Schüler entdecken Jackson Pollock – Aktionstage im Kunsthaus Mülheim Stadtmitte – Ruhrstr. 3

Schüler entdecken Jackson Pollock – Aktionstage im Kunsthaus Mülheim Stadtmitte – Ruhrstr. 3

Im Rahmen ihres Leistungskurses im Fach Kunst hat im Jahr 1999 Silvana Carolin Wollmer u.a. eine Pollock-Reproduktion in Anlehnung an das Werk von Jackson Pollock „Guardians of the secret“ angefertigt – ihr damaliger Kunstlehrer  war Harald Schmitz-Schmelzer am Max Planck Gymnasium Duisburg.  Bis zum Schulabschluss hing es im Büro des Schuldirektors. Die Schule wollte die Arbeit damals käuflich erwerben. Silana Carolin Wollmer ist heute froh, dass sie das großformatige Bild (120 x 183 cm) nicht verkauft hat.

Als Inspirationsquelle stellt Wollmer das Werkt bis zum Ende des „POLLOCK-JAHRES 2017 IN DER STADT MÜLHEIM“ in der Galerie an der Ruhr aus. In den dort stattfindenden Workshops können sich Schülergruppen mit den klassischen Techniken auseinandersetzen oder auch von den im Hause ausgestellten Arbeiten zum Pollock Jahr 2017 inspirieren lassen.

Fragen zu den Workshops beantwortet die Galerieleitung unter 0157 3629 5489.

 

Und hier kommt die „Behind-Story“ der Künstlerin:

„…das Bild war absolut Wollmer-Freestyle😀Ich habe die drei einzelnen Holzbretter mit dem Fahrrad aus dem Baumarkt nach Hause gefahren und auf dem Fußboden nebeneinander gelegt. Ich habe die Fläche weiss grundiert und lediglich den inneren Rahmen festgelegt, bzw. das was an geraden Linien zu erkennen war. Ich habe lediglich die Farbkopie aus dem Bibliotheksbuch meiner Schulkollegin als Vorlage nehmen können, da ist mir das Bild erstmals aufgefallen und dieses musste es sein. Das Thema der Abschlussarbeit war offen. Ich habe das Bild dann in drei Etappen nach Meiderich gefahren, da es damals mit meinem kleinen Seat nicht gepasst hat, und bin deswegen noch damals auf der Autobahn auf der Rückfahrt liegen geblieben. Einen Tag später war ja Abgabetermin bei Maestro Schmitz-Schmelzer. Der Hausmeister der Schule hat es mir dann freundlicherweise mit Rahmen montiert.
Ich habe einfach drauf los gemalt und mich von außen nach innen gearbeitet. Der innere Rahmenteil kam zum Schluss. Wenn man einmal angefangen hat läuft es. Ich habe es auch nicht als schwierig oder anstrengend empfunden, obwohl es viel Arbeit gewesen ist, sehr wahrscheinlich auch deshalb, da ich es mir selbst aussuchen durfte.“

 

alexander

Galerieleitung GadR = Galerie an der Ruhr

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