Salon der Zurückgewiesenen

Ausstellungen heimischer Künstler im städtischen Kunstmuseum

Es war schon immer das Ziel vieler Künstler einmal im städtischen Kunstmuseum eine Einzelausstellung zu bekommen. Nur wenigen ist das bisher gelungen. Wer aber durch eine Jury zur so genannten „Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler“ zugelassen wurde, durfte dort in einer Gemeinschaftsausstellung ausstellen, wenn er es gar drei mal schaffte, wurde er in den Kreis dieser Arbeitsgemeinschaft aufgenommen und konnte danach auf Wunsch jedes Jahr seine ausgewählten Werke im Kunstmuseum präsentieren. Für manchen bedeutete dies ein wichtiges Sprungbrett in eine Künstlerkarriere, andere Kunstschaffende versuchten es gar nicht und hatten Erfolg.

Viele Künstlerinnen und Künstler kamen aber nie in den Genuss – auch eine Ausstellung der Zurückgewiesenen wurde bislang in der Kunststadt Mülheim nicht organisiert.

Beispiel einer Zurückweisung (Ausjurierung) aus dem Jahr 1978 (Archiv des Kunstvereins KKRR, Mülheim)

Wenn dich die Welt aus ihren Toren stößt,

so gehe ruhig fort und lass das Klagen.

Sie hat durch die Verstoßung dich erlöst

und ihre Schuld an dir nun selbst zu tragen.

(Karl May, 1910 Leitspruch zur Selbstbiographie)

Salon der Zurückgewiesenen – ein Rückblick in die Kunstgeschichte

In der Kunsthochburg Paris war der „Salon des Refusés“, auch „Salon der Refüsierten“ oder „Salon der Zurückgewiesenen“ eine Parallelausstellung zum offiziellen „Salon de Paris“. In dieser Ausstellung wurden diejenigen Gemälde und Plastiken gezeigt, welche von der Jury des Salon de Paris zurückgewiesen worden waren. Die kunstgeschichtlich bedeutsamste Ausstellung ist die von 1863, die auf Initiative von Napoleòn III zustande kam, nachdem die Jury aufgrund ihrer Auswahlmethoden in die Kritik geraten war. Von einer Reihe von Kunsthistorikern wird diese Ausstellung als Geburtsstunde der Moderne eingestuft.

Auch Otto Pankok wurde bei einer Jahresausstellung ausjuriert „…zu Gegenständlich“.

Der Mülheimer Verein „Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR)“ arbeitet gerade das Thema im Hinblick auf das Jubiläum (90 Jahre Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler im Dezember 2019) auf und sucht Material für eine Ausstellung über die damalige Kunstszene in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr – die Geschäftsstelle des Vereins ist in der Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 und unter der Rufnummer 0208 46949-567 oder via Email info@kunststadt-mh.de erreichbar.

Hier ein interessanter Artikel von Klaus Geldmacher über den Mülheimer Künstler Hermann Haber aus dem Jahre 2009 zum 80. Jubiläum der Mülheimer Künstlerschaft:

Christine Lehmann stellt in der RUHR GALLERY MÜLHEIM aus –

Kalligraphie ist einer der Schwerpunkte der Künstlerin Christine Lehmann.

In der Mülheimer Ruhr Gallery ist sie vom 2. bis zum 10. Juli 2019 zu sehen. Ein Highlight ist sicher auch die Veranstaltung von Georg Reinders „LITERATUR UND RUHR“ mit Künstlern aus Musik, Literatur und Malerei in der Stadtmitte von Mülheim an der Ruhr, die am 6. Juli 2019 von 13 – 17 Uhr stattfindet.

Programmausschnitt – Ruhrstraße 3 – Villa Schmitz-Scholl

HIER IST DAS GESAMTPROGRAMM 6.7.2019 von 13-17 Uhr gestaltet von Klaus Wiesel zum Download:

KEINE KUNSTPAUSE IN DER STADT MÜLHEIM !

Das KuMuMü in der Ruhrstraße 3 sorgt in der Stadt Mülheim an der Ruhr für quirlige Abwechslung.

