Was ist los in Mülheim – What’s up MLHMRHR? KEIN TAG OHNE KUNST IN MÜLHEIM AN DER RUHR! AKTUELLE AUSSTELLUNG IN MÜLHEIM AN DER RUHR JETZT VIRTUELLDas KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 punktet mit virtuellen Führungen – der Dialog geht nahtlos weiter!

Skulptur von dem Mülheimer Künstler Gregor DocDavids aus der Sammlung des KuMuMü | Foto: Nicole Gdawietz
Skulptur von dem Mülheimer Künstler Gregor DocDavids aus der Sammlung des KuMuMüFoto: Nicole Gdawietzhochgeladen von Alexander Ivo Franz

„Aus dem Chaos“ ist eine Skulptur von Gregor DocDavids  aus der Sammlung des KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3  – die fragile Skulptur  ist ca. 60 cm hoch und besteht aus buntem Glas – aus messerscharfen Glassplittern reckt sie sich filigran in die Höhe.

Ansteckungsgefahr gleich Null

Der Mülheimer Kunstverein hat zum aktuellen Thema Corona verschiedene Werke aus der Sammlung des Mülheimer KuMuMü (vormals Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3) zusammengestellt.

Die Ausstellung SCHÖNER! wird aktuell nur virtuell gezeigt – jeweils werden die live – Führungen individuell zusammengestellt. An manchen dieser Events nehmen bis zu 6 Personen gleichzeitig via Smartphone, iPhone, iPad oder PC teil und können Fragen stellen. Alles was die Kamera erfassen kann wird via Internet übertragen – man kann während der Führung individuelle Screenshots erstellen – als wäre man mit dem Fotoapparat selbst persönlich vor Ort. Nur auf den leckeren Kaffee im Foyer der Villa Schmitz-Scholl muss man verzichten.

Was ist eigentlich das KuMuMü in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr?

In der Kunststadt Mülheim an der Ruhr gibt es das Städtische Museum in der Alten Post am Synagogenplatz 1 und am Ruhrufer in der Villa Schmitz-Scholl, dem Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl das KuMuMü an der Ruhrstraße 3, das auf privater Basis geführt wird.
Auf über 1.000 Quadratmetern sind in dem Gebäudekomplex an der Ruhrstraße / Ecke Delle die RUHR GALLERY und ein Ateliertrakt untergebracht. Außerdem sind dort die Geschäftsstellen Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) und ArtHub Rhein-Ruhr (AHRR) beheimatet.

Hier ist der Link zur Webseite des Mülheimer Museums:

Hier ist der Link zum Kunst-Blog „KUNSTSTADT MÜLHEIM“ über die Mülheimer Kunstszene:
Im Blog finden Sie zahlreiche aktuelle Links zu den vielfältigen Kunstinstitutionen der Stadt.

Zum Geburtstag von Günther Uecker (*1930) – eine Hommage

Der deutsche Maler und Objektkünstler Günther Uecker ist durch sein „Markenzeichen Nagel“ berühmt geworden, damals während des Aufstandes vom 17. Juni 1953 schützte er seine Familie, indem er das Haus mit Brettern vernagelte. Später studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er arbeitet heute ins seinem Atelier Kai 10 in Düsseldorf.

Klaus Wiesel, hier während einer Ausstellung in der RUHR GALLERY MUELHEIM

Klaus Wiesel vom Mülheimer Künstlerbund hat zum 90. Geburtstag des Künstlers am 13. März 2020 eine Hommage in der Ruhr Gallery Mülheim gezeigt.

Wiesel hat das Thema Ferrugorelle entwickelt – seine Arbeiten bestehen oftmals aus der Reaktion von Metallen – hier waren die Nägel das Medium.

Im KuMuMü Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 sind Arbeiten von Günther Uecker in der Ständigen Sammlung zu sehen.

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Link zu COVID-19 AKTUELL WELTWEIT

DIE WELT NACH CORONA – eine Vision der Situation im September 2020

Als der Mülheimer Künstler Peter Helmke 2014 seine Serie „Befestigte Beziehungen“ schuf, war gab es schon gefährliche Viren jeder Schattierung, aber noch keinen so problematischen Typ wie „COVID – 19“.

Helmke konnte damals nicht ahnen, dass seine Werkreihe visionär angelegt war – der Virus hat vielleicht auch positive Auswirkungen wie „BEFESTIGTE BEZIEHUNGEN“ ?

Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx hat in einem Gastbeitrag in kress.de eine außergewöhnliche und optimistische „Corona-Rückwärts-Prognose“ geschaffen, die wir hier zitieren möchten:

Anfang des Zitats

Nicht vezweifeln – es gibt eine Zeit nach „CORONA-LOCKDOWN“ auf Basis einer Skizze von f.x.u. um 1920 aus der Sammlung KuMuMue

Die Welt nach Corona: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist

19.03.2020

„Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn ‚vorbei sein wird‘, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals.“ Es gebe historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändere, so der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx. Seine außergewöhnliche und optimistische „Corona-Rückwärts-Prognose“ veröffentlicht kress.de als Gastbeitrag.

Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht „in die Zukunft“. Sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal:

Die Re-Gnose: Unsere Welt im Herbst 2020

Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafe in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Strasse bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona?
Oder sogar besser?
Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte. Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde, sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst.

Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an.

Jetzt im Herbst 2020 herrscht bei Fussballspielen eine ganz andere Stimmung als im Frühjahr, als es jede Menge Massen-Wut-Pöbeleien gab. Wir wundern uns, warum das so ist.

Wir werden uns wundern, wie schnell sich plötzlich Kulturtechniken des Digitalen in der Praxis bewährten. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus. Lehrer lernten eine Menge über Internet-Teaching. Das Homeoffice wurde für Viele zu einer Selbstverständlichkeit – einschließlich des Improvisierens und Zeit-Jonglierens, das damit verbunden ist.

Gleichzeitig erlebten scheinbar veraltete Kulturtechniken eine Renaissance. Plötzlich erwischte man nicht nur den Anrufbeantworter, wenn man anrief, sondern real vorhandene Menschen. Das Virus brachte eine neue Kultur des Langtelefonieren ohne Second Screen hervor. Auch die „messages“ selbst bekamen plötzlich eine neue Bedeutung. Man kommunizierte wieder wirklich. Man ließ niemanden mehr zappeln. Man hielt niemanden mehr hin. So entstand eine neue Kultur der Erreichbarkeit. Der Verbindlichkeit.

Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult.

Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich. Der ganze Trivia-Trash, der unendliche Seelenmüll, der durch alle Kanäle strömte. Nein, er verschwand nicht völlig. Aber er verlor rasend an Wert.
Kann sich jemand noch an den Political-Correctness-Streit erinnern? Die unendlich vielen Kulturkriege um … ja um was ging da eigentlich?

Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, über-flüssig machen…
Zynismus, diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten, war plötzlich reichlich out.
Die Übertreibungs-Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch, in Grenzen.

Nebenbei erreichte auch die unendliche Flut grausamster Krimi-Serien ihren Tipping Point.

Wir werden uns wundern, dass schließlich doch schon im Sommer Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch wurden die Todesraten gesenkt und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen – ähnlich wie die Grippe und die vielen anderen Krankheiten. Medizinischer Fortschritt half. Aber wir haben auch erfahren: Nicht so sehr die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz radikaler Einschränkungen solidarisch und konstruktiv bleiben konnten, gab den Ausschlag. Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt.

Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise schien Technologie das Allheilmittel, Träger aller Utopien. Kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – glauben heute noch an die große digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander?

Wir staunen rückwärts, wieviel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.

Wir werden uns wundern, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass so etwas wie „Zusammenbruch“ tatsächlich passierte, der vorher bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es einen „schwarzen April“ gab, einen tiefen Konjunktureinbruch und einen Börseneinbruch von 50 Prozent, obwohl viele Unternehmen pleitegingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann.

Heute im Herbst, gibt es wieder eine Weltwirtschaft. Aber die Globale Just-in-Time-Produktion, mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen Millionen Einzelteile über den Planeten gekarrt werden, hat sich überlebt. Sie wird gerade demontiert und neu konfiguriert. Überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wachsen wieder Zwischenlager, Depots, Reserven. Ortsnahe Produktionen boomen, Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen.

Wir werden uns wundern, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten.

Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte?

RE-Gnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunfts-Sprung

Warum wirkt diese Art der „Von-Vorne-Szenarios“ so irritierend anders als eine klassische Prognose? Das hängt mit den spezifischen Eigenschaften unseres Zukunfts-Sinns zusammen. Wenn wir „in die Zukunft“ schauen, sehen wir ja meistens nur die Gefahren und Probleme „auf uns zukommen“, die sich zu unüberwindbaren Barrieren türmen. Wie eine Lokomotive aus dem Tunnel, die uns überfährt. Diese Angst-Barriere trennt uns von der Zukunft. Deshalb sind Horror-Zukünfte immer am Einfachsten darzustellen.

