Wie die Ruhrtalstadt Mülheim Kunststadt wurde – ein Resümee

„Kultur braucht keine Gatekeeper – sie braucht offene Fenster!“ Ivo Franz, RuhrGalleryMülheim

Neonschild Ruhrtalstadt Mülheim mit den typischen High heels
Neonschild Ruhrtalstadt Mülheim mit den typischen High heels

Kultur finden mit der WebApp KultAppMH.de – About KultApp für Mülheim

Das Leitmotiv für den jungen Mülheimer Kunstverein und Kuntförderverein KKRR lautet „BEGEGNUNGEN“. Es spiegelt sich in der offenen Gestaltung der Kunstsonntage wider – ein Event, bei dem Menschen, Kunst und unterschiedliche Perspektiven auf natürliche Weise aufeinandertreffen.


Ein liegender Elefant auf Rollen - zur Kunstausstellung #ELEFANTimPORZELLANLADEN !? in der Ruhrtalstadt Mülheim
Ein lebensgroßer liegender Elefant auf Rollen – zur Kunstausstellung #ELEFANTimPORZELLANLADEN !? in der Ruhrtalstadt Mülheim

Ein Tag voller Kunst, Austausch und Freude

Dazu ein Bericht von Redakteurin Anna Greilinger:

Der Mülheimer Kunstsonntag bietet ein vielseitiges, kostenfreies Kunsterlebnis im Herzen der Stadt Mülheim. Er vereint Bildende Kunst, soziales Engagement, überraschende Installationen und kreative Begegnungen – perfekt für Kunstliebhaber*innen und Neugierige jeden Alters.

Ein frisches Kuinstplakat zueigt einen roten Elefanten der durch den Porzellanladen trabt - es fliegen Kaffekanne und Geschirr splittert
Titel: Elefant im Porzellanladen !? – Transformation durch Bruch Ort: Mülheim an der Ruhr – VILLA ARTIS als symbolischer Knotenpunkt zwischen Tradition und Aufbruch. Narrativ: Der Elefant steht für das Unaufhaltsame, das Große, das Neue. Das Porzellan für das Zerbrechliche, das Alte, das Bewahrte. Der Bruch ist nicht nur Zerstörung, sondern auch Befreiung von überkommenen Mustern.

Villa Artis als Herzstück des Mülheimer Kunstsonntags

Zuletzt öffnete sich Mülheim an der Ruhr wieder für einen Tag der offenen Kunst – und mittendrin pulsierte die Villa Artis wie ein kreatives Herz. Das historische Gebäude, einst Wohnhaus der Tengelmann-Gründerfamilie, wurde erneut zum Schauplatz für Begegnung, Reflexion und künstlerische Provokation.

Ein Elefanten-Torso sitzt am Stadthafen der Stadt Mülheim an der Ruhr - Kiunstprojekt "Elefaant im Porzellanladen)
Elefanten-Torso am Stadthafen der Ruhrtalstadt Mülheim by Andreas Ingramm, KKRR

Die Villa Artis war am Kunstsonntag nicht nur ein Ort – sie war eine Haltung. Ein Raum, in dem Kunst nicht dekoriert, sondern debattiert. Wer dort war, ging nicht nur mit Eindrücken, sondern mit Fragen nach Hause. Und vielleicht mit dem Gefühl, dass Kunst genau das darf: unbequem sein, berühren, bewegen.

Mülheimer Kunstsommer steht auf einem großen Plakat in der Ausstelllung - KUNST IN MÜLHEIM - Mülheimer Kunstsonntag - Art Talk & Touch
Das Bild zeigt die kleine Ruhrtraße 1 bis 9 in Mülheim an der Ruhr - vorne links die VILLA ARTIS mit der Ruhr Gallery und dem MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim - Sitz des Mülheimer Kunstverein KKRR - Ruhrstr. 3
Denkmal-Ensemble Ruhrstraße 3-9 in Mülheim – links die VILLA ARTIS (MMKM, RuhrGallery)

Die Kunststadt Mülheim an der Ruhr:

Mülheim an der Ruhr ist eine kunstsinnige Region mit ihren vielen Sammlern und Kunstengagierten

Wie Stöchelschuhe sieht das Plakat aus - es zeigt die Brücke über der Ruhr und oben das M  für Mülheim - by Andreas Ingramm, 2025
Der Mülheimer Kunstsonntag in der Villa Artis – BEGEGNUNGEN mit Kunst und Menschen

Preisverleihung „Neues Logo Metropolregion Rhein-Ruhr“ durch den Kunstförderverein KKRR

Auszug aus der Rede des Kurators Heiner Schmidt zur Preisverleihung an Andreas Ingramm

„…Was Andreas Ingramm hier geschaffen hat, ist kein Logo im herkömmlichen Sinne. Es ist ein visuelles Gedicht. Ein Gesicht, das uns anschaut – nicht als Fremde, sondern als Teil eines Ganzen. Zwei Kreise, die Landschaft und Stadt versinnbildlichen, und dazwischen ein Lächeln, geformt aus Rhein und Ruhr.

Dieses Zeichen ist mutig, weil es einfach ist. Es ist stark, weil es offen ist. Und es ist klug, weil es sich nicht aufdrängt, sondern einlädt.

Ingramm hat uns kein fertiges Bild gegeben. Er hat einen Rahmen geschaffen, in dem wir uns selbst erkennen können – als Bewohner:innen einer Region, die Vielfalt nicht nur duldet, sondern lebt.

Dass dieses Logo lizenzfrei ist, ist kein Nebensatz. Es ist ein Statement. Ein demokratisches Design, das sagt: Die Metropolregion gehört uns allen.