Das Jahresprogramm 2019 ist voll gepackt – im Kunstjahr 2019 hat der Mülheimer Verein Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) im LEONARDO-JAHR 2019 IN DER STADT MÜLHEIM zahlreiche museale Ausstellungen auf dem Programm. Nach japanischem Vorbild haben die Kuratoren immer nur ein sehr kurzes Zeitfenster trotz hohem finanziellen Aufwand, den jede Ausstellung mit sich bringt.

Vielerorts werden nach der gut beworbenen Vernissage die Ausstellungen nur spärlich besucht – meist von interessierten Gruppen bei den Künstlergesprächen – ein weiterer Höhepunkt ist dann die Finissage, wo das ein oder andere Kunstwerk den Besitzer wechselt.  Der Trägerverein KKRR hat sich daher entschlossen lieber zahlreiche aber hochwertige Ausstellungen anzubieten.

WAS GESCHAH BEREITS 2019?

Das Mülheimer Privatmuseum KuMuMü zeigte im Januar 2019 die Ausstellung „ONCE UPON A TIME IN SAN FRANCISCO“ des Mülheimer Fotokünstlers Bernd Pirschtat – über 400 Besucher kamen.

Hans Arts zeigte seine Malerei TRANSFORMIERENDE KUNST ebenfalls im Januar 2019 in der Beletage der Kunstvilla an der Ruhranlage.

Am Tag der Offenen Ateliers kamen im Januar 2019 weit über 300 Besucher in die 10 Ateliers im  angeschlossenen Kunsthaus an der Ruhrstraße.

Der Februar 2019 zeigte die Schau „SCHLUSSPUNKT“ zum Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet – 19 Künstler*innen überzeugten mit ihrem Beitrag über 2.500 Besucher. Highlights waren der Vortrag des Steigerliedes durch den Spielmannszug der Roten Funken im malerischen Galeriehof und die Kunstversteigerung zugunsten des Projekts „Der Wünschewagen“ mit herausragenden Arbeiten Mülheimer Künstler*innen.
Ausstellende Kunstschaffende waren Heidi Becker, Jutta Dammers-Plaßmann, Janina Funken, Cornelia Wissel, Brigitte Zipp, Hans Arts, Manfred Dahmen, Aliv Franz, Martin Sieverding, Lukas Benedikt Schmidt, und Klaus Wiesel sowie als Gäste Sabine Geiger-Brée, Max Schulz, Jörg Dornemann, Bernward Kraft, NK MIP, Martin Kruska, Franz Püll und Marc Rohn.

Die Mülheimer Malerin Edith Polland-Dülfer (1931-2018) wurde im April und Mai 2019 präsentiert mit der Nachlass-Ausstellung „DYNAMIK ALS LEBENSFORM“.

In der Beletage zeigte die Düsseldorfer BBK-Malerin Bernadett Wiethoff über 50 aktuelle Arbeiten in ihrer Ausstellung „LAUNISCH“, gefolgt von der musealen Einzelausstellung der Meisterschülerin Heidi Becker mit der Ausstellung „OTIUM“.

Auch die Schau der Mülheimer Malerin Usula Vehar „MALEREI 2015-2019“ überzeugte die Mülheimer Kunstbegeisterten. Der Kunsthistoriker Dr. Tobias Kaufhold würdigte das Lebenswerk der Künstlerin und die aktuellen Arbeiten, die voll den Zeitgeist treffen.
Auch hier erfreuten sich weit über 500 Besucher an den aktuellen Arbeiten der großen Mülheimerin.

WAS LÄUFT IM JUNI 2019 IN MÜLHEIM ?

Die aktuelle Juniausstellung „UNDER CURRENT – nichts zu verbergen“ hatte bereits zum Auftakt einen Besucherrekord zu verzeichnen. Der Maler und Bildhauer Kuno Lange zeigt zahlreiche Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden zusammen mit dem Fotokünstler Klaus Jost und Joachim Kramer, besser bekannt als JOTT KAA , er zeigt Arbeiten zwischen Ernst und Humor (Malerei, Collagen, Installationen und Plastiken). 

Ausblick auf das verbleibende Jahresprogramm KUNST 2019

WAS KOMMT IM JULI 2019 IN MÜLHEIM ? 

Am 2. Juli 2019 wird die Ausstellung „EVA HEMMERLEIN-RICHTER“ eröffnet.
Die Familie der Künstlerin hat aus über 1.000 Werken 100 Arbeiten zur Verfügung gestellt. Vernissage um 18:00 Uhr in der Ruhrstraße 3.

