer montags jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr) die in der ältesten Künstler – Arbeitsgemeinschaft gelisteten Künstler ihre Arbeiten – gespannt ist man auch, welche Neubewerber diesmal das Wohlwollen der Jury finden.

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Eingang des Mülheimer Kunsthauses / Kunstgalerie Ruhrstraße in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)

Später auch in der Galerie an der Ruhr / Kunsthaus Ruhrstraße 3 / Ecke Delle (historisches Stammhaus des Tengelmann-Konzerns / Nedelmannhaus) zeigen Mülheimer Künstler ab Juli 2017 brandneue Arbeiten. Jahresthema ist die Homage an Jackson Pollock. Die im vom Mülheimer Kunstverein KKRR (Kunstverein und Kunstförderverein Rhein – Ruhr, Sitz Mülheim) getragenen Künstlerhaus im dortigen KunstQuartier.Ruhr beherbergten Kunstschaffenden laden interessierte Gastkünstler ein, ebenfalls an der ganzjährigen Ausstellung in der Reihe ART TALK & TOUCH – teilzunehmen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind täglich, auch montags von 10:00 bis 21:00 Uhr nach Vereinbarung, um auch Berufstätigen und Sammlern den Kunstgenuss zu ermöglichen. Der Eintritt ist in der Galerie an der Ruhr / Kunsthaus Ruhrstraße 3 / Ecke Delle / Ruhranlage frei. Auch Parken ist frei.

Atelier von Doc Davids im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3 in der Stadtmitte. Hier fertigt er auch großformatige Arbeiten an.

Das Atelier von Manfred Dahmen in seinem Amt für weiterbildende Fantasie, Delle 54, hat immer Zulauf

Arbeiten von Heidi Becker im Foyer. Heidi Becker wirkt in ihrem Atelier „Turmsuite“ im Kunsthaus Mülheim Ruhrstr. 3

Auch die Ateliers im Kunsthaustrakt im KunstQuartier-Ruhr in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle ermöglichen den Ausstellungsbesuchern bei freiem Eintritt die Kunst am Enstehungsort zu erleben und Künstlergespräche zu führen. Dabei sind u.a. die Kunststudentin der freien Akademie Essen Heidi Becker, die Schülerin von Markus Lüpertz Jutta Dammers-Plaßmann, Jürgen-H. Block, Doc (Gregor) Davids mit seinen Glas-Skulpturen, Manfred Dahmen, der Meisterschüler von Clemens Pasch Gerhard Krausekrause – eine Liste der Ausstellenden wird rechtzeitig veröffentlicht. Die Ausstellungsfläche im KunstQuartier.Ruhr beträgt mittlerweile über 1.000 Quadratmeter.

Die Mülheimer Kunstinteressierten und die es noch werden wollen werden vom breiten Spektrum der ausgestellten Arbeiten begeistert sein.

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Kunstjahr 2017 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Kunstjahr 2017 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

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Eingang des Mülheimer Kunstmuseums in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)

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Besucher Mülheimer Museen 2009 bis 2015

Gleich an zwei Orten findet eine Jahresausstellung Mülheimer Künstler im Jahr 2017 statt.  Im Städtischen Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr am Synagogenplatz 1 (historisches Postamt) zeigen vom 29. Januar bis 26. Februar 2017 (außer montags jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr) die in der ältesten Künstler – Arbeitsgemeinschaft gelisteten Künstler ihre Arbeiten – gespannt ist man auch, welche Neubewerber diesmal das Wohlwollen der Jury finden.

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Eingang des Mülheimer Kunsthauses / Kunstgalerie Ruhrstraße in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr (Foto: Ivo Franz)

 

Später auch in der Galerie an der Ruhr / Kunsthaus Ruhrstraße 3 / Ecke Delle (historisches Stammhaus des Tengelmann-Konzerns / Nedelmannhaus) zeigen Mülheimer Künstler ab Juli 2017 brandneue Arbeiten. Jahresthema ist die Homage an Jackson Pollock. Die im vom Mülheimer Kunstverein KKRR (Kunstverein und Kunstförderverein Rhein – Ruhr, Sitz Mülheim) getragenen Künstlerhaus im dortigen KunstQuartier.Ruhr beherbergten Kunstschaffenden laden interessierte Gastkünstler ein, ebenfalls an der ganzjährigen Ausstellung in der Reihe ART TALK & TOUCH – teilzunehmen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind täglich, auch montags von 10:00 bis 21:00 Uhr nach Vereinbarung, um auch Berufstätigen und Sammlern den Kunstgenuss zu ermöglichen. Der Eintritt ist in der Galerie an der Ruhr / Kunsthaus Ruhrstraße 3 / Ecke Delle / Ruhranlage frei. Auch Parken ist frei.

