Ein Besuch in der kleinen Kunststadt an der Ruhr – #Mülheim

Ein Besuch in der kleinen Kunststadt an der Ruhr – #Mülheim

„Mülheim an der Ruhr“ ist ein Künstlerparadies

 Der Boden ist poliert alle Fenster sind verhängt, dezente Beleuchtung, Überwachungskameras surren – nettes Museumspersonal achtet darauf, dass keine Handyaufnahmen ohne Fotografiererlaubnis gemacht werden – dann kann man eintauchen und die sorgfältig in der „richtigen Höhe“ angeordneten Kunstwerke betrachten – und die sonstigen Besucher und deren Dialog mit den Kunstwerken. Wahre Kunstschätze sind hier von der Mülheimer Bürgerschaft in „Guten Zeiten“ am „Synagogenplatz 1“ zusammengetragen worden – manches Werk wird international ausgeliehen.

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der "ALTEN POST MÜLHEIM"

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der „ALTEN POST MÜLHEIM“

Ein paar Schritte weiter durch die Schloßstraße in Richtung Ruhr wird es schon lockerer,

hier herrscht Aufbruchstimmung – überall wird gebaut oder leerstehende Läden werden renoviert. Vorbei kommt man am „Kunstraum Schloßstraße 29“  – dort keine Werbung, nur dezente Plakatierung – dahinter ein Flügel und an den Wänden Kunstwerke. Der Galerist Gerold d’ Hamé ist über die Grenzen hinaus bekannt für außergewöhnliche Kunst – hier ist gerade eine Mülheimer Künstlergruppe zu sehen, die ihr „Israel-Austauschprojekt“ vorstellt. Ein Druck auf die Klingel und man kann Eintauchen in die spannende Zeit „Bauhaus“ oder “Klassische Moderne“. Wer noch tiefer eintauchen will, verabredet sich in der „Wallstraße 15“, dem Stammhaus der Galerie.

"Kunstraum Schloßstraße 29" in Mülheim an der Ruhr

„Kunstraum Schloßstraße 29“ in Mülheim an der Ruhr (Aufbau einer Ausstellung)

Galerie d' Hamè in der Wallstraße 15

Galerie d‘ Hamè in der Wallstraße 15 in Mülheim an der Ruhr

Jetzt geht es in Richtung „Ruhranlage“, die einzige Grünfläche in diesem quirligen Bereich – mit dem historischen Casinogebäude, dem einstigen Ballhaus der Mülheimer Bürgerschaft. Daneben ein übergroßes Portal – einst Zugang zum Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl – dahinter eine Kunstgalerie mit angeschlossenem Atelierbereich. Dort in der „Ruhrstraße 3“ entsteht zeitgenössische Kunst, Malerei und Skulpturen und es findet hier ein reger Austausch der Künstlerschaft aus der Region statt- Hier trifft man sich in freundlich ungezwungener Atmosphäre. Eintrittsgelder gibt es hier grundsätzlich nicht – die Kunst ist frei!

Jüngster Kunstverein in der Ruhrstadt Mülheim

KKRR – Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr ist dort in goldenen Lettern zu lesen. Seit 2012 ist in dem historischen Gebäude, das einst der Industrielle Carl Nedelmann zum Kunsthaus umbaute, der jüngste Kunstverein der Stadt Mülheim an der Ruhr beheimatet.  Der jüngste Stipendiat ist 26 Jahre alt und bekommt ein Atelier gestellt.

Galerie an der Ruhr "RUHR GALLERY MÜLHEIM" in der Ruhrstraße 3 in der Kunststadt Mülheim

Galerie an der Ruhr „RUHR GALLERY MÜLHEIM“ in der Ruhrstraße 3 in der Kunststadt Mülheim

Spannende Jahresthemen

Das Jahresprogramm 2018 trägt den Titel „SAN FRANCISCO-JAHR 2018 IN DER STADT MÜLHEIM“ – über 30 Künstlerinnen und Künstler haben den „Spirit“ der Stadt der ewigen Veränderungen aufgenommen und ein spannendes Programm aus Ausstellungen, Performances, Lesungen und Workshops gestaltet – auf über 1.000 Quadratmetern wird hier Kunst ohne Schranken zelebriert – flexibel wird das Programm im Jahresverlauf erweitert.

Atelierhaus Delle 54-56 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Atelierhaus Delle 54-56 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

"Amt für weiterbildende Fantasie" Delle 54 - 56 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

„Amt für weiterbildende Fantasie“ Delle 54 – 56 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

Über 350 Ateliers in der Kunststadt Mülheim

Atelierbesuche sind ein wichtiger Baustein des Kunstalltags in Mülheim an der Ruhr. Nicht nur die spannenden Ateliers in der Ruhrstraße 3 und im Atelierhaus Delle 54 -56. Über 350 aktive Künstler*innen sind in der aktuellen „Künstlerliste“ der Kunststadt an der Ruhr zu finden – mit steigender Tendenz.

Blick in das Atelier des Kunstprofessors Martin Goppelsröder in der Kunststadt Mülheim

Blick in das Atelier des Kunstprofessors Martin Goppelsröder in der Kunststadt Mülheim

 

Titelbild: Stahlskulptur von Klaus Wiesel (70 x 90 cm) in der Sammlung der RUHR GALLERY MÜLHEIM

alexander

Galerieleitung GadR = Galerie an der Ruhr

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