Lieber Andreas, mit deinem Entwurf hast du nicht nur einen Wettbewerb gewonnen. Du hast uns ein Gesicht gegeben – das lächelt, weil es weiß, dass Zukunft aus Verbindung entsteht.“

Ein freundliches Logo / Signet für die Metropolregion Rhein-Ruhr - FREUNDLICH - MUTIG - ZUVERLÄSSIG  erstellt von Designer Andreas Ingramm
Das neue Logo der Metropolregion Rhein-Ruhr „Rhein-Ruhr – Gemeinsam sichtbar.“
„Wo Vielfalt lächelt.“
„Eine Region. Ein Gesicht. Viele Stimmen.“

6 Gründe, warum die Metropolregion Rhein‑Ruhr ein spannender Kulturspot in Europa ist von Dr. Sabine Schneiderbanger

Die Metropolregion Rhein‑Ruhr kombiniert industrielles Erbe, architektonische Ikonen, dezentrale Kunst im Stadtraum, aktive Stiftungs‑ und Sammlungslandschaft sowie programmatische Innovationen und lokale Ateliers. Die Folge ist eine dichte, vielfältige Kulturlandschaft mit hohem Experimentier‑ und Beteiligungspotenzial.

Was ist besonders?

1 Neue Impulse in bewährten Institutionen

Viele Häuser der Region erneuern Programm und Leitung, öffnen Sammlungen für jüngere, internationale Positionen und setzen stärker auf partizipative, publikumsoffene Formate. Beispiele für neues institutionelles Leben sind die Neuausrichtung des Kunstpalastes Düsseldorf oder Reaktivierung der Kunsthalle Barmen durch eine Kooperation zwischen Bergischer Universität und Stadt Wuppertal, die seit Oktober 2024 mit internationalen Ausstellungen und einem LAB‑Vermittlungsprogramm arbeitet.

2 Kunst & Architektur—der Wettlauf geht weiter

Die Region vereint bedeutende Bauten der Moderne mit punktuellen Neubauten: die von Mies van der Rohe gestalteten Häuser in Krefeld fungieren weiterhin als stimmungsvolle Ausstellungsorte und zeigen 2025 die erste große Perriand‑Retrospektive im deutschsprachigen Raum. Die private Langen Foundation in Neuss präsentiert zeitgenössische Sammlungen in einem spektakulären Tadao‑Ando‑Bau; 2025 war dort die Sammlung Ringier groß zu sehenlangenfoundation.de+1. Das Museum Abteiberg verbindet hochkarätige Gegenwartskunst mit Hans‑Hollein‑Architektur und zeigte 2025 die Ausstellung Park McArthur, die Zugänglichkeit und Abhängigkeit thematisiert.

3 Verwunschene Ausstellungsorte zwischen Natur und Industriebrachen

Urbane Transformationslandschaften werden als Ausstellungsräume genutzt: Die Institution Urbane Künste Ruhr aktiviert leerstehende Stadträume, ehemalige Gewerbe‑ und Industriebauten mit künstlerischen Interventionen und residencies; ihr Programm 2025 umfasste u. a. neue Arbeiten für den Emscherkunstweg und das Grand‑Snail‑Tour‑Format. Die Zeche Zollverein bleibt als UNESCO‑Welterbe ein Leuchtturm für Großevents, Ausstellungen und Festivals auf einem großflächigen ArealZollverein+1. Der Emscherkunstweg selbst ist heute eine öffentliche Kunstsammlung entlang des renaturierten Flusses und bringt Kunst in ungewöhnliche, naturnahe Orte.

4 Dezentralisierung und kulturelle Teilhabe

Die Kulturlandschaft ist bewusst polyzentrisch: Residenzen, Recherche‑Aufenthalte und dezentrale Ausstellungen (etwa die „Zu Gast“-Programme und die Recherche‑Stipendien der Urbane Künste Ruhr) fördern lokale Vernetzung, Forschung vor Ort und partizipative Formate, die sich explizit an Stadtgesellschaften richten. Solche Strukturen stärken lokale Initiativen, machen Kunst sichtbar und ermöglichen ungewohnte Begegnungsräume.

5 Starke Sammlerszene und Mäzene

Private und institutionelle Sammlungen und Stiftungsaktivitäten schaffen attraktive Wechselausstellungen: 2025 brachte die Langen Foundation die Sammlung Ringier nach Neuss, kuratiert von Beatrix Ruf und Wade Guyton, und ermöglichte damit eine umfangreiche Überblicksschau zeitgenössischer Positionen. Solche Leihkooperationen erhöhen die regionale Anziehungskraft für internationale Publikumsschwerpunkte.

6 Lokale Szene und künstlerische Infrastruktur (Die Ruhrtalstadt Mülheim als Beispiel)

Städte wie Mülheim an der Ruhr entwickeln sich zu lebendigen, erschwinglichen Kunstorten: Offene Ateliers, Ateliergemeinschaften und Förderformate wie der „Mülheimer Kunstsonntag“ oder die lokalen „KunstBlicke / Offene Ateliers“ schaffen Verbindungen zwischen Produzent:innen und Publikum; das städtische Kulturprogramm listet zahlreiche Ateliers, Vereins‑ und Ausstellungsorte sowie geförderte Veranstaltungen vor Ort. Diese kleinteilige Infrastruktur ist für Kunstaktive attraktiv und wirkt stabilisierend für eine langfristige Szeneentwicklung.

#ElefantImPorzellanladen!? Beitrag zum "Jahr des Elefanten 2026" Fotocollage: Andreas Ingramm
2026 ist das JAHR DES ELEFANTEN

3 Grazien an der Schloßbrücke der Stadt Mülheim  (Künstler: Heinrich Adolfs (1901-1964)
„Lebensfreude“ im Volksmund „Die drei Grazien“ auf der Schloßbrücke von Mükheim (Künstler: Heinrich Adolfs (1901-1964)

Das Besondere an der Ruhrtalstadt Mülheim ist, dass die Stadt – trotz ihrer industriellen Wurzeln – seit Jahrzehnten als pulsierender Schmelztiegel künstlerischer Kreativität gilt. Alte Industrieareale wurden zu lebendigen Kulturzentren umgestaltet, die ständig neue Talente anziehen und ebenso wieder abgeben. Diese kontinuierliche Bewegung garantiert, dass die Kunstszene in der Stadt Mülheim an der Ruhr niemals statisch ist, sondern sich stets erneuert und weiterentwickelt.

Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen zeigt sich in den zahlreichen Galerien, Ateliers und Kulturstätten, die in der Stadt entstanden sind. Hier verschmelzen traditionelle Kunstformen mit modernen Ansätzen: Von klassischer Malerei bis hin zu experimenteller Performance-Kunst ist alles vertreten. Der enge Austausch zwischen den Disziplinen – sei es Musik, bildende Kunst oder interdisziplinäre Projekte – eröffnet immer wieder neue Perspektiven und Impulse, die den Puls der Zeit widerspiegeln.

Ein erfahrenes Team aus allen Kulturbereichen wirkt an einem der innovativen Kunstzentren in der Stadt Mülheim an der Ruhr  – der 1840 gegründeten  VILLA ARTIS mit der Ruhr Gallery – und erlebt täglich, wie die Stadt ihre internationale Ausstrahlung bewahrt. Die Einrichtungen hier legen großen Wert darauf, nicht nur lokale Größen, sondern auch international renommierte Künstler:innen einzuladen – stets kombiniert mit hervorragenden pädagogischen Fähigkeiten. Dieser ausgewogene Ansatz macht Mülheim zu einem faszinierenden Ausbildungs- und Begegnungsort für Kunst im Herzen des Ruhrgebiets.

Logo der FREIE KUNSTSZENE MÜLHEIM - alle Kunstgattungen kommen vor, Theater, Musik, Malerei ....

Besonders hervorzuheben ist auch die Leitung des städtischen Kunstmuseums in der Alten Post, das unter der inspirierenden Führung von Dr. Stefanie Kreuzer steht. Mit Weitsicht und Engagement fördert sie Projekte, die bewusst provozieren und herausfordern – künstlerische Vorstöße, die nicht immer sofort zugänglich oder verständlich sind, aber langfristig den Weg für neue Trends ebnen. Dieser Innovationsgeist und das langfristige Denken sind essenziell, um die Avantgarde voranzutreiben. Unterstützt werden die Aktivitäten durch die Kulturdezernentin Dr. Daniela Grobe und einen fachlich besetzten Kulturausschuss, der immer zu neuen Ideen und Projekten auffordert.

Die geografische Lage Mülheims im pulsierenden Ruhrgebiet, in unmittelbarer Nähe zu kulturell reichen Städten wie Duisburg, Essen und Düsseldorf, schafft ideale Voraussetzungen für einen regen interregionalen Austausch. So bleibt die Kunststadt Mülheim nicht nur ein lokaler Hotspot, sondern auch ein international attraktiver Ort der künstlerischen Ausbildung und zeitgenössischen Kunst – ein lebendiger Raum, in dem echte Kreativität keine Grenzen kennt.

Dr. Friedrich Stavenhagen, 2025

Solitär in der Kunststadt Mülheim: DIE VILLA ARTIS

–>> Ankündigung eines Kunstereignisses in der Ruhrtalstadt vom 27. September 2025 bis 12. April 2026

Natalie Czech – Zwischen Bild, Sprache und Klang

Mit Natalie Czech zeigt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr eine Künstlerin, deren Arbeiten mit großer Präzision und gleichzeitig poetischer Offenheit die Schnittstellen von Fotografie, Text und Ton ausloten. Ihre Werke entstehen im Dialog mit Literatur, Musik und visueller Kultur und eröffnen neue Lesarten unserer alltäglichen Kommunikationsformen.

Czech, die ihre Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte und bei Thomas Ruff – einem Schüler des legendären Fotografenpaares Bernd & Hilla Becher – studierte, steht in der Tradition konzeptueller Fotografie. Diese Linie erweitert sie jedoch konsequent durch sprachliche und akustische Elemente, die in ihren Arbeiten nicht bloß Zitat sind, sondern als gleichberechtigte Strukturen die visuelle Ebene durchdringen und ergänzen.

Die erste große institutionelle Einzelausstellung im deutschsprachigen Raum würdigt Czechs Werk als ein ästhetisch anspruchsvolles und zugleich zugängliches Spiel mit Bedeutungen. Plattencover, poetische Texte und Abspielgeräte werden zu Trägern einer visuellen Semantik, die den Klang als subtiles Echo mitdenkt. So wird Bild nicht nur gesehen, sondern auch „gehört“ – eine Einladung zur Wahrnehmung im erweiterten Sinne.

Mit dieser Ausstellung setzt das Kunstmuseum Mülheim unter der neuen Leitung von Dr. Stefanie Kreuzer ein klares Zeichen: Für eine Kunst, die Denken und Fühlen verbindet und intermediale Ausdrucksformen als relevanten Zugang zur Gegenwartskultur begreift.


Logo „Mülheim lohnt sich!“

Ein Paradies für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber

Logo aus dem Jahr 2019 für die Kunstreihe des Mülheimer Kunstvereins KKRR „Mülheim is calling“

Künstlertreff: v.l. Armin Tölke, Ivo Franz, Hans-Hermann Bottenbruch, Jutta Dammers-Plaßmann
HA SCHULT bei seiner Ausstellung in der Ruhr Gallery – links Margarete Wietelmann, Kulturausschuss MH
Kunstprojekt „Bruno Bentley“ in der Rijrtalstadt Mülheim

Mülheim an der Ruhr, malerisch im Ruhrtal gelegen, ist längst mehr als nur ein Geheimtipp für Kunstfreunde. Die Stadt hat sich als pulsierendes Zentrum der Kunstszene etabliert und lockt mit einer Vielzahl an Highlights, die sowohl Traditionsliebhaber als auch moderne Kunstinteressierte begeistern.

Zentraler Anziehungspunkt ist das städtische Kunstmuseum, dessen Fundamente auf einer bedeutenden Privatsammlung basieren. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die Kunstgeschichte und beherbergt eine beeindruckende Sammlung klassischer und moderner Werke. Wer sich jedoch mehr für zeitgenössische Kunst interessiert, sollte das MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim besuchen. Dieses private Kunstmuseum, das im stetigen Aufbau begriffen ist,  beeindruckt mit ständig wechselnden Ausstellungen und internationalen Künstlern, die die moderne Kunst in all ihren Facetten zelebrieren.