Auch die Ateliers im Kunsthaustrakt im KunstQuartier-Ruhr in der Ruhrstr. 3 / Ecke Delle ermöglichen den Ausstellungsbesuchern bei freiem Eintritt die Kunst am Enstehungsort zu erleben und Künstlergespräche zu führen. Dabei sind u.a. die Kunststudentin der freien Akademie Essen Heidi Becker, die Schülerin von Markus Lüpertz Jutta Dammers-Plaßmann, Jürgen-H. Block, Doc (Gregor) Davids mit seinen Glas-Skulpturen, Manfred Dahmen, der Meisterschüler von Clemens Pasch Gerhard Krausekrause – eine Liste der Ausstellenden wird rechtzeitig veröffentlicht. Die Ausstellungsfläche im KunstQuartier.Ruhr beträgt mittlerweile über 1.000 Quadratmeter.

Die Mülheimer Kunstinteressierten und die es noch werden wollen werden von der Qualität und vom breiten Spektrum der ausgestellten Arbeiten begeistert sein.

AUSSCHREIBUNG ZUR TEILNAHME AN DER AUSSTELLUNG „JACKSON POLLOCK VISITING“ 30. April bis 4. Juni 2016

Titelbild: „Homage an Jackson Pollock“ von Kurt Walter Otto (Ring64) aus der Sammlung der Galerie an der Ruhr

MORITZ SPILKER – Neuzugang in der Mülheimer Künstlerschaft

Neuzugang in der Mülheimer Künstlerschaft

Moritz Spilker (aka nuna) , Jahrgang 1986 ist die Leidenschaft in Person.

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Moritz Spilker lebt jetzt mit seiner Familie in Mülheim – Broich

Manchen Gesprächspartner überzeugt der gelernte Kommunikationsdesigner & Werbetechniker in wenigen Minuten, Gespräche führt er mit einer Mischung aus Professionalität und Wärme. Moritz Spilker ist ein Künstler aus dem Stegreif – er überzeugt.

Er beschreibt sein aktuelles Spektrum mit „Über den Rand malen, plakatieren, kratzen, skribbeln, taggen, experimentieren, stickern.

Im KunstQuartier.Ruhr in der Ruhrstr. 3 in Mülheim, wenige Meter von seinem Wohnsitz auf der anderen Ruhrseite ist Moritz Spilker derzeit Gastkünstler. Am Tag der OFFENEN ATELIERS am 5. und 6. November 2016 stellt er sich dort den Kunstfreunden aus Mülheim und Umgebung vor.

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Arbeiten von Moritz Spilker zu den Mülheimer Kunsttagen 2016 im Atelierhaus der Galerie an der Ruhr in Mülheim, Ruhrstr. 3

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Am Werk: Moritz Spilker (Mitte) mit St.Kirchoff (links) und Jons Schüttler

Viele seiner Arbeiten sind vergänglich – präsent aber durch ansprechende Videodokumentation – wie das Beispiel der Gemeinschaftsarbeit der Gruppe „sous les pavés“ zeigt.  Hinter der Abkürzung „bld“ verbirgt sich einer seiner Mitkünstler: Jons Schüttler, Jahrgang 1982, der aus Duisburg kommt.

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Moritz Spilker während des Projektes „MGW – Mobile Druckwerkstatt“ eine mobile Graphikwerkstatt in Essen Altenessen

Über Moritz Spilker aka nuna
Beruf: Kommunikationsdesigner & Werbetechniker
Seit 2008: Organisation, Leitung und Umsetzung sowie Teilnahme
verschiedener Ausstellungen und Auftragsarbeiten als Künstler & Designer

Seit 2012: Organisation, Leitung und Umsetzung verschiedener
Künstlerischer-Workshops mit unterschiedlichen Altersgruppen von 5-88 Jahren

Mitglied der Gruppe http://gruppe-souslespaves.tumblr.com
BlocK mit bld: http://bldnuna.tumblr.com/
Weitere Impressionen:

http://mobile-graphik-werkstatt.tumblr.com/

Aufnahmen: Nele Tüch und Sarah Thiele