Re-Gnosen bilden hingegen eine Erkenntnis-Schleife, in der wir uns selbst, unseren inneren Wandel, in die Zukunftsrechnung einbeziehen. Wir setzen uns innerlich mit der Zukunft in Verbindung, und dadurch entsteht eine Brücke zwischen Heute und Morgen. Es entsteht ein „Future Mind“ – Zukunfts-Bewusstheit.

Wenn man das richtig macht, entsteht so etwas wie Zukunfts-Intelligenz. Wir sind in der Lage, nicht nur die äußeren „Events“, sondern auch die inneren Adaptionen, mit denen wir auf eine veränderte Welt reagieren, zu antizipieren.

Das fühlt sich schon ganz anders an als eine Prognose, die in ihrem apodiktischen Charakter immer etwas Totes, Steriles hat. Wir verlassen die Angststarre und geraten wieder in die Lebendigkeit, die zu jeder wahren Zukunft gehört.

Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle und das schmerzt, bevor es überhaupt wehtut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch und wir sind plötzlich voller Tatendrang.

Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend. Wenn wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen.

Erstaunlicherweise machen viele in der Corona-Krise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt „endet“, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder Parks, oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang.

So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren.

Vielleicht werden wir uns sogar wundern, dass Trump im November abgewählt wird. Die AFD zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie „autoritär“ handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskrise eine erstaunliche Renaissance erlebt. Virologen und Epidemiologen wurden zu Medienstars, aber auch „futuristische“ Philosophen, Soziologen, Psychologen, Anthropologen, die vorher eher am Rande der polarisierten Debatten standen, bekamen wieder Stimme und Gewicht.

Fake News hingegen verloren rapide an Marktwert. Auch Verschwörungstheorien wirkten plötzlich wie Ladenhüter, obwohl sie wie saures Bier angeboten wurden.

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

Tiefe Krisen weisen obendrein auf ein weiteres Grundprinzip des Wandels hin: Die Trend-Gegentrend-Synthese.

Die neue Welt nach Corona – oder besser mit Corona – entsteht aus der Disruption des Megatrends Konnektivität. Politisch-ökonomisch wird dieses Phänomen auch „Globalisierung“ genannt. Die Unterbrechung der Konnektivität – durch Grenzschließungen, Separationen, Abschottungen, Quarantänen – führt aber nicht zu einem Abschaffen der Verbindungen. Sondern zu einer Neuorganisation der Konnektome, die unsere Welt zusammenhalten und in die Zukunft tragen. Es kommt zu einem Phasensprung der sozio-ökonomischen Systeme.

Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet.

Dieser Prozess der Komplexierung – nicht zu verwechseln mit Komplizierung – kann aber auch von Menschen bewusst gestaltet werden. Diejenigen, die das können, die die Sprache der kommenden Komplexität sprechen, werden die Führer von Morgen sein. Die werdenden Hoffnungsträger. Die kommenden Gretas.

„Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen – im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen.“

Slavo Zizek im Höhepunkt der Coronakrise Mitte März

Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ, das weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO&sub2;-Ausstoss der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen.

Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.
System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!
So geht Zukunft.

Ein Gastbeitrag von Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher. Mehr über den Autor unter www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de.

Ende des Zitats

„Aus dem Chaos“ Skulptur von Gregor DocDavids ca. 60 cm hoch – aus der Sammlung des KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 (Foto: Nicole Gdawietz)

Mülheimer Kunstverein verschiebt die große Beethoven-Schau in der Stadt Mülheim an der Ruhr – RUHR GALLERY MÜLHEIMCORONA-Vorsichtsmaßnahmen auch beim KuMuMü Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstaße 3

Die KUNSTSTADT MÜLHEIM als Geisterstadt -
Die Ausstellung "SCHÖNER!" wird als Vorsichtsmaßnahme wegen der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 verschoben | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR - Mülheimer Künstlerbund
Die KUNSTSTADT MÜLHEIM als Geisterstadt –
Die Ausstellung „SCHÖNER!“ wird als Vorsichtsmaßnahme wegen der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 verschobenFoto: Mülheimer Kunstverein KKRR – Mülheimer Künstlerbundhochgeladen von Alexander Ivo Franz

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) hat auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. März 2020 entschieden, die aktuell für den 22. März 2020 geplante Ausstellung „SCHÖNER! Beethoven inspiriert“ zu der über 60 Kunstschaffende einen Beitrag geschaffen haben, in die wärmere Jahreszeit zu verschieben. 

Zur der großen Gemeinschaftsausstellung waren wie bei Vorveranstaltungen bis zu 600 Besucher erwartet worden, was angesichts der aktuellen weiteren Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 auch in der Kunststadt Mülheim nicht möglich ist.