„Hier spielt die Kunst“ – OpenStreetMap – Villa Artis – Ruhrstr, 3 / Ecke Delle

Logo der Sammlung im MMKM by Designer Klaus Wiesel
Blick in die Ausstellung „Ruhrpreisträger*innen“ in der Villa Artis in de Ruhrstr. 3 / Ecke Delle Besuche nach Vereinbarung!

Der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft – Bereich „Bildende Kunst“ ist ein wichtiger Förderpreis für junge Kreative, da er mehrere zentrale Funktionen erfüllt:

  1. Finanzielle Unterstützung: Der Preis bietet eine finanzielle Basis, die es den Preisträgern ermöglicht, neue Projekte zu realisieren, Materialien zu beschaffen oder sich stärker auf ihre künstlerische Entwicklung zu konzentrieren.
  2. Anerkennung und Sichtbarkeit: Der Preis schafft Aufmerksamkeit für aufstrebende Talente und bietet eine Plattform, um ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies kann entscheidend für den Karrierestart sein.
  3. Netzwerkmöglichkeiten: Preisträger erhalten oft Zugang zu etablierten Künstlern, Galeristen und Kuratoren. Dies kann zu neuen Kooperationen und Ausstellungsmöglichkeiten führen.
  4. Traditionspflege und regionale Identität: Durch die Förderung junger Talente stärkt der Preis die Kunstszene im Ruhrgebiet und unterstreicht die Bedeutung der Region als Kulturstandort.
  5. Impulsgeber für innovative Kunst: Indem er junge, experimentierfreudige Künstler auszeichnet, trägt der Preis dazu bei, neue Strömungen und Ideen in die Kunstszene einzubringen, was sowohl regional als auch überregional inspirierend wirkt.

Diese Aspekte zeigen, warum Preise wie der Ruhrpreis wesentlich sind, um künstlerisches Potenzial zu fördern und die kulturelle Landschaft nachhaltig zu bereichern.


Aquarellisten aus Mexiko-City in der Ruhrtalstadt Mülheim – ein Highlight der über 300 musealen Ausstellungen in der Ruhr Gallery


„Little-CHUCK“ Aquarell von Placido Merino, Mexiko-City in der Ständigen Sammlung PERMANENTA des Mülheimer Kunstvereins KKRR

Karin Dörre ermöglichte dem Mülheimer Kunstverein KKRR die Schau MEXIKO 8 in der VILLA ARTIS / Ruhr Gallery. Zwei Werke wurden verkauft. Das Aquarell „Little Chuck“ von Placido Merino erwarb der Verein für die Ständige Sammlung PERMANENTA.


Logo-FreieMülheimerKünstlerschaft gestaltet von Designer Klaus Wiesel

Doch die Kunststadt Mülheim hat noch viel mehr zu bieten: Zahlreiche Galerien und Kunsthäuser beleben das kulturelle Leben der Stadt. Besonders hervorzuheben sind die Galerie d’Hamé, die Galerie 46 und die Ruhr Gallery, die mit außergewöhnlichen Ausstellungen und Events das ganze Jahr über begeistern. Diese Orte sind nicht nur Treffpunkt für Kunstliebhaber, sondern auch für Künstler selbst, die hier ihre Werke präsentieren und sich mit dem Publikum austauschen können.


Die historische Villa Artis in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle beheimatet neben einer Kunstgalerie das private „Kunstmuseum MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim“ und in einem separaten Gebäude die ARTIST RESIDENCE RUHR – auch genannt Kunsthaus Mülheim Mitte“
Marga Steinwasser aus Buenos Aires, Argentinien mit Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats 2014 in der Ruhr Gallery

Die Vielfalt der Mülheimer Kunstszene zeigt sich auch in den zahlreichen Kunsthäusern, die das Stadtbild prägen. Ob Malerei, Bildhauerei oder Installationen – hier findet jeder Kunstliebhaber sein persönliches Highlight.

Mülheim ist eine Stadt, in der Kunst nicht nur ausgestellt, sondern auch gelebt wird. Wer Kunst in all ihrer Vielfalt erleben möchte, kommt an dieser charmanten Stadt im Herzen des Ruhrgebiets nicht vorbei.

Mülheim an der Ruhr: Kunst, Kultur und Theater in perfekter Harmonie

Das Theater eunoia (only connect! & doghouse,theater) bei einer Brecht-Inszenierung

Mülheim an der Ruhr begeistert nicht nur mit einer lebendigen Kunstszene, sondern hat sich auch als kulturelles Zentrum weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Neben beeindruckenden Galerien, Kunsthäusern und Museen punktet die Stadt vor allem mit dem renommierten Theater an der Ruhr, das seit Jahren nationale und internationale Beachtung findet.

Das Theater an der Ruhr ist ein echtes Aushängeschild der Stadt. Unter der künstlerischen Leitung von Roberto Ciulli hat sich das Theater zu einer Institution entwickelt, die weit über die Region hinaus für ihre innovativen Inszenierungen und mutigen künstlerischen Experimente gefeiert wird. Es versteht sich als Ort des kulturellen Dialogs, der sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Werke auf die Bühne bringt – immer mit einem frischen Blick und einem internationalen Ansatz. Tourneen durch Europa und Gastspiele auf großen Bühnen weltweit zeugen von der Qualität und Strahlkraft dieses Theaters. Aber auch weitere Theater, wie die VOLXSBÜHNE oder das junge Theater eunoia im Mülheimer Wallviertel spielen ganz vorne mit.