Einen Tag später am 3. Juli 2019 wird die Ausstellung „KALLIGRAPHIE“ der Künstlerin Christine Lehmann in den Ausstellungsräumen in der Beletage der Villa Schmitz-Scholl eröffnet. Zusammen mit dem Mülheimer Eventorganisator Georg Reinders werden begleitend am Sonntag, dem 6. Juli 2019 im Rahmen der Innenstadtveranstaltung „generation mülheim – Literatur & Ruhr“ Andrè Meisnerund Hovhannes Margaryan mit ihren Instrumenten Saxophon und Duduk in der Ruhr Gallery erwartet.

Vom 12. Juli bis 28. Juli 2019 sind die Kunstschaffenden der Hochschule der Bildenden Künste / HBK, Essen und der Freien Akademie der bildenden Künste / fadbk, Essen mit ihrer Ausstellung „esgehtimmerumalles“ im gesamten Ausstellungskomplex vertreten.
Annika Hardy (HBK Essen) | Anja Kreitz (HBK Essen) | Beate Palmen (fadbk Essen) | Sabine Büttner (HBK Essen) | Liane Lonken (fadbk Essen) | Stephan P. Schneider (fadbk | HBK Essen) |Ilona Reinhardt (fadbk Essen) | Anne van Linn (fadbk Essen) | Sabine Michels (fadbk Essen) | Daniela Werth (fadbk Essen) | Gaby Marquardt (HBK Essen) | Silvia Jacobi (fadbk Essen) | Heidi Becker (fadbk Essen) | Iris Paternoster (fadbk Essen) | Jens Thörner (HBK Essen) | Petra Flaßkamp (fadbk Essen) | Christa Thüsing (fadbkEssen) | Cornelia Wissel (fadbk Essen) | Helga Erlenkötter (fadbk Essen) zeigen Arbeiten, die zuvor im Rahmen der Ruhrfestspiele 2019 im Schloss Herten ausgestellt werden. Das Projekt wird geleitet von Professor Stephan Paul Schneider.

WAS KOMMT IM AUGUST 2019 IN MÜLHEIM ?

Im August 2019 können sich die Kunstliebhaber sich erneut auf die Meisterschülerin Liane Lonken freuen, die ihre neue Werkreihe unter dem Titel „spaces“  vom 2. bis 11. August 2019 zeigt.

Nach kurzer Pause kommt die museale Einzelausstellung der Mülheimer Künstlerin Dörthe Speetzen mit dem Titel „DEN KARREN AN EINEN STERN BINDEN“ in allen Raumen der Villa Schmitz-Scholl vom 18. August bis 31. August 2019.

WAS KOMMT IM September 2019 IN MÜLHEIM ?

Der Maler Wolfgang Vogelsang ist Mitglied einer der vielen Mülheimer Künstlergruppen, und seit vielen Jahren im Kunstmuseum der Stadt Mülheim an der Ruhr in der Jahresausstellung vertreten. Er stellt im gesamten Ausstellungsbereich des KuMuMü seine Arbeiten aus allen Schaffensperioden aus. Die Einführung wird von Dr. Tobias Kaufhold, Kunsthistoriker aus Mülheim vorgenommen. Ausstellungszeit 3. bis 11. September 2019.

Martin Sieverding zeigt ab 15. September 2019 bis 30. September 2019 seine aktuelle Werkreihe „TRANSFIGURES“ in der gesamten Ausstellungshalle und im Loftbereich sind dann Installationen, Raumbilder und Malerei zu sehen. Sieverding arbeitet im Loft-Atelier der Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 in der Kunststadt Mülheim.

WAS KOMMT IM Oktober 2019 IN MÜLHEIM ?

In Zusammenarbeit mit Familienmitgliedern von Daniel Traub (1909-1995) plant das private Mülheimer „KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3“ zum 110. Geburtstag des vielseitigen Künstlers eine umfassende Schau, die derzeit noch in Vorbereitung ist.
Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.

WAS KOMMT IM November 2019 IN MÜLHEIM ?

Die Ruhr Gallery Mülheim zeigt vom 10. November bis 8. Dezember 2019 die Schau „LEONARDO DA VINCI FÜR QUERDENKER – Retrospektive Reinhard Fingerhut
Zum Grußwort wird u.a. der Präsident der Kulturstiftung NRW, Dr. Fritz Behrenserwartet.