Die Mülheimer Galerie RUHR GALLERY und das KuMuMü Kulturmuseum an der Ruhrstraße 3 sind bis auf Weiteres nur nach vorheriger Vereinbarung zu besuchen. 

Aktuelle virtuelle Ausstellung in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr via LINK:

Brief an die Aussteller der Ruhrgalerie

Folgender Brief wurde daher frühzeitig an die über 60 beteiligten Künstlerinnen und Künstler versandt:

„Liebe Kunstschaffende!

die für den 22. März 2020 geplante Ausstellung wird wegen der allg. CORONA-Vorsichtsmaßnahmen
verschoben – bitte daher die Werke nicht anliefern bis der neue Termin feststeht.

Danke für den bisherigen großen Einsatz und die Vorarbeit – wir hoffen, dass alle unbeschadet diese
schwierige Situation überstehen und in der wärmeren Jahreszeit die Welt sich wieder in normalen Bahnen bewegt!

Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr
Geschäftsstelle
Ruhrstraße 3
45468 Mülheim an der Ruhr
FON: 0208 – 46949 – 567 „

FAX: 0322 – 22449816

Hier der Link zur aktuellen Bedrohung durch Coronavirus COVID-19 (Aktuelle Statistik einschl. der wieder Gesundeten )

#KuMuMü #KuMuMH #RUHRGALLERY #MLHMRHR #BTHVN2020MLM #MHRuhr

MALEREI VON HANS ARTS LOCKTE BESUCHER NACH MLHM

Lebensfreude pur – war zu verspüren während der sehr gut besuchten Vernissage des Künstlers Hans Arts in der Mülheimer RUHR GALLERY in der VILLA ARTIS, Ruhrstraße 3.

Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt und strömten durch die Ausstellungsräume am Ruhrufer von Mülheim – neben der Stärkung gab es u.a. Corona-Bier mit frischer Zitrone zum Aufbau der Widerstandskräfte und feine Weine

Die transformierende Kunst – auch in Zeiten von vielen begründeten Ängsten – tat den Teilnehmern an der Vernissage gut. Auch das üppige thailändische Buffet und die Kaffeespezialitäten von POTTSCHWARZ erfreuten die Besucher, die durch alle Räume der Ausstellung in der historischen VILLA ARTIS in der Ruhrstraße von Mülheim strömten. Das „KuMuMü Kulturmuseum Mülheim“ lockte die Kunstliebhaber bis in die obersten Etagen des Kulturortes an der Ruhr.

Wurde gefordert: Hans Arts im Künstlergespräch

Keinen hielt es am heimischen Herd – die Eröffnung der zweiten Ausstellung im Beethovenjahr 2020 in der Stadt Mülheim war ein voller Erfolg. Treu dem Zitat von Friedrich von Schiller (1759-1805): Alle Kunst ist der Freude gewidmet und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken.

Auch Kaffeespezialitäten von „POTTSCHWARZ“ und ein großes Thai-Buffet erfreuten die Kunstliebhaber von nah und fern in der VILLA ARTIS

Die Schau „1 x 1 der transformierenden Kunst“ ist noch bis 15. März 2020 in der Ruhrgalerie in Mülheim zu sehen – Besuchszeiten am Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit dem Mülheimer Kunstverein KKRR unter der Nummer 0208 / 46949-567.

Banner an der Fassade der VILLA ARTIS in #MLHMRHR (Design: Klaus Wiesel)
Der Mülheimer Künstlerbund – MKB bringt FREUDE in die Kunststadt im grünen Ruhrtal

#MLHMRHR #BTHVN2020MLHM #KuMuMü

DIE FOLGENDE AUSSTELLUNG SCHÖNER! WIRD VERSCHOBEN! NEUER TERMIN FOLGT! – hier die Gründe als LINK:

Link zur aktuellen Bedrohung durch Coronavirus COVID-19 (Aktuelle Statistik einschl. der wieder Gesunden )

#VillaArtis

Lebenswelten junger Mülheimerinnen und junger Mülheimer sind auch in der Mülheimer Kunstszene unübersehbar

Junge Kunst in der Schau SCHÖNER! in der Kunststadt Mülheim ab 22 März 2020

Vorbereitungen der großen Kunst-Schau zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 in der Stadt Mülheim an der Ruhr laufen auf Hochtouren.