Autorenlesung von Ruhrpreisträger Jörg Juretzka in der Villa Artis in Mülheim

Ob die bildende Kunst oder die darstellende Kunst – Die Ruhrtalstadt Mülheim  bietet ein ganzheitliches kulturelles Erlebnis. Die Stadt im Ruhrtal ist ein wahres Mekka für Kunst- und Kulturliebhaber, die eine Mischung aus Tradition und Moderne schätzen. So wird Mülheim zu einem lebendigen Treffpunkt für Kreative, Künstler und Kulturliebhaber aus aller Welt.

Nicht „im eigenen Saft schmoren“: Besuch einer gefragten Fotografin in der Ruhrtalstadt Mülheim

Altes Reichspostamt – heute Städtisches Kunstmuseum in Mülheim (Fotoprojekt: ArtObscura)

Natalie Czech stellt zum Jahreswechsel 2025/2026 im Städtischen Kunstmuseum der Ruhrtalstadt Mülheim in der Alten Post aus

Natalie Czech wurde 1976 in Neuss in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie studierte von 2000 bis 2005 Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2008 den Förderpreis für junge Kunst des Landes NRW und nahm 2014 den Villa Romana-Preis entgegen. Natalie Czech ist seit 2020 als Professorin für Fotografie am Institut Freie Kunst der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig.

Ihre Werke waren und sind in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und befinden sich in internationalen Sammlungen, darunter in Institutionen wie die Pinakothek der Moderne in München, dem Museum Kunstpalast, Düsseldorf, dem Musée de l’Elysée, Lausanne, der Lafayette Anticipations, Fondation d’Entreprise Galeries Lafayette, Paris, dem Victoria and Albert Museum in London und dem Museum of Modern Art in New York. Czech lebt und arbeitet in Berlin.

www.natalieczech.de

Link: Jahresprogramm Städt.Kunstmuseum Ruhrtalstadt Mülheim 2025/26

Keinen Event verpassen mir der KultAppMH.de vom Mülheimer Kunstverein KKRR

LINK ZUM KUNSTBLOCK „FREIE MÜLHEIMER KÜNSTLESCHAFT – FMK“ – klick auf’s Bild von Dirck Lietke

Kunst & Kultur in der Ruhrtalstadt Mülheim -Übersicht über den Stadtkern, der von der Ruhr durchströmt wird
Kunst & Kultur in der Ruhrtalstadt Mülheim -Übersicht über den Stadtkern, der von der Ruhr durchströmt wird

Verzeichnis Mülheimer KünstlerInnen – erstellt vom Mülheimer Kunstverein KKRR

Verzeichnis Mülheimer KünstlerInnen – erstellt vom Mülheimer Kunstverein KKRR weiterlesen

Mülheimer Künstlerinnen und Künstler im Mülheimer Künstler*innenbund – MKB

Der Mülheimer Künstlerbund und die dort aktiven Mülheimer Künstler*innen sind mit einer Geschäftsstelle im Kulturort Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 in der Stadtmitte der Kunststadt Mülheim an der Ruhr vertreten.

Es werden keine Beiträge oder Gebühren erhoben, es gibt keinerlei Aufnahmebeschränkungen – auch Schüler, Kunststudenten oder Spätberufene sind herzlich willkommen, sich einzubringen. Regelmäßig findet ein Künstlerstammtisch statt, es werden im Jahresverlauf gemeinsame Kunstexkursionen und Kooperationen organisiert.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist KUNSTHAUS-MUELHEIM-STADTMITTE-RUHR-GALLERY-Galerie_an_der_Ruhr_Ruhrstr.3_Ecke_Delle-RUHRSEITE-sw-A-1024x579.jpg
Geschäftsstelle des Mülheimer Künstlerbundes Ruhrstraße 3 / Delle 54-60

Der Mülheimer Künstlerbund – MKB organisiert Kunstevents wie „MÜLHEIMER KUNSTTAGE“ und beteiligt sich an den OFFENEN ATELIERS IN DER STADT MÜLHEIM oder anderen Veranstaltungen der Mülheimer Kunstszene mit ihren zahlreichen unterschiedlich zusammengesetzten Künstlergruppen.

Auch wird seit 2012 jährlich die traditionelle „Winter-Accrochage“ im Atelierhaus in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle – Ruhranlage in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr veranstaltet.

In der Beletage in der Ruhrstraße 3 wird während der ACCROCHAGE täglich neu gehängt – hier im Jahr 2023

Mit einer Dose Farbe (Künstlerbedarf Bachmann, Köln), die damals für Sigmar Polke bestimmt war (er konnte sie nicht mehr abholen) – eine Homage von Manfred Dahmen – Titel: SIGMAR

Was ist Accrochage?

Accrochage (von französisch „das Aufhängen“, accrocher = aufhängen) war in Frankreich spätestens ab den 1960er Jahren der gebräuchliche Ausdruck für die Hängung von Bildern / Gemälden in Museen. Der Begriff Accrochage wurde dann von Kunst-Galeristen aufgegriffen und für die Bezeichnung von Ausstellungen aus den eigenen Beständen einer Kunstgalerie verwendet. Meist werden dabei Werke verschiedener Künstler*innen gezeigt, wobei die Kunstwerke manchmal auch in Anwesenheit des Publikums gehängt werden. Alle Künstler*innen verkaufen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.

Hans Arts in der Ausstellung „Transformierende Kunst“

So auch jährlich in der Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim an der Ruhrstraße 3.

Der Mülheimer Künstler*innenbund stellt dort regelmäßig folgende Künster*innen aus:

Hans Arts – Heidi Becker – Manfred Dahmen – Aliv Franz – Janina Funken – Martin Sieverding – Lukas Benedikt Schmidt – Klaus Wiesel – Cornelia Wissel – Ali Yadegar-Youseffi und Brigitte Zipp sowie zahlreiche Gäste / Gästinnen.

Eine gute Gelegenheit für Sammler und Kunstfreunde , die dort das eine oder andere Kunstwerk direkt vom Künstler erwerben können und sich in Ruhe in den Ateliers, Depots und den Ausstellungsräumen umsehen können. Eintritt, Stärkung und Parken sind wie immer frei – Freunde und Gäste sind stets willkommen.