Mit der Ausstellung „daVinci 7.0“ wird der Abschluss des „LEONARDO-JAHR 2019 IN DER STADT MÜLHEIM“ eingeleitet. Die Fotografen der Künstlergruppe CFRR zeigen sieben Sichten und Studien von Jürgen Brinkmann, Michael Arndt, Wolfgang Rücker, Claudia Kruszka, Bernd Pirschtat, Jörg Dornemann, und Martin Kruska.

WAS KOMMT IM DEZEMBER 2019 IN MÜLHEIM ?

Die große Weihnachtsschau Mülheimer Künstler 2019“ bildet den Abschluss des Kunstjahres 2019 mit ständig wechselnden Exponaten. Gleichzeitig erfolgt dort der Ausblick auf das JAHRESTHEMA 2020: 
„ BTHVN2020 IN DER STADT MÜLHEIM / RUHR“.

Änderungen und Ergänzungen sind möglich und werden auf den betreffenden Webseiten veröffentlicht.  #KuMuMü #GalerieRuhr #Kunstmuseum #Mülheim #MHRuhr #KunststadtMülheim

Juni-Ausstellung von Kuno Lange, Joachim Kramer und Klaus Jost RUHR GALLERY MÜLHEIM

„UNDER CURRENT – NICHTS ZU VERBERGEN“ Einladung zur Vernissage am 1. Juni 2019 um 16 Uhr . Eintritt und Parken frei – Freunde und Gäste willkommen !

Lange Kramer Jost gestalten den Kunst-Juni in Mülheim: Eine Überraschung !

Eine Ausstellung von Kuno Lange, Joachim Kramer und Klaus Jost RUHR GALLERY – Galerie an der Ruhr Ausstellungseröffnung am Samstag, 1. Juni 2019, 16.00 Uhr Nichts zu verbergen, so lautet der verschmitzte Untertitel der kommenden Ausstellung in der Galerie an der Ruhr. Nichts zu verbergen? Tatsächlich? Denn die ironische Wendung liegt in der Bedeutung des englischen Obertitels: under current. Diese Sprachfloskel bezeichnet eine Absicht, die so gar nicht existiert. Es wird etwas ausgesagt, dessen Gegenteil gemeint sein kann. In diesem subtilen Bedeutungsgeflecht bewegen sich auch die drei Künstler in anspielungsreichen Werkkompositionen, immer bereit, die Doppelbödigkeit ihrer Arbeiten wirken zu sehen.

Lange – Kramer – Jost: eine Kerngruppe um den Bildhauer und Maler Kuno Lange, seit vielen Jahren verortet an der Tinkrathstr. 60 in der Kunststadt Mülheim, stellen nun Ergebnisse Ihrer langjährigen Zusammenarbeit in der Galerie an der Ruhr der Öffentlichkeit vor. Das Spektrum ihrer künstlerischen Werke erstreckt sich von malerischen Arbeiten auf Leinwand, Folie und Holz über Reliefbilder, Objektbilder und Assemblagen zu Objekten, Kleinplastiken und Skulpturen. Darüber hinaus wird der Komplex Fotografie ausschließlich vom Kollegen Klaus Jost repräsentiert. Seine fotografischen Arbeiten zeigen einen Querschnitt unterschiedlicher Motivreihen, wobei der Schwerpunkt auf stark vergrößerten Portraits populärer Helden verschiedener Comic-Universen liegt.

Die Ausstellung ist vom 1. bis 30. Juni 2019 in der Villa Schmitz-Scholl – RUHR GALLERY – Galerie an der Ruhr in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage zu sehen.

In Zusammenarbeit mit dem MÜLHEIMER KUNSTVEREIN UND KUNSTFÖRDERVEREIN RHEIN-RUHR – KKRR

Vehar-Schau begeistert die Mülheimer

Eine besondere Ausstellung wurde im Mai 2019 in der Ruhr Gallery eröffnet. Die Mülheimer Malerin Ursula Vehar zeigt über 50 aktuelle Arbeiten auf Leinwand in allen Räumen der Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr.

Kunsthistoriker Dr. Tobias Kaufhold führte in die spannende Ausstellung ein und konnte zahlreiche Besucher begrüßen.