Nachwuchskünstler Jona Dietschreit bei seinem Beitrag zur Ausstellung SCHÖNER! in der Ruhr Gallery, die im Galeriehof der VILLA ARTIS MÜLHEIM gezeigt wird

Täglich treffen die Exponate der ausstellenden Kreativen im Depot der Mülheimer Kunstgalerie und der Ruhrstraße 3 ein. Kurator Klaus Wiesel und sein Team haben allle Hände voll zu tun. Das größte Werk hat die beachtlichen Maße von 310 x 375 cm eine kritische Zeitreise rund um den Komponisten „TAKE 1770 -1945 – 2020“ des Mülheimer Künstlers Klaus Heckhoff – es entstand wie alle aktuellen Werke des Künstlers am Computer. Junge Kunst kommt auch von Jona Dietschreit – wir durften ihm über die Schulter schauen, als er anfing sein „Graffito“ für den Galeriehof in der Ruhrstraße 3 zu „komponieren“.

Graffito auf Leinwand konserviert für die Ausstellung SCHÖNER (22. März bis 26. April 2020 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr)

Anreise auch komfortabel mit dem Fahrrad!

Die Ausstellung findet im Rahmen der bundesweiten Aktion  #BTHVN2020 statt und ist auch unter den Hashtags #BTHVN2020MLHM und #MLHMRHR zu finden – die Schau läuft vom 22. März bis zum 26. April 2020 in der RUHR GALLERY MÜLHEIM.

Eintritt und Parken sind frei – wie immer im Kulturort VILLA ARTIS in der Ruhrstraße 3 in Mülheim – Freunde und Gäste sind herzlich willkommen dort auch das angeschlossene Atelierhaus und das KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim zu genießen.

Junge temporäre Kunst am Giebel der Villa Schmitz-Scholl in Mülheim

Aus unserem Gästebuch

Mara: „Die Kunst ist eng mit unserem Leben verbunden und macht es schöner und vielfältiger. Zur Kunst gehören Musik, Malerei, Theater, Skulptur, Architektur, Literatur und Film. Die Kunst begleitet uns unser Leben lang. Sie wirkt auf uns stets, bewusst oder auch unbewusst. Uns stehen Museen, Ausstellungen, Theater, Kinos und vieles andere zur Verfügung. Das Angebot ist riesig. Die Schriftsteller, Zeichner, Designer, Maler, Komponisten, Regisseure, Schauspieler, Musiker und Tänzer machen uns mit der Kunst bekannt. Die Kunst wird uns nah, und jeder wählt das, was ihm am Herzen liegt.“

Hanna: „Die Kunst macht unser Leben abwechslungsreich. Sie unterhält und belehrt uns. Sie führt Probleme vor und regt uns zum Nachdenken an. Die Kunst ist eine wichtige Form der menschlichen Erkenntnis.“

Ein Herz für Biker

Für die Biker steht im Galeriehof ein gesicherter Fahrradparkplatz neben dem „Amt für weiterbildende Fantasie“ zur Verfügung. Die RuhrGalerie Mülheim ist etwa 200 Meter vom Radschnellweg Ruhr RS1 entfernt und liegt direkt am Ruhrufer in der grünen Ruhranlage von Mülheim in Nordrhein Westfalen.

Die Kunstausstellung in Mülheim „SCHÖNER!“ wird ermöglicht durch den Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR (Geschäftsstelle Delle 54 – 60).

Alle Veranstaltungen JUNGE KUNST hier zu finden mit der Kunst-APP:

#VillaArtis

Mülheimer Kunstverein KKRR ist sehr zufrieden – Wintergalerie war voller Erfolg – über 3.000 BesucherIdeenwolke wird abgebaut – neue Kunstausstellung folgt am 8. März 2020 um 16 Uhr in der RUHR GALLERY MÜLHEIM

Abbau der Ideenwolke in der Mülheimer Kunstgalerie in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle - Ruhranlage durch den Künstler Klaus Wiesel | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR / Mülheimer Künstlerbund MKB
Abbau der Ideenwolke in der Mülheimer Kunstgalerie in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage durch den Künstler Klaus WieselFoto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR / Mülheimer Künstlerbund MKBhochgeladen von Alexander Ivo Franz

Obwohl der Winter eigentlich gar nicht begonnen hat, hat die traditionelle Wintergalerie der Mülheimer Künstler im Mülheimer Künstlerbund MKB die Erwartungen voll übertroffen.
Mit zahlreichen Kunstführungen und Events konnten die Kunstschaffenden wieder ein großes interessiertes Publikum anlocken. Die aktuell 11 Künstlerateliers in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle waren stets gut besucht – insbesondere junge Kunstinteressierte kamen vorbei mit Kind und Kegel.