Hier ist der Link zur individuellen Terminvereinbarung mit allen Kontaktdaten:

Ein Parkplatz für EBikes steht im geschlossenen Galeriehof Delle 54-60 kostenlos für Besucher zur Verfügung.

Die Anmelde – Hotline für Gruppen / Kunstvereine lautet 0208 46949-567 – auch sind Anmeldungen via EMail Atelier@Kunststadt-MH.de erbeten.

Über die Galerie an der Ruhr in Wikipedia:

Alle aktuellen und künftigen Kunstveranstaltungen in der Stadt Mülheim an der Ruhr mit einem Klick hier:

Meisterhaftes im Kulturort in der Ruhrstraße erlernbar

JEDER KANN MITMACHEN!

Nach dem Zeichenkurs im MMKM – Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße folgte jetzt der Fachkurs „Drucken“ am Unesco-Weltkulturerbe-Tag der Druckkunst mit dem Künstlerduo Marayle Küpper und Wilfried Weiß im Kulturort VILLA ARTIS in der Ruhrstraße 3 in Mülheim.

Hier ein kurzer Einblick in die Kunstvermittlung der RUHR GALLERY / MMKM-Museum

Phase 1 – Einführung der Kursteilnehmer*innen

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR hatte Profikünstler*innen und Amateurkünstler*innen eingeladen. Das Thema „Auf den Spuren der ALTEN MEISTER“. Eine über 500 Jahre alte Technik wurde modern vermittelt.

Phase 2 „Schaffung des Basiswerks“ – hier Druckplatten
Phase 3 „Farbauftrag auf die Druckplatte“

Meisterliches kam dabei heraus. Die Veranstaltung wird immer wieder angeboten (Warteliste).

Die ersten Ergebnisse werden präsentiert

Hier geht es zum Pressebericht:

Im Herbst 2022 findet eine umfassende Ausstellung „Druckgrafik“ in der Mülheimer RUHR GALLERY statt.

Die schwarze Kunst des Drucks ist bei uns bunt. Sie ist variantenreich und immer mit Ausprobieren, Neuerfinden und Wiederentdecken beschäftigt.

Auch der Künstler Alejandro Scasso nutz Drucktechniken als Bestandteil seiner Arbeiten- er war 2017 als Gast des Mülheimer Kunstvereins mit einer Ausstellung im KuMuMü vertreten

Marayle Küpper und Wilfried Weiß bieten übrigens auch in Duisburg ständig Kurse an. Sie lassen dort Menschen an der Faszination des Drucks teilhaben (Termine unter FON 01726929817).

Hans Fischer (Linolschnitt) „Letzte Zigarette“ signiert 32 x 21 cm – Sammlung im MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim an der Ruhr(straße 3)

Ein nächster Kurs findet zum Thema „SKULPTUR“ statt – Termin folgt!

Bildhauer im Schaffungsprozess

Verbindliche Anmeldungen erbeten via Mail an: Info@Kunststadt-MH.de 

Teilnehmer sind leider begrenzt, es entscheidet die Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen!

„Round Table“ in der VILLA ARTIS – Ruhrstr. 3
Kunsterlebnis in der Stadt Mülheim: die Schau „permanenta“
BESUCH DES MÜLHEIMER KUNSTVEREINS KKRR DER FEININGER AUSSTELLUNG IN QUEDLINBURG (Klick aufs Foto!)

Kommt das MUSEUM ZIEGLER?

Kommt 2022 das ZIEGLER MUSEUM in der Kunststadt Mülheim?

von Alexander-Ivo Franz

Das kleine feine Kunstmuseum der Stadt Mülheim an der Ruhr hat einen besseren Namen verdient. Gerade auch im Hinblick auf #Manifesta2026.

Ein Auszug aus der Mitgliederversammlung des Mülheimer Kunstvereins KKRR.

„KUNSTMUSEUM MÜLHEIM AN DER RUHR IN DER ALTEN POST“ – abgekürzt „KMADRIDAP“ – dieser Bandwurm entstammt noch den Zeiten des frühen Stadtmarketings. Besucher von außerhalb vermuten auch heute noch in dem alten Postgebäude eher ein Brauhaus als ein Museum. Da hat man seinerzeit auf die ständig verhangenen Fenster jeweils in Versalien „MU“ „SE“ „UM“ angeklebt.

Geschlossen seit 17. September 2018 das Kunstmuseum der Stadt Mülheim

Bei Betreten des Hauses grüßen die ehrenamtlich engagierten Damen des Museumsshops im Eingangsbereich und bieten dort allerlei zum Verkauf an – vom Schal über Handtaschen und hübschen Kunstgewerbeartikeln – aber auch das bekannte Verlagsangebot. So mancher findet hier ein passendes Geschenk.

Baumgärtel-„Schwein Nr.6“ (finanziert von der Sparkasse) vor dem Mülheimer Kunstmuseum

Die einstige Poststation aus Kaiserzeiten ist eine wahre Geldsenke – schon bei der ersten Herrichtung beim Umzug aus dem Stadtbad, wo die Kunstwerke verschimmelten, wurden Millionenbeträge eingesetzt. Seit 2018 soll mit weiteren 10 Millionen EURO versucht werden, aus dem Gebäude diesmal ein richtiges Museum zu machen – die städtischen Mitarbeiter versuchen aus eigener Kraft das Großprojekt zu stemmen – folgende Arbeiten müssen erledigt werden:

Die Stadt Mülheim an der Ruhr plant die Sanierung des Kunstmuseums „Alte Post“, um das Museum dauerhaft nach den Anforderungen an einen modernen Museumsbetrieb im Sinne der Brandschutzordnung und der Versicherungsfähigkeit der Exponate zu betreiben.

