Energiewende & Kunst – ENERGY-ART 2014 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Die Gesellschaft für Stromwirtschaft eG verkaufte an die Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery vor 2 Jahren das historische Nedelmannhaus – unmittelbar neben ihrer Verwaltung am Ruhrufer in Mülheim gelegen – und ermöglichte damit die Schaffung einer weiteren Kunsteinrichtung in der aufstrebenden Kunststadt an der Ruhr. Eröffnet wurde die „Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery“ im Oktober 2013. Sie hat sich neben dem klassischen Galeriebetrieb vorgenommen, die Energiewende in Europa – künstlerisch verarbeitet – zunächst mit einer Dauerausstellung einem breiten Kreis der Bevölkerung zugänglich zu machen.

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Beitrag zur ENERGY-ART 2014 „Energiewende – Winds of Change Energy U-TURN“ von Aliv Franz, Visual Artist

 

Die Ausstellung ENERGY-ART 2014 in der Kunststadt Mülheim soll im Jahresverlauf 2014 immer wieder ergänzt und umgestaltet werden, stark beeinflusst von den einliefernden Künstlerinnen und Künstlern, die sich fast täglich mit ihren aktuellen Werken zum Thema „Energiewende in Europa“ vorstellen.

Reise nach Island

Beitrag zur ENERGY-ART 2014 „Schönheit der Naturkraft“ von Frank Oesterwind

 

Zum Start der Ausstellung dominiert aktuell das Thema „Naturkraft“ mit einer umfangreichen Fotoausstellung des Mülheimer Fotografen Frank Oesterwind neben Werken zum Thema „Zechensterben“ und „Windkraft“. Den Logo-Wettbewerb für die ENERGY-ART 2014 gewann die Mülheimerin Heidi Becker mit ihrem Kunstwerk „Ab damit in die Emscher“.

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Logo der ENERGY-ART 2014 „Ab damit inne Emscher“ von Heidi Becker

 

Dargestellt ist ein violett schimmerndes Kanalrohr, denn mit der Industrialisierung liefen mit verheerender Wirkung ungeklärte Abwässer in das kleine in den Rhein mündende Ruhrgebietsflüsschen „Emscher“, bevor dort mit der Gründung einer Genossenschaft 1899 die Basis für die „Wende“ einsetzte, die auch heute noch andauert. Ein gutes Beispiel für die heute Betroffenen und Mitwirkenden an der Energiewende in Europa. Sie werden unabhängig vom vielfach einseitigen Blick auf den Atomausstieg einen ähnlich langen Atem haben müssen.

Link zur Ausstellung ENERGY-ART 2014

Bildnachweis: Genehmigung der jeweiligen Künstler zur Veröffentlichung auf dieser Seite liegt vor

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