Besucherrekord Januar / Februar 2020 im KuMuMü – Kulturmuseum in der Ruhrstraße 3

Auch der kostenlose Fahrrad-Parkplatz im historischen Galeriehof war gut besucht.  Nachdem aktuell viele Mülheimer Attraktionen „Bismarckturm, Kunstmuseum in der Alten Post, Tersteegenhaus – zweitweise auch Schloss Broich und die Camera Obscura und auch die Weiße Flotte geschlossen waren, wurde das private Kunstangebot des Mülheimer Kunstvereins und Kunstfördervereins Rhein-Ruhr – KKRR gut angenommen.

Der Ausstellungsmarathon 2020 beginnt am 8. März 2020 um 16:00 Uhr mit der Kunstausstellung „Das 1×1 der transformierenden Kunst“ mit HANS ARTS. Die Ausstellung läuft bis zum 15. März 2020.

Das Beethoven – Jubiläumsjahr 2020 in der Stadt Mülheim an der Ruhr startet durch am 22. März 2020 #BTHVN2020MLHM

Ab 16:00 Uhr zeigen über 60 internationale Kunstschaffende in der RUHR GALLERY MÜLHEIM ihre Hommage an den großen Komponisten.
Die Arbeiten werden während der Vernissage enthüllt. Die größte Arbeit hat die stattlichen Maße von 310 x 375 cm und stammt vom Mülheimer Künstler Klaus Heckhoff

Die Gemeinschaftsausstellung ist bis zum 26. April 2020 zu sehen – gefolgt von der Ausstellung d accord et amis – einer international besetzten Top-Ausstellung  mit Künstlern aus Abu Dhabi, Frankreich, Spanien und Marokko zusammen mit Meisterschülern der Akademien aus Essen-Kupferdreh – HBK und fadbk.  Ausstellungsdauer 8. bis 17. Mai 2020.

Mit der Ausstellung „Ode an die Vergänglichkeit“ von Daniela Werth endet das erste Halbjahr 2020 im Galeriebereich der Villa Schmitz-Scholl, dem Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie.

Das aktuelle und zukünftige Programm findet man einfach und schnell mit der KUNST-APP des Mülheimer Kunstvereins KKRR – hier ist der Link:

Alles über den Kulturort Villa Schmitz Scholl, dem historische Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie hier:

Alles über die Kunstszene in der KunstStadt Mülheim hier mit einem Klick:#MLHMRHR #KuMuMü #KuMuMH #GalerieRuhr #RuhrGallery #MHRuhr

Kulturort: Eintritt, Stärkung und Parken sind immer frei – Freier Mülheimer Künstlerbund – MKB: es werden keine Beiträge erhoben und es gibt keine Aufnahmebeschränkungen.

DIE AKTUELLE KUNST IN DER STADTBIBLIOTHEK STERKRADE IST „ROSTFRISCH!“Der Künstler Klaus Wiesel zeigt seine aktuellen Arbeiten noch bis 31. März 2020

Klaus Wiesel ist bekannt für außergewöhnliche Kunst -
der vielseitige Künstler ist auch Kurator und Designer - sein Herz schlägt für die bildende Kunst (hier vor seiner "Ideenwolke" in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr) | Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr
Klaus Wiesel ist bekannt für außergewöhnliche Kunst –
der vielseitige Künstler ist auch Kurator und Designer – sein Herz schlägt für die bildende Kunst (hier vor seiner „Ideenwolke“ in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr)Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhrhochgeladen von Alexander Ivo Franz

Verlängert bis zum 31. März:
ROSTFRISCH! – Neue Arbeiten von Klaus Wiesel – Kunstausstellung in Sterkrade

Die Werke von Klaus Wiesel in den Räumen der Stadtteilbibliothek Sterkrade sind ein Anziehungspunkt.  Derartige Arbeiten haben die Besucher des Kulturortes noch nie gesehen. Bibliotheksleiterin Monika Altena entschied kurzerhand, die Kunstausstellung bis Dienstag, den 31. März, zu verlängern – der Künstler stimmte freudig zu.

Der Besuch der Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten der STADTTEILBIBLIOTHEK STERKRADE, Wilhelmstraße 9, 46145 Oberhausen möglich:
DI.-FR.       10.00 BIS 18.00 UHR
SA              10.00 BIS 13.00 UHR

Wer mit dem Künstler die Arbeiten besprechen möchte. kann sich auch in seinem Mülheimer Atelier verabreden, sofern er nicht vor Ort in der Ausstellung anzutreffen ist.

Was ist Rostmalerei ?

