Das Mülheimer KunstQuartier.Ruhr punktet mit Ausstellungen in der Galerie an der Ruhr

Das Mülheimer KunstQuartier.Ruhr punktet mit Ausstellungen in der Galerie an der Ruhr

Da wäre auch der Gründervater des Tengelmann-Weltkonzerns Wilhelm Schmitz-Scholl (1831-1887) begeistert. Durch seine ehemalige Villa in der Ruhrstr. 3, an der Ruhranlage der Stadt Mülheim an der Ruhr strömen nun die Besucher. Eine Kunstgalerie und Künstlerateliers sind seit 2012 in den ehemaligen Wohn- und Arbeitsräumen der Unternehmervilla beheimatet.

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Tafel im GUM, Gründer- und Unternehmermuseum in Mülheim (Foto aus dem Tengelmann-Firmenarchiv) Ruhrstr. 3-5

KRAUSEKRAUSE-AUSSTELLUNG_RUHR-GALLERY_MUELHEIM_Galerie-an-der-RuhrUnter einem Dach mit Wilhelm Schmitz, der in  dem Haus seinen Beruf bei der Firma des Kolonialwarenhändlers Johann Wilhelm Meininghaus (1790-1869) verheiratet mit Henriette Troost (1796-1876) erlernte, wohnte auch der Freund und Geldgeber von Wilhelm Schmitz Ludwig Lindgens (1824-1910). Der Mühlenbesitzer Lindgens hatte zunächst das Anwesen an der Ruhrstraße von Meininghaus erworben und Wilhelm und Louise Schmitz-Scholl (1834-1888) vermietet. Als Lindgens seine Frau Gertrud Lindgens geb. Rühl (1837-1897) kennenlernte zog er 1867 aus der Ruhrstr. 3 aus und verkaufte das Anwesen für 5.000 Taler an Wilhelm Schmitz-Scholl. Die Familie modernisierte das Anwesen, ein über 10 Meter hoher Zwiebelturm schmückte viele Jahre den Erker des Wohnzimmers mit freiem Blick auf die Ruhr. Heute ist in der Turmsuite ohne Zwiebeldach das Atelier der Mülheimer Künstlerin Heidi Becker eingerichtet.

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Dr. Beate Reese, Direktorin des Kunstmuseums Mülheim mit dem Maler und Bildhauer KRAUSEKRAUSE bei der Ausstellungseröffnung in der Galerie an der Ruhr. Im Hintergrund Monika Kappelmeyer, Tochter des Künstlers Daniel Traub vor einem historischen Foto von Wilhelm und Louise Schmitz-Scholl, die einst in der Ruhrstr. 3 in Mülheim gelebt haben.

Aktuell ist die Ausstellung des Malers und Bildhauers KRAUSEKRAUSE (geb. 1951) in den Räumen im Erdgeschoss zu sehen. In der Belle Etage des Hauses sind Arbeiten von Heidi Becker, Jutta Dammers-Plaßmann, Katharina Joos, Brigitte Zipp, Jürgen Block, Manfred Dahmen und Aliv Franz zu sehen – die Ateliers von Doc Davids mit seinen Glasplastiken und Lukas Benedikt Schmidt, Malerei sind am Denkmaltag ebenfalls geöffnet wie auch weitere Ateliers.

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KRAUSEKRAUSE vor dem Werk Kö 410 in der Ruhr-Gallery – Kunst.Quartier.Ruhr in Muelheim Foto: Alexander-Ivo Franz (Galerieleitung)

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Tipp in der WDR-Lokalzeit-Ruhr – Ankündigung der KRAUSEKRAUSE-Ausstellung

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Skulptur (Documenta Kassel) des Bildhauers KRAUSEKRAUSE in der Galerie an der Ruhr (Ausstellungsrundgang Lokalzeit WDR)

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Ausschnitt „DIE BLASE“ von KRAUSEKRAUSE beim Rundgang WDR – Lokalzeit Ruhr

Geöffnet auch am Tag des offenen Denkmals 2016 in Mülheim – am 11. September 20ß16 von 10 – 18 Uhr. Eintritt und Parken frei !

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Blick in das Amt für weiterbildende Fantasie im KunstQuartier.Ruhr in Mülheim an der Ruhr – Delle 54 – Ruhranlage oder über den Eingang der Galerie an der Ruhr, Ruhrstr. 3 – geöffnet am Tag des offenen Denkmals 2016 in Mülheim

Am Denkmaltag 2016 in Mülheim an der Ruhr finden Führungen durch das Gebäude und die Seitenflügel statt. Außerdem ist an diesem Tag auch das Amt für weiterbildende Fantasie geöffnet. Amtsleiter Manfred Dahmen gibt eine Einführung in seine neue Werkreihe. In den Räumen des Amtes war einst das erste Atelier des Mülheimer Bildhauers Ernst Rasche, der 2016 neunzig Jahre jung wird.

 

 

 

 

alexander

Galerieleitung GadR = Galerie an der Ruhr

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