Eindrücke von der gut besuchten Vernissage:

OTIUM – mehr ist als nur ein Ausstellungstitel – Schau von Heidi Becker noch bis 12. Mai 2019 in der RUHR GALLERY

OTIUM – mehr ist als nur ein Ausstellungstitel – OTIUM ist auch ein Aufruf zu mehr Muße und Beschaulichkeit im täglichen Leben – Heidi Becker hat diese Botschaft in Ihre aktuelle Malerei einfließen lassen. Im gesamten Ausstellungsbereich der Mülheimer Galerie an der Ruhr sind ihre Arbeiten bis zum 12. Mai 2019 zu sehen.

Mülheim ist eingeladen zur Vernissage

Die Ausstellung läuft bis 12. Mai 2019 in der Ruhr Gallery in der Villa Schmitz-Scholl – Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr.

SA und SO jeweils von 11-17 Uhr Besuchszeit

Eintritt und Parken frei – Freunde und Gäste willkommen !
Die Künstlerin ist anwesend !

Über die Künstlerin Heidi Becker

*       1961 in Villach, Österreich, lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr
• 2018 Abschluss des Studiums an der fadbk, Meisterschülerin Prof. Schneider
• 2014 Studium der Malerei/Grafik an der fadbk, Freie Akademie der bildenden Künste, Essen.
• Seit 2000 Besuch verschiedener Sommerakademien, sowie Unterricht im Atelier Lisa Möller, Ratingen

Ausstellungen/Exhibitions:
2018 Passage, Galerie an der Ruhr / Mülheim an der Ruhr (GA)
_ DegreeShow, Absolventenausstellung fadbk | HBK Essen (GA)
_ Schwarz, Schloss Herten und Galerie an der Ruhr mit Künstlern der fadbk | HBK Essen (GA)
_ D’accord Tanger, Centre Socioculturel Galerie Md. Drissi und
_ Tetouan, Galerie Sarghini, Marokko (GA)
2017 Fig.Int.Abs. Galerie an der Ruhr, Mülheim (GA)
2017 Zinnober Schloss Herten mit Künstlern der fadbk|HBK Essen (GA)
2016 Nominierung Essener Förderpreis
2016 Transit, Schloss Herten mit Künstlern der fadbk | HBK Essen (GA)
2015 NEXUS Schloss Herten, Klassenprojekt der Künstlerklasse Prof. Schneider (GA)
seit 2014 regelmäßige Jahresausstellungen mit den Künstlern des Kunsthauses und der Galerie an der Ruhr – Mülheimer Künstlerbund

Über den Kulturort Villa Schmitz-Scholl *)

Besuchzeiten der RUHR GALLERY und des „KuMuMü – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3″ (vormals KuMuMü – Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3)  Di-Fr 10:30 – 12:30 nach vorheriger Anmeldung. Sa-So nach Vereinbarung unter 0208 / 46949-567 – Eintritt und Parken frei!

*) die Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl lebte und arbeitete Mitte des 19. Jahrhunderts in der Ruhrstraße in der Stadt Mülheim an der Ruhr – später wurde die Villa vom Glasfabrikanten Carl Nedelmann zum Kunsthaus umgebaut – hier waren u.a. die ersten Ateliers von Ernst Rasche und Helmut Lankhorst, seit 2001 sind dort weitere Künstlerateliers und seit 2012 die „Ruhr Gallery“ und das „KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3“ beheimatet. Seit 2015 ist in dem Kulturort auch der Sitz des MKB – Mülheimer Künstlerbund im Kunsthaus Mülheim Stadtmitte und vom Mülheimer Verein „Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR)“.

Weitere Information über Heidi Becker hier via Klick:
Über die Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY:
Ausstellungen in Mülheim an der Ruhr KLICK HIER:

WAS WIEGT KUNST ?

Eine Performance im Kultur(kauf)haus Mülheim – 8. bis 13. April 2019

Der Mülheimer Künstlerbund möchte feststellen was die Kunst wiegt. Dazu hat das Amt für weiterbildende Fantasie eine geeichte Waage zur Verfügung gestellt.

Der vereidigte Wiegemeister wird jeden Besucher während der Kulturwoche im April in der Stadt Mülheim wiegen. Das Ergebnis wird am Sonntag, dem 14. April 2019 um 16:00 Uhr in der Villa Schmitz-Scholl (Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery) bekanntgegeben.