— Erstellung zweiter Rettungsweg (zusätzliche Türen),

— Anpassen der Deckenkonstruktion an die notwendige Brandschutzklasse,

— Erneuerung Klimaanlage inkl. der Lüftungsleitungen und Auslässe (inkl. Brandschutzklappen),

— Erneuerung von Türen | Überarbeitung von Trennwänden gem. Brandschutzkonzept,

— Isolierung der obersten Geschossdecke,

— Verkleidung Stahlträger im Treppenhaus,

— Veränderung der Starkstromanlage,

— Minimierung Brandlast, Optimierung Blitzschutz, zentrale Videoanlage inkl. Aufzeichnungsgerät; Einbruchmeldeanlage.

2022 ist jetzt anvisiert für die langersehnte erneute Wiedereröffnung des Hauses am Synagogenplatz 1 neben der Mülheimer Fußgängerzone.

Mülheimer Kunstverein schlägt neuen Namen für das Kunstmuseum vor

Möglicher Namensgeber des Kunstmuseum Mülheim „Prof.Dr. Karl Ziegler“ (Foto: MPI)

Der 2012 gegründete junge Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR genannt – hat auf seiner Mitgliederversammlung am 18. Mai 2021 in der RUHRKUNSTHALLE in der VILLA ARTIS beschlossen, der Stadt Mülheim an der Ruhr eine Namensänderung für ihr Kunstmuseum vorzuschlagen. Aus verschiedenen Vorschlägen der Mitglieder einigte man sich auf den neuen Namen: 

„ZIEGLER MUSEUM“ oder „MUSEUM ZIEGLER“

– nicht mehr und nicht weniger.

wichtig ist, dass in dem Museum eine gewichtige millionenschwere Stiftung der Familie des Nobelpreisträgers Professor Dr. Karl Ziegler (1898-1973) ihre Heimat gefunden hat – auch wenn immer weitere Mäzene aus der Region ihre Sammlungen dort unterbringen können und damit in bester Gesellschaft sind.

Schaffung eines Magnets für Kunstliebhaber*innen in der Kunststadt Mülheim

Eine Mammutaufgabe für eine so kleine Stadt wie Mülheim, die so zentral liegt, dass Kunstliebhaber oft schneller die weltweit bekannten Museen Folkwang, Lehmbruck oder Küppersmühle erreichen können.

Kommt 2022 ein eintrittsfreier Ausstellungsbereich im ZIEGLER MUSEUM?

Vielleicht gelingt es den Ausstellungsmachern mit dem Neustart auch, die vielen Räume des Hauses so geschickt zugänglich zu machen, dass mehrere spannende Ausstellungen gleichzeitig erfolgen können und auch frische junge zeitgenössische Arbeiten aus der Region in einem eintrittsfreien Bereich zugänglich sind – so wie dies seit über 10 Jahren in der naheliegenden RUHRKUNSTHALLE mit dem KuMuMü-Kulturmuseum Mülheim in der einstigen VILLA ARTIS, auch einst Stammhaus Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3 am Innenstadtpark Ruhranlage bereits möglich ist.

Hashtags: #ZieglerMuseum #MuseumZiegler #KunststadtMülheim #MMKM #KuMuMü #VillaArtis

HANS ARTS in der Ausstellung TRANSFORMIERENDE KUNST in der Ruhr Gallery Mülheim

Hans Arts stellt in der Stadt Mülheim an der Ruhr aus

1. Dezember 2018 bis 13. Januar 2019 Ruhr Gallery Mülheim Ruhrstraße 3

Beim Betreten des Gebäudes im Galeriehof in der Delle 56 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr kriecht dem Besucher angenehmer Geruch von Leinöl in die Nase. Die frische Farbe im Atelier von Hans Arts auf den nackten Wänden blendet die Augen, die in all dem Weiß herumirren. Bald werden sie dort an den Gemälden des Künstlers festmachen können – aktuell herrscht Winterpause.

Enthüllung des Kunstwerks - durch Hans Arts (re.) und Leiter des Mülheimer Künstlerbundes Ivo Franz
Enthüllung des Kunstwerks – durch Hans Arts (re.) und den Leiter des Mülheimer Künstlerbundes Ivo Franz

Jetzt ist der Künstler ab 1. Dezember 2018 bis zum 13. Januar 2018 in der Beletage in der Ruhr Gallery Mülheim in der VILLA ARTIS, Ruhrstraße 3 zu sehen.

Mitglied im Künstlerbund Mülheim an der Ruhr

Hans Arts ist Mitglied im Mülheimer Künstlerbund und arbeitet in seinem Atelier an der Delle 56.

Termine und Führungen der Mülheimer Künstler im Mülheimer Künstlerbund nach Vereinbarung unter der Hotline: 0208 46949-567

Museale Einzelausstellung: Brigitte Zipp „ZWISCHENWELTEN“ Galerie an der Ruhr 24. November bis 31. Dezember 2018

Brigitte Zipp „Schamanen“ , 2018

Mülheimer Künstlerbund mit Abschlußausstellung zum San Francisco-Jahr 2018 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Die Künstlerin Brigitte Zipp zeigt aus Ihrer Werkreihe „ZWISCHENWELTEN“ Malerei vom 24. November bis 31. Dezember 2018 in der Ruhr Gallery in der Ruhrstraße 3 in Mülheim an der Ruhr.

Brigitte Zipp, geboren in Havekorst, Herzogtum Lauenburg lebt in Essen und arbeitet seit Mitte 2013 in ihrem Atelier im Kunsthaus Mülheim in der Ruhrstr. 3 und bereichert die Kunststadt Mülheim an der Ruhr. Sie ist Mitglied im Mülheimer Künstlerbund (Vereinssitz Ruhrstraße 3 / Ecke Delle in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr).

Zipp war Meisterschülerin bei Professor Dr. Qi Yang und lange Zeit aktiv in der ARKA Kulturwerkstatt Zollverein – Essen mit Ausstellungen und zahlreichen Kursen.

Brigitte Zipp arbeitet mit vielfältigsten Materialien, wie ungewöhnlichen Dingen oder Fundstücken die sie von Ihren Reisen aus aller Welt und aus anderen Kulturen mitbringt. Sie lässt diese Materialien direkt oder indirekt in ihre Bildideen und Werke einfließen.