Zu den Bildern und zur Technik: Abstrakte Rostmalerei

Gezeigt werden in Oberhausen neue Arbeiten des Künstlers Klaus Wiesel aus dem Jahr 2019 – „Rostfrisch!“. Wiesel setzt sich in seinen abstrakten Bildern seit einigen Jahren mit den Möglichkeiten der „Rostmalerei“ auseinander. Die Bilder kreiert er mit verschiedenen experimentellen Techniken, z. B. ausschließlich mit Farben, die er aus den Ergebnissen von Oxidation bzw. Korrosion diverser Metalle herstellt. Auch unter Zuführung verschiedener Flüssigkeiten, die z. T. chemische Reaktionen anregen.
Dabei entstehen energievolle Bilder aus Papier und Rost, die über eine reiche Farbpalette und ästhetische Leichtigkeit verfügen. Sie zeigen neue Welten als Projektionsflächen für vielfältige Assoziationen. Für seine Arbeiten hat Wiesel den Begriff „Ferrugorelle“ entwickelt, abgeleitet vom Lateinischen „Ferrugo“ = Eisenrost/Rost.

Ferrugorelle als Ausdruck der Erinnerung

Rost ist für den Künstler ein Ausdruck der Erinnerung. Schemen der Vergangenheit, ein Echo. Rost ist Vergänglichkeit, gleichzeitig ein Symbol für Verwandlung und somit Aufbruch. Wandel durch Erneuerung, Metamorphose in eine neue Zukunft, auf zu neuen Welten. Insofern sind auch die Rostbilder des Künstlers Klaus Wiesel typisch für das Ruhrgebiet: Aus etwas Altem etwas Neues schaffen. Rost und Ruhrgebiet passen demnach wunderbar zusammen mit all der Industriekultur. 

Wer ist Klaus Wiesel?

Wiesels persönlicher Bezug zur Region: geboren in Oberhausen, sein Vater war Stahlarbeiter, sein Großvater Bergmann.

Klaus Wiesel, Jahrgang 1961, geboren und aufgewachsen in Oberhausen, war neben seiner langjährigen Tätigkeit als Grafikdesigner und Kreativdirektor einer Mülheimer Werbeagentur immer als bildender Künstler aktiv. Seit 2018 ist er Mitglied des Mülheimer Künstlerbundes mit Sitz in der RUHR GALLERY, Ruhrstraße 3 und begeistert auch dort die Kunstszene. 
Wiesel widmet sich heute als freischaffender Künstler verstärkt seinen künstlerischen Arbeiten. Ergebnisse waren unter anderem zu sehen in verschiedenen Kunstausstellungen im Rahmen des Pollock-Jahres 2017 in der RUHR GALLERY.  2018 machte er mit der Rauminstallation „TAGWERK2017“ (365 Arbeiten = 1 Jahr) und der Einzelausstellung „Nachbilder“ international auf sich aufmerksam.
 
2019 zeigte Wiesel in Mülheim im Rahmen der Gruppenausstellung „Schlusspunkt“ die Installation „Lebensmittel Kohle – für schlechte Zeiten“

Wiesel kochte schon Steinkohle ein

80 Einmachgläser mit eingekochter Steinkohle waren u.a. auch Ende 2019 in der Sparkasse Sterkrade in der Ausstellung „KORROVISION“ zu bewundern.

Das Kunstjahr 2020 begann für Wiesel RUHR GALLERY in Mülheim mit der Vorstellung einer Auswahl seiner Arbeiten im „FARBRAUM TÜRKIS“ . Bis Ende Februar 2020 zeigte er seine vielbeachtete „IDEENWOLKE“, eine wandfüllende Kunstinstallation aus über 800 kleinformatigen Notizen.

Kulturmuseum ohne Beschränkungen – das KuMuMü in der Stadt Mülheim an der Ruhr in Nordrhein WestfalenNeues vom Kunstmuseum Mülheim in der Ruhrstraße 3 – am 8. März 2019 um 16:00 Eröffnung der Hans Arts – Ausstellung in Mülheim

Die Ruhrstraße in Mülheim. Links die Villa Schmitz-Scholl mit dem KuMuMü, der RUHR GALLERY MÜLHEIM und dem angeschlossenen Atelierhaus in dem derzeit 10 Kunstschaffende arbeiten | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR / Mülheimer Künstlerbund MKB
Die Ruhrstraße in Mülheim. Links die Villa Schmitz-Scholl mit dem KuMuMü, der RUHR GALLERY MÜLHEIM und dem angeschlossenen Atelierhaus in dem derzeit 10 Kunstschaffende arbeitenFoto: Mülheimer Kunstverein KKRR / Mülheimer Künstlerbund MKBhochgeladen von Alexander Ivo Franz

Museumsnachrichten Mülheim

Neues vom Kunstmuseum Mülheim in der Ruhrstraße 3

– TRANSFORMIERENDE KUNST Malerei von Hans Arts vom 8. bis 15. März 2020
Eröffnung am Sonntag, dem 8. März 2020 von 14:00 bis 18:00 Uhr – Eintritt, Stärkung und Parken frei – kostenlose EBike-Parkmöglichkeiten im Galeriehof an der Ruhranlage Delle 54-60.