Wann und wo ?

Die Wiegeaktion findet im Kulur(kauf)haus Schlossstraße 17 / Ecke Löhberg in der Zeit vom 8. bis 13. April 2019 jeweils von 12 bis 18 Uhr statt.

Nur 1 Klick zu einem tollen Programm 8. bis 13. April 2019

Die feierliche Bekanntgabe des Endergebnisses findet in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage um 16:00 Uhr statt. Eintritt und Parken frei! Freunde und Gäste willkommen. Die Villa Schmitz-Scholl öffnet alle Räume.

Die Aktion „WAS WIEGT KUNST ?“ wurde vom Mülheimer Künstlerbund auch kürzlich in der Stadt Köln in der Museumsnacht mit Erfolg durchgeführt. Hier der Link:

Benefizversteigerung erfolgreich

Die heutige Benefizaktion in der Ruhrgalerie in der Ruhrstraße 3 für das Projekt „Der Wünschewagen“ (ASB e.V. erfüllt damit den letzten Wunsch eines todkranken Mülheimers) erzielte 1.185,00 EUR – auch dank einer großzügigen Bilder-Spende aus einem Nachlass der Familie Dorgathen. u.a. eine besondere „Bachlandschaft“ der Mülheimer Künstlerin Gretel JustHeinzerling aus dem Jahr 1981 aber auch Arbeiten von Brigitte Zipp, Klaus Wiesel, Aliv Franz, Manfred Dahmen, Hans Arts, Heidi Becker, Jörg Dornemann und Sabine Geiger-Brèe und NK.MIP fanden neue Besitzer.

v.l. Marlies Rüstemeyer, Peter Brill, Amelie Hecker, Klaus Wiesel und Ivo Franz mit der Arbeit von Just-Heinzerling

Das war ein voller Erfolg, alle gespendeten Bilder haben ein neues Zuhause gefunden, der jew. Betrag wurde sofort in die Spendenkasse des ASB e.V. für das Projekt „DER WÜNSCHEWAGEN“ eingezahlt – Amelie Hecker und Peter Brill vom Team des ASB e.V. freuten sich über 1.185,00 EUR – nochmal lieben Dank und beste Grüße vom Mülheimer Künstlerbund aus der Ruhrstraße 3 an die Nachbarn, Künstler und Spender ! Auch ein Dankeschön an das Musikcorps der Roten Funken für den tollen Musikbeitrag und deren Spende an den ASB e.V. !

Rechts der große Wünschewagen vor der RuhrGallery Ruhrstr. 3

Kunstverein KKRR auf Spurensuche

Herrmann Kurz’ens ATELIER 41 – Muhrenkamp 41

Ein umtriebiger Künstlerkollege war Hermann Kurz (1941-2006). Er veranstaltete zahlreiche Ausstellungen in seinem Atelier in der Kunststadt Mülheim.

Der Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) hat sich in seinem Archiv umgesehen und die Einladung von Hermann Kurz zur Ausstellung „DAS KLEINE FORMAT“ aus dem Jahr 1974 ausgewertet:

Jannes Slutter – Erik Mälzner – Hetty Bresser – Gustrav Dahler – Hermann Kurz – Edith Polland-Dülfer – Friedebert Reihl – Günter Sponheuer und Klaus Wichmann waren damals die Ausstellenden.

Edith Polland-Dülfer – 1980 Aquarell/Tusche Titel Zigeunerin Sammlung GF

Der Kunstverein KKRR sucht Arbeiten der genannten Kunstschaffenden für eine Ausstellung in der Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3.

Am 8. Dezember 2019 soll das Jubiläum „90 Jahre Mülheimer Künstlerschaft“ gefeiert werden – auf den Tag genau eröffnete die Museumsleitung des Kunstmuseum Mülheim unter Leitung von Dr. Werner Kruse die erste Jahresausstellung Mülheimer Künstler*innen“ – es werden noch Exponate gesucht. Bitte im KuMuMü in der Ruhrstraße 3 melden.

Einladung aus dem Jahr 1974

Ausstellungsplakat Edith Polland-Dülfer – 2007 internationale Ausstellung in Valencia, Spanien (Sammlung Mülheimer Kunstverein KKRR)