Eine ihrer letzen Reisen brachte sie mit dem Schamanismus zusammen – bei

bestimmten Naturvölkern werden magische Fähigkeiten beobachtet, besonders die Fähigkeit, mit Geistern in Verbindung zu treten. Oftmals fungieren die Personen als Priester, Medizinmann oder Heiler.
Diese spannende Welt kommt in der aktuellen Malerei von Brigitte Zipp wirkungsvoll zur Geltung – eine inspirierende Ausstellung zum Jahresende.

Die Arbeiten können direkt von der Künstlerin erworben werden – auch ein intelligentes Geschenk zu Weihnachten.

Sondertermine am Wochenende

Ausstellung vom SA 24. November 2018 und SO 25. November 2018 – Besuchszeit jeweils von 11 bis 16 Uhr – am MI 28. November 2018 von 19 bis 22 Uhr – danach bis 31. Dezember 2018 jeweils nach Vereinbarung – auch für Gruppenführungen unter der Termin-Hotline 0157 3629 5489.

Über den Kunstort in der Stadtmitte von Mülheim an der Ruhrstraße 3:

5. Mülheimer Kunsttage am 3. und 4. November 2018 an der Ruhr(straße 3)

Schon weit über 1.000 Klicks – der Beitrag in der Mülheimer Woche zur Ankündigung hier klicken:

https://www.lokalkompass.de/muelheim/c-kultur/kunst-5-muelheimer-kunsttage-2018-am-ersten-novemberwochenende-3-und-4-11-2018-von-14-20-uhr-im-kunsthaus-stadtmitte-in-der-ruhrstrasse-3_a1016988

Ausstellung #FriscoSIX vom 31. Oktober bis 30. November 2018 in der Ruhr Gallery – Beletage – Eröffnung Freitag, 9.11.2018 um 18 h

 

Das SAN FRANCISCO JAHR 2018 IN DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR schreitet voran – das KuMuMü – Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3 zeigt im Herbst weitere spannende Ausstellungen in den Räumen der Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery.

Beletage mit Fotokunst der Gruppe Creativ Foto Rhein-Ruhr

Die Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler „Creativ Foto Rhein-Ruhr“
zeigt #FriscoSIX in der Ruhr Gallery – Ruhrstr. 3 in Mülheim

Die Vorbereitung der Ausstellung #FriscoSIX in der Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Ruhrstraße 3 war für alle Mitglieder der Künstlergruppe ein spannendes Thema und eine Herausforderung dazu – schließlich waren noch nicht alle Team-Mitglieder in SanFrancisco. Wie also nähert man sich einem Thema, das nicht jeden auf den ersten Blick (oder müsste man besser sagen Klick) anspringt?

So unterschiedlich wie die Mitglieder der Fotowerkstatt CreativFoto Rhein-Ruhr, so unterschiedlich sind die Ideen, Motive und Bildbearbeitungen,die für die Ausstellung in der

Ruhrgalerie entstanden sind.

#FriscoSIX zeigt Experimente mit Licht,
Farben, Strukturen, Ansichten, Positionen, Blenden, Verschlusszeiten, Filtern,
diversen Bearbeitungstechniken – kurz:

sechs durchweg andere Sicht- undHerangehensweisen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 9. November 2018 um 18:00 Uhr im „KuMuMü –
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3″ – in der Beletage der Galerie an der Ruhr.

https://www.creativfoto-rheinruhr.org

Freuen wir uns auf spannende Arbeiten von Michael Arndt, Jürgen Brinkmann, Jörg Dornemann, Claudia Kruszka, Bernd Pirschtat und Wolfgang Rücker !

Hier ist ihr persönlicher Einladungsflyer zum Download:

 

Kreative Ankündigung durch die Fotokünstler CFRR au´s Mülheim

U30 Atelierstipendium 2018/2019 in der Kunststadt Mülheim abgeschlossen

U30 Atelierstipendium in der Kunststadt Mülheim abgeschlossen

Die Mülheimer Kunstgalerie an der Ruhrstraße 3 hat die Bewerbungsphase um ein Atelierstipedium im Ateliertrakt des Kunsthauses an der Ruhranlage abgeschlossen.

Es haben sich wiederum mehrere Künstler*innen, u.a. aus London und Polen beworben.

Ausstellung nach Abschluß des Praktikums geplant

Die Planung sieht nach mehreren Ausbildungsschritten zum Abschluß eine Ausstellung der im „Kunsthaus Mülheim Ruhrstraße 3“ geschaffenen Kunstwerke in den Ausstellungsräumen der Galerie an der Ruhr und im KBBK – Kunstort Bensberg bei Köln vor.

Kunstförderung in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Vom 8. bis 19. Oktober 2018 machte eine weitere Schülerin ihr Praktikum in die Ruhr Gallery. Minh Cau Dao bereitete u.a. eine größere Ausstellung mit allem was dazugehört vor.

 

Kunstförderung in Mülheim: Artistic Seed hier mit der Dortmunder Gertrud-Bäumer-Realschule in der Galerie an der Ruhr

Benefizveranstaltungen

Vor dem Portal der Ruhr Gallery: Manfred Dahmen mit einem seiner Werke
Vor dem Portal der Ruhr Gallery: Manfred Dahmen mit einem seiner Werke (Titel: Genesis)

 

Einladungskarte Benefizausstellung „Kunst hilft geben“ in der Kulturkirche Ost in Köln (18.10.2018)

 

„Was wiegt Kunst ?“ – jeder Besucher der Ausstellung wird gewogen (Archivbild aus der Ruhr Gallery Muelheim)

 

Versteigerung für den guten Zweck: „RUHRie-Art“ der Rotarier in der Ruhr Gallery

 

Rotary-Mitglieder malten für den guten Zweck – alle Werke wurden in der Ruhr Gallery versteigert – (Erlös: für 2 Schulen wurde Kunstmaterial beschafft)

Bild unten: LIONS – Kunstsackaktion 

 

Lions KUNSTSACK Verkauf