Die Mülheimer Museumsleitung des KuMuMü konnte erneut eine besondere Kunstausstellung nach Mülheim an die Ruhr holen – der Künstler Hans Arts zeigt seine neue Werkreihe „Das 1 x 1 der transformierenden Kunst“ bis zum 15. März 2020. Es folgt am 22. März 2020 die große Gemeinschaftsausstellung zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 mit dem Titel „SCHÖNER! – Beethoven inspiriert“, die bis zum 26. April 2020 in allen Räumen der Villa Schmitz-Scholl mit über 50 aktiven Kunstschaffenden inszeniert wird.

Großer Zuspruch seit der Museumsgründung im Jahr 2012

Im Jahr 2012 wurde das private Museum in der Villa Schmitz-Scholl in der Kunststadt Mülheim gegründet. 2019 wurde eine Umbenennung in KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim vorgenommen. Verschiedene namhafte Kuratoren wirken an dem Programm mit, das Kunstmuseum / Kulturmuseum wird durch den Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) getragen. Die ständige Sammlung wird kontinuierlich ergänzt. Durch die jahrelange temporäre Schließung des Städtischen Museums am Synagogenplatz – das derzeit noch bis 2021 hochwertig saniert werden soll – rückten Sammlung und Ausstellungen im KuMuMü in den Fokus der Kunstliebhaber aus der Rhein-Ruhr-Region mit beachtlichen Besucherzahlen und einem wachsenden festen Kreis von Kunstfreunden – allein im Jahr 2019 wurden 20 umfangreiche Ausstellungen gezeigt.

Privates Engagement wird belohnt! Mitmachen ist erwünscht!

Kuratoren, Museumsleitung, Museumspädagogik und Marketingabteilung sind erreichbar unter der Rufnummer des Müheimer Museums 0208 46949-567 oder via Email unter Kunstmuseum@Kunststadt-MH.de – oder KuMuMH@Kunststadt-MH.de – oder Kunstmuseum@MLHMRHR.de – die Hashtags sind #KuMuMü und #KuMuMH.

Weitere Informationen zum aktuellen Kunstangebot finden Sie hier mit einem Klick

Webseite des KuMuMü:
https://kumumue.jimdo.com/

Die Villa Schmitz-Scholl der Tengelmann-Gründerfamilie in Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Schmitz-Scholl

Über die Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery in Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Galerie_an_der_Ruhr

Über die Kunstszene in der Kunststadt Mülheim im grünen Ruhrtal:
https://kunststadt-mh.de/

Alle aktuellen und künftigen Kunstveranstaltungen und Kunstevents in der Stadt Mülheim a. d. Ruhr mit der KUNST-APP des Mülheimer Kunstvereins KKRR:
https://kunststadt-mh.de/app/index.html

Diese moderne APP zeigt auch die Kunstveranstaltungen, die auf der städtischen Seite – Rubrik „Ausstellungen“ nicht angezeigt werden – dort finden Sie auf privater Basis kuratierte Ausstellungen nur unter der Rubrik „uns sonst“ oder „Alle“.  Mit der Kunst-APP „Kunststadt-MH“ verpassen Sie keine der vielen Vernissagen und Highlights in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr.

Ein außergewöhnliches Museum ohne Beschränkungen – das KuMuMü in der Stadt Mülheim an der Ruhr in Nordrhein Westfalen.

#MLHMRHR #BTHVN2020MLHM #RUHRGALLERY

Historisches Portrait von Gustav Knepper im MMKM- Mülheim

Der Mülheimer Künstler Bernd Pirschtat hat sich den beschädigten Stellen angenommen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das Portrait wurde von dem Düsseldorfer Portraitmaler Franzjosef Klemm (* 1. März 1883 in Köln; † Juni 1959 in Wittlaer, heute Düsseldorf) geschaffen. Klemm porträtierte u. a. auch Fritz HenkelEmil KirdorfPeter KlöcknerHugo StinnesAugust Thyssen und Fritz Thyssen, später auch Persönlichkeiten der Nachkriegszeit wie Konrad Adenauer oder Josef Kardinal Frings.

Das Original befindet sich in der ständigen Sammlung in dem im Jahr 2012 gegründeten privaten Museum in Mülheim an der Ruhr in der VILLA ARTIS.

Besuchszeiten nach Vereinbarung unter 0208 46949-567 oder via Email KuMu-MH@Kunststadt-MH.de

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