
„Kunstvolle Vielfalt und Zeitreisen: Der Düsseldorfer Kunstpalast feiert seine Wiedereröffnung“
Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – kurz KKRR nutzte die Gelegenheit und war am Eröffnungstag mit dabei.

Während die Eröffnung des städtischen Kunstmuseum Mülheim im ehemaligen Reichspostamt seit über 5 Jahren auf sich warten lässt kann die Landeshauptstadt Düsseldorf nach 3 Renovierungsjahren einen Erfolg vermelden:
Seit heute erstrahlt der Düsseldorfer Kunstpalast in neuem Glanz und öffnet seine Türen für Kunstliebhaber aus aller Welt. Mit einer beeindruckenden Sammlung von etwa 800 Werken präsentiert sich das Museum als ein Ort der kulturellen Vielfalt, der die Entwicklung der Kunst von Mittelalter bis zur Gegenwart in chronologischer Reihenfolge erlebbar macht.

Fokus auf die Bild-Titel
Der Rundgang durch 49 Säle zeigt nicht nur die Highlights und großen Namen der Sammlung, sondern widmet sich auch weniger bekannten und bisher unentdeckten Werken auch von heimischen Kunstschaffenden. Dabei setzt der Kunstpalast-Direktor, Felix Krämer, bewusst auf die Erzählung von Geschichten, indem der Fokus auf den Namen der Werke und nicht primär auf die Künstlerpersönlichkeiten gelegt wird.
Die Kosten für die umfassende Renovierung belaufen sich auf etwa 50 Millionen Euro, doch das Ergebnis ist beeindruckend. Der Kunstpalast präsentiert nicht nur Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Schmuckstücke, sondern auch Alltagsgegenstände und andere Artefakte, die die künstlerische Vielfalt über elf Jahrhunderte hinweg dokumentieren.

Besonders bemerkenswert sind die speziellen Räume für Kinder, die optische Täuschungen und Illusionen präsentieren. Der Kunstpalast öffnet sich somit nicht nur für Erwachsene, sondern auch für junge Kunstenthusiasten, die in einer interaktiven Umgebung die Welt der Kunst entdecken können. Eine eigene Kunstpalast-App bietet zudem einen Audioguide und Hintergrundinformationen, um den Besuch noch informativer zu gestalten.

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Ein besonderes Highlight der Wiedereröffnung war der Besuch der Creamcheese-Bar, eine Rekonstruktion des legendären Underground-Clubs, den der Zero-Künstler Günther Uecker 1967 gründete. Diese Bar war ein Treffpunkt für weltbekannte Künstler wie Gerhard Richter, Heinz Mack und Daniel Spoerri, die gemeinsam aus der Kneipe ein Gesamtkunstwerk schufen.

Alle sechs Monate wird eine neue Medienkunstprojektion für die über 13 Meter Durchmesser umfassende Kuppel vorgestellt. Die Neuproduktionen junger Künstler*innen sind auf die Raumsituation zugeschnitten und werden in die Sammlung „Zeitbasierte Medien“ des Kunstpalasts aufgenommen. Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
Neue Ära der Kunstpräsentation ist gelungen
Die Neueröffnung des Düsseldorfer Kunstpalasts markiert nicht nur das Ende einer umfassenden Sanierung, sondern auch den Beginn einer neuen Ära der Kunstpräsentation und -erfahrung. Mit kostenfreiem Eintritt in der Eröffnungswoche lädt das Museum alle Kunstinteressierten ein, diese kulturelle Schatztruhe zu erkunden und in die faszinierende Welt der Kunst einzutauchen.

Der Mülheimer Kunstverein KKRR empfiehlt allen Kunstfans, die Chance zu nutzen von Anfang an dabei zu sein. Empfohlen wird zudem, im benachbarten „Parkhaus der Ministerien“ das Auto abzustellen, da ringsherum noch Bauarbeiten stattfinden.

Über den Mülheimer Kunstverein KKRR

Der aktive Mülheimer Kunstverein KKRR verfügt über ein eigenes Haus in der Ruhrstraße 3 / Delle 54-60 mit über 1.300 Quadratmetern Ausstellungbereichen. Er belebt engagiert die Kunstszene der Ruhrtalstadt ohne Pomp und Pathos und stellt z.B. kostenfrei Ausstellungsräume zur Verfügung oder ermöglicht freien Eintritt ohne Gebühren für Führungen im angeschlossenen privaten Kunstmuseum MMKM. Ein ausgefeiltes Programm mit zahlreichen Kunstexkursionen und Mitmachaktionen begeistert die Teilnehmer*innen.
FON: 0208 46949-567 – ÖPNV: „Stadtmitte“ – NAVI: „Delle 54“ – EINGANG: „Ruhrstraße 3 / Ecke Delle“ am Innenstadtpark „Ruhranlage“

Tentakeln ziehen die Betrachtenden gleichsam in die Szene hinein. Ein gemalter Goldrahmen und lineare Gebilde, die an Figuren und architektonische Strukturen erinnern, treten verkleinert in Schwarz-Weiß wiederholt in Erscheinung. Ergänzt werden sie durch Ausschnitte mit Blumenmotiven und handschriftlichen Notizen.
Anna Oppermanns Werke erkunden die Übergänge zwischen Realität und Fiktion. Von 1962 bis 1968 studierte sie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg; bekannt wurde sie durch ihre vielschichtigen Installationen, in denen sie Fotografie, Zeichnung und Skulptur miteinander verband. Foto: Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz
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